Frage von Sternchenxx3, 124

Kann ich meine Katzen rauslassen?

Hallöchen,

es geht darum: Wir haben uns ein Kitten geholt die mittlerweile fast sechs Monate alt ist, sie ist eine süße schwarze europäisch Kurzhaar. Unser Plan war es eigentlich, dass wir sie raus lassen werden sobald sie kastriert und alt genug dafür ist.

Vor etwa 2 Monaten haben wir ihr aber einen Spielgefährten besorgt, ein wunderschöner weiß grauer Britisch Kurzhaar Kater.

Meine bzw unsere Sorge liegt nun darin ob wir die beiden wirklich raus lassen sollten? Ich habe wirklich Angst das solche Schönheiten wie die beiden es sind(vor allem wegen der Rasse bei ihm) evtl. einfach geklaut werden? Gibt ja genug Menschen die einfach anfangen fremde Katzen zu füttern.

Ich bin echt ratlos was wir jetzt machen sollen. :S

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Samika68, 38

Wie alt ist denn das Katerchen?

Das Problem, welches hier m. M. näher liegt, ist das Risiko einer ungewollten Trächtigkeit, denn Deine Katze ist mit sechs Monaten bereits in der Geschlechtsreife!

Außerdem sollten alle Schutzimpfungen durchgeführt worden sein, bevor die Katzen raus können.

Wenn Ihr die Wohnung katzengerecht gestaltet und die Tiere gut miteinander auskommen, können sie auch in reiner Wohnungshaltung leben.

Für Katzen gibt es allerdings nichts Schöneres und Besseres, als nach draußen zu dürfen.

Eine Katze muss nicht unbedingt schön oder ausergewöhnlich sein, um gestohlen zu werden. Leider verschwinden immer wieder Freigänger-Katzen und oft bleibt ungeklärt, was ihnen zugestoßen ist.

Für Katzen die raus dürfen besteht ein unvermeidbares Risiko, dass etwas passiert (Straßenverkehr, Gift, Hunde/Füchse/Marder etc.).

Aber auch für uns Menschen gibt es draußen mehr Gefahren als zu Hause - aber niemand käme auf die Idee ein Kind einzusperren, nur weil "etwas passieren könnte".

Alles Gute für die Fellnasen!

Kommentar von Sternchenxx3 ,

Das Katerchen ist 5 Monate, ich weiß was du meinst bezüglich der Geschlechtsreife, deshalb hab ich schon vor einem Monat Panik geschoben. 

Ich bin viel zu Hause und beobachte bis jetzt ist noch nichts vorgefallen was darauf schließen lässt das die beide sich paaren.

Rollig war sie auch noch nicht. Manchmal kann es natürlich vorkommen das man es gar nicht merkt.

Habe mehrmals mit meinem TA darüber gesprochen und er meinte das jetzt die Zeit für Rolligkeit sowieso nicht wäre und wir es ja Ende Oktober machen werden dann ist nämlich auch der Kater geschlechtsreif. 

Am liebsten hätte ich natürlich wirklich (wenn ich Zeit und das Geld dafür hätte) das die zuckersüßen Babys bekommen, aber das geht allein deshalb schon nicht, weil das Weibchen direkt vom Tierschutz kommt und ich unterschreiben musste, das sie auf alle Fälle kastriert wird.

Danke für deine Antwort :D 

Kommentar von Samika68 ,

Vernünftig, dass Du beide Tiere schnellstmöglich kastrieren lässt.

Und noch vernünftiger vom Tierschutz, Dich dazu zu verpflichten, eine Kastration durchführen zu lassen und damit einem unsinnigen Wurf Kitten vorzubeugen.

Aus "zuckersüßen Babys" werden irgendwann erwachsene Tiere. Jede dieser Katzen braucht ein verantwortungsvolles Herrchen/Frauchen, welches gut für das Tier sorgt und weder Kosten und Mühen scheut, damit es der Katze gut geht.

Solche Menschen sind nicht leicht zu finden..... leider! Und viele Katzen landen dann hier:

http://www.tierheimhelden.de/katzen/liste/?gclid=CMX9h5vmxc8CFasy0wod9B4Dkw

Das wünscht doch niemand seinen "zuckersüßen Babys", oder?

Kommentar von Bitterkraut ,

Du wirst keine Rolligkeit bemerken, wenn die Katze gleich gedeckt wird. Das Rolligkeits-Drama entsteht ja nur bie Katzen, die nicht gedeckt werden und dann unter dem Hormondruck leiden.

