sonnenschein000 am 18.07.2009 um 11:32 Uhr
Ein Kumpel von meinen großen Bruder is schwul. Aber er glaubt auch an Gott.
Kann das für ihn irgendwie Probleme geben? Ich hab nämlich mal gehört, das Gott nicht will, das ein Mensch homosexuell ist. Das steht auch in der Bibel, ich hab meine Mama gefragt:
3 Mose 20,13: Und wenn ein Mann bei einem Mann liegt, wie man bei einer Frau liegt, dann haben beide einen Greuel verübt Sie müssen getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen.
Is das nicht grausam? Man kann ja nix dafür, wenn man schwul is oder? Kommt der dann in die Hölle, wenn es eine gibt?
Eigentlich ist das ja Liebe und Gott findet Liebe doch gut?

So etwas wie Sünde gibt es nicht. Sie ist ein Konzept des Glaubens und der Religionen, um die Gläubigen nach den Vorstellungen der Obrigen zu formen. Homosexualität ist ein natürlicher Bestandteil des Lebens und keine Religion und kein Buch, wie verbreitet auch immer, hat das Recht, Menschen, die diese Eigenschaft aufweisen, zu verurteilen. Die Bibel ist das größte Hetzbuch aller Zeiten. Ihr Inhalt proklamiert exakt das Gegenteil von den Standpunkten, welche wir zu den Menschenrechten zählen - Freiheit von Sklaverei, Gleichstellung der Frau und Homosexuelle Liebe.

Gott hat auch die Schwulen erschaffen. Mir sind Schwule lieber als Gewaltverbrecher. Kenne selbst einige, sind super Menschen und die besten Freunde.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:38 Aber warum steht dann sowas in der Bibel?
emceel am 18. Juli 2009 11:41 Weil die Bibel von Menschen geschrieben worden ist und dieser eine Mensch ein Problem mit Schwulen hatte. Homosexualitaet war allerdings sehr verbreitet damals...
kochstuebchen am 18. Juli 2009 11:47 glaubst Du alles was in Büchern steht? Wie kann Gott etwas verurteilen, was er selbst erschuf, er liebt alle Menschen.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:52 Aber die bibel is doch die grundlage für den Glauben!
Prinzipielles zu deiner Aussage: Gott hat auch verbrecher geschaffen. Er liebt sie trotzdem, aber er will, dass sie sich bessern. Das nur zu deiner Argumentation.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:56 Also sind schwule so wie verbecher?
kochstuebchen..das ist aber eine gewagte annahme!!! das ist so'ne religeieuse "simpel Erlärung' so von: das is jetzt nich anders weil Gott das so vorgesehen hat???? also wenn ich heutzutage die Auswüchse sehe und dann Menschen die mir erzählen : alles muß möglich sein..." Da bin ich dann anderer Meinung.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:46 ich versteh nich was du meinst
Teddylein am 19. Juli 2009 20:17 Gott hat nur Adam und Eva erschaffen. Und die waren nicht schwul, sondern Gott bildete zwischen ihnen die erste Ehe und gebot ihnen, sich fortzupflanzen und die Erde zu füllen. Dieser Zweck wird durch die folgenden Worte bekräftigt:
"Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, und er soll fest zu seiner Frau halten, und sie sollen e i n Fleisch werden." (1. Mose 2:24)
Homosexualität war von Gott nicht vorgesehen und kam erst später durch den Einfluss des Teufel, der Dämonen und der menschlichen Unvollkommenheit auf. Da sah es Gott für notwendig, dies als widernatürlich zu verurteilen, genauso wie Sodomie o.ä.
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 21:00 Also sagst du der Kumpel von meinem bruder ist wegen dem teufel schwul? aber du hast doch in deiner antwort geschreiben es gibt keine hölle...wo kommt das der teufel her?
