Frage von Nalathedog1988, 97

Kann ich mit meiner Arthrosekranken Hündin eine Dogtrekkingtour machen?

Hi, ich habe mal eine Frage. Und zwar würde ich gerne eine Dogtrekkingtour mit meiner Hündin machen.

Nala ist eine 10 Jährige Schäferhund - Akita Inu Mischlingshündin und läuft noch sehr gerne sehr viel.

Aber sie hat eine leichte Arthrose in den Vorderläufen.

Kann ich mit ihr trotzdem eine Dogtrekkingtour machen?

Geplant war eine Tour über mehrere Tage mit maximal 15 Kilometern am Tag, natürlich mit ausreichend Pausen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Berni74, Community-Experte für Hund, 47

Wo und wie stark hat sie denn Arthrose? Ist es "nur" eine irgendwann mal gestellte Diagnose, oder bekommt sie auch Medis?

Wie viele Tage und in was für Gelände soll die Tour denn gehen?

15 Kilometer klingt nicht unbedingt viel, aber 15 Kilometer im Elbsandsteingebirge oder gar in den Alpen bedeuten unter Umständen schon eine lange und anstrengende Tageswanderung.

Hast du dort ein festes Quartier, oder läufst du von Hütte zu Hütte? Bei einer Hüttentour, erst recht als Teilnehmer einer Wandergruppe, hast du schlechter die Möglichkeit, einfach mal einen Tag auszusetzen oder die Reise ganz zu beenden, wenn du merkst, daß es für deine Maus doch zu viel wird.

Ich möchte dir auf keinen Fall ausreden, deine Hündin mit auf lange Tagestouren zu nehmen. Auch mich haben meine Berner-Mädels bis ins hohe Alter noch auf Bergtouren begleitet, eine durfte ihren 12. Geburtstag sogar auf einer Hütte in 2600 m Höhe feiern. (http://www.bergwandern-mit-hund.de/galerie/osttirol-uebersicht)

Eine Mehrtageswanderung mit wechselnden Unterkünften würde ich persönlich jedoch nicht unbedingt machen.

Und noch ein Hinweis zum Thema Arthrose-Beschwerden, das Problem kenne ich auch, meine ältere Hündin hatte ihr Leben lang Arthrose im Ellenbogen, die andere hatte mit 8 Jahren Spondylose bekommen.

Unsere Fellnasen verstehen es sehr gut, ihre Schmerzen vor uns zu verbergen. Gerade beim älteren Hund neigt man dazu, vieles aufs Alter zu schieben - daß sie zum Beispiel mehr hinter uns laufen als vorneweg, oder daß sie die Pausen intensiv nutzen und sich sofort hinlegen. Das kann auch vom Alter kommen, könnte aber auch auf Arthrose-Schmerzen hindeuten. Hier mußt du deine Hündin echt genau beobachten und dir idealerweise noch die Meinung eines guten Tierarztes einholen.

Wenn du noch Fragen zu dem Thema hast - immer raus damit :-)

Kommentar von Nalathedog1988 ,

Geplant ist eine Trekkingtour durch das Inntal...also am Inn entlang bin nach Östereich. Von wo genau ich starte steht aber noch nicht fest.

Nala bekommt aktuell nur Medikamentte wenn sie akut schmerzen hat, lahmt und wir beim TA waren. Alo nichts dauerhaftes. Ihre Arthrose hat sie in den Vorderläufen (Da wo bei uns das Handgelenk wäre).

Oh die Tour soll übrigens über 4 - 5 Tage gehen :-)

Kommentar von Berni74 ,

Klingt spannend :-)

Du scheinst ja alleine zu gehen, also nicht in einer Gruppe. Dann würde ich mir an Deiner Stelle im Vorfeld Aus- bzw. Abstiegsmöglichkeiten zurecht suchen, daß ich jederzeit abbrechen kann, wenn es nicht mehr geht.

Außerdem würde ich mir vorher Medikamente vom TA holen, um ihr im Bedarfsfall schnell helfen zu können - aber das machtse ja bestimmt eh. :-)

Und ich hätte noch eine Bitte in eigener Sache. Auf meiner Homepage stelle ich eine Liste hundefreundlicher Berghütten zusammen (http://www.bergwandern-mit-hund.de/infos/berghuetten/). Dort erfasse ich alle Hütten, die mir von Hundewanderern empfohlen werden.

Ich würde mich freuen, wenn Du mir vielleicht nach Deiner Tour über das Kontaktformular meiner Webseite ein paar Hütten empfehlen könntest. Mich interessiert neben der Hütte und der Region auch, wo genau man mit seinem Hund geschlafen hat (Zimmer, Lager, Winterraum oder ähnliches)

Kommentar von Nalathedog1988 ,

Da ich das Inntal bereits vom Inntalradwanderweg kenne. Weiß ich auch um eventuelle Abrruch möglichkeiten. Die strecke wird wohl in der nähe des Radwanderweges sein. Und natürlich werde ich euch dann von unseren Schlafmöglichkeiten bericht erstatten, aber es wird wohl im Zelt geschlafen :-)

Aber ich teile dir dann gerne die Zeltmöglichkeiten und nette plätze zum "wildcampen" mit ;-)


Medikamente würde ich im Vorraus bekommen. Sowohl Schmerzlinderne als auch entzündungshemmende. Mein TA ist was das an geht echt schwer in Ordnung.

Kommentar von Berni74 ,

Sehr gerne :-)

Antwort
von froeschliundco, 38

ich persönlich! würde aus dem bauch heraus entscheiden, weil ich weiss wie es meinem hund geht, ob u.zu welchem zeitpunkt es zu schmerzen kommt im alltag und wen ein hund nach dem täglichen gassi gehn und spielen bereits hinkt dann sowieso nicht

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 24

besprich das mit dem tierarzt deines vertrauens. 

mein 15 jaehriger border mix hat abnutzungserscheinung in der huepfte -15km laeuft er aber ganz ohne probleme. 

vermieden solltest du steigungne und gebiete wo der hund viel springen oder abfedern muss. der hund sollte dabei kein gepaeck tragen...

Antwort
von Zoeyleinsche, 59

ich würde dir raten zum Tierarzt zu gehen und sie durchchecken zu lassen. Erzähl dem Arzt, was du für ein Vorhaben mit ihr hast. Er kann dir am besten sagen, ob sie noch Fit genug ist.^-^

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