Kommentar von gretaundjulchen ,

Welcher Sinn besteht darin, die Katze zu kastrieren, wenn der Kater auch geschlechtsreif wird? Das Paaren geht schneller als du dir vorstellst, du kannst sie ja auch nicht 24/7 überwachen - was ist zb mit nachts?

Kommentar von Sternchenxx3 ,

Also nochmal, meine Katze ist genau seit gestern 6 Monate alt, er wird erst am 25 Oktober 6 Monate alt.

Jetzt erklär mir mal wenn ich die kleine jetzt kastrieren lasse, dann stresst er sie die ganze Zeit über, weil er spielen will und die arme hat schmerzen? 

Anders rum ja genauso wenn ich ihn dann erst ende Oktober kastrieren lasse, will sie die ganze Zeit spielen und verletzt ihn womöglich.

Mein TA ist der gleichen Ansicht das wir beide am gleichen Tag kastrieren lassen, genau aus diesen Gründen.

Habe unter anderem 2 nahestehende Personen gefragt die ebenfalls schon Jahre 2 Katzen haben. Die sehen das genauso wie mein TA und ich.

Ich will ja nicht das beide noch mehr Schmerzen erleiden müssen als sie sowieso schon haben werden.

Dennoch danke für deine Antwort.

Antwort
von Luzie9, 10

Grundsätzlich haben Freigängerkatzen ein artgerechtes, spannendes, aber meist auch kürzeres Leben als Wohnungskatzen.

Es kommt darauf an, was sie draußen vorfinden.

Tückisch sind Straßen, die nur zeitweise befahren werden, wo aber schnell gefahren wird (Landstraße). Auch unübersichtliche enge Straßen in der Stadt bergen Gefahren. Blöd sind auch feindselige Nachbarn, katzenjagende Hunde, Tierfänger (in abgelegenen Gegenden). Außerdem brauchen Katzen Fluchtmöglichkeiten auf Bäume, Zäune oder Büsche; in weitem, ebenem Gelände sind sie ziemlich schutzlos. Wenn das alles ausgeschlossen werden kann oder weit weg ist, kannst du deine Samtpfoten ruhig rauslassen.

Außerdem müssen beide Katzen kastriert, geimpft und gechipt/tätowiert sein. Und gegen Parasiten geschützt (Spot-On).

Geh die ersten Male immer mit nach draußen. So wie eine Katzenmutter ihren Kindern zeigt, wo sie hinkönnen. Die Katzen werden erst nur ein paar Meter weit gehen und sich später immer weiter rauswagen. Kastrierte Katzen haben einen Bewegungsradius von etwa 200m (w) bis 500m (m).

Wichtig: Überlege dir, wie sie rein- und rausgehen sollen, und zeige es ihnen.

In einer ausreichend großen Wohnung mit ausreichend Beschäftigung können Katzen auch sehr glücklich sein! Am besten ist eine zweite Bewegungsebene aus Regalen, Schränken und Kratzbaum.


Antwort
von MaggieundSue, 33

Ich finde es schon mal sehr schön von euch, dass ihr ihm ein Spielkameraden geholt habt! :) Das freut Katze schon mal ungemein. 

Wegen dem raus lassen verstehe ich deine Sorgen auch sehr gut. Da ja nicht nur die Sorgen von "geklaut" werden da sind. Die Gefahren draussen sind für Katzen heutzutage doch auch sehr hoch. Daher sollte die Umgebung schon Katzensicher sein.  

Ich würde mal schauen, ob sie überhaupt das verlangen nach draussen haben. Wenn sie in der Wohnung, genug Beschäftigung haben, dann ist es für sie ja auch schön. 

Wenn du sie aber mal raus lässt, dann verlangen sie danach auch ihren Freigang. Einmal auf einen Baum geklettert und Vogel von nahe beobachtet, Schmetterlingen hinterher hüpfen...und die Wohnung alleine reicht ihnen danach nicht mehr ;)

Wie gesagt, schau mal ob das verlange da ist. Dann sollen sie ihren Freigang auch erhalten.  

Kommentar von Sternchenxx3 ,

Verlangen ist bei ihr auf jeden Fall da. 

Da es ja nicht geplant war, dass wir ihn dazu holen und wir sie eigentlich raus lassen wollten trotz einigen Ängsten. Deshalb hatte ich damals ein Geschirr mit Leine besorgt um mit ihr zusammen ein wenig auf der Terrasse zu sitzen ... =/ 

Kommentar von MaggieundSue ,

Man könnte eventuell auch die Terrasse Katzensicher machen. Dies würde für sie sicherlich auch genügen. 

