Frage von bello1010, 83

Kann Jemand mal kurz nen Bericht von mir lesen und nach Rechtschreibfehlen bzw besseren Formulierungen überprüfen?

Hallo : D Also ich hab hier grade meine Institutionsbeschreibung fertig gekriegt die ich morgen abgeben muss... jetzt hab ich es nicht so mit Kommata (?)...( Kommas halt :P ) und vlt hab ich noch ein paar rechtschreibfehler übersehen.. Ausserdem kann man vielleicht ein paar sachen besser formulieren.. Mich würde inzteressieren ob ihr nach dem Bericht auch eine vorstellung von der einrichtung habt oder noch was wichtiges fehlt..

Ich würde mich total freuen wenn sich hier ein ppar freiwillige finden (oder wenigstens einer) Der bericht ist echt wichtig.. ich bin nur etwas spät dran ... :/

Liebe Grüße

Antwort
von bello1010, 20

      Team und Mitarbeiter

In unserem bunt
gemischtem und stabilem Team befinden sich MA jeder Altersklasse und
mit unterschiedlichsten Charakteren. Der insgesamt sehr gute
Zusammenhalt des Teams zeigt sich neben der allgemeinen harmonischen
Atmosphäre außerhalb der Arbeitszeit unter anderem auch in der
guten und stets produktiven Zusammenarbeit, während der
Teamsitzungen in welcher jede Meinung berücksichtigt wird.
Entscheidungen werden gemeinsam und im Endeffekt meistens einstimmig
getroffen. In der Bewohner bezogen Arbeit vertreten wir alle die
selbe Grundhaltung Neben dem konsequenten umsetzen der festgelegten
Strukturen und Regeln sind wir trotzdem offen für die individuellen
Bedürfnisse und das größtmögliche wohlergehen unserer BW. Die
gemeinsame Umsetzung der Zielorientierten Arbeit liegt bei uns
ebenfalls im Vordergrund. In gemeinsamen Doppeldiensten geben wir uns
stets Rückmeldungen oder tauschen Erfahrungen zu bestimmten
Situationen aus um ggf. davon zu profitieren. Der durch die
unterschiedlichen Charaktere der MA geprägte Umgang mit den BW und
dem allgemeinen Gruppenalltag ist stets interessant zu beobachten und
oft findet man hier und da ein paar arbeitserleichternde Tipps.

      Aufgaben

Meine
Aufgaben bestehen darin die Bewohner im Alltag in jeder
Hinsicht zu betreuen, zu begleiten und zu Pflegen was mir allgemein
sehr gut gefällt und viel Spaß macht. Von der Körperpflege über
die Ernährung, die Freizeitgestaltung bis hin zur Gewährleistung
der körperlichen und seelischen Gesundheit trage ich die volle
Verantwortung und muss situativ entsprechend sinnvoll handeln.
Außerdem ist die rücksichtsvolle Teamarbeit und die Einhaltung von
abgesprochenen festen Regeln im Alltag sehr wichtig und sollte mit an
erster Stelle stehen. Der Umgang mit Situationen in denen selbst-
oder fremdverletzendes Verhalten auftaucht war für mich anfangs
schwierig, aber fühlt sich mittlerweile nicht mehr problematisch an.
Durch die Bestimmtheit die man braucht um in solchen Situationen die
Kontrolle zu behalten, habe ich gelernt auch in schwierigen
Situationen ruhig zu bleiben und gleichzeitig mit den BW konsequent
auf mein Ziel hin zu arbeiten. Dies ist eine Kompetenz die ich auch
in meiner weiteren Arbeit noch oft nutzen kann. Es macht mir bis
heute sehr viel Spaß zu beobachten wenn mein Umgang mit den BW
erfolgreich ist, weiter daran anzusetzen um auf eine noch effektivere
Kommunikation hin zu arbeiten. Mein tägliches Ziel ist es den BW und
mir einen von mir angeleiteten, strukturierten und stressfreien
gemeinsamen Alltag zu schaffen in dem gleichzeitig die größt
mögliche Zufriedenheit aller geboten werden kann. Ich freue mich
darauf hier auch weiterhin noch sehr viel sowohl durch eigene
Erfahrungen als auch durch die Unterstützung meines Teams zu lernen
und zu versuchen an sichtbaren Erfolgen anzuknüpfen und weiter daran
zu wachsen. Zusätzlich gehören auch organisatorische Belange
hinsichtlich der BW oder der Gruppe zu meinen Aufgaben. Die tägliche
Dokumentation ist sehr wichtig für eine allgemein übersichtliche
Beobachtung der BW und zur Kommunikation zwischen allen betreuenden
Mitarbeitern sowohl im Wohnheim als auch in der WfbM. Mit dem hierfür
genutzten Pc Program "Vivendi" habe ich noch ein paar
Probleme. Standartabläufe sind unproblematisch aber dabei seltener
vorkommende Ereignisse wie z.B. Arztbesuche o. ä. zu dokumentieren
erweist sich des öfteren noch als schwierig.

