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Kann ich meine Stieftochter adoptieren ohne die Zustimmung der leiblichen Mutter?

gefragt von HunnyBunny1985 am 21.09.2009 um 18:18 Uhr

Hallo ich hab da mal ne ganz brisante Frage... Mein Mann und ich sind seit kurzem verheiratet, haben einen gemeinsamen Sohn und seine Tochter lebt seit ca. 1 Jahr bei uns. Die Kleine ist für mich wie mein eigen Fleisch und Blut.... na ja jedenfalls ist ihre Mutter nicht ganz richtig. Also sie ist psychisch krank, war deswegen auch schon kurzzeitig auf Therapie, hat drei Kinder von drei verschiedenen Vätern. Zwei sind im Heim und die Tochter meines Mannes konnten wir zu uns holen. Wir bekommen bald das alleinige Sorgerecht für die Kleine und weil ich sie so sehr liebe und sie schützen möchte, möchte ich sie unbedingt adoptieren. Sie ist jetzt fünf und natürlich werden wir mit ihr reden, wenn sie natürlich sagt sie will das absolut nicht, dann hat sich das ganze eh erledigt, aber wenn sie einverstanden ist.... ja, ich hätte eben gern gewusst ob ihre leibliche Mutter zustimmen muss oder ob es andere Wege gibt eine adoption durchzuführen? Ich hoffe mir kann jemand helfen.

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Adoption x 285 der Stieftochter x 1

schlossgeist
beantwortet von schlossgeist am 21. September 2009 18:20
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Ohne die Zustimmung der leiblichen Mutter ist es nicht möglich..............umgekehrt geht's auch nicht.

Kommentar von F76b930239b9abf238bd403d2bc4d03dsmallGuppy194 am 21. September 2009 18:26

mit der Einschränkung des § 1748 BGB (ERsetzung der Zustimmung durch das Vormundschaftsgericht)

Kommentar von jumba am 1. Oktober 2009 09:08

redest du immer soviel juristischen blödsinn? es bedarf nicht der einwilligung des gerichtes, sondern der zustimmung der mutter. sollte sie nicht geschäftsfähig sein, dann kann sie momentan keine entscheidung darüber fällen. ihre zustimmung oder ablehnung kann gerichtlich nicht verändert werden. über das thema zwangsadoptionen ist man drüber hinweg.


anonym
beantwortet von excell23 am 1. Dezember 2009 22:40
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Also ich muss mich jetzt hier mal einmischen. Es gibt offensichtlich probleme mit der begrifflichkeit "eltern". dazu lässt uns die deutsche sprache noch mehr möglichkeiten offen. ich finde das das wort erzeuger/in besser passt als mutter/vater. sehen wir es doch mal nüchtern. was macht das eltern sein aus? etwa 5 min spaß haben und 9 monate schwanger sein? oder die 20 jahre danach um dem kind den richtigen lebensweg zu lehren, es aufzuziehen und alle höhen und tiefen mit ihm zu durchschreiten? was macht einen da wohl für das kind eher zu einem elternteil? jemand der sich nicht drum kümmern will/kann oder jemand der das kind als sein eigen annimmt und sein leben ihm widmet? ich finde dieses "recht auf leibliche eltern" gehabe wird überbewertet und geht mir langsam auf den keks. nur als beispiel, eine freundin von mir ist ohne ihren erzeuger groß geworden hat statt dessen einen sie liebenden vater gehabt. mit ca. 20 hat sie ihren vater ausfindig gemacht und war über diese begegnung ernsthaft enttäuscht. sie ist froh das das nicht ihr vater war! und jetzt erklärt ihr schlaumeier mir mal ob es jetzt besser gewesen wäre man hätte sie dazu gezwungen als vllt. 6 jährige den kontakt zu ihrem erzeuger zu pflegen. für mich ist derjenige ein elternteil der bereit ist sein ganzes "sein" dem kind zu widmen. leider sieht das die rechtslage nicht so. mag vllt. daran liegen das richter/innen und sonstige menschen von sagen entweder sehr konservativ sind oder durch ihre tolle juristische karriere in einer ähnlichen situation sind/waren das ihr kind nichtmehr bei ihnen wohnt....... naja spekulationen die man der genderforschung in hohenheim überlassen sollte. es ist aus gegebenem anlass heraus bewiesen das es möglich ist die adoption ohne zustimmung des fernen elternteils zu erwirken wenn es für das kindeswohl von relevanz ist. erkundige dich doch beim jungendamt oder einer verfahrenspflegerin die für solche entscheide zuständig ist. bei eltern die durch ihre psychische verfassung nicht in der lage waren kinder zu erziehen hat das gericht schon adoptionen zugestimmt.