Antwort
von Blindi56, 41

Ja, das Risiko besteht immer, sobald man seine Katzen rauslässt, und bei hübschen Rassekatzen noch eher. Da sind schon so einige dann verschwunden. ETWAS Abhilfe könnte ein Katzenhalsband (oder Flohhalsband) schaffen, daran sieht man, dass die Katze wem gehört. Bis sich so rumgesprochen hat, wo die hingehört. Vor allem Kater gehen durchaus auch mal etwas weiter weg. Unserer (bei uns geboren, aber Mutter Freigänger) hatte eine Zeitlang 2 "Zuhause", d.h. tauchte manchmal mehrere Tage gar nicht auf. Hatten wir Glück, dass die den rausgelassen haben....

Je nachdem, wie die Wohnsituation ist: Garten als Auslauf?

Die Katzen jedenfalls von alleine ihren Weg nach draußen und wieder rein finden lassen, nicht raus bringen! Falls die direkt in einen garten können, den einzäunen, meist wollen die eh nur da draußen sein, wenn schönes Wetter ist, oder ihre Menschen da sind.

Ansonsten habe ich schon in einem Reihenhaus gesehen, dass ein Kelleraufgang vergittert wurde, und ein dicker Ast zu einem Fenster hoch führte, so dass die Katzen zwar draußen sein konnten, aber nicht weglaufen. Oder auch ein Gehege ans Haus angebaut....

Ich würde erst mal abwarten, ob die Katzen wirklich raus wollen. Wenn sie drinnen genug Beschäftigung und Auslauf haben, wollen sie vielleicht gar nicht. Wenn dann vielleicht im nächsten Frühjahr...


Kommentar von Sternchenxx3 ,

Also mein Weibchen will unbedingt raus, also wirklich unbedingt =D Sie ist so neugierig, wir haben quasi so einen mini Garten mit Terasse. Ich wollte eigentlich Halsbänder besorgen, aber ich hab riesige Angst das sie sich damit irgendwo aufhängen, es gibt zwar welche die sich leicht lösen, dennoch eine riesen Angst. =(

Kommentar von Blindi56 ,

Ähm... ist sie schon kastriert??? Wenn nicht, wird sie rollig....dann hält man keine Katze.

Und man muss eben abwägen, das Risiko, dass sie anderweitig adoptiert wird, oder eben das Halsband. Wir hatten mal 5 Katzen gleichzeitig, alle trugen eine Zeitlang die Halsbänder. es ist nie was passiert, außer, dass die Halsbänder ständig weg waren. Ein gutes Zeichen, sie lösen sich sehr leicht....

Aber wenn ihr Terrasse und Garten am Haus habt, ist es auch unwahrscheinlich, dass das Weibchen den Garten verlässt, die streunen normalerweise gar nicht. Es sei denn, laufen hinter Euch her...

Kommentar von Luzie9 ,

Deine Angst ist nicht unbegründet. Halsbänder sind für Katzen gefährlich. Sie können damit hängenbleiben und sich stragulieren. Sie können auch beim Kratzen mit der Pfote darin hängenbleiben - dann sind sie quasi hilflos gefesselt.

Da Katzen einen extrem flexiblen, dehnbaren Körperbau haben, ist es fast unmöglich, die richtige Weite zu treffen. Wenn das Halsband zu eng ist, drückt es der Katze die Luft und die Speiseröhre ab, besonders wenn sie noch wächst (=bis sie etwa 2 Jahre alt ist) oder Gewicht zulegt. Ist es zu weit, bleibt sie eher daran hängen. Oder sie streift es ab.

Davon abgesehen sind Flohhalsbänder nur eingeschränkt nützlich. Besser ist ein Spot-On, das der Katze ins Nackenfell geträufelt wird.


Kommentar von Blindi56 ,

Es ging mir auch nur darum, für die erste Zeit kenntlich zu machen, dass die Katzen jemandem gehören. Da lässt man sie ja sowieso noch nicht lange und z. B. über Nacht raus, wenn es geht....

Dann kann man besser ein Flohhalsband nehmen, als so eins mit Glöckchen, das die Katzen sehr stört, und den Vögeln auch nicht hilft....zumal die Katzen durchaus ohne Gebimmel laufen können....

Antwort
von valvaris, 51

Das ist schlussendlich eine Entscheidung, die von dir und dem Vertrauen in deine Nachbarn abhängt. Katzen haben meist Reviere, die um die 500-1000m Radius haben, in denen sie spazieren gehen.