      Abläufe


      Die täglichen Abläufe
      im Gruppenalltag sind bei uns organisiert und fest strukturiert.
      Hier kommt es nur in einzelfällen zu Situativ benötigten
      Abweichungen. Neben den pflegerischen Bereich werden täglich
      individuelle Rituale zum Wohlergehen unserer BW berücksichtigt und
      zwingend eingehalten. Werden die täglichen Strukturen gebrochen
      oder die Wichtigkeit bestimmter Rituale unterschätzt kann dies zu
      Eskalationen führen welche im schlimmsten Fall noch über den
      entsprechenden Dienst hinaus reichen. Ich habe erkannt dass dieses
      im Hinblick auf unsere Bewohner sehr wichtig ist um Überforderungen
      der BW oder Eskalationen von Verhaltensweisen zu verhindern. Diese
      Abläufe werden im Team festgelegt und sind daher auch in meinem
      Sinne. Durch die nötige 1:1 Betreuung können wir bei doppelt
      besetzten Spätdiensten intensiver auf jeden BW eingehen. Dies wird
      vom Teamleiter nach größter Möglichkeit bei der Dienstplan
      gestalltung berücksichtigt.


      Reflexion


      Ich würde behaupten
      dass grade die urteilsfreie und gleichzeitig konstruktive Reflexion
      untereinander eine große Stärke unseres Teams ist und fand dies
      von Anfang an sehr beeindruckend. In unserem Team läuft die
      gegenseitige Reflexion zum eigenen Verhalten jederzeit automatisch
      und bietet viele Impulse für das eigene Arbeiten. Ich habe
      reflektierende Gespräche nie als Angriff wahrgenommen, sondern
      stets als Hilfestellung um effektiver zu arbeiten. Man bekommt und
      gibt immer Rückmeldungen wenn etwas an der Arbeit sowohl positiv
      als auch negativ aufgefallen ist um gemeinsam darüber zu urteilen.
      Auch wenn der Umgang sehr ähnlich ist und die BW eine auffällige
      Reaktion darauf zeigen wird dies bemerkt und im nächsten Team mit
      allen besprochen um dadurch auch den Anderen einen Vorteil zu
      verschaffen bzw einen Nachteil zu ersparen . Diese wertvolle
      Kompetenz der Reflextion bietet uns die Möglichkeit gemeinsam an
      unseren "Fehlern" zu wachsen. Wenn man die Entwicklung
      unserer BW betrachtet, geben diese uns durch ihre sehr positiven
      Entwicklungen ebenfalls die Rückmeldung dass unser reflektierendes
      Konzept und die Teamorientierte Arbeit Wirkung zeigt Besonders in
      Doppeldiensten bietet sich oft die Möglichkeit für die Reflexion
      im Umgang mit bestimmten Situationen. Zum gemeinsamen reflektieren
      findet alle 14 Tage ein Teamgespräch statt, in welchem neben BW
      bezogenen oder organisatorischen Dingen, auch immer wieder das
      allgemeine Verhalten des Teams im bezug auf die Arbeit reflektiert
      und hinterfragt wird. Jeder hat die Möglichkeit seine Belange bis
      dahin in ein Teambuch zu schreiben damit alle Anliegen im Team
      einen Platz finden. Wir bieten auch den BW die Möglichkeit durch
      reflektieren ihres Verhaltens zu lernen. Speziell bei Marianne ist
      dieses oft notwendig und je nach Stimmlage teilweise auch
      erfolgreich. Bei unseren anderen BW ist eine Reflektion
      unsererseits zwar vorhanden allerdings auf Grund ihrer kognitiven
      Einschränkungen auf sehr geringem Niveau und oft nicht auf längere
      Zeit erfolgreich.


      Die Einrichtung die
      Möglichkeiten sich selbst oder individuelle Problematiken mit
      speziell dafür eingestellten Fachkräften persönliche Gespräche
      aufzusuchen. Diese reichen je nach Anliegen von Seelsorgern und
      pädagogischen Fachkräften bis hin zur Wohnbereichsleitung und
      Leitung

Antwort
von bello1010, 32

      Standort1


      Das
      Anna-Katharinenstift Karthaus (AKSt), welches in der nördlich von
      Dülmen liegenden Bauernschaft "Weddern" zu finden ist,
      bietet jungen und alten Menschen mit Behinderungen einen Platz zum
      wohnen und arbeiten. Es wird durch seine ländliche, ebenerdige
      Lage auch gerne als Ausflugsziel für z.B. Radtouren genutzt. Das
      AKSt bietet hierzu öffentlich ein gemütliches Cafe, eine Boutique
      und einen Bioladen an, in welchen Speisen und Produkten aus der
      einen Produktion der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)
      angeboten werden. Mit dem Auto ist das AKSt über die naheliegende
      A43 sehr leicht und schnell zu erreichen. Auf dem sehr weitläufigen
      Gelände des AKSt gibt es eine Vielzahl von Förder- und
      Freizeitmöglichkeiten für die Bewohner (BW). Mehrere Gebäude
      bieten unter anderem zahlreiche Wohnkomplexe in denen 350 Menschen
      beheimatet sind. Das AKSt bietet täglich frische Brötchen und
      warme Mahlzeiten aus der eigene Bäckerei und Küche. Eine Kapelle,
      in welcher regelmäßig normale oder themenbezogene Gottesdienste
      stattfinden, gehört ebenfalls zu den Räumlichkeiten. Des weiteren
      findet man im Hauptgebäude einen Friseur, ein Schwimmbad und einen
      Snoozleraum. In weiteren Gebäuden gibt es eine Wäscherei, eine
      Turnhalle und einen sehr großen Freizeitbereich. In diesem gibt es
      z.B. eine Bücherei, ein Bewohnercafe, einen Laden, einen großen
      Saal mit Bühne für Feste und Auftritte und Räumlichkeiten in
      denen z.B. geleitete Angebote oder Kurse stattfinden. Ein
      angelegter Sinnesgarten ist ebenfalls frei nutzbar. Auch
      heilpädagogisches Reiten, in der anliegenden Reithalle, ist
      möglich. Bullis oder Fahrräder für Ausflüge und weiteres werden
      zur Verfügung gestellt. Für technische Schwierigkeiten oder
      Reparaturen sind zu festen Zeiten entsprechende Fachkräfte vor
      Ort. Für die älteren Generationen wird die Möglichkeit geboten,
      die Seniorentagesstätte zu besuchen. Im letzten Jahr wurde das neu
      gebaute seniorengerechte "Haus Jacob" eröffnet, welches
      die Philosophie des AKSt unterstützt, dass jeder Bewohner dort alt
      werden darf und nicht der Belastung eines Umzuges in eine externe
      Pflegeeinrichtung ausgesetzt wird. Zum AKSt Karthaus gehören
      natürlich auch die bekannten Werkstätten für behinderte Menschen
      (WfbM), in welchen über 400 Menschen mit Behinderungen, ihren
      Fähigkeiten entsprechende, Arbeitsplätze gefunden haben.


