Frage von andrejew, 100

Kann ich vorprogrammiertes Windows 10 deinstallieren, und dafür Ubuntu installieren?

Ich habe ein Asus Transformer Book T 100H bekommen. Darauf ist Windows 10 vorinstalliert. Wir haben schon zwei Laptops mit Windows 10. ich möchte auf dem Asus gerne ein Linux Betriebssystem anstatt Windows 10 installieren . wie kann ich vorgehen? Bitte um Erklärungen mit wenig Fachausdrücken und einfach .

Danke euch im Voraus.

Antwort
von azmd108, 53

Schau dir an, welche Linux Distribution/Derivate dir zusagt und ggf. zu deinem Notebook passt und installiere es einfach. 

Die meisten Linux Distributionen kannst du vorher Live von der CD/Stick aus Testen und auch von dort direkt installieren. Formatierung der Festplatte ist natürlich vorher notwendig. Schau dir dazu ggf. einfach ein paar Tutorials bei YouTube an (speziell zu der Distribution, die du installieren willst) davon gibt es unzählige.

Antwort
von Dinerbone, 26

Die erste Frage ist:

Möchtest du Win komplett löschen oder parallel mit Linux laufen lassen

Hier ist ne Anleitung:

https://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Installation/

Antwort
von surfenohneende, 35

Das geht -> die Ubuntu LIVE-DVD / USB booten & faktisch immer nur auf Weiter -> Alles Vorhandene incl. Windows 10 wird dabei gelöscht 

Antwort
von Linuxaffiner, 43

Du hast drei Möglichkeiten Linux zu installlieren:

Möglichkeit 1: Als Dual-Boot (du kannst dann entweder Linux oder Windows starten über den Grubmananger; Die Linuxdistribution läßt das installierte Windows unangetastet.

Möglichkeit 2: Partitionsbasiert - bei dieser Methode wird Linux die Windowsinstallation löschen und von der Platte putzen. Linux legt die notwendigen Partitionen automatisch selber an.

Möglichkeit 3: LVM (Logical Volumen Managment) ist aber eher etwas für Experten.

Was noch zu bedenken wäre - falls Du auf Dein Transformer Book T 100H noch Garantie hast, so verlierst Du (wahrscheinlich) die Garantie.

Und was ich Dir auch noch raten kann - ein komplettes Windows-Festplatten-Image (wie zb. mit Clonezilla) zu erstellen, wo Du bei Bedarf wieder Windows zurückspielen kannst.

Teste vorher bitte eine Live-Version Deiner gewünschten Distributrion, wenn sich die Live-Version anstandslos auf Deinem Asus laden läßt, dann hast Du mit einer Vollinstallation keine Probleme.

Die Installationsmenüs bei den einzelnen Linuxdistributionen sind sehr übersichtlich und relativ einfach zu handhaben.

Sehr einfach zu installieren ist zum Beispiel openSuse (13.2 oder Leap42). Du hast bei openSuse mit dem Superuser Root eine sehr gute Rechteverwaltung. Damit kann Dir niemand wenn Du es nicht willst im System "rumfuschen" - das ist wirklich sicher in jeder Beziehung;

Das nur so nebenbei..

Wobei es für Leap 42 keine Live-Version gibt.

Have a lot of fun...

LA

Kommentar von LemyDanger57 ,

Er hätte noch mehr Möglichkeiten. eine Linux-Distribution zu installieren: in einer Virtuellen Maschine, da er ausdrücklich Ubuntu erwähnt: WUBI (wovon abzuraten ist) oder auf einjem externen Datenträger (Festplatte oder USB-Stick).

Warum sollte das Aufspielen eines anderen Betriebssystems zum Verlust der Garantie (besser: Gewährleistung) führen? Das ist genau so falsch, wie Behauptungen, diese würde beim Einbau  oder Austausch von Hardware erlöschen. 

Kommentar von Linuxaffiner ,

Ich habe mich einmal in einem Computerfachgeschäft informiert, und die haben mir gesagt, wenn bei der Linuxinstallation war schiefläuft, ist die Garantie futsch. Besser ich frage doch vorher dort nach, wo ich das gekauft habe..

LA

Kommentar von guenterhalt ,

Ich habe mich einmal in einem Computerfachgeschäft informiert, 

ein Computerfachgeschäft hat nicht die Befugnisse Gesetze zu ändern auch nicht Gesetze durch ihre Geschäftsbedingungen zu ersetzen oder zu umgehen.
Häufig sind "Computerfachgeschäfte" auch keine Computerfachgeschäft, das sind reine Verkaufseinrichtungen. Geschult werden sie u.U. von denen, deren Produkte sie verkaufen.
Da Linux nicht verkauft werden darf (das bestimmt die Lizenz) kann man daran auch nichts verdienen, folglich gibt es für solche "Computerfachleute" Linux nicht.

In einem haben sie natürlich Recht. Der Kunde kann nicht erwarten, dass so ein Geschäft Windows wieder  installiert, wenn was schief gelaufen ist. Auch ist es problematisch, als Kunde einen Hardwarefehler  zu beweisen, wenn der Verkäufer es nicht versteht (verstehen will).

Kommentar von guenterhalt ,

Möglichkeit 3: LVM (Logical Volumen Managment) ist aber eher etwas für Experten.


wofür ist das eine 3. Möglichkeit?
LVM ist doch wohl vorrangig zur Zusammenfassung mehrere Festplatten-Partitionen zu einem "großen Laufwerk" vorgesehen.
Davon, dass man FAT- und NTFS- Filesysteme mit in Linux üblichen Filesystem zu einem logischen Volume zusammenfassen kann, habe ich noch nie gehört.
Mir erscheint es daher als unmöglich Windows und Linux auf so einem  LVM-Gebilde unterzubringen.



Antwort
von Muzir, 17

am besten schaust du mal bei lidux.de vorbei

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