Frage von nini97, 79

Kann Komplementärmedizin und Naturheilkunde bei Rheuma helfen?

Antwort
von Kuno33, 39

Der Begriff Komplementärmedizin ist sehr unbestimmt und sehr umfassend. Ganz überweigend handelt es sich hier um wissenschaftlich nicht hinreichend abgesicherte Heilmethoden. Die Ausführenden solcher Methoden sind teils am Geschäft interessiert teils aus den verschiedensten Gründen von ihrer "Heilmethode" überzeugt. Die sog. Schulmedizin ist sicher auch mit vielen Irrtümern behaftet, aber richtig angewandt, verwendet sie Methoden, die aussagekräftige Befunde hinsichtlich Besserung ergeben. Die Naturmedizin verwendet Stoffe aus der Natur. Richtig angewendet, erfordert sie die gleichen wissenschaftlich definierten Methoden wie die übrige Medizin. Homöopathie ist keine Naturheilkunde, wird aber oft damit in Zusammenhang gebracht.

Ein Rheuma ist eine definierte Erkrankung, die nach dem heutigen Stand der Wissenschaft -noch- nicht geheilt werden kann, bei der es aber Besserungen durch medizinische Maßnahmen geben kann. Genau genommen ist Rheuma eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem u. a. körpereigenes Gewebe in den Gelenken angreift. Die modernen Biologika greifen verhältnismäßig zielgerichtet in die Autoimmunprozesse ein. Dennoch wirken sie nicht immer und haben leider auch Nebenwirkungen.

Kommentar von Kuno33 ,

Sehr wahrscheinlich spielt die Ernährung auch eine wichtige Rolle. Übergewicht und reichliche Fleischmahlzeiten können wahrscheinlich die Erkrankungen verschlechtern.

Neben der eigentlichen medizinischen Behandlung ist es sicher auch hilfreich z. B. während einer Kur ein paar Wohlfühlfaktoren zu haben.

Antwort
von SchlaflosIn, 45

Rheumatische Erkrankungen gibt es ebenso viele wie Naturheilverfahren, um sie zu kurieren. 

Mein Tipp: weder Schulmedizin noch alternative  Therapien verteufeln und in einem gesunden (!) Rahmen ausprobieren, was hilft. 

Der Tipp mit der Ernährungsumstellung zB kostet wenig und ist einen Versuch wert. Schweinefleisch zB ist erwiesenermaßen kontraindiziert bei Rheuma. 

Antwort
von Lirin, 28

Hallo!

Wenn es eine der vielen, entzündlichen Rheumaarten ist, dann wird man wohl kaum mit der Naturheilkunde auskommen.

Meine chronische Polyarthritis ist z.B. sehr agressive. Die Gelenke steifen schon wenige Monate nach dem Befall eines Gelenks ein. Ich würde jetzt ohne die neuen, hochwirksamen Rheumamedikamente sicherlich schon im Rollstuhl sitzen.

Trotzdem denke ich, dass Naturheilkunde zur Unterstützung recht gut ist. Auch viele Alternativbehandlungen, wie Akupunktur sollte man zumindest austesten.

Gruß Lirin

Antwort
von Moba1, 37

Ich würe generell gänzlich auf Naturheilkunde setzen. Es gibt in der Natur für alles ein Heilmittel so meine Erfahrung und meine Ansicht bzw. Vermutung.

Mit der Schulmedzin haben ich und viele andere nur schlechte Erfahrungen gemacht.

Rheuma ist soviel ich weiss eine Krankheit die mit Entzündungen einhergeht.

Hier helfen also vermutlich entzündungshemmende Sachen wie Salbeitee, Kurkuma mit Pfeffer, MSM, Knoblauch, Zwiebeln und Lauch oder Lugol'sche Lösung.

MSM sollte dir besonders helfen, da es entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und auch für die Gelenke gut ist.

Cannabinoide können, wenn ich mich recht erinnere, ebenfalls helfen.

Auch destilliertes Petroleum soll angeblich helfen (habe es selbst ein Mal ausprobiert und mir wurde dabei bei meiner Krankheit sehr geholfen. Auch gibt es viele positive Erfahrungsberichte dazu).

Alles Gute


Kommentar von GroupieNo1 ,

Also ich finde es sehr weit her geholt was du da schreibst. Die Natur hat bei weitem nicht für alles eine Lösung und meinst du nicht, wenn es so wäre, gäbe es nur noch gesunde Menschen?

Meinst du wirklich die Ärzte Pumpen 1,5 jährige Kinder mit Medikamenten voll, die Leber und co schädigen können, wenn es so einfach wäre mit ein paar Heilkräutern aus der Natur?!

Und dann über eine Krankheit zu schreiben von der du wohl nur weißt, ist schon sehr dreist.

Entschuldige mein Ärger darüber, ich bin jetzt 27 Jahre alt und nehme seit 20 Jahren Mtx und cortison, beide meiner Kinder haben Rheuma, die große muss auch schon Medikamente nehmen weil sie sonst nicht kaufen könnte, und du kommst hier mit Knoblauch und Zwiebeln essen an und "in der Natur gibt es für alles ein Heilmittel"- gequatsche.
So was macht mich wütend! Ich habe mehr als 2 Jahre meines Lebens in Krankenhäusern verbracht um meine Krankheiten irgendwie in griff zu bekommen!