      Entwicklung2

1921 wurde die
Einrichtung gegründet und wurde unter dem KFV von Missionsschwestern
als Schutzheim für in Not geratene Frauen, bzw denen, die den
damaligen Moral- oder Rechtsvorstellungen nicht entsprachen, geboten.
In der Zeit des 2. Weltkrieges wurde das AKSt zusätzlich als
Krankenhaus genutzt. 1991 wurde die erste Männergruppe eingerichtet.
2003 übergaben die Missionsschwestern die Verwaltung komplett an den
SKF. In den weiteren Jahren entstanden eigene Wohngemeinschaften und
eine Tagesstätte für Senioren, sowie weitere Arbeitsbereiche
spezialisiert auf psychisch erkrankte Menschen mit stark
herausfordernden Verhaltensweisen (IFG). Fördergruppen entstanden
für schwerst-mehrfachbehinderte Menschen und ein
Berufsbildungsbereich, der über Praktika den Beschäftigten den
Einstieg in die Arbeitswelt der WfbM ermöglicht. Im Jahr 2006
gründete sich der „Förderverein des Anna-Katharinenstift Karthaus
e. V.“ . 2014 wurde für vier Jahre der erste Beirat für
Angehörige und Betreuer (BAB3)
gewählt. Mit rund 350 BW ist das AKSt. die größte Einrichtung für
Menschen mit Behinderung, die der SkF unterhält. Mit über 500 MA
und weiteren ehrenamtlichen Helfern ist das AKSt. einer der größten
Arbeitgeber in Dülmen.

      Strukturen4

Der
Träger des AKSt. ist der Sozialdienst katholischer Frauen e. V.
Dortmund. Seit November 2011 wird die Einrichtung von Frau
Wiels-Heckmann geleitet. Ihr unterliegen vier Leitungsteams. Bei
diesen übernimmt Frau Konrad die Leitung im Bereichen Wohnen

(->
Wohnbereichsleitungen -> Teamleitungen -> Team) Die
kaufmännische Leitung übernimmt Herrn Kuhlmann (-> Verwaltung,
Buchhaltung, QM,...). Für die Personalleitung ist Herr Gerding
zugewiesen (-> Fortbildungen, Pädagigische- psychologische
Fachdienste, Öffentlichkeitsarbeit, ..) Den vierten Bereich bildet
die WfbM unter der Leitung von Herrn Lowens. (-> komplette
Verwaltung und Organisation der WfbM)

      Räumlichkeiten

Die Gruppe 11 kann sowohl
über das Treppenhaus als auch über einen Aufzug erreicht werden.
Direkt zu Anfang befindet sich auf der linken Seite ein keines
Badezimmer. Von einen langen Flur gelangt man in jeden einzelnen
Raum. Zur Gruppe gehört eine kleine Küche, ein Wohn//Esszimmer
welches unter anderem mit Esstisch, TV, 2 Sofas und einem kleinen
Couchtisch ausgestattet ist. Ein Hauswirtschaftsraum mit angrenzender
Abstellkammer für Pflege- und weitere alltägliche Bedarfsmittel ist
ebenfalls vorhanden. Außerdem ein Mitarbeiter-Büro mit kleinem
Badezimmer. Insgesamt gibt es 4 Bewohner zimmer welche individuell
und teilweise sehr reiz arm auf die individuellen Bedürfnisse und
Wünsche der BW abgestimmt sind. Zwei Zimmer verfügen über ein
eigenes Badezimmer, die anderen BW nutzen das Bad im Eingangsbereich.

      Team/Mitarbeiter

Im
Team sind derzeit insgesamt 6 MA welche gleichermaßen die Dienste
für die Pflege und alltägliche Betreuung der BW übernehmen. Jeder
BW hat zusätzlich einen Bezugsbetreuuer.

