Frage von schnukki2000, 63

Kann jemand meinen MRT Befund übersetzen?

Ich hatte im Februar dieses Jahr einen Snowboardunfall und seither tat mein linkes Knie immer weh. Letztendlich hatte ich jetzt ein MRT und verstehe nur Bahnhof im Befund... BEFUND : Regelrechte Stellung, unverdächtiges Markraumsignal. Innenband abzugrenzen, durchgängig, kein auffälliger Befund, übrige Bänder sind ebenfalls durchgängig erkennbar. Eine mediale Pica liegt vor. Innenmeniskus mit Signalanhebungen im Hinterhorn, aber keine Unterbrechung der Artikulationsflächen. Außenmeniskus ist ohne Befund. Intraartikulär nur gering Flüssigkeit, aber keine Barkerzyste. Unauffällige Patellarsehne. Keine höhergradigen umschriebenen Knorpelschäden BEURTEILUNG : 1. Kein Hinweis auf eine Partialläsion des Innenbandes, keine sonstige Bandverletzung nachweisbar 2. Innenmeniskus bereits mit deutlicher Signalveränderung im Hinterhorn, aber keine Unterbrechung der Artikulationsflächen. Außenmeniskus ist unauffällig 3. Keine höhergradigen umschriebenen Knorpelschäden, kein Erguss

Danke im voraus

Antwort
von GanMar, 45

Bis auf einen Schaden des Innenmeniskus, welcher aber noch kein vollständiger Meniskusriß ist, ist da nichts Besonderes aufgefallen.

Vermutlich wird man über eine Meniskusteilresektion nachdenken können. Schau unter Punkt 4 auf http://www.ortho-zentrum.de/ortho3/operationen-meniskus.htm


Kommentar von schnukki2000 ,

okay danke:) mein Orthopäde meinte, dass er keinen Grund für meine Schmerzen findet in den Bildern und dass das im Bericht nicht der Grund meiner Schmerzen sei und ich mal 2 Monate warten soll... wird das besser von selbst also er hat mir nichts verschrieben, wie zum Beispiel eine Bandage oder Physiotherapie

Kommentar von GanMar ,

Ich hab das hinter mir. Drei Jahre langsam zunehmende Beschwerden, bis ich darauf keinen Bock mehr hatte. Der Orthopäde hat da auch nichts erkennen können. Dann habe ich keinen Bock mehr gehabt und habe einen auf Kniegelenke spezialisierten Chirurgen aufgesucht. Der wollte meine MRT-Aufnahmen überhaupt nicht sehen. Der hat drei Röntgenaufnahmen aus unterschiedlichen Winkeln machen lassen und gesagt: "Da muß ich in das Knie mal reingucken. Und bei der Gelegenheit kann ich es auch gleich fertigmachen." Hat er dann auch drei Wochen später. Etwas über 10 Minuten hat er für die OP gebraucht. Hat er allerdings stationär gemacht, von ambulanter Behandlung hielt der gute Doktor nix. Am Morgen nach der OP habe ich mit spezieller Gymnastik beginnen müssen. Nach insgesamt einer Woche war ich wieder draußen aus dem Krankenhaus. Nach drei Wochen habe ich die "Krücke" weggelegt und bin nun seit 13 Jahren schmerzfrei.

Klar, selbst die kleinste Operation ist eine OP zuviel, wenn sie nicht nötig ist. Da hat dein Doc Recht. Die Beschwerden müssen nicht zwangsläufig vom Meniskus kommen - aber die Wahrscheinlichkeit ist gegeben. Gib Dir die zwei Monate - aber beginne schon mal, Dich nach einem ordentlichen Chirurgen umzuhören, der im Idealfall spezialisiert ist und solche Eingriffe quasi am laufenden Band macht. Die tägliche Routine bei einem solchen Eingriff erlaubt den Ärzten, die Situation sehr schnell zu beurteilen und sicher zu arbeiten. So eine OP ist heute nichts besonderes mehr - aber einen zögerlichen Grobmotoriker willst Du auch nicht im Gelenk herumfummeln lassen, oder?

Kommentar von schnukki2000 ,

okay danke für deine ausführliche Hilfe:) ich werde mal abwarten aber es wird langsam einfach immer schlimmer und ich kann schon fast nicht mehr schwimmen (was ich als Leistungssport mache) und das ist dann halt auch doof.... aber ich warte jetzt mal noch....

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