Teddylein am 19. Juli 2009 23:07 Der Teufel war einst ein guter Engel, so wie unzählige andere. Irgendwann wollte er aber angebetet werden und lehnte sich gegen Gott auf und stritt ihm sein universelles Herrscherrecht ab. Dadurch wurde er zum Satan, was Widerstandsleistender bedeutet. Seitdem versucht er, die Menschen von Gott wegzubringen. Mit der ersten Lüge gegenüber Adam und Eva im Garten Eden fing das alles an.
Der Teufel ist also kein Wesen mit Pferdefuß und Mistgabel sondern ein unsichtbares Geistgeschöpf.
sonnenschein000 am 20. Juli 2009 06:30 Denkst du, Adam und Eva gab es wirkich?
Teddylein am 20. Juli 2009 22:47 Ja, das denke ich, weil für mich sicher ist, dass die Bibel wirklich das Wort Gottes ist:
sonnenschein000 am 21. Juli 2009 21:39 Also willst du auch das schwule bestraft werden?
holodeck am 26. Juli 2009 09:40 Sorry, Teddy, aber das ist ausgemachter Blödsinn. Adam und Eva sind eine Geschichte von allerhöchstens metaphorischem Gehalt. Geschichten werden von Menschen erfunden. Und diese wurde deshalb logischerweise von solchen erfunden, die Homosexualität nicht mal denken konnten.
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In der gesamten Schöpfung kommt Homosexualität vor, und zwar durchaus mit einem regelmäßigen Prozentsatz und einem Vorteil für das Überleben der Art.
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wenn dein lieber Gott was gegen schwule hat, warum hat er es dann am Anfang nicht mitgeändert...aber die Bibel, sei mir nicht böse ist das größte und schönste Märchenbuch das ich je gelesen habe...

jeder kann glauben und machen wass er will solange er andere nicht dabei verlezt
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:39 find ich auch, aber findet Gott das auch?

jEDER HAT DAS recht zum leben, egal ob hetero, homo, bi oder lespe.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:38 heisst das nicht lesbe? und das is dann doch auch homo.:-)

Den Gewissenskonflikt muss er selber austragen.Ich sehe es nicht als Sünde.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:40 und wie sieht gott das?
bafti14 am 18. Juli 2009 11:42 soll er nachfragen,wenn er eine Antwort bekommt weis er ja bescheid.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:43 willst du mich für dumm verkaufen?
bafti14 am 18. Juli 2009 11:46 Bestimmt nicht aber mit mir hat er noch nicht gesprochen also kann icht nicht wissen wie er das sieht.Die Bibel wurde von Menschen geschrieben.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:53 dann frag ich halt: wie sehen die kirchen das?
bafti14 am 18. Juli 2009 12:17 Die Kirche als Institution siehts als Sünde weil sie Erzkonservativ ist.

Gott liebt alle Menschen. Und für Christen gilt auch das Neue Testament.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:39 Aber warum sollen sie ermordet werden wenn Gott sie liebt?

Also du hast ja schon mal gehört, dass die komplette katholische Kirche dagegen ist. Der Papst und die Kardinäle... Jedenfalls erlaubt es so weit ich weiß die evangelische Kirche weil deren Bibel anders ist. Falls der Kumpel von deinem Brunder also katholisch wäre, wäre das eine Sünde, aber wenn er evangelisch ist nicht.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 11:37 Die Bibel is doch bei allen Christen gleich ode nihct?
Rockerjoe am 18. Juli 2009 12:34 Es gibt eine Katholische und eine Evangelische. Bei der evangelischen hat Martein Lutter n bischen was geändert. Zum Beispiel im Vater Unser.