Ich
arbeite nun seit 2 Jahren mit 19,5Stunden im AKSt in der Gruppe 11
und aushilfsweise in Gruppe 10. Neben mir setzt sich das Team unter
anderem aus drei Fachkräften zusammen. Diese sind im Alter von 30-
45J. arbeiten jeweils 30 Stunden und arbeiten zwischen 2- 5 Jahren in
Gruppe 11. Sie sind jeweils für einen BW die Bezugsbetreuer. Die
Bezugsbetreuung für den vierten BW übernimmt eine Ergänzungskraft
im Alter von 60J mit 19,5Stunden welche seit 3Jahren in Gruppe 11
arbeitet.

Der
Gruppenleiter ist im Alter von 42Jahren und arbeitet seit 6 Jahren in
Gruppe 11, vor 4 Jahren übernahm er zusätzlich zur Arbeit im
normalen Gruppenalltag die Leitung der Gruppe 11.

      Personenkreis/Betreute

Marianne ist 66 Jahre
alt. Zu ihren Diagnosen gehört unter anderem eine Hirnatrophie, eine
leichte Intelligenzminderung mit deutlicher Verhaltensstörung sowie
eine bipolare Störung eine starke Hörschwäche weshalb
sie Hörgeräte trägt und Diabetes. Marianne ist Rentnerin und
besucht morgens verpflichtend die Seniorentagesstätte. Nachmittags
nimmt sie dort zusätzlich oft an den freiwilligen Treffen teil.
Marianne beginnt, nach anfänglichem Unverständnis, langsam ihre
Diabetes ernst zu nehmen und geht täglich spazieren. Auch die
Einschränkungen im Bezug auf die Ernährung nimmt sie immer mehr an.
Sie ist recht selbstständig und benötigt die Grundpflege betreffend
wenig Unterstützung. Allerdings hat sie eine sehr niedrige
Frustrationstoleranz und braucht klare Regeln um unnötige
Eskalationen ihres Verhaltens zu verringern.

Sebastian ist 19Jahre
alt. Er hat das Angel-man Syndrom und ist kognitziv und motorisch
stark eingeschränkt da er die Beine nicht strecken kann. Er krabbelt
daher ohne Hilfe ausschließlich auf den Knien und kann nur mit
Unterstützung laufen. Seinen Rollstuhl kann er motorisch
selbstständig fahren, muss dabei jedoch auf Grund der kognitiven
Einschränkungen begleitet werden. Sebastian kann nicht sprechen,
versteht dies aber größtenteils. Die Ernährung erfolgt über eine
Magensonde. Er hält sich gerne in größeren Menschenmengen auf und
spielt sehr gerne mit Bällen. Er hat sein eigenes Bällebad in dem
er gerne Zeit verbringt. Sebastian liebt außerdem Wasser da er sich
im Schwimmbad selbstständig ausbalancieren und dadurch ohne Hilfe
laufen kann.

Matthias ist 30 Jahre
alt. Er ist Autist und hat eine auffällige Intelligenzminderung. Er
kann durch verkürzte Sehnen nur gebeugt laufen und hat für größere
Strecken einen Rollstuhl. Matthias ist inkontinent. Matthias sitzt
mit Vorliebe an seinem Zimmerfenster und beobachtet die Umgebung. Er
übertreibt Verhaltensweisen sehr schnell und kann seine Kräfte
nicht einschätzen. Er braucht im Alltag eine sehr enge Begleitung.
Der Wortschatz von Matthias ist stark eingeschränkt und
vorhersehbare tägliche Fragen werden immer wiederholt abgefragt. Für
ihn liegt ein richterlicher Beschluss für eine Fixierung im Bett und
im Rollstuhl, ebenso wie für einen Einschluss im Zimmer vor.

Saskia ist 29 Jahre alt.
Sie hat neben ihrer Bipolaren Störung noch das Pierre Robin Syndrom
weshalb sie teilweise sehr undeutlich redet. Im Alltag fallen bei
Saskia deutlich autistische Züge auf. Sie geht gerne spazieren oder
genießt Ausflüge. Täglich vor dem Schlafen hört sie bei voller
Lautstärke immer das gleiche Lied und tanzt dazu Sie kann sich
unbeaufsichtigt nicht frei in der Wohngruppe bewegen, da sie
unvermittelt starke selbst und fremd verletzende Verhaltensweisen
zeigt. Es liegt ein richterlicher Beschluss für einen Einschluss in
ihrem Zimmer vor. Ihr Zimmer ist vollkommen reizarm eingerichtet und
es gibt dort keine unbefestigten Gegenstände.

      Alltägliche und
      anfallende Arbeiten5


      Täglich beginnen die
      Dienste damit die BW zu Wecken, zu Pflegen, anzuziehen und mit
      ihnen zu frühstücken.


      In der Woche werden die
      BW teilweise von uns oder BW aus der Nachbargruppe in die WfbM
      begleitet. Marianne begleitet einen Weg mit zur WfbM und geht
      anschließend selbstständig in die Seniorentagesstätte. Sie
      benötigt keine Begleitung.


      Am Wochenende oder
      freien Tagen finden nun, vor und nach dem Mittagessen, individuelle
      Freizeitgestaltungen statt.

Wenn
die BW Wochentags am Nachmittag aus der WfbM kommen gibt es jeweils
eine kurze Mittagspause, damit die BW die Möglichkeit haben etwas
zur Ruhe zu kommen. Anschließend finden ebenfalls wieder
Freizeitbeschäftigungen in 1: 1 Betreuung statt. Ab 17.30 beginnt
die Abendpflege so wie das Abendessen, wobei die BW nacheinander
ebenfalls 1:1 begleitet werden. Nun finden BW spezifische
Abendrituale statt. Anschließend werden die BW in die Nachtruhe
begleitet.