Kommentar von Moba1 ,

Auch wenn du krank bist und ich Verständnis habe finde ich es schade, dass du beleidigend und ausfallend wirst. Trotzem (weil du krank bist und für Gott) werde ich dir antworten. "Also ich finde es sehr weit her geholt was du da schreibst. Die Natur hat bei weitem nicht für alles eine Lösung und meinst du nicht, wenn es so wäre, gäbe es nur noch gesunde Menschen?" Leider nicht, das ist die Tragik. Vieles ist in Studien nachgewiesen aber den meisten kaum bekannt. Was kaum nachvollziehbar ist, ist leider wahr. Ich war selber krank und zwar schwer und auch chronisch. Daher musste ich selber recherchieren. Seit ich mich mit Naturheilkunde beschäftigt habe konnte ich mir selbst helfen und war seit dem nie wieder bei einem Arzt und werde so Gott will auch nie wieder einen brauchen bzw. aufsuchen. Wenn du das nicht glaubst, kannst du gerne nachfragen und ich gehe gerne ins Detail. Ich war verblüfft wie einfach es gehen kann und habe mir die selbe Frage gestellt warum das so ist bzw. wie es sein kann, dass es trotzdem nicht angewandt wird. Ich weiss nur, dass ich auch oft im Fernsehen von unglaublichen Heilerfolgen gesehen habe wo die Schulmedizin aufgegeben hat und das im öffentlich rechtlichen Fernsehen und nicht irgendwo. Ich rate dir selbst ein Bild zu machen. Achja ich war bei vielen Ärzten und keiner konnte mir helfen. Wie gesagt wenn es dich interessiert und du nicht mehr ausfallend wirst schreibe ich dir gerne welche Krankheit ich gehabt habe bzw. habe, welche Dinge ich genommen habe. Auch kann ich dir viele Mittel (wie Zimt z.B.) nennen deren Wirkung in Studien nachgewiesen wurde. Trotzdem wird es von Ärzten nicht verschrieben sondern die chemische Keule. Und die grosse Frage die ich dir stelle: Hast du es PROBIERT? Wie gesagt, schade, dass du gleich beleidigend und ausfallend wirst aber bitte. Mich stört das nicht. Wollte dir für Gott und weil du krank bist aber trotzdem schreiben. Mir hat die Naturheilkunde geholfen wo alle Ärzte versagt haben. 


Antwort
von wiki01, 47

Es gibt keine Heilung bei dieser Erkrankung. Nur ein lindern der Symptome. Deshalb kann auch alternative Medizin nichts bewirken- außer Linderung und Verzögerung. Wer anderes behauptet, unterstützt Scharlatanerie.

Antwort
von Klaraaha, 30

Rheuma ist nur ein Überbegriff. Man sollte seine Diagnose genauestens kennen. Das dauert oft Jahre bis die richtig steht. Da es etliche rheumatische  Erkrankungen gibt, die ohne richtige  schulmedizinischeTherapie tödlich sind, sollte man da sehr vorsichtig sein und jedenfalls nicht alleine nur auf Naturheilkunde setzen. Eine reaktive Arthritis oder palindomisches Rheuma ist relativ harmlos, geht oft ohne Basismedikament, aber nicht immer ganz ohne entzündungshemmende Medikamente. Wenn mal eine langjährige Pause eintritt, kann man da auch oft gänzlich auf Medikamente verzichten und braucht auch keine Naturheilkunde.

Kommentar von GroupieNo1 ,

Also mal ganz langsam hier! Rheuma ist nur im ungünstigsten Fall tödlich, nämlich wenn die Entzündung auf den Herzmuskel trifft. Und das ist nicht bei etlichen rheumaarten der Fall wenn sie unbehandelt bleiben sondern eine ganz ganz geringe Ausnahme!

Die meisten todefälle bei Rheuma bestehen in Folge von Medikamenten Einnahme weil sie die Leber, Nieren und vor zerstören.

Bitte vorsichtig mit solchen aus der Luft gegriffenen aussagen.

Liebe Grüße rheumapatient seit dem 7 Lebensjahr

Kommentar von Klaraaha ,

Ich hab ja geschrieben, dass man seine Diagnose genau kennen sollte. Du meinst die rheumatoide Arthritis, die häufigste Rheumaerkrankung. Aber alle haben oft anfangs ähnliche Symtome. Ein unbehandelter systemischer Lupus, systemische Sklerodermie, Morbus Wegener und noch einige Arten usw.alles rheumatische Erkrankungen sind unbehandelt tödliche Erkrankungen. Heutzutage sind dank Schulmedizin tödliche Verläufe dieser Erkrankungen seltener geworden.

Antwort
von KaeteK, 37

Keine Ahnung, aber ich weiß, dass eine strikte Ernährungsumstellung helfen kann.  Ich kenne eine Person, die heute keine Beschwerden mehr hat und keine Chemie mehr benötigt, um sein Rheuma lindern. Er hat NULL Beschwerden. Er macht alles selber, mit Naturprodukten. Etwas teuer, aber es lohnt sich. lg

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