Frage von officialKT7, 31

Kann jemand angeklagt werden wenn die Person etwas auf ein Online-Inserat gestellt hat, und es schlussendlich doch nicht verkaufen möchte?

Bzw. nicht dieser Person ? Wir wollten unseren Welpen verkaufen :) .. Die Personen die den Hund wollen sehen nicht so vertrauenswürdig aus. Wir haben ihnen gesagt dass wir den Hund nicht ihnen verkaufen wollen und sie sagen dass sie uns anklagen. Geht das?

Antwort
von kevin1905, 16

und sie sagen dass sie uns anklagen.

Grundsätzlich muss man Staatsanwalt sein um anklagen zu können.

Ferner liegt hier ein rein zivilrechtliches Problem vor (auch nicht wirklich).

Es herrscht nämlich Vertragsfreiheit. Ich als Verkäufer entscheide alleine wem ich was verkaufe (im gesetzlichen Rahmen natürlich). Und wenn mir deine Visage nicht passt verkauf ich dir halt nichts. Meine Ware ist mein Eigentum.

Es wäre erst dann strafbar, wenn ihr Geld genommen hättet obwohl nie die Absicht bestand die Ware zu verkaufen. Dann habt ihr euch durch Täuschung vorsätzlich einen Vermögensvorteil verschafft. Dies nennt der Staatsanwalt dann Betrug und klagt an.

Antwort
von AnglerAut, 31

Du darfst entscheiden, wem du was verkaufst. Solange du ihm nicht zugesagt hast und ein Kaufvertrag zustande gekommen ist, hat er keinen Anspruch gegen dich.

Anzeigen ist sowieso Unsinn in dem Zusammenhang, also hast du nichts zu befürchten.

Kommentar von officialKT7 ,

Nein sie haben nichts bezahlt etc.

Kommentar von AnglerAut ,

Auf das bezahlen kommt es hier nicht an. Wenn du ihm gesagt hast, dass du ihm den Welpen zu einem festen Preis verkaufst, dann wäre ein Kaufvertrag zustande gekommen.

Kommentar von officialKT7 ,

Ne also es war so. Der Welpe ist einfach auf einem Online-Inserat. Sie haben angerufen weil sie interesse hatten, wir haben aber nie gesagt dass wir den Welpen ihnen verkaufen sondern dass sie ihn mal anschauen können. Sie haben gesagt sie werden kommen, sind sie aber nicht. Daraufhin haben wir beschlossen ihnen den Hund nicht zu geben. Die Leute haben gesagt "Wir können euch anklagen weil ihr ein Online-Inserat gemacht habt, aber es uns nicht verkaufen wollt".

Kommentar von AnglerAut ,

Das ist dann natürlich völliger Unsinn, da habt ihr so rein garnichts zu befürchten.

Antwort
von elmundoesloco, 4

Wir haben in Deutschland Vertragsautonomie. Ich darf Verträge schließen mit wem ich will und prinzipiell zu jeden Bedingungen. Bedingungen sollten nur nicht sittenwidrig sein.

Anklagen können sie euch überhaupt nicht. Anklagen machen nur Staatsanwälte. Vielleicht verklagen, aber wenn ihr keinen mündlichen oder schriftlichen Vertrag habt, wird die Klage im Sande verlaufen.

Strafbar würdet ihr euch nur machen, wenn ihr Geld genommen habt und von vorneherein kein Hund zum Verkaufen vorhanden war. Das scheint hier nicht der Fall zu sein.

Das war dummes Geschwätz um Druck auf euch auszuüben. Locker nehmen und nicht weiter beachten.

Antwort
von Apolon, 6

Wir wollten unseren Welpen verkaufen

Dann hast du das Recht dir die Leute auszusuchen, denen du deinen Welpen verkaufst.

Wir hatten vor einigen Jahren auch mal einen Wurf Leonberger-Welpen verkauft und da kamen die unmöglichsten Leute die einen haben wollten.

Einer wohnte in einer 2-Zimmer Wohnung im 9. Stock - arbeitete den ganzen Tag.  Was will dieser denn mit einem Hund anfangen.

Ein anderer meinte es wäre ein Spielkamerad  für den 3 jährigen.

Sorry - solche Leute haben keinen Anspruch auf einen Welpen.

Man muss sich doch überzeugen, dass diese Leute für solch ein Tier aufkommen können und auch ob sie dafür geeignet sind.

Keine Angst: ihr entscheidet, wer euren Welpen bekommt.

Gruß N.U.

Antwort
von F4nti, 24

Natürlich nicht !

Kann versuchen zu klagen auf " Herausgabe " der Tiere.
Wird aber wohl kaum zum gewünschten Erfolg führen.
Und da ihr berechtigte Gründe & Einwände hattet.... locker weiter atmen & nicht beirren lassen.

Kommentar von kevin1905 ,

Kann versuchen zu klagen auf " Herausgabe " der Tiere.

Ich würde bezweifeln, dass die Klage angenommen wird, wenn nicht mal ansatzweise zu erkennen ist, dass eine übereinstimmende Willenserklärung vorlag.

Kommentar von elmundoesloco ,

Och, zulässig ist die Klage sicherlich. Sie wird halt nicht begründet sein und schon im schriftlichen Vorverfahren vom Richter niedergebügelt werden. :)

Antwort
von mondfaenger, 20

Es ist eure Entscheidung, an wen ihr verkauft. Ihr habt nichts zu befürchten.

Antwort
von joheipo, 15

Unsinn.

Die Drohung könnt Ihr ignorieren.

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