Organisatorische
Arbeiten werden ebenso wie weitere
anfallende Aufgaben, Vorbereitungen für den nächsten Morgen und die
Dokumentation in zwischenzeitlich erledigt.

    Stellungnahme und
    Reflexion


      Einrichtung


      D

Im Hinblick auf unsere zu
betreuenden BW, bietet eine ruhige Umgebung unseren BW ein Gefühl
von sicherheit und die Möglihkeit zu einer freieren entfalltung. Im
Bezug dazu ist die gewählte Lage der Gruppe meiner Meinung nach
bedacht und absolut sinnvoll platziert. Auf Grund der Tatsache dass
der komplette Gebäudebereich eher abseits gelegen ist und daher auch
der idyllische wenig belebte Ausblick aus dem Fenster keine
Überforderung für unsere zum Teil sehr reiz empfindlichen BW
darstellt , haben diese hier die Möglichkeit den reiz armen Ausblick
zu genießen und dabei zu entspannen. Ebenfalls trifft dies für
Botengänge zu, bei welchen man nur selten auf andere BW trifft und
daher jedem unserer BW die Möglichkeit bieten kann, ohne große
Hindernisse, im Gruppenalltag zu helfen. Dies ist besonders für
Saskia und Matthias eine schöne Abwechslung. Marianne kann hingegen
auf Grund ihrer Mobilität und ihren kognitiven Fähigkeiten die
vielfältigen, auf dem Gelände befindlichen Angebote wie den kleinen
Laden, den internen Friseur, das gemütliche Cafe oder die
regelmäßigen Gottesdienste in der Kapelle, so wie die
Seniorentagesstätte usw. nach eigenen Wünschen nutzen und bekommt
dadurch, wenn auch von ihr unbemerkt, ein großes Stück Freiheit und
Selbstständigkeit geboten. Aber nicht nur für Marianne ist es
möglich sich stressfrei an der frischen Luft zu bewegen, denn über
den ebenfalls nur wenig genutzten Ausgang unseres Wohnbereichs ist
man an einem Parkplatz vorbei direkt im Grünen ohne am Innenhof oder
anderen belebten Orten vorbei zu kommen, was jegliche Hürde aus
Reizen für unsere BW aus dem Weg räumt. Die Lage der umliegenden
Spazierwege ist sehr harmonisch und wirkt sich entspannend auf die BW
aus. Die Wege sind ebenerdig und durch ihre Beschaffenheit auch für
unsere Rollstuhlfahrer wie Sebastian oder ggf Matthias perfekt
geeignet. Ein kleiner Nachteil ist dass einige unserer gewählten
Strecken teilweise über Straßen ohne direkten Bordstein führen,
was die Bewohner in ihrer Bewegungsfreiheit an diesen Stellen etwas
einschränkt. Auf Grund des minimalen Verkehrs und der kleinen
Grünflächen seitlich der Straßen stellt dies aber durch die
sowieso recht naher Begleitung in der Regel kein großes Problem da.
Ein kleiner eingezäunter und ebenfalls abgelegener Garten welcher
speziell für die Gruppen 10 11 und 12 gedacht ist bietet zusätzlich
einen Ort zur Erholung. Mit den vom AKSt. zur Verfügung stehenden
Bullis unternehmen wir Gruppenausflüge oder ähnliches, aber auch
Termine wie zb Arztbesuche sind hiermit möglich.

      Betreuter Personenkreis

In der Kennlernphase der
BW stellte ich schnell fest, dass ein "freundschaftlicher"
Umgang wie ich ihn bisher aus meiner Arbeit kannte mit den BW der
Gruppe11 nicht möglich war. Die individuellen und von jeglicher Norm
abweichenden aber nötigen Umgangsmethoden mit den Verhaltensweisen
der BW waren ungewohnt und anfangs trotz guter Tipps der MA sehr
schwierig umzusetzen. Jeder BW ist eine Herausforderung für sich und
keiner ist annähernd wie der Andere. Nach anfänglicher Unsicherheit
merkte ich im Laufe der Zeit jedoch immer kleine Erfolge. Langsam
verstand ich was meine Kollegen meinten und lernte dass eine
deutliche Körpersprache, ein selbstsicheres Auftreten und
gleichzeitig eine ruhige aber Konsequente Grundhaltung quasi den Kern
einer für die BW verständlichen Kommunikation bilden. Als ich
merkte dass alle Bewohner auf ihre art darauf reagierten setzte ich
genau da an und es fing an Spaß zu machen die Erfolge bei den
Bewohner und auch bei mir immer deutlicher zu sehen. Trotzdem wurde
ich immer wieder vor Herausforderungen gestellt. Insbesondere im
Umgang mit Marianne, deren Behinderungen ihr anfangs nicht anzumerken
waren, hatten ich große Probleme. Ihre damals sehr herausfordernden
und bewusst verletzenden Aussagen trafen mich oft und machten mich
verletzlich. Meine innere Selbstsicherheit verschwand ihr gegenüber
und ich hatte große Probleme im Umgang mit Marianne. Ein MA hat
irgendwann zu mir gesagt, dass ich erkenne muss, dass Marianne nicht
umsonst in der Gruppe 11 ist und ich ihre Behinderung erkennen soll.
Das half mir unglaublich viel und ich schaffte es mein Bild von
Marianne und dadurch auch mein Gefühle bei ihren Aussagen komplett
umzudrehen und gewann meine Selbstsicherheit zurück. Ich fing an ihr
negatives Verhalten zu "überhören" und das positive zu
bestärken. Insgesamt erzeugte ich damit eine sehr deeskalierende
Umgangsweise welche mir sehr angenehm erschien. Allerdings braucht
Marianne einen strengeren Umgang und ich arbeite aktuell daran mich
wieder stärker auf die negativen Verhaltensweisen zu konzentrieren,
diese zu erkennen und zu unterbinden.