bis dahin mal excell


anonym
beantwortet von jumba am 30. September 2009 19:03
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du kannst dem kind niemals die mutter ersetzen. du kannst eine stütze sein für den vater u. eine gute freundin für das kind. aber seine mutter kannst du niemals ersetzen. dabei ist irrelevant ob sie noch drei kinder von wievielen männern auch immer hat, dein mann hat auch zwei kinder von zwei verschiedenen frauen. macht ihn das besser? auch solltest du dir merken, das nicht ihr das alleinige sorgerecht bekommt, sondern der vater. schlag dir das aus den kopf u. beherzige immer: es ist NICHT dein kind. das kind hat eine mutter u. die mutter hat das recht auf umgang. wenn sie es irgendwann will, wird ihr jeder richter das recht dazu geben. zudem hat das kind nicht nur eine mutter sondern noch unter umständen großeltern, geschwister u. andere vewandte. mit welchem recht willst du dem kind die familie nehmen.

Kommentar von HunnyBunny1985 am 1. Oktober 2009 09:03

Jetzt pass mal auf Schlaumeier!!!! Dieses Kind deren Mutter ICH nicht bin, sagt Mama zu mir, frägt nicht einmal nach ihrer richtigen Mutter, reagiert psychisch total verwirrt wenn sie Kontakt zur Mutter hat. Aylin hat keine Großeltern oder andere Familienmitglieder Mütterlicherseits. Glaubst du im Ernst ich würde einem Kind die Mutter nehmen wollen? ICH war die einzige die immer versucht hat ihre Mutter dazu zu bewegen den Kontakt zu IHRER Tochter aufrecht zu erhalten. Sie hat sich weder zu Weihnachten, noch zum Geburtstag oder anderen Anlässen gemeldet. Sie weiß nicht was IHR Kind kann, was sie gerne isst, welche Lieblingsfarbe sie hat, diese Frau weiß NICHTS über IHR Kind. Also ganz schnell Kopf zu machen, wenn man nur die Hälfte der Geschichte kennt, sollte man ganz schnell die Fresse halten. Hättest du mich gefragt, wenn es dich wirklich interessiert hätte, hätte ich dir gerne alles erklärt. Aber einfach mal die Senfdose aufmachen und Scheiße rauslaufen lassen, geht nicht. Ich habe hier lediglich gefragt ob es rein theoretisch möglich wäre Aylin zu adoptieren. Glaubst du ICH würde sie einfach ohne zu fragen adoptieren? Ich glaub dir brennt was! So langsam kann ich verstehen warum bei jedem zweiten Beitrag steht man soll doch bitte nur Dinge von sich geben, wenn man auch weiß wovon man redet. Genau solchen Leuten wie dir, läuft man täglich über den Weg, das einzige was ich dafür übrig hab ist ein Kopfschütteln!

Kommentar von jumba am 1. Oktober 2009 09:07

nein es ist nicht mgl. das kind ohne einwilligung der mutter zu adoptieren. du bist in der pflicht genauso wie der vater das kind darauf aufmerksam zu machen u. zwar immer wieder, das es eine mutter hat. wenn sie dich mutter nennt ist das deine schuld u. du hast versäumt ihr zu sagen wie dein name ist. mir ist vollkommen egal was du bist, aber das ist nicht gut für das kindeswohl was du versuchst zu tun. ich sags dir nochmal du bist für das kind nie mehr als eine gute freundin. das kind hat eine mutter, egal ob die sich momentan kümmern kann oder nicht. du bist nicht in der position der mutter irgendwas vorzuschreiben, du stehst ganz weit hinten.

ob du den kopf schüttelst oder nicht: du bist NICHT die mutter des kindes. du kannst die mutter auch nicht ersetzen u. du wirst NIEMALS die rolle der leiblichen mutter einnehmen können. das kind ist verwirrt weil es von dir schlecht beeinflusst wurde. nun darfst du den kopf schließen u. mal drüber nachdenken.

Kommentar von HunnyBunny1985 am 1. Oktober 2009 16:52

Wie kann man nur so unwissend durchs Leben gehen? Ich habe Aylin nie gezwungen "Mama" zu sagen. Sie hat mich am Anfang bei meinem Namen genannt und irgendwann ist es ihr eben rausgerutscht. Sie hat mich dann gefragt ob sie "Mama" sagen darf. Ja was soll ich dann sagen? "Nein du bist nicht meine Tochter und wirst es nie sein!" DAS ist ja wohl schlecht fürs Kindeswohl. Ihre Mutter wird sich nie mehr kümmern, weil sie ihr scheiß egal ist, aber ich werd jetzt nicht weiter mit dir diskuttieren, weil du einfach keine Ahnung hast.

Kommentar von jumba am 2. Oktober 2009 09:45

du verstehst es immer noch nicht. wenn ein fremdes kind zu dir mama sagt, dann liegt es an dir sie zu berichtigen u. zu sagen wie dein name ist. ja du hättest sagen müssen das sie eine mama hat u. die bestimmt sehr traurig über diese worte ist. ob oder ob die mutter sich kümmern wird um ihr kind, kann dir doch egal sein. wenn dein lg dich verlassen würde würde er sein kind mit nehmen oder denkst du er ließe sein kind bei einer fremden? es bleibt dabei wenn mutti nicht zustimmt, dann bleibt alles wie bisher.

Kommentar von HunnyBunny1985 am 3. Oktober 2009 05:39

Also ich habe bereits verstanden das ich die Kleine nicht ohne Zustimmung ihrer Mama adoptieren kann. Bleibt aber immernoch das DU nicht verstanden hast das ich nicht versuche Aylins Mutter aus ihrem Leben raus zu halten. Aylin weiß sehr wohl wer ihre Mama ist, wenn sie über die Mama spricht, sagt sie immer das sie zwei hat. Ihre komplette Kinderzimmertür ist mit Bildern ihrer Mutter und Halbgeschwistern tapeziert. Aber warum erzähl ich dir das? Wahrscheinlich bist du ein Mensch der fremden Kindern keine Liebe schenken kann. Ich mach es jetzt einfach wie du, ich urteile über dich ohne etwas von dir zu wissen. Egal wie sehr du dich auch bemühst mir klar zu machen das ich mich irre.... Ich hab mir meine Meinung schon gemacht! Du Naivkopf!


anonym
beantwortet von jimpo am 21. September 2009 18:25
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Ohne die Zustimmung der leiblichen Mutter geht das auf keinen Fall.


Guppy194
beantwortet von Guppy194 am 21. September 2009 18:24
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Bei ehelichen Kindern ist die Zustimmung der Eltern erforderlich, bei nichtehelichen Kindern die Zustimmung der Mutter; diese Zustimmung kann aber nach § 1748 BGB unter besonderen Umständen (z.B. wenn der Mutter das Kind gleichgültig ist oder sie sich nicht darum kümmert, oder wenn ihr Aufenthalt unbekannt ist)durch das Vormundschaftsgericht ersetzt werden.

Kommentar von jumba am 30. September 2009 19:00

absoluter blödsinn. bei ehelichen u. unehelichen kindern ist die erlaubnis des anderen elternteils zu holen. ohne diese erlaubnis gibt es keine adoption.


Lotta1
beantwortet von Lotta1 am 21. September 2009 18:24
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In jedem Fall braucht ihr das Einverständniss der Mutter, es wäre etwas anderes wenn die Kindsmutter selbst eine Art gesetzlichen Betreuer hat. Dann gingen alle Entscheidungen von ihm aus!

Aber bitte schiebe nicht Frauen die 3 Kinder von 3 Männern haben in eine Schublade! Diese können auch sehr liebevoll und sorgsam mit ihren Kids sein!

ich kenne eine dich macht ihre Rolle besser als so mach "Elternpaare" mit sog. "Wunschkindern"!

Kommentar von HunnyBunny1985 am 21. September 2009 18:29

hast du alles gelesen??? ihre mutter ist psychisch krank!!!! alle kinder sitzen im heim weil sie lieber nen typ heiratet den sie 4 wochen kennt, kauft sich lieber nen hund statt sich um die kinder zu kümmern.... ich schiebe niemanden in eine schublade!

Kommentar von jumba am 30. September 2009 18:59

das interessiert niemanden, sie ist die mutter, du nicht


ranke41
beantwortet von ranke41 am 21. September 2009 18:19
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NEIN, das geht gar nicht.....

Kommentar von HunnyBunny1985 am 21. September 2009 18:20

woher weißt du das????

Kommentar von B9476e6d4ce00eb39a5307ef30fc4d8fsmallranke41 am 21. September 2009 18:23

Ist doch wohl logisch das du nicht einfach ein Kind von einer anderen Mutter adoptieren kannst.... von einer freundin wollte der ihr partner ihr kind adoptieren und der durfte nicht , weil der leibliche Vater nicht zugestimmt hat.... Sie hatte 100 % sorgerecht und trotzdem ging es nicht ...es ist schade in eurem Fall, aber ist leider so

Kommentar von F76b930239b9abf238bd403d2bc4d03dsmallGuppy194 am 21. September 2009 18:26

Zustimmung des Vaters ist nur bei ehelichen Kindern erforderlich;

Kommentar von B9476e6d4ce00eb39a5307ef30fc4d8fsmallranke41 am 21. September 2009 18:28

Irrtum, beide waren nicht verheiratet..... sie hatt volles Sorgerecht.... und es ging rechtlich NICHT!!! Begründung: Er (leibl. Vater ) hatte Vaterschaft anerkannt und ist somit gesetzlich der Vater ! Frag einen Anwalt, der wird dir das selbe erzählen


kaesbrot
beantwortet von kaesbrot am 21. September 2009 18:18
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Nee, ihr braucht sicherlich ihre Zustimmung.


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