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Kann jedes Lokal sich zum Raucherclub "umfunktionieren" lassen anlässlich des Nichtrauchergesetzes?

gefragt von amsel am 10.12.2007 um 12:34 Uhr

Mit hat jetzt jemand erzählt, dass Wirte, die das Nichtrauchergesetz umgehen wollen, sich zukünftig Raucherclub nennen lassen können und dann darf da wieder geraucht werden. Weiß jemand mehr darüber?

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gri1su
beantwortet von gri1su am 10. Dezember 2007 12:44
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Da gab es gestern einen Bericht im Fernsehen. Leider weiß ich nicht, wo es geschehen ist, aber ein Wirt hat es so gemacht. Die Behörden haben dann geprüft und das OK gegeben. Durch Hinweisschilder wird ausdrücklich auf das Rauchen hingewiesen. Und ganz witzig: Auf einem besonderen Hinweisschild haben Frau Merkel & Co als Gegner der Raucher Hausverbot.

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 10. Dezember 2007 13:27

Du erwartest wohl nicht ernsthaft, die dass die Nikotinjunkies für den rauchverbot stimmen?!

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 10. Dezember 2007 15:47

Darache, das ist das Lokal von der Fernseh-Tante "Tina Wittler" hier in Hamburg.

Kommentar von Fd580abb770a26f70fd9a966622313a6smallgri1su am 10. Dezember 2007 16:14

ehrlich? Ist denn da ein männlicher Wirt drin?

Kommentar von JZulla am 10. Dezember 2009 13:54

Nach mehreren Jahren des Rauchens habe ich endgültig damit aufhören können. Ich habe vieles ausprobiert und wurde gelegentlich auch Rückfällig. Allerdings habe ich einen Nichtraucher-Ratgeber auf www.VIP-eBooks.de gefunden der mir wirklich extrem geholfen hat. Ich kann dir nur wärmstens empfehlen dir das durchzulesen, danach hast du nämlich einen vollkommen anderen Bezug zum Rauchen. Einfach auf der linken Seite im Bereich Gesundheit & Wellness nachschauen…


Knowledge
beantwortet von Knowledge am 10. Dezember 2007 15:52
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In Hamburg scheinen das immer mehr Wirte vorhaben zu wollen. Angefangen damit hat die Fernseh-Tante "Tine Wittler" (die von der Hausumbau-Show) in ihrem Lokal in Hamburg. Man will vor der Tür "Mitglieds-Verträge" auslegen, die dann die Gäste ambulant ausfüllen können und so Mitglieder in den "Club-Lokalen" werden. Dann tagen sie als Raucher-Clubs.


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 10. Dezember 2007 12:50
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Warum soll das nicht gehen, muß man versuchen und vernünftig argumentieren!


bremerina
beantwortet von bremerina am 10. Dezember 2007 12:46
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habe ich auch gehört. und hoffe es stimmt.


gerhanss
beantwortet von gerhanss am 10. Dezember 2007 14:40
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Ein privater Club ist in der Regel eine geschlossene Gesellschaft zu der nur Mitglieder Zutritt haben. Sobald aber die Öffentlichkeit hier Zutritt hat gelten die Gesetze. Was soll aber der Aufreger? Vielen Gastwirten geht es um eigenen Kommerz und denken gar nicht an die Gesundheit der Gäste oder der eigenen. Für einen Großteil der Gastwirte ist dieses Nicht- Rauchergesetz sogar ein Vorteil. Endlich kann aus stinkenden, verqualmten Lokalen eine Begegnungsstätte geboten werden, die klare Luft verspricht. In den USA regt sich keiner mehr darüber auf. Im Restaurant oder Hotel ist der Aufenthalt angenehm. Als ehemaliger Raucher ( immerhin über 35 Jahre dabei ) begrüße ich auch noch schärfere Gesetze. Wenn ich sehe wie auf den Straßen die Kippen einfach so hingeworfen werden bekomme ich die Wut. Einige Städte erheben schon Ordnungsgelder und das sollte nicht nur für das Verschmutzen mit Kippen gelten. An die Adresse der Raucher gerichtet- es ist so einfach aufzuhören. Einfach keine Zigaretten etc. mehr kaufen und ein wenig Disziplin einhalten, dann wird es schon klappen. Siehe ICH

Kommentar von coechen am 25. Januar 2008 15:29

wenn ich so einen gequirlten mist lese..... viele wirte haben halt nur eine sehr kleine kneipe oder nur 1 raum zur verfügung aber 97 raucher als gäste, die alle sagen, dass sie dann nicht mehr kommen würden.

genauso geht es nämlich meinem vater. und was dann??? soll er zumachen, vom sozialamt leben, weil die herren und damen nichtraucher auf einmal nicht mehr im wualm sitzen wollen, es aber jahrelang ertragen haben.

wer in eine gaststätte geht, muss halt damit rechnen dass geraucht wird, das war immer so und warum sollte sich das für ein paar gäste, die es (bei uns) nun mal nicht stört, dass geraucht wird, geändert werden.

wenn die möglichkeit eines raucherclubs besteht, dann sollten die wirte diese auch wahrnehmen.

und inwiefern nimmst du dir das recht heraus, uns rauchern zu schreiben, wir sollten aufhören, anders ist dein satz, es ist einfach aufzuhören wohl nicht zu verstehen.