Antwort
von Flo1020304050, 12

Jetzt der Rest:

Sebastian ist 19_Jahre
alt. Er hat das Angel-man Syndrom und ist somit kognitiv und motorisch
stark eingeschränktda er die Beine nicht strecken kann. Er krabbelt
daher ohne Hilfe ausschließlich auf den Knien und kann nur mit
Unterstützung laufen. Seinen Rollstuhl kann er motorisch
selbstständig fahren, muss dabei jedoch auf Grund der kognitiven
Einschränkungen begleitet werden. Sebastian kann nicht sprechen,
versteht dies aber größtenteils. Die Ernährung erfolgt über eine
Magensonde. Er hält sich gerne in größeren Menschenmengen auf und
spielt sehr gerne mit Bällen. Er hat sein eigenes Bällebad in dem
er gerne Zeit verbringt. Sebastian liebt außerdem Wasser da er sich
im Schwimmbad selbstständig ausbalancieren und dadurch ohne Hilfe
laufen kann.
Matthias ist 30 Jahre
alt. Er ist Autist und hat eine auffällige Intelligenzminderung. Er
kann durch verkürzte Sehnen nur gebeugt laufen und hat für größere
Strecken einen Rollstuhl. Matthias ist inkontinent. Er sitzt
mit Vorliebe an seinem Zimmerfenster und beobachtet die Umgebung. Er
übertreibt Verhaltensweisen sehr schnell und kann seine Kräfte
nicht einschätzen. Matthias braucht im Alltag eine sehr enge Begleitung.
Der Wortschatz von ihm ist stark eingeschränkt und
vorhersehbare tägliche Fragen werden immer wiederholt abgefragt. Für
ihn liegt ein richterlicher Beschluss für eine Fixierung im Bett und
im Rollstuhl, ebenso wie für einen Einschluss im Zimmer vor.
Saskia ist 29 Jahre alt.
Sie hat neben ihrer Bipolaren Störung noch das Pierre Robin Syndrom,
weshalb sie teilweise sehr undeutlich redet. Im Alltag fallen bei
Saskia deutlich autistische Züge auf. Sie geht gerne spazieren oder
genießt Ausflüge. Täglich vor dem Schlafen hört sie bei voller
Lautstärke immer das gleiche Lied und tanzt dazu. Sie kann sich
unbeaufsichtigt nicht frei in der Wohngruppe bewegen, da sie
unvermittelt starke selbst und fremd verletzende Verhaltensweisen
Vorweist. Es liegt ein richterlicher Beschluss für einen Einschluss in
ihrem Zimmer vor. Ihr Zimmer ist vollkommen reizarm eingerichtet und
es gibt dort keine unbefestigten Gegenstände.

Alltägliche und
anfallende Arbeiten_5

Täglich beginnen die
Dienste damit die BW zu Wecken, zu Pflegen, anzuziehen und mit
ihnen zu frühstücken.

In der Woche werden die
BW teilweise von uns oder BW aus der Nachbargruppe in die WfbM
begleitet. Marianne begleitet einen Weg mit zur WfbM und geht
anschließend selbstständig in die Seniorentagesstätte. Sie
benötigt keine Begleitung.

Am Wochenende oder
freien Tagen finden nun, vor und nach dem Mittagessen, individuelle
Freizeitgestaltungen statt.
Wenn
die BW Wochentags am Nachmittag aus der WfbM kommengibt es jeweils
eine kurze Mittagspause, damit die BW die Möglichkeit haben etwas
zur Ruhe zu kommen. Anschließend finden ebenfalls wieder
Freizeitbeschäftigungen in 1 zu 1 Betreuung statt. Ab 17.30 beginnt
die Abendpflege so wie das Abendessen, wobei die BW nacheinander
ebenfalls 1 zu 1 begleitet werden. Nun finden BW spezifische
Abendrituale statt. Anschließend werden die BW in die Nachtruhe
begleitet.
Organisatorische
Arbeiten werden ebenso wie weitere
anfallende Aufgaben, Vorbereitungen für den nächsten Morgen und die
Dokumentation in zwischenzeitlich erledigt.
Stellungnahme und
Reflexion

