Frage von UserQi, 24

kann jemand sagen was mein traum psychologisch bedeutet?

in der 1 person perspektive habe ich einen total weißen raum gesehen. es war ruhig und dann war es plötzlich total laut und ich hab überall müll gesehen. wie in einer müllhalde. dann war es wieder ganz still und der raum war weiß. ich konnte ein kind aus ferne erkennen. und dann war das kind das vorher weit weg war ganz nah. und hat mich angelächelt. den traum hab ich damals auch öfter gekriegt.

Antwort
von nowka20, 3

Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.
(Steiner: GA 73 Seite 187f)

Antwort
von nobytree2, 5

Nachts verarbeitet das Gehirn Eindrücke und Informationen, die es an den Vortagen gesammelt hat, verknüpft sie, sortiert sie, löscht sie, arbeitet sie ab, damit am nächsten Morgen das Gehirn sauber und aufgeräumt arbeiten kann. Nimmt die Wahrnehmung daran (nach innen) teil, sieht sie das als Traum. Häufig arbeitet auch die eigene Phantasie stark mit, um die Traumbilder zu gestalten.

Du verarbeitest die Eindrücke Farbe weiß, Lautstärke, Müll, Kind, Distanz, Ferne, Räumlichkeit.

Das ist nichts besonderes in meinen Augen. Normale Eindrücke und normale Informationen, normale Traumbilder. Das kann sich wiederholen, insbesondere wenn Du Dir darüber viel Gedanken machst.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten