Frage von Melissa121212, 178

Kann ich ohne mein Einverständnis in die Psychiatrie kommen?

Also ich bin 13 und habe in der Schule mit einer Lehrerin sehr starke Probleme Mobbing usw Deshalb würde ich von meinem Artzt krank geschrieben 3 Monate !!! Jetzt sind ja Ferien und ich habe erfahren das hinter meinem Rücken gepfuscht wurde und die Kinder und jugendpaychiatrie möchte das ich dort Stationer aufgenommen werde Das möchte ich auf gar keinen Fall. Ich wollte nach den Ferien zu meiner besten Freundin auf die Schule! Ich hab so Angst das ich in die Psychiatrie muss ich habe einen Brief gefunden das ich auf einer Warteliste stehe. Ich hab meine Mutter noch nicht darauf angesprochen ich habe solche Angst Die Psychiaterin hat mal gesagt das ich da rein kommen kann ohne meine Einverständnis Aber geht das auch wenn meine Mutter da nicht einwilligt ? Ich kann mir nicht vorstellen das meine Mutter mir sowas antuen würde und ich bin ja auch keine Gefahr für mich oder andere Ich würde auch zu meinem normalen Psychologe gehen zu Gesprächen usw aber nicht in eine Klinik ! Ich hab so Angst Bitte schnelle Antworten

Antwort
von xneb20, 33

An deiner Stelle würde ich als erstes probieren, die Schule zu wechseln. Geh mit deinen Eltern zum Jugendamt, notfalls auch alleine. Erzähl denen dort, wie schlimm es für dich ist und dass du schon nicht mehr in die Schule gehen möchtest. Wenn du danach trotzdem auf der Schule bleiben musst, kannst du immer noch deine Eltern nach einem Psychiatrie Aufenthalt fragen.

Denn alleine ohne die Zustimmung deiner Eltern kannst du nicht in die Psychiatrie gehen, es sei denn, du würdest von deinen Eltern misshandelt (was zum Glück ja nicht der Fall ist, oder?)

Ich würde allerdings statt der Psychiatrie lieber zu einem Psychologen oder Psychiater gehen. Psychiatrie ist da zu gross, denke ich. Du kannst danach, wenn du dich beim Psychologen/Psychiater nicht Wohlgefühlt hast, immer noch in die Psychiatrie gehen.

Du kannst auch zu deinem Hausarzt gehen. Er kann dich aufgrund von Mobbing von der Schule befreien. Auch wenn es dir vielleicht peinlich ist, erzähle jedes Detail und jedes deiner Gefühle. So können die Erwachsenen dich besser verstehen und dir damit auch besser helfen.

Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg, wo auch immer du hingehst.
LG Xneb20  

Antwort
von einfachichseinn, 18

Ja das ist sehr gut möglich.

Deine Mutter muss dich Gott sei dank nicht fragen, ob du Hilfe möchtest oder nicht.

Das schöne an der Sache ist, dass du dir vermutlich die absoluten Horrorszenrarien ausmalst und dann positiv überrascht sein wirst.

So eine Psychiatrie ist nichts schlimmes.

Es erinnert viel eher an eine Jugendherberge, als an ein Krankenhaus.

Die Pfleger und Co tragen in den meisten Fällen auch keine Kittel und diese typischen Pflegerklamotten, sondern ganz normale Kleidung.

Du wirst auch nicht mit irgendwelchen sedierten Zombies oder Menschen, die nur vor sich hinweinen zu tun haben.

Wobei mit Sicherheit mal jemand weinen wird.

Therapie bedeutet in den wenigsten Fällen alleine mit einem Therapeuten zu sein und zu reden. Das kommt meistens nur einmal in der Woche vor.

Die restlichen Therapien sind meistens mit anderen zusammen und machen echt viel Spaß.

Ich hatte zum Beispiel Tanz und Theatertherapie. Beim tanzen wurde kaum gesprochen, das war einfach nur eine Möglichkeit, um sich zu bewegen, im aus sich herauszukommen und um sich abzulenken.

Bei der Theatertherapie konnte (musste nie) ein Problem angesprochen werden, was ganz spielerisch und vielleicht auch humorvoll aufgegriffen und besprochen wurde. Das war bei mir sehr gut. Der Therapeut hat vor jedem Schritt gefragt, ob dies und jenes gut sei und ob wir das so probieren wollen.

Das hat hauptsächlich Spaß gemacht.

Die Atmosphäre auf meiner Station (Depression) war auch ausgezeichnet positiv. Damit hätte ich niemals gerechnet. Ich dachte immer, wenn ein Haufen depressiver Menschen aufeinander hockt, werden alle furchtbar traurig sein und die Stimme wäre gedrückt.

Absolut nicht. Wir haben sehr viel mit einander gelacht.

In der Klinik war für mich vieles möglich. Viel mehr als in der "richtigen Welt".

Du sitzt mit den Menschen dort einfach im selben Boot und es herrscht einfach ein gewisses Verständnis. Du musst dich nicht erklären oder so.

An deiner Stelle würde ich versuchen meine Denkweise umzustellen. Sieh der Sache nicht negativ, sondern positiv entgegen.

Ändern kannst du es eh nicht.

Antwort
von Anonym0804, 5

Da du minderjährig bist, kannst du gegen deinen Willen eingewiesen werden.

Dafür müssten deine Eltern einen Beschluss machen, weil es den Mitarbeitern in der Klinik sonst nicht erlaubt ist dich dort festzuhalten.

Allerdings haben sie glaube ich die Befugnis wenn du von der Polizei oder einem Krankenwagen eingeliefert wirst, dich für 24 Stunden gegen deinen Willen dort zu behalten, wenn die Polizisten das für nötig halten.

Wenn deine Eltern allerdings nicht wollen dass du in eine Psychiatrie kommst, dann wird das wahrscheinlich auch nicht passieren :)

Es sei denn deinen Eltern wurde das Sorgerecht entzogen.

Dann entscheidet das die Person die das Sorgerecht hat.

Antwort
von MaryAngel91, 84

DEIN Einverständnis ist in deinem Alter leider "unwichtig". Das deiner Mutter, wenn nicht sogar das beider Elternteile braucht es aber. Wenn die Eltern dagegen sind, wird es schwierig dich in die Psychiatrie zu bekommen, aber möglich ist es auch über Ärzte und/oder das Jugendamt. Aber da müsste schon etwas SEHR gravierendes vorliegen das es soweit kommt.

Antwort
von xXRiseOfBloodXx, 96

Es ist leider ohne deine Einverständnis möglich solang du nicht 18 Jahre alt bist. Es gibt die Möglichkeit das beide Eltern teile (sofern vorhanden) wo Unterschreiben müssen und du dann in die Klinik musst ob du nun willst oder nicht. Auf der anderen Seite gäbe es da noch die Möglichkeit über das Jugendamt welches dich auch ohne Einverständnis der Eltern in eine Klinik bewegen kann. Dazu kommt noch der Faktor das wenn dein Arzt sagt das du in eine Klinik musst die Chance das du drum herum kommst fast bei 0 liegt da die Ärzte extrem Einfluss haben. Ich habe einige Freunde bei denen es leider auch so war.

PS: Lass dich nicht unterkriegen ;)

Kommentar von Hacker48 ,

Damit das Jugendamt sie ohne das Einverständnis beider Eltern und gegen ihren Willen stationär zwangseinweisen lassen kann, müssen aber mehr Gründe vorliegen als Mobbing in der Schule. Selbst autoaggressives Verhalten reicht da nicht aus, also sofern sie nicht gerade akut suizidales Gedankengut hat, wird das erst einmal nicht passieren. :)

Kommentar von xXRiseOfBloodXx ,

Ja das schon aber ich spreche ja nur davon das es im Rahmen des möglichem wäre. :-)

Kommentar von Hacker48 ,

Natürlich. :)

Und du hast recht, Ärzte haben tatsächlich viel Einfluss. Aber auch Ärzte müssen ihre Einschätzung begründen und davon abgesehen, die meisten psychisch Kranken wären gerne stationär untergebracht, was sich allerdings aufgrund von Platzmangel häufig als ziemlich schwierig herausstellt, insofern ...