Einrichtung

D
Im Hinblick auf unsere zu
betreuenden BW, bietet eine ruhige Umgebung unseren BW ein Gefühl
von Sicherheit und die Möglichkeit zu einer freieren Entfalltung. Im Bezug dazuist die gewählte Lage der Gruppe meiner Meinung nach bedacht und absolut sinnvoll platziert. Auf Grund der Tatsachedass der komplette Gebäudebereich eher abseits gelegen ist und daher auch der idyllische und wenig belebte Ausblick aus dem Fenster keine Überforderung für unsere zum Teil sehr reiz empfindlichen BW darstellt, haben diese hier die Möglichkeit den reiz armen Ausblick zu genießen und dabei zu entspannen. Ebenfalls trifft dies für Botengänge zu, bei welchen man nur selten auf andere BW trifft und daher jedem unserer BW die Möglichkeit bieten kann, ohne große Hindernisse, im Gruppenalltag zu helfen. Dies ist besonders für Saskia und Matthias eine schöne Abwechslung. Marianne kann hingegen auf Grund ihrer Mobilität und ihren kognitiven Fähigkeiten die vielfältigen, auf dem Gelände befindlichen Angebote wie dem kleinen Laden, dem internen Friseur, das gemütliche Cafe oder die regelmäßigen Gottesdienste in der Kapelle, so wie auch die Seniorentagesstätte usw. nach eigenen Wünschen nutzt. Dadurch bekommt man auch von ihr unbemerkt ein großes Stück Freiheit und Selbstständigkeit geboten. Aber nicht nur für Marianne ist es möglichst stressfrei, sich an der frischen Luft zu bewegen, denn auch  über den  wenig genutzten Ausgang unseres Wohnbereichs, geht man an einem Parkplatz vorbei, der direkt im Grünen ohne am Innenhof oder anderen belebten Orten vorbei zu kommen, was jegliche Hürde aus Reizen für unsere BW aus dem Weg räumt. Die Lage der umliegenden Spazierwege ist sehr harmonisch und wirkt sich entspannend auf die BW aus. Die Wege sind ebenerdig und durch ihre Beschaffenheit auch für unsere Rollstuhlfahrer wie Sebastian oder ggfMatthias perfekt geeignet. Ein kleiner Nachteil istdass einige unserer gewählten Strecken teilweise über Straßen ohne direkten Bordstein führen, was die Bewohner in ihrer Bewegungsfreiheit an diesen Stellen etwas einschränkt. Auf Grund des minimalen Verkehrs und der kleinen Grünflächen seitlich der Straßenstellt dies aber durch die sowieso recht nahe Begleitung in der Regel kein großes Problem da.

Ein kleiner eingezäunter und ebenfalls abgelegener Gartenwelcher

speziell für die Gruppen 1011 und 12 gedacht ist, bietet zusätzlich
einen Ort zur Erholung. Mit den vom AKSt. zur Verfügung stehenden
Bullis unternehmen wir Gruppenausflüge oder ähnliches, aber auch
Termine wie z.B. Arztbesuche sind hiermit möglich.

Betreuter Personenkreis

In der Kennlernphase der
BWstellte ich schnell fest, dass ein "freundschaftlicher"
Umgang wie ich ihn bisher aus meiner Arbeit kannte mit den BW der
Gruppe_11 nicht möglich war. Die individuellen und von jeglicher Norm
abweichenden aber nötigen Umgangsmethoden mit den Verhaltensweisen
der BW waren ungewohnt und anfangs trotz guter Tipps der MA sehr
schwierig umsetzbar. Jeder BW ist eine Herausforderung für sich und
keiner ist annähernd wie der Andere. Nach anfänglicher Unsicherheit
merkte ich im Laufe der Zeit jedoch immer kleine Erfolge. Langsam
verstand ich was meine Kollegen meinten und lernte dass eine
deutliche Körpersprache, ein selbstsicheres Auftreten und
gleichzeitig eine ruhige aber Konsequente Grundhaltung quasi den Kern
einer für die BW verständlichen Kommunikation bilden. Als ich
merktedass alle Bewohner auf ihre Art darauf reagiertensetzte ich
genau da anund es fing an Spaß zu machen. Die Erfolge bei den
Bewohnern und auch bei mir, waren immer deutlicher zu sehen. Trotzdem wurde
ich immer wieder vor Herausforderungen gestellt. Insbesondere im
Umgang mit Marianne, deren Behinderungen ihr Anfangs nicht anzumerken
waren, hatte ich große Probleme. Ihre damals sehr herausfordernden
und bewusst verletzenden Aussagen trafen mich oft und machten mich
verletzlich. Meine innere Selbstsicherheit verschwand ihr gegenüber
und ich hatte große Probleme im Umgang mit Marianne. Ein MA hat
irgendwann zu mir gesagt, dass ich erkenne muss, dass Marianne nicht
umsonst in der Gruppe 11 ist und ich ihre Behinderung erkennen soll.
Das half mir unglaublich viel und ich schaffte es mein Bild von
Marianne und dadurch auch mein Gefühle bei ihren Aussagen komplett
umzudrehen und gewann meine Selbstsicherheit zurück. Ich fing an ihr
negatives Verhalten zu "überhören" und das positive zu
bestärken. Insgesamt erzeugte ich damit eine sehr deeskalierende
Umgangsweise welche mir sehr angenehm erschien. Allerdings braucht
Marianne einen strengeren Umgang und ich arbeite aktuell daran mich
wieder stärker auf die negativen Verhaltensweisen zu konzentrieren,
diese zu erkennen und zu unterbinden.

