Frage von Rosengarten24, 98

Kann ich vom Chef fordern eine Kollegin abzumahnen die Behauptet ich würde meine Arbeitszeiten nicht einhalten?

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von Shoshin, 73

Hallo,

ja, ich würde es erst einmal mündlich mit dem Chef besprechen und mir mit Datum das dokumentieren, falls noch Weiteres nachkommt. Sollte dein Chef abwinken und nicht tätig werden, würde ich die Kollegin um Unterlassung der üblen Nachrede schriftlich bitten (...eine Unterlassungsklage behalte ich mir vor...) und zwar an Frau XX über Personalabteilung oder Chef XXX. Ich finde, dies ist nämlich ein schwerwiegender Vorwurf, der Folgen haben kann! Deshalb machst du das richtig, wenn du nicht einfach darüber hinweggehst. Meist  ist das sehr wirksam!

Viel Erfolg! LG Shoshin

Kommentar von Rosengarten24 ,

Ja sie hat nur mich ja schon bei der Chefin schlecht dargestellt und diese glaubt mir nun nicht. Ich weiß echt nicht weiter. Ich habe mir nichts zu schulden kommen lassen. Ich bin eigentlich die Filialleitung des Ladens und möchte weiter auf die Schule gehen und vlt. Studieren. Solche vorwürfe zu bekommen können mir alles verbauen. Es ist zum heulen.

Kommentar von herakles3000 ,

Du kannst aber auch eine Anwalt einschalten und diese Kolllegin verklagen wegen Übler nachrede und unter Umständen auch auf Schadenersatz wen sie dir damit Deine Berufliche Zukunft Verbaut Vieleicht will sie auch deine Stelle..Außerdem müstes du ja abgemahnt werden wen das so wäre und dagegen kannst du dann auch gerichtlich vorgehen.Eine Abmahnung kanst du jnicht verlangen aber das das abgestellt wird kanst du von deinem Chef verlangen.

Kommentar von Rosengarten24 ,

Ja meine Überlegung ist eben dies meiner Chefin mitzuteilen. Sprich wenn Sie als Vorgesetzte nicht sorge dafür trägt, dass die Gerüchteküche beendet wird sich diese und jene Konsequenz meinerseits ergeben wird. Ich weiß nur nicht wie Klug es ist. Ich bin echt unbeholfen in solchen Angelegenheiten bisher habe ich noch nicht sehr viele Erfahrungen im Umgang mit Arbeitgeber/n gesammelt.

Kommentar von Shoshin ,

Das ist ja schrecklich,

dann würde ich das über die Chefabteilung an die Kollegin auf jeden Fall schriftlich machen, wie ich es beschrieben habe, der Wortlaut ist absolut korrekt. Zudem kannst du vorab schreiben, wie z.B....."Sie haben behauptet, dass ich meine Arbeitszeiten nicht einhalte und dies an die Chefabteilung weitergegeben. Es ist mir vollkommen unerklärlich wie Sie "Frau Mustermann" (Name der Konkurrentin) eine derartige Behauptung aufstellen können! Schon alleine das Arbeitsaufkommen, im Rahmen meiner Tätigkeit als Filialleiterin schließt dies aus! Eine derartige üble Nachrede und schädigende Behauptung verbitte ich mir! Ich bitte darum, diese Art von übler Nachrede und fälschlicher Unterstellung sofort zu unterlassen. Den Weg einer Unterlassungklage behalte ich mir vor! - Den Brief schickst du Name und Hausanschrift des Betriebes der Kollegin, dann das Wort über und Name deines Vorgesetzten/in zur entsprechenden Weiterleitung! Je nachdem wer für dich zuständig ist! So machst du das korrekt! Dann werdet ihr später einzeiln oder zusammen zum Gespräch gebeten! Hier bloß nicht aufregen, rot werden oder unsicher!!!! Sprich nur, wenn du gefragt wirst! Denke zwischendurch, damit du entspannt bist " die Sonne scheint, der Himmel ist blau, das Gras ist grün..." Hilft wirklich, um sich nicht aufzuregen. Wirst du angesprochen, sagst du: Ich bin schwer enttäuscht, ich möchte arbeiten, ich will weiterkommen,und zeige erfolgreich Einsatz! Ich kann es mir nicht erklären, ob hier Neid eine Rolle spielt?" So bist du die Überlegene. Äußert sich deine Kollegin, schaust du sie mit schrägem Kopf fragend an, nicht rechtfertigen!!! Sagt sie: Ja, dann und dann, hast du das und das....! Die wird bestimmt aufgeregt sein, dann schaust du sie an und fragst, findest du? Oder meinst du? Einfach mit Fragen Antworten, dass bringt deine Kollegin außer dem Konzept!!!

