Frage von CCHHA, 234

Kann jede psychische Krankheit geheilt werden?

Folgendes: Ich 20Jahre, frage mich ob ich in innerhalb von zwei Jahren durch 6maligem extasy konsum und 15-20mal Speed Amphetamin konsum uuund auch seltener canabis konsum mein Hirn zerstört habe. Das ist äußerst hart ausgedrückt, aber einer meiner größten Ängste. Ich merke schon seid längerer Zeit Gedächtnis Lücken habe und ich an einer Depression und manchen Einbildungen leide. Jetzt im Moment frage ich mich (wenn es an den Drogen liegt) wie fahrlässig ich mit meinem leben umgehen konnte. Ich denke an nichts anderes mehr als an mein leid. Denke und denke und denke nur wie ich da raus kommen kann. Wie es wieder wie früher werden kann. Allgemein hat meine intelligenz und sympathie nachgelassen, wobei ich mich wirklich bemühe, dass ich mich so normal wie möglich verhalten kann bzw so wie ich immer war. Aber das funktioniert nicht mehr. Mein gesicht ist starr und emotionslos. Kann nicht richtig erklären was mit mir los ist, aber bemerke tag für tag dass etwas nicht stimmt. Habe demnächst einen Termin beim psychologen und hoffe dass er wirklich in der lage ist mir weiter zu helfen. Meine frage ist, wenn ich momentan an einem psychischen Problem leide, kann man mir voll und ganz da raus helfen und was kann es sein?? Worauf ich hinaus will fällt mir schwer zu beschreiben. Kann mir irgendjemand zu diesem themenbereich bitte bitte bitte bericht erstatten??? Und welche moglicgkeiten gibt es, kennt ihr ähnliche vorfälle die gut ausgegangen sind??? Dankeschön im voraus

Antwort
von WarriorGeek, 101

Also prinzipiell können leider nicht alle psychischen Krankheiten geheilt werden (z.B Shizophrenie). Jedoch gibt es zahlreiche Medikamente, die sehr vielen Betroffenen, ergänzt durch Psychotherapie, ein ganz normales, glückliches Leben ermöglichen. Wichtig ist hier, dass du selbst auch dranbleibst und vor allem auch, entsprechende Rückmeldung gibst (falls du z.B. die Medikamente nicht verträgst- es gibt immer Alternativen) und nicht einfach die Behandlung abbrichst oder Medikamente nicht mehr nimmst.

Sollte so etwas vorliegen, ist eher damit zu rechnen, dass es schon latent vorhanden war- also so oder so irgendwann vermutlich bei dir ausgebrochen wäre. Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, sich hier in Schuldgefühlen zu verlieren.

Da du die Vermutung hast, dass es an deinem Drogenkonsum liegt: Mach dir da fürs erste nicht zu viele Vorwürfe. Die meisten Schäden, die durch Drogen ausgelöst werden, verbessern sich mit der Zeit massiv. Drogeninduzierte Psychosen sind z.B. in den meisten Fällen zeitlich begrenzt und wieder gut in den Griff zu bekommen.

Die Häufigkeit deines Konsums ist ja noch sehr überschaubar. Hier ist meiner Meinung nach nicht mit merklichen Gehirnschäden zu rechnen. Natürlich greifen Drogen in den Hinrstoffwechsel ein, was z.B. im Falle von Amphetamin oder MDMA auch zu Depressionen führen kann. Das lässt sich aber wiederin den Griff bekommen.

Kopf hoch, warte ab was der Psychologe sagt. Grübel nicht zu viel über Dinge, die du nicht mehr ändern kannst- Pack lieber die Zukunft an- und da ist der erste Schritt, der Gang zum Psychologen. Ich finde es gut, dass du dich schon um einen Termin gekümmert hast, denn der erste Schritt ist oft der Schwerste. Lass dich nicht unterkriegen und bleib dabei.

Kommentar von BigQually ,

Meine Schizophrenie konnte ich durch LSD heilen :)

Kommentar von zapfenkarle ,

@bigqually...erläuter das mal bitte.

Kommentar von WarriorGeek ,

Dann hoffe ich, du meldest dich bei einem entsprechenden Forschungsunternehmen. So weit ich weiß wird die psychiatirsche Anwendbarkeit von Halluzinogenen seit einiger Zeit wieder in der Schweiz erforscht. Da wärst du ja eine wissenschaftliche Sensation... Ich kenne leider nur Leute, die es geschafft haben, ihre psychischen Probleme, unter andereme auch Schizophrenie, durch LSD extrem zu verschlimmern...


Kommentar von Sigimike ,

Aufpassen. Bei anderen wurde Schizophrenie durch LSD ausgelöst.

Antwort
von Globusdreherin, 72

Hallo,

da du noch ziemlich jung bist und begriffen hast, dass der Kosum von Drogen für's Gehirn und auch generell für den Körper nicht besonders gut ist, denke ich, dass es noch nicht zu spät ist. Ich kenne viele Leute, die durch Drogen in Depressionen verfallen sind, aber das bekommt man mit Medikamenten wieder hin. Ich würde Medikamente jedoch nie empfehlen, da es immer besser ist, die Probleme ohne zu lösen, auch wenn es einem oft viel zu schwer erscheinen mag. Leider geht es in manchen Fällen nicht ohne, aber das wird man bei dir ja sehen. Manche haben Panikzustände bekommen und sind da auch selbst wieder rausgekommen. Mein Freund hat durch das ganze Kiffen zum Beispiel Gedächtnislücken und ist überhaupt sehr vergesslich, aber das ist immernoch besser, als schwere Depressionen, also mach dir darüber nicht allzu große Sorgen, denn solange du dir überhaupt noch Gedanken darum machst und dich fragst, ob es noch eine Chance gibt, da raus zu kommen, ist alles gut (dein gesunder Menschenverstand funktioniert noch). Wenn du jetzt die Finger davon lässt wird hoffentlich alles gut und auf jeden Fall nichts Neues dazu kommen (zumindest nicht durch Drogen). Diese ganzen Flashbacks bekommen ja in der Regel welche, die jahrelang etwas eingenommen/zu sich genommen haben. 

Du sagst selbst, dass du an nichts anderes mehr denkst und da hast du auch dein eigentliches Problem, da du genau das tun solltest .. du musst nämlich an andere Dinge denken, um dich abzulenken und von diesen Dingen, die dich belasten, weg kommen zu können. Wenn du täglich nur daran denkst, was du tun kannst, damit es wie vorher wird, dann wird glaube nichts besser, sonder nur noch schlimmer, weil diese Gedanken ja mit Sorgen und Zukunftsängsten verbunden sind. Natürlich ist es gut, sich mit seinen Problemen auseinander zu setzen, aber man muss sich auch ablenken und nach vorne sehen. Es wird vielleicht nicht wie früher, aber es wird dafür vielleicht sogar besser, weil du durch diese Erfahrung reifst und dann sicherlich keine Angst mehr haben wirst. 

Man kann sich vieles auch einbilden und ich denke das ist bei dir auch so (kenne ich von mir selbst). So wie du deinen Text formuliert hast und die Art wie du denkst, zeigt deutlich, dass alles in Ordnung ist, zumindest was die Intelligenz betrifft und das allgemeine Denken. Man hat manchmal Phasen in denen man sich selbst emotionslos, kalt und eingefroren vorkommt, als würde man nichts mehr empfinen können .. du bist wahrscheinlich mit der Situation überfordert, da sie dich sehr belastet. Der Psychologe wird dir hoffe ich mehr helfen können, als ich und andere Leute im Internet (es ist übrigens gar nicht gut zu googlen, tu das bloß nicht). Du musst dich ihm einfach öffnen und offen über deine Probleme sprechen, auch wenn das gar nicht so einfach ist. Denk einfach daran, dass er dir nur helfen kann, wenn er weiß, was genau dich so belastet.

 Ich weiß nicht, was für ein Problem du genau hast, aber mit Therapien etc. bekommt man viel hin und du bist wie gesagt noch jung. Selbst die Dinge, wo man sagt, dass sie nie mehr weggehen, lassen sich immerhin einschränken und lindern, also mach dir was das betrifft keinen Kopf. Mein Vater ist ein ähnlicher Vorfall .. er hat in seiner Jugend vieles ausprobiert, darunter viel schlechtes und er lebt immernoch. Er hatte schlimme Phasen, aber hat nie aufgegeben und vor allem nicht auf alles gehört, was ihm gesagt worden ist. Heutzutage hat er nur noch Schafprobleme .. glaub mir, es gibt immer jemanden, der einem helfen kann und außerdem ist es bei allen, die ich kannte oder kenne soweit gut ausgegangen und nicht schlimmer, sondern besser geworden.

 Es kommt mir so vor, als hättest du sehr große Angst davor, verrückt zu werden oder plötzlich durchzuknallen, weil du selbst nicht genau weißt, was dir fehlt und was mit dir los ist und das kenne ich auch, aber kein Mensch wird einfach so verrückt oder dreht plötzlich durch, wirklich.

Tut mir leid für den langen Text .. ich hoffe, dass ich dir etwas weiter helfen konnte und dass es dir zukünftig besser gehen wird und du dir keine Sorgen mehr machen musst. Alles, alles Gute! :)

Kommentar von CCHHA ,

vielen vielen lieben Dank für die Antwort..

Antwort
von musenkumpel, 42

Also nochmal, besser auf den Punkt.

Die Frage ob man dir raushelfen kann. Psychologie und Therapien können nur auf horizontaler Ebene arbeiten. Sie geben vielleicht ein paar Hinweise, versuchen Ansichten zu klären oder Verhalten umzuprogrammieren. Damit du 'dich' wahrnimmst, wie du 'sein solltest'.

Wenn du vertikal an dir arbeitest, mit Selbstvertrauen und einer bewussten Einstellung, wirkst du auf dein Leben, siehst und Verarbeitest die Dinge so wie du es aus den Erfahrungen weisst, also verarbeitest und lernst du anders.

Therapeuten sagen manchmal, aber sehen sie das doch mal so oder so und das verunsichert. Jedenfalls tapp nich in die nächste Falle, dass 'nur' der Arzt dir noch helfen könne.

Gegen Unsicherheit gibt es ja auch wieder Medikamente und manche davon zerstören wirklich dein 'Hirn'.

Eigentlich: Keine Panik. Bis dein Serotoninspiegel wieder gefüllt ist und du die Amphetamine vergessen/gedanklichen Abstand hast braucht es eben einfach ein wenig Zeit.

Der größte Fehler den man machen kann ist, nach nem halben Jahr beim Psychiater aufschlagen und rumjammern, wie schlecht auf einmal alles geworden is. Wenn du dann noch an ein alteingesessener Psychologen kommst, der behauptet es sei die schlimmste 'Krankheit' die es gäbe (weil sie das 'Gehirn' beträfe) und du müsstest dein Leben lang Tabletten nehmen, dann hast du wirklich verloren. (Und solche Psychologen gibts wirklich)
Klingt demotivierend? Ist es auch. Ziemlich unverschämt.

Klingt etwas religiös, aber 'vergib'/verzeih denen die dein Verhalten kritisieren und verzeih erstmal dir selbst, denn du hattest/hast immer deine Gründe.

Ich sag mal, die Leute, die nur ein wenig Zyprexa oder Seroquel bekommen haben, bei denen ging es meistens einigermaßen bergauf. Und bestimmt gibt es noch andere neuere Medikamente die helfen. Aber genauso viele neue Medis sind wirklich schwierig und haben derbste Nebenwirkungen wie Hyperaktivität und Fratzen sehen! Da sind 20kg Gewichtszunahme ein Witz dagegen.

Möglichkeiten. Alternative zu Tabletten: Die Einstellung ändern. Keine Ängste heraufbeschwören.

Alternative zu Psychiotherapie: Freud (höchst persönlich ;D) sagte:
Die Leute über 30 wurden *nur wieder gesund, wenn sie zum 'Glauben' fanden. (was auch immer Freud unter Glaube verstand..)

Und mein Tipp wäre. Hast du dich schonmal mit Buddhismus oder ähnlichen Dingen beschäftigt? Das wäre in vielerlei Hinsicht eine Alternative, die auch mit Gefühlen und Sinnestäuschungen umgehen kann.

So, jetzt zu der Drogen-Gewissens-Paranoia noch eine Doktoren-Paranoia? So wollt ich das dann auch nicht darstellen. Aber es gibt immer zwei Seiten.. :/

Wo ist dein Vertrauen, dass du das alles aus guten Gründen gemacht hast? Warum zweifelst du an der 'Chemie deines Hirns' überhaupt?? ;)

Zu Therapien usw: Guck einfach was es bringt.
Man kommt mit Unterstützung auf jeden fall leichter vom Fleck, macht es sich irgendwie einfacher.

So. Gruß

PS 1: Noch zur allgemeinen Fehlinterpretation.
Psychische 'Krankheiten' gibt es nicht. Heisst psychische 'Störung' (Verhaltensstörung, Persönlichkeitsstörung usw). Es gibt 'Diagnosen' um diese 'Störungen' einzuordnen, damit (nur) der Arzt einen Leitfaden zur Behandlung hat. Es ist NICHT DEIN NEUES ETIKETT!!!

Alle Störungen haben eins gemeinsam: Sie werden durch 'kleine und große Traumata' ausgelöst. Und 'psychologisch' (vertikal) sind Traumata kaum zu lösen/zu bewältigen.

(auf youtube vortrag von gerl-falkovitz (einer philosophin):
unterschied in psychotherapie und seelsorge (geht um die schuldfrage))

PS 2: Und die negative Seite... musst du aber nich unbedingt lesen.... ?...
.. ich kenne 'Vorfälle' die nicht so gut ausgegangen sind.
Weil die Medikamente manche am Verarbeiten behindert haben.
Und weil durch die Medikamente viel langsamer neue neurologische Verbindungen?/Verhaltensmuster angeeignet werden und die Leute dann jahrzehntelang nicht gelernt haben wieder zu fühlen.
Und natürlich laufen viele noch rum wie 'Roboter'.. das ist was ich zum Teil - und ich kenne viele - feststellen musste.
Deswegen kann ich mir die Kritik auch nicht einfach verkneifen. Es ist eben weil keiner hinsieht und diese Leute sich nicht mal mehr zu Wort melden *können oder trauen. Auch zb wenn sie von der Familie zusätzlich eingeschüchtert oder 'verleugnet' werden.
So, das wars jetzt. Feierabend.

Alles gute, keine Panik und alles braucht seine Zeit und alles 'kommt zur rechten Zeit', deswegen positiv bleiben / stay true.

Kommentar von musenkumpel ,

Die ungewissheit, wie 'schlimm' denn Drogen dann sein müssen wenn davor gewarnt wird, verunsichert einen eben. Dann achtet man mal auf sein Denken und erkennt mal hier oder da n Hänger und n Knacks und schon geht die Denkspirale los. Wie du diesen Denkkreislauf wieder ablegst bleibt aber dir überlassen.

Dann zieht man sich meistens zurück um dem Problem auf die Schliche zu kommen und vernachlässigt die Freunde und anderes und dann ist klar, dass man weniger Gefühle hat. Man hat halt nur das Gefühl 'des Problems mit dem man sich beschäftigt', und man 'vergisst auch' wie unmittelbare Kommunikation 'funktioniert' und anderes. Aber man brauch davor keine Angst haben, weil das alles ziemlich flexibel ist und wieder kommt, wenn man [all die ganzen großen Probleme] halt mal da liegen lässt wo sie her kamen und wieder [eins der kleineren] Probleme angeht, die gerade die eigentlich höhere Priorität haben.

Job, Körper, Haushalt... so, den langweiligen Kram...

(warum die Frage nicht anders rum stellen: wie merke ich mir PI bis zur 100ten Stelle nach dem Komma :/ oder 'was hat mir das eigentlich positives gebracht?' oder so)

Antwort
von monttgomery, 85

über manche psychischen erkrankungen heißt es zwar, dass sie unheilbar sind, aber ich glaube das irgendwie nicht. der geist ist grundsätzlich doch immer heilbar.