Kommentar von xXRiseOfBloodXx ,

Das wird ja wohl in diesem Falle hier nicht vorkommen. :-)

Kommentar von malour ,

Ja und woher will man anhand eines Postes wissen, was noch alles anliegt?Mitunter sieht es der Betroffene ja gar nicht oder anders.

Kommentar von Hacker48 ,

Man weiß es nicht. Deshalb wurde auch allgemein geantwortet. :)

Kommentar von touba ,

Was heißt hier leider?!
auch über 18 kannst du Zwangs eingewiesen werden da müssen aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.
Stelle bezüglich des Mobbings einen Strafantrag bei der Polizei danach erzähle es deinen Eltern und den Lehrern.

Kommentar von Hacker48 ,

Damit du als Erwachsener zwangseingewiesen werden kannst, musst du zunächst einmal entmündigt werden und hier gibt es enorm hohe Hürden, die überwunden werden müssen ...

Ich empfehle die Strafanzeige gemeinsam mit den Eltern zu stellen bzw. vorher zu Dritt mit den Lehrkräften zu sprechen.

Und leider, weil das Recht auf Selbstbestimmung nun mal ein wichtiges und fundamentales Recht in einer Demokratie ist. :)

Kommentar von touba ,

Das entmündigen geht schneller als du denkst besonders in Notfallsituationen.
Und der Strafantrag sollte vor den Gesprächen stattfinden damit die Leute es begreifen.
Das Recht auf Selbstbestimmung hört bei egen- oder fremdefährdung auf

Kommentar von Hacker48 ,

Das entmündigen geht schneller als du denkst besonders in Notfallsituationen.

Ja, leider ...

Und der Strafantrag sollte vor den Gesprächen stattfinden damit die Leute es begreifen.

Schwachsinn. Es geht hier nicht um Schwerverbrecher. Davon abgesehen, dass ein solches Gerichtsverfahren auch mit enormer psychischer Belastung für sie verbunden ist. seufz

Das Recht auf Selbstbestimmung hört bei egen- oder fremdefährdung auf

Wir wissen nicht, ob hier akute Eigengefährdung vorliegt. :)

Kommentar von touba ,

Wir wissen nicht, wie der betroffene darauf reagiert außerdem werden die Varfahren meistens eingestellt.

Es muss einfach mal eine Bremse gezogen werden, und nicht immer das Schöngerede von irgendwelchen Lehrern. 

Kommentar von Hacker48 ,

Nun, nachdem du dir die Freiheit genommen hattest, auf meinem Profil zu stöbern, habe ich mich auch mal auf deinem umgesehen. Und weißt du, du magst Gefallen daran haben Konflikte juristisch zu lösen, das sei dir auch unbenommen. Aber hier handelt es sich um eine 13-Jährige. Und entsprechend werden die "Täter" auch in dem Alter sein. Hier mit der Juristen-Keule draufzuschlagen halte ich unter pädagogischen Gesichtspunkten für wenig sinnvoll.

Ach, im Übrigen finde ich es bezeichnend, dass dir Gerechtigkeit wichtiger zu sein scheint, als das Wohlergehen des Mädchens.

Kommentar von malour ,

Extrem Einfluss? Nun niemand wird ohne trifftigen Grund eingeliefert , das muss begutachtet bzw genau ausgewertet werden. Zudem gibt es dies auch bei Volljährigen und ist manchmal notwendig zum Wohle des Patienten, auch wenn man das als Patient manchmal nicht nachvollziehen kann.

Kommentar von Hacker48 ,

Der Fall "Gustl Mollath" ist dir ein Begriff?

Klar, so sollte es sein. Aber es gibt auch Missstände sowohl im System als auch individuell bei Ärzten, Klinikleitungen und so weiter.