Viel Erfolg!!! Shoshin

Kommentar von Rosengarten24 ,

Diese Taktik erscheint mir gut. Danke Shoshin ob ich das hinkriege weis ich nicht aber genau so werde ich es auf alle Fälle probieren. Das Telefonat heute Abend wird auf alle Fälle spannend.

Kommentar von Shoshin ,

Hallo,

ich habe gerade erst deine ausführliche Darstellung gelesen. Auch dass du dich nur schwer beherrschen kannst, weil du zum impulsiven handeln neigst. Genau habe ich dir beschrieben, was du machen kannst um herunter zu fahren! Nur wer ruhig ist, ist überlegen. Telefonat? Ich würde der Chefin sagen, " bitte, ich bin etwas entsetzt über die Machenschaften meiner Kollegin, möchte ich aber am Telefon hierüber nicht weiter äußern! Da würde ich doch morgen gern auf Sie zukommen um einen derartigen schweren Vorwurf zu klären." Fängt deine Chefin wieder an, um doch noch am Telefon Aussagen deinerseits zu bekommen, einfach sagen: "Bitte nicht Frau X (mit Namen ansprechen ist immer gut), ich möchte auch gern noch eine Nacht drüber schlafen." Dann schreibst du den Brief, wie beschrieben - he, es geht um dich! und gibst den im Umschlag offen ab! Worte: Ich wünsche mir zunächst, dass Sie diese Zeilen lesen, evtl. sollte man noch einmal das gemeinsame Gespräch suchen, wenn Sie das wünschen. Ich möchte mich nur vor Ihnen korrekt darstellen, aber natürlich auch der Kollegin die Möglichkeit geben, ihr Verhalten zu überdenken." Punkt, mehr nicht! Bestehst du auf Abmahnung, ist das auch nicht korrekt, dann fühlen sich Vorgesetzte bevormundet, das wollen die nicht!!! Du hast das damit korrigiert, deine Vorgesetzen wissen das sicher einzuschätzen und gut ist! Nicht das Wort bitte Abmahnen benutzen, etc. das ist Chefsache! Wenn die das nicht machen, auch o.k. Wichtig ist, dass die Unterstellung aufhört und noch wichtiger ist: Je ruhiger du bist, desto überlegener und sachlicher wirkst du! Genau das ist dein Sieg! Hinterher oder vorher auch schon könntest du dich auspowern, joggen gehen, in den Wald schreien und hinterher auch! Box womöglich mit deinem Kopfkissen! Dann kannst du alles raus lassen und ruhig bleiben!!!

LG Shoshin

Antwort
von Gerneso, 58

Nein, aber Du kannst Deinen Chef informieren, dass die Kollegin Dich beschuldigt dass Du Deine Arbeitszeit nicht einhalten würdest und ihn bitten, ihr mitzuteilen, dass sie dies zu unterlassen hat.

Zuerst würde ich der Kollegin aber antworten, dass Du Deine Arbeitszeiten korrekt einhälst und sie sich bitte um ihre Aufgaben kümmern möge anstatt Kollegen unnötig bei der Arbeit zu belästigen.

Antwort
von Nightstick, 28

Zu behaupten, eine Kollegin begehe Arbeitszeitbetrug, ist eine derartig schwere Anschuldigung, die den Arbeitgeber (nach Überprüfung) immerhin zu einer fristlosen Kündigung berechtigen würde.

Aber selbst wenn an dem Vorwurf nichts dran ist, setzt sich so etwas in den Köpfen der Vorgesetzten fest, und kann sich u.U. eines Tages negativ im Arbeitszeugnis bemerkbar machen.


Wenn an dem schwerwiegenden Vorwurf der Arbeitskollegin nun wirklich nichts dran ist, solltest Du vehement dagegen vorgehen!

Ich rate Dir dringend, es nicht nur bei einer Beschwerde bei Deiner Personalvorgesetzten zu belassen (hier besteht die Gefahr, dass die Sache untergeht). Du solltest Deine Vorgesetzte zwar nicht übergehen, Deine Einwände gegenüber der Arbeitskollegin jedoch schriftlich einbringen, und als letzten Satz (sinngemäß) schreiben: "Eine Kopie dieses Schreibens hat die Personalabteilung in xxxx erhalten." Diese Kopie solltest Du tatsächlich gleich vorab dorthin schicken.

Hinsichtlich der Forderung nach einer Abmahnung gegenüber der Kollegin bin ich persönlich bin der Meinung, dass man dies ruhig machen kann, um die Wichtigkeit dieser Angelegenheit zu unterstreichen. Ob das Unternehmen das dann auch durchführt, muss es natürlich selbst entscheiden.  