Rockerjoe am 18. Juli 2009 17:02 Ich hab mich noch mal informiert. Also es gibt ne "katholische Übersetzung" und ne "Evangelische Übersetzung". Außerdem steht aber in beiden Büchern, dass vor Gott aber alle Menschen gleich sind und dass Gott alle Menschen liebt! Das ist natürlich ein Wiederspruch mit sich selbst, denn Gott kann nich die einen töten und die anderen lieben. Alles zusammengefasst: Die Bibel ist dagegen! Natürlich ist wie oben genannt auch die Bibel von Menschen geschrieben und auch Menschen machen Fehler. Also wenn man schwul ist, ist man vor dem Gesetz Gottes ein toter Mann und vor dem Gesetz der Menschen ein normaler Bürger.
Ich hoffe, dass konnte dir noch mal helfen. MFG Jochen
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 17:14 Dankeschön! Du gibst dir echt mühe!:-)

Lieber kleiner Sonnenschein: Schau Dir einmal die Antwort von „Halbwissen“ an und seinen Kommentar dazu. Eine bessere Antwort könnte ich Dir nicht geben.
http://www.gutefrage.net/frage/bin-moslem-und-schwul-wie-soll-ich-damit-leben
Wobei man statt Allah auch „Gott“ nehmen kann. Für mich ist Gott auch nur ein Oberbegriff für den Schöpfer aller Dinge.

Es gibt ganz unterschiedliche Formen der Zuneigung, die wir in dem deutschen Wort "Liebe" zusammenfassen.
Das klassische Griechisch beispielsweise hat 4 Wörter für die unterschiedlichen Formen der Liebe: die Liebe, die auf Grundsätzen beruht und auch Feinde einschließt (agape); die geschlechtliche (eros); die Liebe zwischen Freunden, aber ohne Erotik (philea) und zwischen Familienangehörigen (storke).
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Die Liebe (eros) zwischen gleichen Geschlechtern ist unnatürlich (bei Menschen) - Gott hat eine Frau zum Mann geführt und keinen Mann.
In der Bibel wird die Homosexualität ohne Ausnahme verurteilt und auf innere Begierden zurückgeführt, die durch eine gottlose Herzenseinstellung ausgelöst wird (die Bibel nennt das Herz als den Sitz der Beweggründe - landläufig sagt man auch, man habe es "aus dem Bauch heraus entschieden").
Bemerkenswerte Bibelstellen sind zu diesem Thema auch Römer Kapitel 1 (Vers 27 spricht von "Verirrung"), Kolosser 3 Vers 5, und 1. Korinther 6 Verse 9-11.
Einen Artikel für junge Leute habe ich noch hier gefunden:
http://www.watchtower.org/x/200702b/article_01.htm (Wie kann ich homosexuelle Handlungen vermeiden?)
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 15:34 "Gib nicht auf und denke nicht, du seist ein hoffnungsloser Fall, wenn du auch weiterhin mit falschen Neigungen zu kämpfen hast (Hebräer 12:12, 13). Wir alle haben schlechte Neigungen und müssen immer wieder dagegen angehen (Römer 3:23; 7:21-23). Wenn du dich weigerst, schlechten Gedanken nachzugeben, lassen sie wahrscheinlich mit der Zeit nach (Kolosser 3:5-8)."
ist das deine Meinung?!?
Hirnlos am 19. Juli 2009 16:05 Ich habe dir den Link zu dem Artikel gegeben, weil er weiterführende Informationen zu deiner Frage enthält und Hintergründe zu dieser Lebensweise erklärt.
Die Empfehlungen aus der Bibel umzusetzen ist jedermanns eigene Sache, doch vorteilhaft.
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 17:00 Findest du wenn einer schwul ist ist das eine schlechte Neigung?
Hirnlos am 19. Juli 2009 17:17 Hm... schon.
Die Menschen in den berüchtigten Städten Sodom und Gomorrha waren auch schwul. Was geschah mit diesen Orten?
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 17:28 Das is doch voll gemein!
Soll einer, der schwul is, einfach anders handeln nur weil er angst vor gott hat?
Hirnlos am 19. Juli 2009 17:42 Das wird er nicht, weil soeiner das nicht will.