Kommentar von malour ,

Ohja und ich sage auch nicht das alles in den Bahnen läuft , wie es laufen sollte.

Gerade in dem Gebiet der Psychol./Psychatrie gab es schon die umstrittensten u. fragwürdigsten Fälle. Schon der Umstand das bei einer Zwangsinweisung , die Klinik nach Einzugsgebiet auch gegen den Willen des Patienten u. der Angehörigen nur die in Frage kommt ist absolut nicht in Ordnung.

Antwort
von malour, 53

Doch das kann sein.Wenn sich die Schule und das Jugendamt einschaltet, kann auch u.Umständen gegen den Willen des Erziehungsberechtigten soetwas veranlasst werden, wenn deine Gesundheit gefährdet ist.

Es geht also nicht immer darum ob man eine Gefahr für andere ist.Und scheinbar hast du ja arge Probleme, die wahrscheinlich der ambulante Psychologe nicht mehr in den Griff bekommt.Warum hast du Angst vor einer Klinik? Dir soll es doch besser gehen und oft gibt es da mehr Möglichkeiten, dir zu helfen, da man dort verschiedene, individuelle Therapieansätze hat.

Aber mal so als Empfehlung;Rede mit deiner Mutter!




Kommentar von Hacker48 ,

Mal ein kleiner Denkanstoß:

Neben dem nZeitverlust ist man nach einem solchen Klinikaufenthalt die nächsten Jahre stigmatisiert, sowas spricht sich schnell herum. Davon abgesehen, dass in vielen psychiatrischen Kliniken der Einsatz von Psychopharmaka gängige Praxis ist und die Wirkung dieser Mittel auf Kinder und Jugendliche noch nicht wirklich erforscht worden ist ...

Kommentar von malour ,

Mal ein kleiner Denkanstoss zurück.

Wer stigmatisiert denn? Die Gesellschaft! Und es kann jeden treffen , das er psychisch krank wird. Man sollte mal von diesen alten Vorurteilen abrücken , zum Wohle der Patienten.

Sicher sind Psychopharmaka nicht gerade harmlos und sollte immer das letzte Mittel der Wahl sein. Das weiss aber eine gute Klinik und ein guter Arzt und die gibt es.

Kommentar von Hacker48 ,

Korrekt. Aber sowohl gute Ärzte und insbesondere gute Kliniken sind eher rar gesät. Und wenn man zwangseingewiesen wird, kommt man in die Klinik, in dessen Einzugsgebiet man liegt und die somit verpflichtet es einen aufzunehmen. Da hat man leider nicht die Wahl. Und wurde man erst mal zwangseingewiesen kommt man da so schnell auch nicht wieder heraus. Ich finde das schon deshalb schwierig, weil man - wenn beispielsweise Missstände in der Klinik herrschen - relativ machtlos ist, da man ebenjenes Stigma trägt.

Natürlich sollte man von diesen Vorurteilen abrücken. Aber davon sind wir noch weit entfernt. Und solange das so ist, verstehe ich jedes Kind und jeden Jugendlichen, der nicht stationär aufgenommen werden möchte. Und mal im Ernst, in wie vielen Fällen ist ein solcher stationärer Aufenthalt in einer geschlossenen Einrichtung tatsächlich vonnöten? Ich behaupte mal, in den allerseltensten Fällen.

Ach ja, Psychopharmaka bei Kindern sollten, gerade wenn diese nicht ambulant, sondern stationär untergebracht sind, überhaupt nicht eingesetzt werden. Vielleicht in einem Fall von einer Millionen. In allen anderen Fällen werden sie eingesetzt, weil eine adäquate Betreuung wg. Personalmangel nicht gewährleistet werden kann.

Kommentar von malour ,

Da muss ich dir rechtgeben.Auch  Erwachsene kann man da verstehen.

Gerade das mit dem Einzugsgebiet sollte schleunigst geändert werden, man hat ja sonst auch freie Arztwahl und ich denke das auch ein psychisch Kranker ein Recht auf Arzt und Klinikwahl haben sollte.

