Frage von ML2506, 95

Kann ich mit 18 trotz Schule ausziehen?

Ich bin 17 werde im Januar 18 gehe in die 12 Klasse ( Fachabitur) und habe einen 450 Euro Job. Ich lebe jetzt seit 1,5 Jahren bei meiner leibliche Mutter ( wurde von der frau meines Vaters adoptiert) jedoch verstehen wir uns nicht so gut und ich fühle mich nicht wohl da ich sie die letzten 8 Jahre nicht gesehen habe.. zu adoptivmutter und vater habe ich ein schlechtes verhältnis, weil ich immer von a nach b abgeschoben wurde.. mir geht es seelisch nicht gut und das hat sich im letzten halbjahr auf meinem zeugnis ein wenig bemerkbar gemacht. Um endlich meine ruhe zu bekommen und von all dem abstand zu nehmen damit es mir wieder besser gehen kann, möchte ich so bald wie möglich ausziehen.. Jetzt meine Frage : würde ich irgendwelche unterstüzung bekommen ? ;utter verdient hartz IV Vater zu wenig um Unterhalt zu zahlen..

Das Jugendamt sagt nur sie machen nichts da ich bald 18 werde und nicht geschlagen werde..aber es muss doch eine lösung geben..

Ich bedanke mich im Vorraus für eure Antworten und entschuldigt meine Rechtschreibung mit dem Handy ist es nicht so leicht.. :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von llina, 42

Deine Eltern sind dann nicht mehr Verpflichtet dir die Wohnung zu bezahlen.

geh zum Psychologen (wenn du kein hast, dann erstmal zum Hausarzt), der gibt dir ein Schreiben, dass es besser wäre wenn du ausziehen würdest.

Damit gehst du zum Jugendamt, du wurdest quasi nicht raus geschmissen aber es ist für dich unzumutbar da zu wohnen. als Info: die lehnen erstmal aus Prinzip erstmal jeden Antrag ab ( es sei denn, es liegt wirklich Gewalt vor) . Beim 2. versuch klappt es ja vielleicht.

Du könntest dann Bafög oder Arbeitslosengeld 1 bekommen, welches du nicht zurück bezahlen musst.

Dann hast du aber auch nur eine bestimmte Quadratmeteranzahl. Ich denke dass es für dich aber nicht dramatisch ist.

Kommentar von ML2506 ,

Ja ich habe auch überlegt zu einem Therapeuten zu gehen, weil ich keine ruhe in mir finde immer hin und hergerissen und und und.. ich weiß viele jugendliche warden geschlagen und schlimmeres das geht vor.. aber das Jugendamt meinte es könnte nichts unternehmen weil ich in einem halben Jahr 18 werde.. aber was ist wenn ich 18 bin ?? dann sind sie nicht mehr verantwortlich und ich sitze immernoch fest.. ich bin keine pubertierende die ausziehen will weil ich mich mit meiner mutter streite aber ich bin langsam einfach verzweifelt weil ich nicht weiß was ich tun soll..

Kommentar von llina ,

in Deutschland ist niemand gezwungen auf der Straße zu leben.

Zur Not kommst du in ein betreutes wohnen, also in einer WG mit mehreren Jugendlichen.

Aber ich würde e trotzdem mit Bafög versuchen. 

Antwort
von ElBlanco, 41

Also im Grunde kann du ja mit 18 machen was du willst also demnach auch ausziehen ;-). Aber zu den ganzen Zuschüssen ist es schwer dir da was zu sagen, wenn du einer Person vom Jugendamt das erklärt wie deine Gefühlslage so ist, jetzt wo du bei deiner Mutter lebst und das es dir damit nicht gut geht kann es natürlich möglich sein die dir da weiterhelfen.

Du kannst halt einmal beim Jobcenter anfragen denn beim KSD (Kommunalersozialdienst) kann aber auch bei dir in der Stadt die anders heißen. Auch wenn die dir nicht weiterhelfen können vielleicht bekommst du von denen einen Tipp.

Und denn gibt es noch Lebensberatungsstellen da kann man auch hingehen oder anrufen.

Kommentar von ML2506 ,

Vielen Dank ich werde mich mal erkundigen !