Wenn ei Schwuler allerdings Gott kennenlernt und ihm gefallen möchte - freiwillig - wird er beginnen, von dieser "negativen Neigung" abzulassen und wird es mit Gottes Hilfe auch nicht wieder tun.
Wenn jemand aber nicht Gott gefallen will, wird er es auch nicht einsehen, warum er nicht schwul sein sollte.
Jeder ist für sich selber vor Gott verantwortlich - auch diejenigen, die nicht an Gott glauben.
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 18:02 aber der wird doch dann unglücklich.:-(
Hirnlos am 19. Juli 2009 19:06 ne, Gott macht ihn dann glücklich - es werden höchstens die unglücklich, die dann mit ihm nicht mehr rumschwulen können...
Rocka am 19. Juli 2009 19:29 Oh Hirnlos,..das hört sich alles so vorgekaut an von dir..
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 19:33 Aber er kann dann doch keine Beziehung mehr haben. Das ist doch traurig. und gott macht das doch nicht wieder gut wenn man einsam ist odeR?
Rocka am 19. Juli 2009 19:36 Sonnenschein, ich bitte dich von Herzen..du hast genau die richtigen Gedankengänge! Lass dich nicht verwirren.
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 19:58 macht der das nur weil der mich verwirren will?
Rocka am 19. Juli 2009 20:08 Nein, er wird tatsächlich der Meinung sein. Doch die Frage lässt sich mit gesunden Menschenverstand beantworten. Homosexualität mit "Negative Neigung" zu titulieren, finde ich fern ab einer gut reflektierten Antwort. Sie besitzt weder großen Intellekt noch eigenständige Meinungsinhalte. Mach dir keine Gedanken über den Kumpel deines Bruders, er ist völlig ok..so wie er ist. Homosexualität ist eine von vielen Spielarten in der Liebe, die der Natur entsprungen ist.
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 20:36 aber wenn in der bibal sowas steht, dann macht der sich wohl gedanken! und ich auch.
Rocka am 19. Juli 2009 20:44 Ich bin dem Christentum sehr tolerant gegenüber, als Buddhist. Doch haben wir in unserer Lehre die Auffassung, dass man nichts blind glauben soll..Jeder soll durch Erfahrung und Erkenntnis lernen und lehren. Ich hoffe dir geholfen zu haben..
Hirnlos am 30. Juli 2009 18:19 Auch die Bibel mahnt, zu prüfen, was einem erzählt wird!
Hirnlos am 19. Juli 2009 22:30 Wenn er nicht mehr schwul ist, kann er doch eine natürliche Beziehung mit einem Mädchen beginnen.
Rocka am 19. Juli 2009 22:34 Aber warum sollte er denn das tun? Es gibt doch keinen guten Grund dafür..
sonnenschein000 am 20. Juli 2009 06:31 Äh, das geht glaub ich nicht. ich frag den aber noch mal.
holodeck am 26. Juli 2009 09:46 In der Bibel wird die Homosexualität ohne Ausnahme verurteilt
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Grad deshalb sagt wohl auch König David zu seinem Gespielen und Liebling Jonathan "Deine Liebe war mir süßer als die der Frauen".
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Im Laufe der Jahrhunderte wurde jener Passus durch diverse Übersetzungsversuche mehr und mehr entschärft.
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Zweitens: da die Bibel von Menschen niedergeschrieben wurde, ließe sich allerhöchstens schließen, dass die Homosexualität den Schreiberlingen (allen voran Paulus und seinem Hass auf alles römische und griechische) ein Dorn im Auge war. Daraus auf Gott zu schließen halte ich für unzulässig. Gott ist hundertpro größer als die kleinliche und engstirnige Sexualmoral antiker rheumatoider Griesgrame.
Hirnlos am 30. Juli 2009 19:03 Zu deinem ersten Punkt:
Jonathan war kein Gespiele - er und David waren innige Freunde, die große Zuneigung zueinander hatten - ähnlich der Zuneigung, die Jesus zu Johannes hatte.