Und der Personalmangel ist ein grosses Problem,in allen med./Pfleg.Bereichen.

Mal abgesehn davon bin ich auch kein Freund von Psychopharmaka, da hat meist nur die Pharma selbst etwas davon und hilft eher weniger als behauptet , abgesehn von den ganzen Nebenwirkungen.

Kommentar von Hacker48 ,

Genau, und der Witz ist ja, dass gerade jemand, der beispielsweise akut suizidgefährdet ist, eine gute Klinik braucht und nicht einfach in der nächstbesten Einrichtung medikamentös ruhig gestellt werden sollte.

Absolut. Nur, solange sich an den Arbeitsbedingungen und ja, auch an der Bezahlung, nichts ändert, besteht das Problem.

Da bin ich ganz bei dir. Klar, manchmal ist es unvermeidbar, so viel Differenzierung muss sein. Aber in der Mehrzahl der Fälle glaube ich doch, dass es durchaus vermeidbar ist.

Ich wünsche dir eine gute Nacht. :)

Kommentar von malour ,

Ja das ist richtig und damit richtet man mitunter noch mehr Schaden an.

Tja und hier wäre der Staat gefordert.

Danke, das wünsche ich dir auch.:)

Kommentar von touba ,

Sind sie Psychologie oder Psychiater oder wieso müssen sie alles verallgemeinern ?

Kommentar von Hacker48 ,

Ach touba, jetzt haben malour und ich eine solch schöne Konversation geführt, kannst du das nicht so stehen lassen?

Meine Berufsbezeichnung ist nicht von Belang und jetzt zeig mir bitte, wo genau ich etwas verallgemeinert habe. Vielen Dank. :)

P.S. Ich finde es toll, dass es engagierte Menschen gibt, die gegen Hasskommentare im Internet vorgehen, egal gegen wen sie diese richten, aber ich bekomme langsam den Eindruck es hier mit jemandem zu tun zu haben, der auch einen Krankenwagen im Halteverbot melden würde - by the way, so jemanden gibt es, der ist sogar u.a. damit ziemlich bekannt geworden -, um sich selbst wichtig zu machen.

Bitte nicht persönlich nehmen, das ist nur mein Eindruck und es ist sehr gut möglich, dass ich mich irre, aber irgendwie ...

Kommentar von touba ,

Und das lesen sie aus meinem Kontext ^^
Sehr gut, sie müssten Profiler werden!
Mein eindruck ist dass sie ein Psychisch labiler Mensch sind und schon Kontakt mit Zwangseinweisungen und Medikamentöser Behandlung hatten.
Hier sind 13 jährige kinder den sie sicherlich panische angst vor Psychiatrischen Einrichtungen machen können durch solches schlecht Gerede!

und aber irgendwie ... ?
Fällt ihnen nix mehr ein oder wie ?

Kommentar von malour ,

Und nur angenommen er/sie hätte das, wäre das erstens nicht verwerflich und zweitens würde er/sie u.U. aus Erfahrung sprechen.

Wobei Skandale in dem Gebiet gab und gibt es genug.

Und nur zu gern wird, wenn die Ärzte nicht mehr weiter wissen , wird es gern auf die Psyche geschoben. Da braucht sich der Arzt nicht eingestehen, das auch er Grenzen hat , spart bei seinem Etat und ist den unliebsamen Patienten los. Und nun kommen sie bitte nicht , das es sowas nicht gibt.

Das man mit einem kritischem Blick und einer guten Vorauswahl gerade Jugendliche davor bewahren kann, derarttige schlechte Erfahrungen zu machen, ist doch vollkommen richtig, denn schliesslich sollen sie in gute Hände kommen.

Kommentar von Hacker48 ,

@touba

Nun, das lese ich zum einen aus Ihren Fragen und Ihren Antworten, zum anderen aus Ihren Beiträgen weiter oben. Oder besser gesagt, all das erzeugt bei mir diesen Eindruck, mit dem ich - wie bereits erwähnt - sicher auch völlig falsch liegen kann.