es geht KEINEN etwas an, ob ich rauche oder nicht, und das hat mit disziplin nichts zu tun. ich meine, ich erkläre ja auch keinem fettwanst, dass einfach ist abzunehmen, einfach weniger essen und ein bisschen mehr disziplin, WEIL ES MIR NICHT ZUSTEHT und fette menschen gehen mir wirklich auf den nerv.

aber egal, nachdem dann ein grossteil der wirte pleite gemacht hat, weil keiner mehr kommt und diese dann irgendwie vom sozialamt ernährt werden, ggf. umgeschult werden, weil sie ein leben lang nichts anderes gemacht haben, hören die raucher auf zu rauchen und die raucherindustrie schaffte dann auch noch ein paar arbeitsüplätze ab, weil keine verkauften zigaretten, keine benötigen menschen, die diese herstellen und das sind mit sicherheit noch viele viele mehr, als wirte die pleite gehen oder schon gegangen sind.

aber egal, hauptsache der nichtraucher fühlt sich wohl in den wenigen lokalitäten die ihm dann noch bleiben, wo man gemütlich bei stillem wasser in klinisch sauberer atmosphäre sitzt und sich fragt, warum man kaum seine (rauchenden) bekannten sieht

Kommentar von Bf7a816735a64c7963301ec58c6f6c15smallSusen0106 am 1. April 2008 10:42

Dem Kommentar kann ich mich nur anschließen. Ich bin seit 7 Jahren Wirtin und habe aufgrund des Nichtrauchergesetzes, welches anfänglich noch Raucherräume zuließ einen 60.000,-- teuren Umbau gestartet und während des Umbaus erfahren: keine Raucherräume in Bayern... Supidu... Ich habe 10 Wochen mein neues Kaffeehaus als Nichtraucherlokal mit schöner Raucherterrasse geführt und gekämpft und gehofft und das bis zum letzten Euro meines Kreditkartenlimits sowie Dispokredits. Dann mußte ich wohl oder übel auch einen Club gründen, weil mir nach und nach alle Raucher in die umliegenden Raucherclubs gesprungen sind!!! Aber damit nicht genug!!! Meine Nichtraucher-Gäste sind den Rauchern hinterhergesprungen, weil sich ja alle kennen und beieinander sein wollen. Ich bin jetzt so gut wie ruiniert, kämpfe noch ein bisschen, aber meine Gäste sind nicht zurückgekommen - die Konkurrenz ist halt groß. Das war`s und vor dieser Misere war ich schuldenfrei - jetzt stehe ich da mit ca. 70.000,-- Schulden und es ist keine Hilfe in Sicht! P.S. Ich persönlich habe vor 18 Monaten mit dem Rauchen aufgehört...


Wolfi0410
beantwortet von Wolfi0410 am 10. Dezember 2007 12:54
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Die Gaststätte muss zum Privatclub umgemeldet werden. Ist also nicht mehr öffentlich. Zutritt nur für Clubmitglieder. Der Wirt darf also nicht mehr jeden der den Club betritt, den er nicht kennt und sich nicht als Clubmitglied ausweisen kann, bewirten. Wenn diese Kriterien eingehalten werden darf geraucht werden. Ob die Clubmitglieder Gäste mitbringen dürfen (wie z.B. im Clubheim eines Golfclubs) ist mir nicht bekannt.


Indy72
beantwortet von Indy72 am 10. Dezember 2007 12:51
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Das ist zwar problemlos machbar, aber mit einer einfachen Unbenennung ist es aber nicht getan! Ein Club ist eben kein öffentlicher Raum, also theoretisch geschlossene Gesellschaft, eine Art Verein!

Kommentar von D5e2b26c84d5b6e2ba03e80b0e6c8220smalllittletiger am 10. Dezember 2007 13:17

Wenn ein Verein eine Geschlossene Gesellschaft ist, und das nehme ich mal an, warum darf dann der Gesetzgeber das Rauchen in den Vereinsheimen untersagen?

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 10. Dezember 2007 13:25

Da hast du was verknotet bzw. Mißverstanden! Das NR-Schutz-Gesetz bezieht sich auf alle öffentliche Räume. Ist der Vereinsheim zugleich eine öffentliche Kneipe, dann haben die Qualmer Pech gehabt.


anonym
beantwortet von USmart am 8. Februar 2008 18:30
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Die Wirte haben doch Hausrecht.


anonym
beantwortet von hermann13 am 18. März 2008 20:30
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Das Raucherschutzgesetz (besonders Bayern) ist für Raucher sowie Nichtraucher keine geeignete Lösung. Mittlerweile haben sich tausende Clubs gebildet und das Nachtleben extrem erschwert. Man muss, um sich z.B. samstags zu vergnügen, in mindestens 5 verschiedene Clubs eintreten, um überhaupt noch Lokalitäten besuchen zu können. Mit Union4u.de hat man eine Lösung der Gemeinschaft gefunden. Diese bieten eine Karte / einen Club für sämtliche Lokalitäten zum Selbstkostenpreis. Mitglieder erhalten kostengünstig eine professionelle Mitgliedskarte und Wirte/Betreiber können kostenlos einen solchen Clubabend ausführen. Union4U ist bereits in sehr vielen Lokalitäten vertreten. Finde ich eine gute Idee.


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