Antwort
von Flo1020304050, 24

Korrektur: 1. Absatz

Bauernschaft -> Ortschaft (Z.2)

wohnen -> Wohnen (Z.5)[Großschreibung aufgrund von "Zum"> Zu dem]

arbeiten-> Arbeiten (Z.5)[Großschreibung aufgrund von "Zum"> Zu dem]

Werkstätten-> Werkstätte (Z.3 von unten des ersten Absatzes)

Kommentar von bello1010 ,

supi : D schonmal danke :))

Kommentar von bello1010 ,

ich kann dir das auch alternativ per mail als datei schicken !? ist vlt einfacher

Kommentar von Flo1020304050 ,

Korrektur: 2. Absatz

wurde -> STREICHEN (Z.2)

Korrektur: 3. & 4. Absatz

korrekt

Kommentar von bello1010 ,

yeeeyyy : D

Kommentar von Flo1020304050 ,

Korrektur: 5. Absatz

Die Gruppe 11 kann sowohl
über das Treppenhaus als auch über einen Aufzug erreicht werden.
Direkt zu Anfang befindet sich auf der linken Seite ein keines
Badezimmer. Von einem langen Flur gelangt man in jeden einzelnen
Raum. Zur Gruppe gehört eine kleine Küche, ein Wohn- und Esszimmer,
welche unter anderem mit Esstisch, TV, 2 Sofas und einem kleinen
Couchtisch ausgestattet sind. Ein Hauswirtschaftsraum mit angrenzender
Abstellkammer für Pflege- und weitere alltägliche Bedarfsmittel ist
ebenfalls vorhanden. Außerdem ein Mitarbeiter-Büro mit kleinem
Badezimmer. Insgesamt gibt es 4 Zimmer für Bewohner, welche individuell
und teilweise sehr reiz arm auf die individuellen Bedürfnisse und
Wünsche der BW abgestimmt sind. Zwei Zimmer verfügen über ein
eigenes Badezimmer, die anderen BW nutzen das Bad im Eingangsbereich.

Kommentar von Flo1020304050 ,

Das dickgedruckte ist das verbesserte

Kommentar von Flo1020304050 ,

Korrektur: 6. Absatz

Im
Team sind derzeit insgesamt 6 MAwelche gleichmäßig die Dienste
für die Pflege und alltägliche Betreuung der BW übernehmen. Jeder
BW hat zusätzlich einen Bezugsbetreuuer.

Kommentar von Flo1020304050 ,

Korrektur: 7. Absatz

Ich
arbeite nun seit 2 Jahren mit 19,5_Stunden im AKSt in der Gruppe 11
und als Aushilfe in Gruppe 10. Neben mir besteht das Team aus 3 weiteren Fachkräften. Diese sind im Alter zwischen 30 und
45 Jahren, arbeiten jeweils 30 Stunden und arbeiten zwischen 2- 5 Jahren in Gruppe 11. Sie sind jeweils für einen BW die Bezugsbetreuer. Die Bezugsbetreuung für den vierten BW übernimmt eine Ergänzungskraft im Alter von 60 Jahren, welche seit 3 Jahren mit 19,5 Stunden in Gruppe 11 arbeitet.

Kommentar von Flo1020304050 ,

Korrektur: 8. Absatz

Der
Gruppenleiter ist im Alter von 42_Jahren und arbeitet seit 6 Jahren in
Gruppe 11. Vor 4 Jahren übernahm er zusätzlich die Leitung der Gruppe 11.

Kommentar von bello1010 ,

yeah schön dass es dich gibt : D

Kommentar von Flo1020304050 ,

Korrektur: 9. Absatz

Marianne ist 66 Jahre
alt. Zu ihren Diagnosen gehören unter anderem eine Hirnatrophie, eine
leichte Intelligenzminderung mit deutlichen Verhaltensstörungen, sowie eine bipolare Störung, eine starke Hörschwächeweshalb Sie Hörgeräte tragen muss. Außerdem hat Sie Diabetes. Marianne ist Rentnerin und besucht morgens verpflichtend die Seniorentagesstätte. Nachmittags nimmt Sie dort zusätzlich oft an den freiwilligen Treffen teil. Marianne beginnt, nach anfänglichem Unverständnis, langsam ihre Diabetes ernst zu nehmen und geht täglich spazieren. Auch die Einschränkungen im Bezug auf die Ernährung nimmt Sie immer mehr an. Sie ist relativ selbstständig und benötigt die Grundpflege und betreffend wenig Unterstützung. Allerdings hat Sie eine sehr niedrige Frustationstoleranz und braucht klare Regeln um unnötige Eskalationen ihres Verhaltens zu verringern.

Kommentar von bello1010 ,

bist du noch dabei?

Kommentar von Flo1020304050 ,

FERTIG

Kommentar von Flo1020304050 ,

In welche Klasse gehst du denn Inn welcher Schulform?

Kommentar von Flo1020304050 ,

Inn-> und in

Kommentar von bello1010 ,

x D ich bin in einer ausbildung - heilerziehungspflege

danke du hast mir echt viel geholfen :))

wie alt bist du?

ich würde übrigens niemandem den ich nicht irgendwie interessant finde einen knutsch smiley schicken ;) ... aber ich bin auch schon 29 vlt ist das was andweres :P

Kommentar von bello1010 ,

ich weiß ja nicht wie motiviert du noch bist ... aber über dem unteren text geht es noch weiter ... : D

Kommentar von Flo1020304050 ,

Oh, ich dachte du wärst noch auf einer Schule.

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