Ihr Eindruck in Ehren, aber psychisch labil? Mitnichten. Und nein, ich persönlich bin bisher weder in den Genuss von Psychopharmaka gekommen, noch durfte ich die Erfahrung einer Zwangseinweisung machen. Ich habe mich allerdings im Rahmen einer Seminararbeit ausführlich mit dem Thema befasst. :)

Augenblick mal, Sie plädieren dafür, dass das 13-jährige Kind allein zur Polizei geht und - vor Gesprächen mit Eltern und Lehrkräften - ihre Klassenkameraden anzeigt. Und gleichzeitig trauen Sie Kindern dieses Alters nicht zu, dass sie kritische Beiträge über psych. Kliniken lesen ohne in Panik zu verfallen?

"[...] aber irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren."

@malour

Vielen Dank für die Unterstützung. :)

Antwort
von Josefine9292, 47

Sprich mit deinen eltern darüber ich meine jeder mensch hat probleme ich du er sie alle wurden bestimmt mal gemobbt oder hatten einen schweren verlust aber gleich in die klinik? Hast du den sonst irgendeine krankheit?

Antwort
von TechnikSpezi, 61

Deine Meinung ist in solch einem Fall leider egal.

Psychisch kranke Personen wissen ja sowieso gar nicht, dass sie psychisch krank sind.

Genauso weiß man, wenn man besoffen ist nicht, dass man es ist und meint immer nur, es geht einem ja perfekt.

Auch geistlich behinderte Menschen verstehe nicht, dass sie es sind.

Dementsprechend ist das Einverständnis von den Personen selbst völlig egal, weil sie es sowieso nicht versetehen und akzeptieren würden.

Deine Eltern können da sicherlich mitreden. Allerdings glaube ich, dass deine Eltern auch nicht komplett entscheiden können. Sprich, wenn der Staat sagt, dass du dort hin musst, kann es sein, dass die Meinung deiner Mutter ebenso egal ist.

Spreche mit deiner Mutter und ihr werdet einen Weg finden. Sie will doch auch nur das beste für dich, du bist ihr Kind, und kein Unfall!

Viel Erfolg auf deinem Weg!

Kommentar von Hacker48 ,

1. Ihre Meinung ist nicht "egal". Je älter sie wird, desto wichtiger wird ihre Meinung und auch, wenn sie mit 13 wenig mitzureden hat, so wird sie doch angehört. Auch und insbesondere vor Gericht.

2. Weder alle psychisch kranken, noch alle geistig behinderten Menschen wissen nicht,dass sie krank bzw. behindert sind, das ist schlicht falsch. Ob eine Krankheitseinsicht vorliegt ist wieder eine andere Frage, aber viele Meschen wissen durchaus, dass etwas nicht ganz stimmt.

3. Wie gesagt, das ist pauschalisierend und schon daher falsch.

4. Die Eltern können entscheiden, sofern nicht das Gericht die Einverständnis ersetzt. Hier müssen allerdings sehr gute Gründe vorliegen, Mobbing allein oder eine Krankschreibung reicht nicht.

Kommentar von malour ,

Richtig.

Kommentar von greulinchen ,

Gibt auch Menschen, die dumm sind, nur Mist reden oder scgreiben und es nicht merken. Alle anderen aber schon.

Kommentar von Hacker48 ,

Gibt auch Menschen, die nachtreten, obwohl bereits alles gesagt ist. :)

Kommentar von Hopetocanhelp ,

Also als ich besoffen war wusste ich, dass ich es war. bei meinen Freundinnen war es auch so

Antwort
von miranya, 48

wenn deine eltern nicht einwilligen dann normal nicht, du bist ja nicht fremd oder eigengefährdend

Kommentar von malour ,

Das stimmt so nicht ganz, es kommt immer auf die Umstände an.

Kommentar von miranya ,

ich habe mich jetzt nachdem gerichtet was er geschrieben hat

Antwort
von herycan, 55

Sprich mit deinen Eltern!!!

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