Letztendlich rate ich Dir, Dein Arbeitszeugnis hier zur Überprüfung vollständig (!) einzutellen, wenn Du das Unternehmen verlässt.

Gruß @Nightstick


Kommentar von Rosengarten24 ,

Vielen Dank für Ihre Antwort. Das Arbeitszeugnis ist sozusagen mein nächstes "Problem" da mein Arbeitgeber nicht vor Ort ist kann er gar nicht beurteilen wie ich die letzten 4 Jahre gearbeitet habe. Aus diesem Grund werde ich es selbst schreiben und mir dann von meinem AG unterschreiben lassen.

Leider hat meine Chefin mich auch nicht wie vereinbart angerufen. Im Moment bin ich mit den Nerven ziemlich runter. Das schreiben wegen Unterlassung habe ich bereits gefertigt und ausgedruckt. Meine Einwände werde ich sollte ich morgen keinen Anruf erhalten auf alle Fälle schriftlich niederlegen so wie Sie es mir geraten haben.

Kommentar von Nightstick ,

1. In dieser Ratgeber-Community duzen wir uns :)

2. Ja, Du solltest so vorgehen, wie von mir vorgeschlagen. Das ganze Gerede bringt in diesem Fall nichts!

3. Du solltest es unterlassen, Dein Arbeitszeugnis selbst zu schreiben. Dieses Metier beherrschst Du nicht, und würdest Dir damit nur ein "Eigentor" schießen. Die Erstellung eines Zeugnisses ist die originäre Aufgabe des Arbeitgebers. Nach Erhalt können wir es hier gerne überprüfen.

Vergiss bitte nicht, bei der Anforderung des Zeugnisses ein "qualifiziertes" Zeugnis zu fordern, also mit Beurteilung von Führung und Leistung!

Antwort
von Allexandra0809, 51

Mit so etwas wäre ich äußerst vorsichtig. Nächstes Mal fordert diese Kollegin den Chef auf, Dir eine Abmahnung zu erteilen.

Würde ein klärendes Gespräch vorziehen.

Kommentar von Rosengarten24 ,

Also der Sachverhalt ist so, Achtung lang.

wir hatten am Montag eine Teambesprechung mit unsere Chefin, da mein Vertrag Ende Juni ausläuft und ich nicht bleibe. Besprochen wurde wie ich ersetzt werde, wann voraussichtlich mein letzter Arbeitstag ist. Wie es planmäßig am besten mit dem Ersatz ist etc. Dazu muss man wissen ich bin derzeit die Filialleitung für den Postbereich. Eine Weitere Kolleginn steht als Gesamtleitung über mir. Wir sind Buchhandlung mit Postecke. Soweit sogut, irgendwann habe ich die Frage gestellt, wem ich den Schlüssel überge, da unsere Chefin faktisch nie da ist.
Sie wollte von mir wissen wenn ich als Leitungsperson für geeignet halte unsere Teilzeitkraft oder unsere Azubine im 2 Lehrjahr. Ich habe mich für die Teilzeitkraft ausgesprochen, da unsere Azubine sich mit dem lernen für die schule hart genug tut sie ist schon 30Jahre alt und hatte viel Mist in ihrem Leben. Unter anderem lebt sie gerade in Scheidung. Ich denke einfach sie hat den Kopf nicht frei für die Verantwortung. Die Folge war, dass Sie daraufhin todbeleidigt war und wie eine 15 jährige gezickt und gemotzt hat, vor der Chefin. Dafür hat sie auch einen Rüffler bekommen.
Nach Ende des Gesprächs hatten wir mit der Chefin noch geraucht, Ich bin als erste gefahren musste mein Kind holen. Auf dem Weg nach Hause konnte ich sehen wie die Azubine und Chefin noch immer vor dem Laden standen mittlerweile alleine.
Am Dienstag hat sie dann mit der Teilzeitkraft kein Wort gesprochen und wen nur gepampt.
Heute habe ich meine Chefin angerufen um sie um die Genehmigung für einen Nebenjob der meine Regelarbeitszeiten nicht beeinflusst zu bitten.
Meine Chefin meinte darauf hin darüber wollte sie mit mir eh sprechen denn ich würde wohl meine Arbeitszeiten nicht einhalten und einfach später kommen oder früher gehen und das quasi im Arbeitsplan nicht ändern.
Ich bin so entsetzt darüber und ich weiß das dass unsere Liebe Azubine war, ich habe immer die Arbeitszeitberichtigt wenn wer später oder früher gekommen/ gegangen ist. schreibe unseren Arbeitsplan ja auch. Aber meine Chefin scheint mir wiederum nicht ganz zu glauben.
Heute Abend will sie in Ruhe mit mir telefonieren weil sie vorhin keine Zeit hatte.
Ich weiß nicht recht wie ich vorgehen soll. Meine anderen Kolleginnen sind genauso stinksauer und enttäuscht wie ich von unserem Azubi den wir nochdazu alle sehr unterstützen obwohl viele ihrer Probleme hausgemacht sind.
Ich will das sie Abgemahnt wird. Kann ich das verlangen? Betriebsrat haben wir nicht.
Hat jemand eine Idee wie ich meine Chefin überzeugen kann das sie gelogen hat?
Ich bin ein Impulsiver Mensch ich habe angst am Telefon auszurasten weil mich das Thema echt aufwühlt.
Sorry für den vielen Text.