Ich habe allerdings auch schon Menschen kennengelernt, die mit ihren Katzen wie mit einem Hund im Geschirr und mit Leine raus sind, grade wenn es wertvolle und teure Rassen sind. Die kleinen kannst du an quasi alles gewöhnen, gemäß dem Sprichwort: "Was man nicht kennt, kann man nicht vermissen."

Wenn du die beiden als Freigänger hälst, dann lass die aber auf jeden Fall sterilisieren, ansonsten tragen sie zur Vermehrung von Wildkatzen bei - Katzen sind ca 3x im Jahr zur Paarung fällig, Kater können wie jeder Mann am liebsten fast immer ^^

Kommentar von Sternchenxx3 ,

Erst einmal danke für deine Antwort, 

allerdings lasse ich meine Katzen nicht sterilisieren sondern kastrieren, beide, Weibchen und Männchen. 

Es ist besser das Weibchen ebenfalls zu kastrieren statt sterilisieren, tut dem Tier nicht sonderlich gut.  =D

Aber ja die Termine sind schon Ende Oktober, da werden alle beide kastriert.

Eine Katzenleine hab ich sogar  :D

Wir wohnen halt im Erdgeschoss und unsere beiden sehen halt ständig andere Katzen bei uns durch den Garten marschieren.

Allgemein leben hier wirklich viele viele Katzen :D Also in unserer Wohnumgebung seh ich immer insgesamt 6 Katzen rumrennen :D 2 davon gehören direkt zum Nachbarn und eine davon ist so ne richtige Kampfsau...........

Kommentar von valvaris ,

Im Fall der Kampfsau würd ich dann aber doch lieber erstmal ein Geschirr nehmen oder sie kontrolliert laufen lassen und schauen. Hab hier auch mehrere verwilderte Katzen, die gut von allen Nachbarn gefüttert werden, so dass mittlerweile die 4. Generation in 2 Jahren draussen herumläuft, wobei das eher ein fließender Übergang durch ständige "Nachproduktion" ist.

Jede Nacht hört man da die Katzen schreien und der kleinere meiner Kater hat ein dickes Kreuz in die Nase geschnitzt, weil er das Prügeln nicht lassen konnte.

Du kannst ja mal beim Nachbarn fragen, ob der Kampfkater ebenfalls kastriert ist - nicht immer aber in manchen Fällen hilft die Sterilisation nicht gegen die aggressive Revierverteidigung. Dann bleibt nur, dem zu zeigen, dass du auf deine aufpasst.

Hier is auch einer, der die beiden in ihrem eigenen Zuhause angemacht und ständig geprügelt hat (wirklich in der Wohnung, da er rein kam), bis er mal von mir eine aufs Dach bekommen hat dabei. Hat er sich gemerkt und macht seit dem nen Bogen, wenn er mich in der Nähe sieht und die beiden in Ruhe lässt.

Übrigens würd die die beiden bei Tasso registierten, dann kannst du auch nen Verlust dort melden und manchmal finden sich auch Katzen wieder, die "weggefunden" wurden. Tierärzte gleichen dort beispielsweise Chipnummern ab.

Kommentar von Surumee ,

Eine Sterilisation änder am Verhalten der Katze rein gar nichts, allerdings glaube ich, dass dir der Unterschied zwischen Sterilisation und Kastration nicht ganz klar ist und du sie als Synonym verwendest. Bitte nimm in zukunft Abstand davon Leuten zu raten ihre Katzen sterilisieren zu lassen, sondern rate nur noch zur Kastration.

Bei der Sterilisation werden die Katzen lediglich unfruchtbar produzieren aber weiter die gleichen Hormone wie potente Tiere und verhalten sich dementsprechend, das heißt auch, das Katzen weiterhin den Stress einer Rolligkeit durchstehen müssen ohne aber gedeckt werden zu können.

Kommentar von valvaris ,

War ein versehen - der Sack beim Kater ist leer, also Kastration.

Kommentar von Blindi56 ,

Unser Kater ist kastriert, und hat trotzdem ein deutliches Revierverhalten. Der verprügelt alle fremden Kater (auch eindeutig nicht kastrierte ;-) ). Nur streunt er nicht mehr, er bleibt am Haus.

Der Tipp mit Chip und Tasso ist gut, würde ich auf jeden Fall machen.

Kommentar von valvaris ,

Chippen macht der Tierarzt, die Registrierung bei Tasso machst du dann selbst und gibst da online bei der Registrierung die Transpondernummer ein, die im Chip vermerkt und im Pass festgehalten ist.

