Frage von MarcoAH, 63

Kann lernen auch eine Sucht sein?

Wenn man sich sonntags morgen um 6 Uhr den Wecker stellt, um dann um 7 Uhr für zwei Stunden lernt, wenn man während der Woche nicht lernt, einem irgendwas fehlt und sich deswegen zu einem Fernstudium anmeldet, damit das lernen auch überhaupt einen Sinn ergibt. Ist das eine Sucht?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rosalielife, 22

Alles, was zum Extrem wird, kann ein anzeichen für Sucht sein. du steigerst dich ins Lernen, warum auch immer, es ist dir wichtiger geworden als alles andere.

Frag dich selbst, warum und wann das begonnen hat! Nur so kommst du dir auf die Schliche und kannst es wieder abstellen.

Noten sind nicht alles, Erwerb von wissen wichtig, aber es muss im Verhältnis bleiben zu Hobbies, Familie, Sport und deinem ganzen Lebensinhalt.

Sicher gibt es Zeiten, in denen Lernen eine höhere Priorität bekommt und dann im Vordergrund steht, etwa, wenn du für eine Prüfung lernst. Dann konzentrierst du dich nur darauf, andere Dinge werden  unwichtiger. Ist das aber vorbei, atmest du auf und betreibst vorwiegend die Dinge, die dich entspannen, glücklich machen oder beruhigen.

Vielleicht kompensierst du mit dem Extrem- Learning eine Zeit des Verlustes, der Angst, der Trauer. Aber auch das kann niemand hier sagen, du selbst musst es in deinem Interesse herausfinden und wieder verändern, so dass Lernzeiten in dein Leben passen und es nicht bestimmen.

Kommentar von MarcoAH ,

Ich denke, dass diese lernsucht an meiner sozialen Phobie liegt, dass ich auch gerne alleine bin. Habe wenige, aber gute Freunde, im Small-talk fühle ich mich sehr unwohl, wo ich aufblühe, sind wirklich tiefgründige Gespräche.

Antwort
von anonymidbbd, 21

Aber sowas von, lass dich einweisen das ist nicht normal

Antwort
von DerOnkelJ, 38

Das sind Anzeichen einer Sucht. Und ja, auch lernen  kann eine Sucht sein.

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