Kommentar von Maximilian112 ,

Du könntest vorschlagen ein gemeinsames Klärungsgespräch zu führen. Aber eine Abmahnung kannst Du nicht fordern.

Das ist eine Entscheidung des Chefs.

Kommentar von Allexandra0809 ,

Du bist noch gut 2 Monate dort beschäftigt und machst einen solchen Wirbel. Finde ich irgendwie unnötig  und Du solltest Deine Energie lieber auf andere Dinge ausrichten.

Ist zwar für Dich jetzt eine dumme Situation, aber Du solltest es lieber in einem möglichst ruhigen Ton mit der Chefin klären, aber nicht eine Abmahnung fordern. Du willst doch sicher auch beruhigt aus dieser Stelle rauskommen und nicht im Streit.

Verstehen kann ich Dich bestimmt, aber Du solltest tief durchatmen und dann nachdenken.

Kommentar von Rosengarten24 ,

Das tue ich bereits (Nachdenken)meine anderen Kolleginnen stehen auch hinter mir. Nur ist es auch nicht das erste mal das besagte Person Unwahrheiten verbreitet und irgendwo ist einfach mal Schluss mit Lustig sie ist Azubi und 30 Jahre alt, ich fände eine Konsequenz schon angebracht.

Ich weiß halt auch nicht recht wie ich mein Chefin nun überzeugen soll das es eine Unwahrheit ist sie glaubt mir nicht wirklich.

Kommentar von Allexandra0809 ,

Wie sieht es denn mit den Kolleginnen aus, die hinter Dir stehen? Können sie nicht, wenigstens teilweise, bezeugen, dass Du die Daten richtig eingetragen hast?

Irgend jemand wird doch gesehen haben, wann Du gekommen und gegangen bist.

Aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass ältere Azubis meist viel problematischer sind, als die jungen. Die älteren wollen sich oft nichts sagen lassen, da sie ja schon Erfahrung haben.

Kommentar von Rosengarten24 ,

Ja das mit dem Alter ist in der Tat ein Problem, wobei man auch dazusagen muss, dass in unserer Filiale eigentlich gar nicht unterschieden wird in Azubi und Angestellte, da jeder alles machen muss. Die Ausbildung läuft auch nicht regelkonform ab, war bei mir auch nicht so, da es aber meine Wahrscheinlich letzte Chance war als alleinerziehende junge Mutter doch noch eine Ausbildung abzuschließen hab ich es in Kauf genommen. Der Arbeitsplatz vor Ort mit Arbeitszeiten die mit Kind vereinbar sind schien mir besser als nichts.

Ja meine Kolleginnen können dies wohl bezeugen, allerdings wird auch Ihnen offensichtlich nicht geglaubt.

Es ist zum graue Haare kriegen, wenn ich nicht alleinerziehend und somit abhängig wäre von dem Job würde ich wahrscheinlich außerordentlich Kündigen wegen untragbarer Zustände oder so in der Art, das kann ich nur leider nicht:-(

Antwort
von MonsterHD, 50

Du kannst deinen Chef in Kenntnis setzen, aber ihm direkt eine Strafe vorzuschlagen ist nicht so passend.
Rede doch einfach mal mit deinem Kollegen darüber warum er so etwas behauptet vll ist es ja nur ein Missverständnis!

Kommentar von Rosengarten24 ,

Mit genau dieser Kollegin bringt es nichts zu reden den Hinterrücks kriegt man das nächste Messer ins Bein. Leider ist das tatsächlich so. In ihren Augen ist jeder andere daran Schuld das sie tief in der Sch... sitzt nur sie selbst trägt kein bisschen Verantwortung für ihr Leben. Ich bin nur noch 3 Monate da aber ich will nicht die nächsten 3 Monate mit Bauchweh in die Arbeitgehen. Mir ist seit heute morgen nur noch zum heulen zu mute.

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