Kommentar von Sternchenxx3 ,

Meine Babys sind beide gechipt

Kommentar von valvaris ,

Ich hoff ja, nich nur die, sondern deine Kätzchen auch... ;)

Kommentar von Sternchenxx3 ,

haha :D 

Antwort
von VanLure, 24

Wir hatten man eine Norwegische Waldkatze. Ist spurlos verschwunden. Wir haben überall gesucht in der Umgebung, sind viele Abende rufend durch die Siedlung gegangen ob man ihn wo hört, sind die Straßenränder abgegangen, waren im Wald ob man wo Büschel von nem Kampf findet, haben Anzeigen aufgegeben... wir sind der festen Überzeugung das er gestohlen wurde weil er sich auch von jedem hat streicheln lassen.

Also eine Rassekatze würde ich definitiv nicht unbeaufsichtigt mehr rauslassen. Leider sind "Katzensammler" kein Märchen.

Antwort
von Surumee, 33

Diese Entscheidung würde ich von Fall zu Fall anders treffen. Zum einen kommt es darauf an wie zutraulich deine Katzen gegenüber fremden sind, wobei das Verhalten in der Wohnung und im freien sehr variieren kann.

Zum anderen kommt es auch auf die Umgebung an. Natürlich kann immer irgendwer vorbeikommen, den man nicht erwartet oder ähnliches, aber davon würde ich die Entscheidung nicht abhängig machen, sondern wirklich von den in der Umgegbung lebenden Menschen. Falls du keinen Grund hast diesen zu misstrauen würde ich meine Katzen rauslassen und einfach an das gute im Menschen glauben.

Eine Alternative zum kompletten Freigang ist natürlich immernoch die Leine, allerdings muss dir dann auch klar sein, dass sie ihren Spaziergang vermutlich täglich einfordern werden.

Antwort
von Optiman, 25

Hallo?

ich finde es auch äußerst befremdlich ein Haustier freiwillig aufzunehmen und es dann viele Stunden unbeaufsichtigt unzähligen Gefahren auszusetzen!

Die wenigsten leben ja in Bullerbü.

Oft wird dies ja leider auch aus purer Bequemlichkeit arrangiert damit der Halter keine weitere Zuwendungszeit aufbringen muss oder man hätte bereits zuvor erkennen müssen, dass diese Zeit für das Tier gar nicht vorhanden ist.

Denn, man kann ja auch mit seiner Katze gemeinsam einige Zeit draußen verbringen, beaufsichtigt eben und die meisten Gefahren wären gebannt und die Katz wäre auch nicht immer hinter dem Fenster.

Solche bequemen oder überforderten "Tierfreunde" sind mir äußerst suspekt und hätten sich lieber zuvor genauer überlegen müssen, ob sie denn tatsächlich für einen oft über 15 Jahre lang bei sich wohnenden Begleiter stets die nötige Verantwortung übernehmen können.

na denn, Optiman

Kommentar von Sternchenxx3 ,

Also erst einmal finde ich deine Antwort recht suspekt?

Wie kannst du mir einfach unterstellen, dass ich keine Zeit und Lust auf meine Tiere habe und ich DESWEGEN überlege meine Katzen, die die Natur lieben raus lassen zu wollen?

Katzen sind im Normalfall einfach nicht dafür da, drinnen gehalten zu werden, das ist einfach Fakt!

In der heutigen Zeit ist es nur leider nicht mehr so möglich, die Tiere ohne Ängste oder ähnliches raus zu lassen, da überall Gefahren lauern.

Also nochmal wie bitte kommst du auf so eine schwachsinnige Idee, dass ich keine Zeit verbringen kann oder möchte und sie deswegen rausschicken will?!

Ehrlich, ehrlich.. sowas hab ich noch nicht erlebt :'D

Kommentar von Optiman ,

Hi,
bitte mal langsam!

habe doch nur allgemein auf dieses Problem hingewiesen!

Bei dir mögen die Möglichkeiten ja gern auch tiergerecht vorhanden sein.

Aber Katzen sind nun einmal keine Verkehrsteilnehmer und können dies auch nicht erlernen.

Letztlich muss jeder selbst für das Weh und Wohl seiner Tiere einstehen.
Nur tagtäglich melden sich hier viele Katzen Halter denen ihre "Freigänger" abhanden oder zu Tode gekommen sind.
Und keiner wohnte in Bullerbü!

na denn, Optiman

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