Frage von WeltHaus, 7

Kann man als Arbeitgeber bei einem Berechnungsfehler eines Bonuses das überbezahlte Geld über ein halbes Jahr zurückverlangen?

Guten Tag,

ich habe hier eine kleinere Rechtsfrage:

Beispiel: Zwei Arbeitnehmer haben jeden Monat 200 EUR als Provisionsbonus über vier Monate erhalten. Arbeitnehmer 1. Kündigt fristgerecht und wechselt den Arbeitgeber nach vier Monaten Arbeitnehmer 2. arbeitet weiter und erhält noch weitere zwei Monate einen Bonus.

Nach sechs Monaten erhält Arbeitnehmer 2. eine Mitteilung, dass der Bonus wegen Berechnungsfehlern durch doppelte Abrechnung der zugrunde Liegenden Abschlüsse eigentlich 180 EUR betrug. Der Arbeitgeber möchte nun 600 vom Arbeitnehmer 2. wiederhaben.

Ist das rechtens?

Wenn ja, kann der Arbeitgeber dies einfach vom normalen Lohn abziehen, oder muss der Arbeitgeber dies mit zukünftigen Bonuszahlungen verrechnen? Oder muss sich der Arbeitnehmer hier flexibel zeigen und flexiblere Ansätze fahren?

Hat der Arbeitnehmer 2. ggf sogar das Recht auf Aussetzung der Rückzahlung solange nicht klargestellt ist, dass er mit Arbeitnehmer 1. gleichgestellt wird? D.h. Eine Rückzahlungsaufforderung wird nur rechtens/möglich , wenn auch vom Arbeitnehmer 1. das Geld (weil auf gleicher Berechnungsbasis) zurückfließt.

Antwort
von Kuestenflieger, 7

ihre zahlen passen nicht . frage neu stellen .

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten