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Kann IN-telegence nach einer Mahnung schon ein Inkassobüro einschalten?

Frage von AnikaD AnikaD

Hallo Leute

Folgendes:

Wir bekommen eine Rechnung von IN-Telegence, mit Mahnspesen zusammen 9,34 Euro. Ich hatte keine Ahnng woher dieser Betrag kam...hatte mich im Internet über die Firma informiert, da stand/steht natürlich nichts Gutes über diesen Verein -_-° Also hatte ich wiedersprochen. Dann kam eine Einzelverbindungsübersicht: 3,6471 Euro

Jetzt folgendes: Ich war ziemlich verwirrt besonders über die Zahl und habe wieder einen Wiederspruch geschickt....

Jetzt bekomme ich ein Schreiben von acoreus collection services (Inkassobrief) Diese wollen jetzt 56,84 Euro von mir eben mit den tüpischen Inkassoaufschlägen....

Meine Frage: Muss IN-Telegence jetzt nicht erst noch min. 2 Mahnungen raus schicken BEVOR sie direkt ein Inkassobüro beauftragen?

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Antworten (6)

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    Antwort von ReinerUnsinn ReinerUnsinn

    In dem Moment, wo Du widersprochen hast, ist das Geld strittig.

    Solche Beträge können nicht mehr von einem Inkassobüro eingezogen werden. Dies muss diese Firma nun über Gericht einklagen.

    Von wann ist die Forderung? Verjährung.

    Kann es überhaupt möglich sein, dass Du diese Kosten produziert hast? Beweislast.

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    Antwort von AnikaD AnikaD

    Verjährung ist nicht drin... ich habe leider zu spät bei Kabel BW angerufen und die sagten mir, diesen Anruf hätte es tatsächlich gegeben...

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    Antwort von rainerendres rainerendres

    Die Inkassogebühren sind nicht mal ansatzweise durchsetzungsfähig

    Ich würde ebenfalls - wie von @WhiteTree erwähnt - erst mal überprüfen ob die Forderung verjährt ist (Forderungen aus 2006 oder früher sind verjährt)

    Falls nicht verjährt :

    Folgende Vorgehensweise führt zum Erfolg :

    http://www.elo-forum.org/schulden/22820-wehre-mich-gegen-strittige-telefongebueh...

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    Antwort von whiteTree whiteTree

    Solche Forderungen entstehen meist, wenn man Call-by-Call telefoniert und dann von der Telekom gemahnt wird. Dann mahnt die Telekom nur noch ihre eigenen Beträge an, und wenn man nur den Betrag der Telekom-Mahnung zahlt, gehen die Call-by-Call Anbieter leer aus.

    Die Rechnungsstellung erfolgte in dem Fall durch die Telekom (oder einen anderen Hauptprovider), und nach spätestens 30 Tagen tritt automatisch Verzug ein; d.h. die dürfen mit Inkasso kommen.

    Trotzdem bleibt das Ganze zu prüfen, auf Verjährung und Rechtmäßigkeit, weil eben acoreus auch schon mal unpassende Posten drin hat oder verjährte Sachen anmahnt.

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    Antwort von whiteTree whiteTree

    Zunächst schauen, ob's verjährt ist, acoreus mahnt nämlich gerne auch verjährte Sachen an! Alles von 2006 und früher ist verjährt, wenn die Mahnung 2010 kam. Dann Einrede der Verjährung erheben (einfach schreiben, dass man wg. Verjährung nicht zahlt).

    Dann ist die Inkassogebühr viel zu hoch, den Wucher muss man nicht bezahlen! Sie sollte keinesfalls mehr als nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz RVG sein (max. ca. 10-35 Euro für eine Mahnung bei bis 300 Euro Forderung), und selbst da sind Inkassogebühren strittig!

    Dann mal nach "Verbindungsprotokoll", "Mahnung" und "acoreus" googeln, mit denen und teils uralten Mini-Telefonrechnungen hatten schon viele ihre Probleme - da gibts im Internet einige Tipps zu!

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    Antwort von mig112 mig112

    Sogar ohne Mahnung...

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