Alle 4 genannten Personen ließen sich von Gottes Gesetz leiten - das ausdrücklich Homosexualität verbot, sie als etwas Abscheuliches bezeichnete und mit dem sofortigen Tod geahndet wurde (3.Mose 20 Vers 13)!
Alle 4 Männer werden in der Bibel jedoch als treue Diener Gottes beschrieben - könnten sie dann homosexuell gewesen sein? Aus Gottes Sichtweise undenkbar.
Also muss das Wörtchen "Liebe" eine andere Bedeutung im Urtext gehabt haben, nämlich eine auf Grundsätzen basierende Zuneigung. Wer Hebräisch/Aramäisch kann, könnte ja mal dieses Wort, das mit "Liebe" übersetzt wurde, genauer untersuchen...
Zu deinem zweiten Punkt:
Wenn du den Kontext der Texte berücksichtigst, wirst du sehen, daß zB in Mose lange Reden Gottes waren, die damals bekanntgegeben und später aufgeschrieben wurden - von Menschen, die Gott ehrfürchtig dienten und keinesfalls sich durch eigene Ansichten über Gottes Vorstellungen hinwegsetzen wollten!
Auch Paulus war ein eifriger Diener - zunächst als Saulus für den Sanhedrin gegen die Christen, nachdem Jesus ihm erschienen ist, diente er aber eifrig für Gott.
Das sog. "Neue Testament" war zu seiner Zeit noch nicht geschrieben, daher stütze er seine Lehrtätigkeit auf die hebräischen Schriften (das sog. "Alte Testament") und dort ist ja Gottes Ansicht über die Homosexualität dargelegt (siehe oben). Paulus' Aufgabe war es u.a., die ersten Christen an die Dinge in der Schrift zu erinnern und weil die griechische Philosophie sich nicht an den heiligen Schriften orientierte, mussten die Christen auch ermahnt werden, so zu leben, wie Gott das wollte. Paulus war weder kleinlich noch engstirnig - er war präzise und verstand es zu disputieren.
holodeck am 14. August 2009 09:31 "Paulus war weder kleinlich noch engstirnig - er war präzise und verstand es zu disputieren" ... schon recht: ein begnadeter Rhetoriker war er, einer, der die Kunst der Manipulation durch Worte beherrschte wie kein Zweiter. Ein bisschen Mithras Kult hier, ein bisschen Zoroastrismus da. Je nach Zielgruppe wurde von ihm unbeschwert Anleihe genommen, um zum Christentum zu bekehren. Frei nach dem Motto: "der Zweck heiligt die Mittel". Lässt sich in jedem besseren Geschichtsbuch nachlesen.
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Zweitens: warst Du dabei? Antike Schreiberlinge wussten sehr wohl zwischen homoerotischer Liebe und Freundschaft zu unterscheiden; die Wortwahl ist eindeutig. Wäre sie es nicht, es hätte für kein Grund vorgelegen, die Passage in späteren Übersetzungen abzuschwächen. Ganz abgesehen davon, dass die Knabenliebe im vorderen Orient Usus war (vgl. Gilgamesch Epos).
das ist dann liebe bis auf den tot. natürlich ist das gut und schön ;o)
Echte Liebe ist doch keine Sünde. Aber Liebe wird oft mit gutem Gefühl und Egoismus verwechselt. Man sucht sich, und nicht das Wohl des anderen. Das muss man bedenken, wenn man von Liebe spricht. Ein anderer kann das nie beurteilen, nur man selbst. Aber es gibt eben auch viel Selbstbetrug, und dann ist man selber der Betrogene, zumindest auf Dauer gesehen. Soweit ALLGEMEINES zur obigen Frage.
sonnenschein000 am 18. Juli 2009 13:43 Häh?

Liebe kann Sünde sein, wenn sie nicht so ausgelebt wird wie von Gott vorgesehen!