Antwort
von Illusionsbild, 47

Rechtlich darfst du natürlich mit 18 selber entscheiden. Wenn du keine Unterstützungsgelder erhältst ist es vielleicht sinnvoll in eine seriöse kleine WG zu ziehen wo du nicht viel zahlen musst. Oder kannst du zu Partner, Mitarbeiterin, Freunden, Onkel und Tante, Cousine...? Bis zu deinem Geburtstag hast du ja noch ein wenig Zeit, vielleicht findest du einen besser bezahlten Job oder suchst das Gespräch mit deinen Eltern. Ich kann mir vorstellen, dass ihnen gar nicht klar ist wie sehr dich die Situation belastet. Vielleicht zahlen sie dir auch etwas oder geben dir in Zukunft doch noch ein besseres Gefühl. Das wird schon, es geht immer ein Türchen auf. Viel Erfolg

Kommentar von ML2506 ,

Das Problem ist dass meine mutter von Hartz IV lebt und mein Vater zu wenig verdient um Unterhalt zu zahlen.. Ich habe schon viele Gespräche mit ihm geführt jedoch geritten sie immer in Streit und ich soll doch meine mutter fragen.. Meine Mutter hingegen braucht dringend eine Therapie und macht es mir damit auch sehr schwer.. wir leben zu 3 in einer 3 Zimmer wohnung mein zimmer wird immer benutzt wenn ich außer haus bin und ich mache viel haushalt allein da meine mutter sehr unsauber ist..

Antwort
von chanfan, 45

Du kannst mit 18 Jahren ausziehen, wenn du dir deinen Lebensunterhalt selbst finanzieren kannst. Du könntest auch ausziehen wenn deine Eltern nichts dagegen haben.

Da das Jugendamt Bescheid weiß und dir auch schon etwas dazu gesagt hat, so war´s das meines Wissens nach.

Kommentar von ML2506 ,

Meine Eltern haben nichts dagegen aber sie können mich finanziell nicht unterstützen da liegt das Problem.

Antwort
von Hausi06, 37

Wenn deine Eltern zu wenig haben, steht dir nur das Kindergeld sowie der Nebenjob. Erst wenn du eine Wohnung hast evtl auf Wohngeld.

Kommentar von ElBlanco ,

Wohngeld gibt es aber nur wenn alle anderen Möglichkeiten nicht zu treffen wie Hartz 4, BAB, Schüler Bafög und wer weiß was es alles noch für Förderungen gibt, aber ich glaube das waren alle :-D

Kommentar von ML2506 ,

Kann ich Bafög beantragen wenn ich ausziehe ?? gehe ja noch zur schule und become sogar noch von einem ganzen Jahr geld nachgezahlt ( wissen ja alle wie lang die ämter brauchen)

Kommentar von Hausi06 ,

Ja Bafög kannst du beantragen , aber nicht rückwirkend .

Kommentar von ML2506 ,

Das ist ja nicht schlimm aber ich würde welches bekommen wenn ich ausziehe richtig ?

Kommentar von Hausi06 ,

Du könntest auch jetzt beantragen .

Antwort
von wilees, 17

Hier macht es sich das JA etwas zu einfach.

Denn bei deinen "rechtlichen Eltern " bist Du ja schon ausgezogen. Denn wer bezahlt bisher konkret was ? Übernimmt das JC hier anteilig Kosten der Unterkunft bzw. Regelsatz?

Außerdem was heißt hier bei Deinem Vater, er verdiene zu wenig? Und was verdient Deine Adoptivmutter? Diese beiden sind Dir zum Unterhalt verpflichtet.

Kommentar von ML2506 ,

Das JObcenter bezahlt meinen mietanteil. mein vater zahlt gar keinen unterhalt mit der begründung er habe zu wenig gehalt. meine adoptivmutter zahlt 56 EUR Unterhalt auf mein konto

Kommentar von wilees ,

Nachdem Du nicht mehr bei Deinen "gesetzlichen Eltern " lebst und Du bisher Leistungen nach Hartz4 4 bewiliigt bekommst, kann Dich wohl keiner zwingen mit Deiner biologischen Mutter in einem Haushalt zu leben. Das heißt dann in diesem Fall wohl auch, dass Du Dir eine Wohnung suchen kannst. Und hier soll mal das Jugendamt seiner Verpflichtung nachkommen


Durch eine Adoption ändert sich die rechtliche Beziehung eines Kindes zu seinen leiblichen Eltern grundlegend und unwiderruflich.


Die verwandtschaftlichen Beziehungen sowie die Unterhalts- und Erbansprüche des Kindes zu den leiblichen Eltern erlöschen vollständig; es wird rechtlich zum Kind der Adoptiveltern.

Interessant ist hier wohl, dass das JC Deinen Status anerkannr hat, dass Du als Minderjähriger aus dem elterlichen Haushalt ausgezogen bist.



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