Antwort
von janundso99, 17

Ich denke nicht, dass die Drogen dazu geführt haben. Eher denke ich, dass die Ursache deines Konsums dazu geführt hat. Diese solltest du finden :) Die aufgeführten Drogen haben nicht sonderlich harte Nebenwirkungen.

Antwort
von olsen, 47

Ich glaube nicht das Deine Psyche schon einen Knacks hat. Dann müssten andere (Bekannte von mir) schon längst in der Geschlossenen Anstalt sitzen.Vielleicht sitzten sie ja auch schon ein, wer weiß ?Aber ich kenne auch Leute die waren so wie Du, haben mit Ecstasy, Cannabis, Amphetamin und  Alkohol rumexperimentiert und waren danach komplett andere Menschen.Trotzdem haben sie es geschaft sich aus den Drogensumpf zu ziehen. Ganz alleine. Wie sie es geschafft haben ? Sie haben keine Drogen mehr konsumiert - Gar nichts mehr ! Ganz konsequent ! Es war für sie eine nette Erfahrung, aber mehr auch nicht. Den Leuten geht es heute wieder so, als hätten sie nie Drogen konsumiert. Also, hör auf mit Drogen zu experimentieren und es geht Dir wieder besser, ganz sicher...lg

Kommentar von kugelgnu ,

Klar ändert man sich dadurch... es sind prägende erfahrungen... man ändert sich ja auch wen man sich zb mal ein Bein gebrochen hat...usw ;) 

Antwort
von PrinceOfNoldor, 10

Ja, das geht wieder weg, aber nur wenn du die Drogen nicht mehr nimmst, mein großer Halbbruder hat es so gemacht, dass er sich selbst gesagt hat, dass es jeden Tag den er die Drogen nicht mehr nimmt besser wird, nach einem Jahr hat er sich dann jeden Abend selbst gesagt, dass er wieder wie vorher ist, wieder und wieder und wieder und er hat Freunde gebeten ihm das zu sagen bis er es endlich glauben konnte und nach 2 Jahren waren alles wieder komplett weg, er kann sich konzentrieren, ist nicht mehr aggressiv und hat sogar sein Abi in einem anderen Bundesland nachgeholt und studiert jetzt.

Antwort
von kugelgnu, 52

Ich hatte über 2 jahre kaum Empathie usw teilnahmslos Antriebslos gefühllos dachte ständig wie bekomme ich mein Leben zürck bei jeder denk orgie dachte ich ich muss in die psychatrie mir kann niemand mehr helfen ;) seit mir aber eine Psychologin gesagt hat das ich an einer angst Erkrankung leide und mir physisch und geistig absolut nichts fehlt und das sehr gut heilbar ist und durch alle möglichen starken stress situationen ausgelöst werden kann und nichts mit spätfolgen von drogenkonsom zu tun hat geht es mir jeden Tag besser ;) vorallem mein Selbstvertrauen ist wieder stark angestiegen...sei froh das du nicht wieder wirst wie du warst ;D so hat du auf Dauer mehr vom Leben... ich plane zzt eine Familie hab Auto und mottorad Schein gemacht Ausbildung wurde ich erst wieder rausgeschmissen weil es zu fordernd für mich war da ich ja durch meine Angst Gedanken schon so unter Stress stehe .. aber all das macht mir erstmal recht wenig aus.. man muß nur am ball bleiben und willens sein ... so bekomme ich erstmal wieder Arbeitslosen Geld hab Krankenversicherung kann zur Therapie usw ... nur Mut es wird Berg auf und Berg ab gehen! aber eines ist sicher du bist geistig normal! ;) es war eine zu starke stress Situation so das sich deine psycho vor schaden schützen musste... was weniger mit den drogen sondern eher mit  dem was du über die drogen denkst zutun hat ;)

Gute besserung mach umbedingt eine Therapie! wen du den richtigen Therapeuten hast schaut dein leben in 1 -2 Jahren ganz anders aus! vllt auch mal zum psychater gehen der kann zb citalopram usw gegen deine Ängste und zur Entspannung verschreiben ... so dass du endlich mal wieder zur ruhe kommen kannst... deine nerven brauchen Erholung von deinen belastenden gedanken...

