Kann ich meine Mutter nicht mehr leiden?

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4 Antworten

Hi, also diese Reaktion ist zu Anfang eigentlich normal. Wenn man seinen Vater liebt und viele Jahre in einer festen Familie gelebt hat, ist es schwer,sich mit dem Gedanken anzufreunden dass die eigene Mutter jemand anderen,außer den eigenen Vater lieben könnte. Leider ändern sich Beziehungen oftmals und selten werden die Kinder richtig darüber aufgeklärt. Sie verlieren das Vertrauen,wissen nicht recht wie man damit umgeht. Es wäre vielleicht Sinnvoll wenn du ein ordentliches Gespräch mit deiner Mutter führst, alleine ohne ihren Freund. Sie soll dich aufklären, erzähl ihr von deinen Bedenken,versucht euch wieder näher zu kommen. Das Gespräch wird sicher nicht einfach sein und sehr unangenehm,aber vielleicht schafft man das ein oder andere problem damit aus der welt. Versucht auch mal häufiger etwas zu unternehmen, vielleicht auch zu dritt mit ihrem neuen Freund. So ein ähnliches Problem hatte ich auch,aber mein Problem hatte schwerwiegende Folgen. Ich hoffe ich konnte dir einbisschen weiter helfen,falls nicht, melde dich nochmal bei mir, ich helfe dir gerne.

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und ich weiß auch nicht, ob ich ihr die Schuld dafür anlasten kann

Dann für mich umso unverständlicher und du solltest dich  fragen, ob dein Verhalten verständlich wäre!?

Was ich dir raten kann, versuch mal dich in die Situation deiner Mutter zu versetzen, wie würdest du auf deine Gedanken reagieren?

Wiederum mag ich aber auch nachvollziehen worauf deine Gedanken abzielen. Du vermutest bei deiner Mutter die Schuld am Zerwürfnis mit deinem Vater meinst nun an allem, was deine Mutter auch immer tun mag, Kritik üben zu müssen.

Weshalb und warum versuchst du den Kontakt zu deinem Vater nicht wieder herzustellen? Glaub mir, wenn das passiert ist, wird es dir ganz bestimmt wieder besser gehen und deine Mutter nimmt auch ganz sicher bei dir den Platz wieder ein, denn eine Mutter verdient hat!

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Ich denke, du bist auf die Beziehungen deiner Mutter ganz einfach eifersüchtig. Deine Mutter hat das Recht, sich einen neuen Partner zu suchen. Sie muss ihr Leben leben. Offenbar hat sie dich nicht vernachlässigt und es gibt für dich keinen Grund, ihr eine neue Beziehung nicht zu gönnen. Jedenfalls geht das nicht aus deiner Frage hervor. Wenn sich Eheleute trennen, haben immer BEIDE Schuld. Es ist falsch, die Trennung ausschließlich deiner Mutter anzulasten und sie dafür verantwortlich zu machen.

Menschen verändern sich im Laufe ihre Lebens. Das ist völlig normal. Das gilt sowohl für deine Mutter als auch für dich. Vielleicht betrachtest du deine Mutter jetzt mit anderen Augen, weil DU dich verändert hast. Du warst in der Pubertät, bist inzwischen aber erwachsener geworden. Wenn du deine Mutter jetzt anders siehst, kann es folglich an DEINER Betrachtungsweise liegen und muß nicht notwendigerweise bedeuten, dass sich deine Mutter tatsächlich verändert hat.

Ich habe den Eindruck, dass du deinen Vater idealisierst. Sicherlich wird er auch versuchen bzw. versucht haben, sich - wie deine Mutter - eine neue Partnerin zu suchen. Du hast keinen Kontakt zu ihm. Da du inzwischen erwachsener geworden bist, könntest du auch ihn jetzt mit anderen Augen betrachten und ihn anders sehen als früher. Folglich könntest du bei deinem Vater zu demselben Schluß kommen, dass du dich ihm entfremdet hast. Möglicherweise wärest du enttäuscht von ihm.

Sei deiner Mutter nicht so kritisch gegenüber. Was geschehen ist, ist der normale Lauf des Lebens nach Trennungen. Ich denke, wenn du etwas älter wärest, eine Familie hättest und auch eine Trennung hinter dir hättest, würdest du deine Mutter viel besser verstehen.

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ich mochte prinzipiell keinen von denen. Manche waren schon in Ordnung, aber nicht an dieser Stelle

Dort gehört für mich nur mein Vater hin und kein anderer Mann soll seinen Platz einnehmen

Ziemlich egoistisch. Und kaltherzig obendrein.

Außerdem unangemessen.

Zu einer Trennung gehören immer zwei. Auch Dein Vater war bestimmt nicht unfehlbar.

Und Deine Mutter hat das Recht, sich einen anderen Partner zu suchen. Egal, ob die Tochter querschiesst und es ihr nicht gefällt.

Du hast kein Recht hast, es ihr madig zu machen.

Wer bist Du denn?

Bloß eine Tochter und niemand sonst. Der Richter am obersten Gerichtshof jedenfalls nicht.

Denk mal über Deine sehr enge Sichtweise nach.

Hoffentlich kommst Du später nicht in eine ähnliche Situation.

Und wenn doch, wird es Dir leidtun, so kindisch und unreif gewesen zu sein wie Du heute bist.

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