Gott hat Adam und Eva erschaffen. Und die waren nicht schwul, sondern Gott bildete zwischen ihnen die erste Ehe und gebot ihnen, sich fortzupflanzen und die Erde zu füllen. Dieser Zweck wird durch die folgenden Worte bekräftigt:
"Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, und er soll fest zu seiner Frau halten, und sie sollen e i n Fleisch werden." (1. Mose 2:24)
Homosexualität war von Gott nicht vorgesehen und kam erst später durch den Einfluss des Teufel, der Dämonen und der menschlichen Unvollkommenheit auf. Da sah es Gott für notwendig, dies als widernatürlich zu verurteilen, genauso wie Sodomie o.ä.
Man kann sehr wohl gegen solche Neigungen ankämpfen, aber natürlich nur wenn man wirklich will. Gott würde nichts verbieten, was wir nicht vermeiden könnten.
Un nein, Hölle gibt es keine. Wer aber seine falsche Handlungsweise nicht aufgibt und bereut, kann kein ewiges Leben erben.
Rocka am 19. Juli 2009 20:28 Ich bitte dich Teddylein, genau mit so einer Propaganda füllt man die Behandlungsplätze beim Psychologen.
sonnenschein000 am 19. Juli 2009 20:38 und was passiert mit denen die kein ewiges leben kriegen? wo kommen die hin?
und ich finde was du schreibst is gemein. der kann doch nichts dafür das der schwul is.
Teddylein am 19. Juli 2009 23:03 Wer kein ewiges Leben erbt, kommt an Gottes großem Tag um und ist dann einfach tot, nicht mehr da, nirgends, zerfällt zu Staub.
Für diejenigen die es betrifft mag es gemein sein, aber niemand wird schwul geboren. Wenn jemand anfängt so zu empfinden, kann er dagegen ankämpfen, genauso wie z.B. jemand der pädophile Neigungen hat. Auch dagegen kann er ankämpfen und dies unterdrücken oder aber er kann ihnen freien Lauf lassen und sie nähren und zum Straftäter werden.
Die Menschen haben einen freien Willen, die Konsequenzen muss aber jeder selbst tragen und letztendlich Gott Rechenschaft ablegen.
Rocka am 19. Juli 2009 23:27 Du steckst Pädophile und Homosexuelle in einen Topf?
sonnenschein000 am 20. Juli 2009 06:32 gibs nich irgendwie ne andre möglichkeit, wenn man sonst immer ein guter mensch is?
Teddylein am 20. Juli 2009 22:56 "Nur" ein guter Mensch sein reicht eben nicht, man muss auch Gott gefallen, und dazu gehört auch, seine Ge- und Verbote zu beachten.
Rocka am 21. Juli 2009 00:38 Ich habe dir eine Frage gestellt Teddylein..Der Anstand würde eine Antwort folgen lassen.
Teddylein am 21. Juli 2009 15:52 Anscheinend wurde mein Kommentar gelöscht, aber Du hast ihn ja bestimmt gelesen.
Zu Deiner anderen Frage: Der Zweck der Sexualität ist die Fortpflanzung und der "Spaß an der Freude" (so will ich es mal ausdrücken) in der Ehe.
Teddylein am 21. Juli 2009 15:52 Anscheinend wurde mein Kommentar gelöscht, aber Du hast ihn ja bestimmt gelesen.
Zu Deiner anderen Frage: Der Zweck der Sexualiotät ist die Fortpflanzung und der "Spaß an der Freude" (so will ich es mal ausdrücken) in der Ehe.
