Frage von Linnenbr, 65

Kann ich wegen Behandlungsverweigerung und gegen meinen Hausarzt vorgehen?

Kann ich gegen meinen Hausarzt vorgehen? wenn er sich weigert mich trotz Termin zu behandeln? ?Mir war heute Morgen sehr Schwindelig, ich hatte geschwollene Füße mit Wasseransammlung. In meiner Schilddrüse befinden sich 2 Knoten und eine Unterfunktion die bis jetzt noch nicht behandelt worden ist liegt auch vor. Da mein üblicher Hausarzt Ferien hatte, habe ich bei meinem alten Hausarzt angerufen und nach einen Termin gefragt. Sprechstundenhilfe sagte mir ab 16 Uhr mit Wartezeit. Syntome hatte ich am telefon geschildert. Als ich dort ankam war mein Name nicht im Terminplan eingetragen. Die Sprechstundenhilfe behauptete ich hätte keinen Termin obwohl ich schon Morgends angerufen habe und um ab16 Uhr kommen sollte. Nach einer kurzen Wartezeit kam es zu einem Streitgespräch mit dem Arzt. Er war sehr unfreundlich und sagte gleich dass er mich nicht behandeln könnte weil ich den Patientenverlauf stören würde und keinen Termin hätte. Obwohl ich mein Problem und meine Syntome geschildert hatte. Ist in der Praxis schon öfters vorgekommen dass ich dort telefonisch keinen Termin bekam und so vorbeikommen sollte. der Arzt sagte er hätte keine Zeit, aber für ein 25 Min Streitgespräch war die Zeit da. Dann meinte er dass er keine Befunde hätte aber hätte er nicht zumindesten mal abhorchen oder einen Bluttest machen können? Darf der mich mit meinen Beschwerden so respektlos behandeln und eine Behandlung von vornherein ablehnen obwohl ich doch eigentlich kommen dufte und bereits im Behandlungszimmer aufgerufen wurde??? Kann ich ihn wegen Unterlassene Hilfeleistung und böswillieger Unterstellung irgentwo beschweren und welche Konsiquenzen hat dass?

Antwort
von ElPatschino, 53

Ein Arzt muss dir helfen, wenn die Situation es verlangt. Wenn es nichts bedrohliches gewesen ist, darf er dich meiner Meinung nach ablehnen, was aber ziemlich frech ist, wenn die Sprechstunden Helferin dich eingeladen hat. Du kannst es versuchen aber vermutlich kommst du damit nicht weit befürchte ich.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

die Sprechstundenhelferin ist i.d.R. eine Arzthelferin ....

evtl. hat sie den Fragesteller nicht gekannt, deshalb einen Termin zugesagt ....

mein Hausarzt hat auch schon einen Patienten vor die Tür gesetzt ...

Kommentar von ElPatschino ,

ok und hilft diese Kleinkatriertheit wegen einem Begriff dem Fragesteller weiter?

Antwort
von Brynhildr, 61

Ein Arzt kann und darf die Behandlung eines Patienten aus verschiedenen Gründen ablehnen. Diese Gründe einzuschätzen obliegt dem Arzt.
Die Unterlassene Hilfeleistung würdest du wahrscheinlich nicht 'durchkriegen'.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

ich sehe hier noch nicht mal unterlassene Hilfeleistung .........

und Verleumdung, wie in der Fragestellung, erst recht nicht ....

Fragesteller steht aber die Beschwerde bei der Ärztekammer frei .....

Antwort
von michi57319, 60

Wenn es kein Notfall ist, was es nicht war, hat jeder Arzt das Recht, einen Patienten abzuweisen.

Glaubst du eigentlich, der Vertretungsarzt könnte hellsehen? Woher soll er wissen, was du hast, wie er dich behandeln soll, wenn ihm keine Befunde vorliegen???

Du glaubst nicht im Ernst, daß ein Vertretungsarzt eine komplett neue Diagnosestellung mit allem Zipp und Zapp an Untersuchungen macht, nur weil dein "üblicher" Hausarzt Urlaub hat?

Deine Weltsicht ist gelinde gesagt ziemlich unverschämt und arrogant bis hintengegen.

Antwort
von Aliha, 65

Jeder Arzt ist verpflichtet bei bedrohlichen Notsituationen Hilfe zu leisten. Bei dir lag sicher nichts akut bedrohliches vor und somit war er nicht verpflichtet dich zu behandeln. 

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