Ich bin seit 6 Jahren Erzieherin.Habe in den letzten zwei Jahren mich gesundheitlich sehr verschlechtert. Leide an Belastungsstörungen, Deppressionen, Magen-Darmproblemen,ziehe mich komplett zurück, entwickle kaum noch Lebensfreude. Ich führe es darauf zurück, das ich in meinem jetigen Beruf sehr unglücklich bin. Ich spüre ich werde den Anforderungen, Streß nicht mehr gerecht. Fehler in der Arbeit schleichen sich ein und eine allgemeine unzufriedenheit macht sich breit. Ich will als Erzieherin nicht mehr arbeiten, das ist mir klar geworden. Habe nun aufgrund meiner Vergangenheit( Heimkind, adoptiert, mangelndes Selbstbewußtsein, Arbeitsproblemen) eine Psychotherapie gegonnen.

Sie kommen mit Ihrem Anliegen bei der zuständigen sozialen Behörde nur dann weiter 1. wenn Sie sich entschließen einen schriftlichen Antrag zu stellen in dem Sie um "zügige" Bearbeitung, und Zusendung eines rechtsfähigen Bescheid mit Begründung und Rechtsbelehrung "verlangen" Versenden Sie den Brief per Einschreiben oder geben den (noch besser) in Gegenwart eines Zeugen bei der Behörde persönlich ab. (b) 2. Inzwischen benötigen Sie mehrere hieb- und stichfeste ärztliche Atteste. Der Hausarzt alleine reicht nicht aus Sie müssen sich Überweisungen zum Neuologen, Otrthopäden.Psychotherapeuten usw. geben lassen, denn alle ärzlichen Atteste werden zusammen vom zuständigen Amtsarzt "begutachtet" 3. Erst dann wenn Sie einen schriftlichen Bescheid in Händen halten, können Sie zusätzlich bei Ihren Rentenversicherungs- Träger in Ihrem Bundesland eine Rehabilitations-Kur beantragen (dort werden Sie erneut ärztlich begutachtet) 4. Wenn diese Dinge erledigt sind erst dann können Sie bei für Sie zuständigen Sozialgericht eine Klage einreichen. Haben Sie kein Geld um einen Rechtsanwalt zu beauftragen den Beratungsschein beim Amtsgericht beschaffen und bei der Klage dann Prozesskostenhilfe beantragen. Machen Sie nicht den Fehler selber zu kündigen ! Machen Sie nicht den Fehler sich von Caritas oder Diakonie sozial betreuen zu lassen, denn diese erhalten von der betreffenden Sozialbehörde eine Bezahlung dafür Sie zu kontrollieren. Dort werden Sie schnell als streitsüchtig bezeichnet wenn Sie es wagen sich zu wehren und Ihre gesetzlich garantierten Ansprüche einklagen.
Ja. Ich glaube, Du hast das Richtige getan. Ich hoffe, Du hast einen warmherzige und einfühlsame Umgebung, die Dich auffängt und beim Umschulen zeitlich entlastet. Die Psychotherapie kann eine Unterstützung sein, aber das hängt ganz von der Person ab, die sie leistet. Wichtig erscheint mir, in die Zukunft zu blicken. Welchen Beruf oder Job hast Du nun ins Auge gefasst?
Wenn Du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an diesem Beruf teilnehmen kannst,ist eine Umschulung möglich.Geh mit Deinem Problem zum Psychologen.Da wird man Dir bestimmt weiter helfen und Dir Tipps geben,woran Du Dich wenden kannst.So hat man mir auch geholfen.Hatte das gleiche Problem.
Arzt bzw Psychoöloge Gutachten erstellen lassen; Arbeitzamt wegen Bezahlung konsultieren
das wird nicht ganz einfach, dazu wäre es gut ein gutachten oder empfehlung vom arzt zu bekommen, der dir eine etwaige berufsunfähigkeit bestätigt. aber einfach beantragen, mehr als ablehnen können die ja nicht. viel glück