;) peace

Antwort
von musenkumpel, 60

Sich aus der Frage herausbegeben, was an einem selbst falsch oder nicht richtig sein soll. Die Frage aufgeben, was das Problem sein soll, so redet man sich ein, dass etwas nicht stimmen würde.

Die Frage aufgeben, dass man iirgendwelche Probleme hat. Nur wenn man keine Probleme 'hat' erkennt man, was man lösen könnte.

Nicht alles auf eine Diagnose schieben.

Den Ursachen auf den Grund gehen, warum Drogen. Daraus einen Guten Weg finden.

Schwächen zu Stärken umformen: Fantasie und Vision anstatt Flashback, Glaube anstatt Wahn, Liebe anstatt Angst. Und dann weder das eine Extrem, noch das andere, sondern ganz gelassen durch die Mitte.

Tabletten in den Müll, fertig. So in der Art etwa.

Störungen entstehen, wenn man daran festhält. Sich auch mal zurück legen, nicht nach mehrmehr und mehr suchen. Begreifen wo und wie man ist, dem äußeren und inneren bewusst. Dann machst du aus deiner 'Krankheit' im Ganzen schnell etwas 'spirituelles'.

Und bist mit Aufmerksamkeit und Güte anderen Meilen voraus.

'Krankheiten' sowie 'Gesundheit' sind total überbewertet. Geht es nicht darum, dem Leben einen Sinn zu geben..? Es gibt jedenfalls viel was über diesem langweiligen Alltagsleben steht.

Ende der Durchsage ;)

Kommentar von kugelgnu ,

Du hast schon recht.. trotzdem können ssris eine sehr starke stütze sein wen man alleine keinen Ausweg für sich siehst... ;) alternativ kann man ja auch 2 Kilo nudeln fressen damit der serotonin Spiegel wieder steigt ;)

Kommentar von musenkumpel ,

Ja, ich mein wenn alles läuft. Oder auf dem Weg dahin, bzw. wenn man sicher ist, dass es geht...

Das mit den 2 Teller Nudeln mach ich aber au ;)

Was, 4 Packungen Nudeln?! neh.. :D

Kommentar von kugelgnu ,

Ja ich bin nudelsüchtig aber ich esse auch nur ein Pfund pro tag ;) (vegetarier)


Leider haben immer nur die empfindsamen intelligenten umd kreativen solche probleme... das kommt alles von zuviel denken ;D

Kommentar von musenkumpel ,

ja, teilweise cholerisch esoterischer Typ :D
mal mutig, mal schüchtern und 'suchend'..!

war fast 10 Jahre vegetarier, Fisch und ab und zu Fleisch...

Kommentar von kugelgnu ,

immer die komplizierten ;) die mehr Gesichter und Facetten in sich tragen wie 5 durchschnittspersonen ;) peace 

Antwort
von kugelgnu, 72

Also erstmal ich denke das du einfach nur eine angst Erkrankung hast die bei dir so oder so hätte ausbrechen können. Nein du hast definitiv nicht dein Gehirn zerstört... meine lebensgeschichte sieht ungefähr ähnlich aus ;) ich dachte 6 Jahre lang das ich verrückt bin wegen drogenkonsum ;) reine angst Erkrankung da dir die gesellschaft ständig aufzeigt wie gefährlich diese drogen sind... bedenke Alkohol ist weit aus gefährlicher wie xtasy speed etc.... mach dir bitte keinen Kopf es wird alles wieder gut!!!!  Du hast eine angst Erkrankung generalisierte angststörung oder ähnliches... Nein du wirst natürlich nie wieder der selbe werden!!! jeder mensch ändert sich aber deine Gefühle und emotionen werden wieder mehr werden usw du bist einfach zzt traumatisiert...

Kommentar von musenkumpel ,

Für nichts ein schlechtes Gewissen einreden lassen.

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