Rocka am 21. Juli 2009 17:33 Hallo Teddylein, ja ich habe deinen Kommentar gelesen bevor er gelöscht wurde. Vorweg möchte ich anmerken, dass ich Buddhist bin und Gott für uns keine Erlösungsrolle spielt. Gehen wir in meinem Kommentar nun davon aus, dass Gott existent ist. Zu deinem aktuellen Eintrag, habe ich doch eine wenig andere Meinung. Ich gebe dir Recht, dass Sexualität besser in einem gesicherten Rahmen stattfinden sollte. Dazu zähle ich Ehe sowie andere Lebensgemeinschaften. Wer zu freizügig mit seiner Sexualität um sich wirft läuft Gefahr, dass er sich unter seinem charakterlichen Wert verkauft, sich durch seine Sexualität definiert und ein Werteverfall stattfindet. Homosexuelle können ein wunderbares Bindeglied in einer Familie sein, da sie keine eigenen Kinder besitzen und somit ihre ungeteilte Aufmerksamkeit einem fremden Kind widmen können. Ich nenne sie mal ganz salopp „Nesthelfer“. Ein Kind wird z.B. Halbwaise, der eine Elternteil kann sich dann voll und ganz auf den Nachwuchs konzentrieren . Auch tragen Homosexuelle positiv dazu bei unsere Welt vor Überbevölkerung zu schützen, ganz ohne Verhütungsmittel und Geburtenregelung. Gott der ja voller Liebe sein soll hat Gründe über ein sich liebendes schwules oder lesbischen Pärchen verstimmt zu sein? Sie tragen doch genauso positiv zu der Gemeinschaft bei! Ich verstehe die Haltung nicht. Das widerspricht sich doch? Es ist leicht zu sagen, dass etwas schlecht ist..doch dann sollte man es auch vernünftig begründen können, ergo man muss den Sinn darin erkennen.
Teddylein am 21. Juli 2009 23:41 OK, Homosexuelle schaden der Gesellschaft nicht unbedingt, da gebe ich Dir recht.
Doch Gott hat Mann und Frau ganz offenkundig so geschaffen, dass die gegenseitige sexuelle Anziehung für sie natürlich ist. Sich zu einer Person des gleichen Geschlechts, zu einem Tier oder zu einem Kind sexuell hingezogen zu fühlen ist also widernatürlich (Römer 1:26, 27, 32).
Menschen, die solchen widernatürlichen sexuellen Neigungen folgen, befinden sich also im Widerstreit mit Gott. Die Bibel enthält folgende Warnung: „Wehe dem, der mit seinem Bildner gestritten hat wie eine Tonscherbe mit den anderen Tonscherben des Erdbodens! Sollte der Ton zu seinem Bildner sagen: ‚Was machst du?‘ “ (Jesaja 45:9). Dass der Schöpfer des Menschen Richtlinien für das Sexualverhalten erlässt, ist zweifellos angebracht. Ist es für den Menschen dann nicht ebenso angebracht, sich daran zu halten?
Rocka am 23. Juli 2009 13:16 Schade Teddylein, ich dachte du antwortest mir eigenständig. Du berufst dich ständig auf die Bibel. Natürlich verstehe ich, dass sie als Leitfaden für dich als Christ gilt..doch damit ist meine Frage noch nicht beantwortet. Warum soll Gott es so sehen? Sexueller Verkehr mit Kind oder Tier ist mir klar..doch die Homosexualität bleibt mir ein Rätsel. Wenn ich Kindern etwas verbitte muss ich ihnen auch das "Warum" erklären. Ich kann nicht nur sagen, dass hat jemand gesagt oder ist halt so.
Teddylein am 23. Juli 2009 19:17 Für mich zählt eben Gottes Wille, auch wenn er von unserem unvollkommenen menschlichen Standpunkt aus nicht immer völlig nachvollziehbar sein mag. Ich bin mir sicher, dass unser Schöpfer am besten weiß was für uns am besten ist. Mit reichen die in der Bibel angeführten, bereits genannten Gründe (Zweck und rechtmäßiger Platz der Sexualität).
Rocka am 24. Juli 2009 01:58 Ok dann akzeptiere ich es nun, dass du mir keine von dir gebildete Meinung, außer auf Quellenhinweise, zu diesem Thema geben kannst. Schon allein die Freude und dadurch die Innigkeit zueinander sollte ausreichend Zweck und rechtmäßiger Platz der Sexualität sein. Du selbst magst es für dich ablehnen, da es nicht in dein Weltbild passt..doch finde ich es eine Verfehlung etwas zu verurteilen das keine moralische Schandtat darstellt. Alles Gute dir..
Rocka, ich freue mich, dass du an der Wahrheit Interesse zeigst. Der nächste Schritt wäre nun, die Quellenhinweise zu überprüfen. Aber: Ob es wirklich Gott ist, der in der Bibel theologische und moralische Aussagen trifft, kann nur er dir sagen, und er wird es tun, wenn du ihn ehrlich und ausdauernd darum bittest.
Rocka am 24. Juli 2009 18:32 Hallo friendlion, vielen Dank für dein Kommentar. Ich würde nun nicht sagen, dass ich auf der Suche nach der Wahrheit bin, da ich mir z.B. über dieses Thema mein Urteil gebildet habe. Wenn du die Einträge verfolgst hast du sicher bemerkt, dass ich einer Lehre angehöre. Mir ging es darum zu wissen wie ihr eure Argumente untermauern könnt.
Buchfink am 13. August 2009 01:34 Auch auf die Gefahr hin, dass ich gesperrt werde....
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Teddylein, Du bist ein sehr kranker Mensch.
Und es macht mich traurig, dass der Support solch rückständige Figuren bei GF gewähren lässt, damit sie hier ihr homophobes Gedankengut, das sie mit der Bibel erklären wollen, unter die Leute bringen.
Man kann für Liebe nicht büsen. Gott liebt uns wie wir sind und dafür dankenwir ihm. Er nimmt alle Sünden auf sich. Und schwul zu sein ist keine Sünde. Anders als anderezu sein ist kein verbrechen und genau deswegen halt ich wenig von der Bibel. Einmal steht drinnen Gott bestraft Leute nicht und einmal steht dort , dass er jemanden für etwas bestraft hat.!!..Also, denke ich, dass die Bibel nicht der ganzen Wahrheit entspricht!!
>Die Bibel ist das größte Hetzbuch aller Zeiten. - Mir ist die Bibel heilig. Deine Unterstellung empfinde ich als Beleidigung.
Was soll Hetzbuch eigentlich heisen?
Die Bibel verurteilt bsw. Unglauben und Homosexualität, fordert zum töten und zur Sklaverei auf, stellt die Frau als Wurzel allen Übels dar u.v.m. Wenn ein solches Buch, nur weil es ein paar positive Passagen enthält, für dich heilig ist, stimmt anscheinend etwas mit deiner ethischen Grundhaltung nicht. Ob sich jemand durch meine Aussage über die Bibel beleidigt fühlt, ist mir ebenso egal, wie wenn sich ein Neonazi beleidigt fühlt, weil ich A. Hi.tlers -Mein Kampf- als Hetzbuch bezeichne, obwohl jenes Buch ihm vielleicht ebenso heilig ist.
Die guten Dinge der Bibel stehen in keinem Verhältnis zu all den menschenverachtenden Versen.
Dann läuft etwas falsch bei Dir, progo ... die Bibel ist ein Buch. Materielle Dinge können nicht per se heilig sein. Es ist der Verstand, das Ego des Menschen, das Dinge als heilig erklärt. Sehr beliebig!
Du musst wissen was dir heilg ist, aber andere zu verurteilen weil sie es nicht gut finden, ist genauso abbsurt, wie jemanden zu verurteilen, dass eine Person dummist weil sie die Bibel heiligt. Ich glaue an Gott und geh jede Woche indie Kirche. Aber ich denke,dass die Bibel sich selber wiederspricht!! .. Sovielessteht andersals manes glaubt. Wenn man an Gott denkt,denkt manan LIebe, Hoffnung, Vrstännis und ZUneigung. Aber die Bibel demonstreirt teilweise das Gegenteil ..