Frage von Saminatoris, 80

Kann ich (meine Familie) einen Mops halten?

Hey Leute,
Ich möchte schon wirklich lange einen Hund und jetzt haben es meine Eltern bedingt erlaubt, ich darf halt keinen zu grossen Hund haben. Ich habe mich jetzt für einen Mops entschieden wegen ihrem Wesen und weil sie nich soooo viel Auslauf brauchen wie ein Labrador o.ä. Ich weiss ich muss mit dem Hund rausgehen das möchte ich auch :3
Mein Vater kommt bald in die Rente (dieses Jahr) deshalb möchte ich den Hund erst dann wenn er nicht alleine zu Hause ist, oder zumindest nur kurz.
Wir haben ein Haus mit Garten, direkt neben einer Wiese mit Waldrand. Es gibt in dem Wald unglaublich schöne kurze und lange Strecken um mit dem Hund rauszugehen.
Ich gehe noch zur Schule, meine Mutter arbeitet, mein Vater auch noch aber bald eben nicht mehr. Ich bin morgens bereit früher aufzustehen und mit dem Hund rauszugehen.
Meine Frage(n):
- Bin ich geeignet bzw. meine Familie?
- Wenn nicht, andrere Vorschläge?
- Was muss ich sonst noch beachten?

Ich weiss ein Hund ist nicht nur Spass, sondern auch Arbeit.

Vielen vielen Dank für jede Antwort

LG Samiii

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Antwort
von LukaUndShiba, 73

Möpse brauchen wenn sie aus guter Zucht kommen (das ist übrigens eine der Rassen wo ich echt da von abrate beim VDH zu gucken) auch 2-3 stunden Auslauf täglich und Beschäftigung. 

Ich bin zwar auch jemand der normalerweise die Meinung vertritt jeder mops ist eine qualzucht allerdings setzte ich mich in den letzten Wochen sehr mit der Rasse auseinander da meine Mutter gerne so einen Hund hätte und ich mich momentan nach geeigneten Züchtern umschaue. 

Wichtig ist das ihr euch wen sucht der nach altdeutschem Vorbild züchtet. Das heißt größerer Körper, lange beine, Schnauze und innen liegende Augen.

Schaut euch z.B. mal die Züchterin an:

http://www.odenwaldmops.de

Kommentar von Bitterkraut ,

Wo bitte sollen denn die "altdeutschen" Gene herkommen? Der Genpool dieser Rasse ist vollkommen ruiniert. Die sog. Retromöpse sind nix weiter, als eine Verkaufsmasche - eine Masche, um sich nicht rechtfetigen zu müssen.

Und da man gar nicht lange genug warten kann, um festzustellen, ob die Zuchttiere atmen können oder nicht, wird zwangsläufig auch mit Hunden, die später Atemnot bekommen, gezüchtet.

Kommentar von brandon ,

@ Bitterkraut

👏👏👏 

Kommentar von Saminatoris ,

Ernsthaft? Lies mal die Literatur dieser Hunde (btf. 2. Kommentar)

Antwort
von Bitterkraut, 80

Wenn deine Familie Geld hat für die nötgen Ops, hönnt ihr sicher einen Mops halten. Anchaffungskosten liegen bei etwa 1000 Euro.

Allerdings frage ich mich, warum es unbedingt ein solcher Qualzuchthund sein muß? Weißt du warum die angeblich nicht so viel Auslauf brauchen? Weil sie keine Luft bekommen! Wären sie gesund mit gesundem Körper, bräuchten die genausoviel Auslauf wie andere Hunde. D.h. du kauft einen Hund, der aufgrund von ständiger Atemnot nicht so viel laufen kann wie andere, gesunde Hunde - so schauts aus.

Kommentar von Saminatoris ,

Danke, aber es gibt mittlerweile Züchtungen die wieder zum altdeutschen Mops zurück gehen d.h. Die auch weniger Atembeschwerden haben und auch längere Beine :)

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, die werden seit 20 jahren gezüchtet. Du glaubst doch nicht, daß man in 20 Jahren eine völlig ruinierte Hunderasse wieder "gesund" kriegt?

Kommentar von brandon ,
gehen d.h. Die auch weniger Atembeschwerden haben und auch längere Beine :)

Das ist Quatsch, man kann nur mit den Hunden züchten die da sind und da es schon lange keine Hunde dieser Rasse mit längerer Schnauze mehr gibt, woher soll die dann kommen?

Du kannst keine Hunde ohne Schnauze miteinander verpaaren und darauf warten das deren Welpen eine längere Schnauze haben.

Ohne Einkreuzung anderer Hunderassen kann das gar nicht gehen und wenn es so gemacht wird dann ist es ein Mischling und kein Mops, auch kein “altdeutscher“.

Kommentar von friesennarr ,

Um Rassen zu erhalten, muß man manchmal Fremdblut einfließen lassen. Aber das ist eine defizile Arbeit und muß mit viel wissen gemacht werden. Aber gehen tut das schon, das man einem Mops wieder eine Nase anzüchtet.

Kommentar von brandon ,

@ Bitterkraut

Aber das ist doch das geniale an diesen Hunden, das man sich nicht so viel Mühe geben muß damit der Hund genug Auslauf hat.

Außerdem darf man auch nicht vergessen wie süß diese Hunde röcheln und wie ihnen ganz herzallerliebst die Glubschaugen raus fallen.

Dafür macht man sich doch gerne mitschuldig an dem Verbrechen das man Qualzucht nennt.

Kommentar von Bitterkraut ,

ich hab tatsächlich mal auf einer Züchterseite gelesen, daß das nicht röcheln ist, sondern "niedliche Mopsgeräusche". Kein Witz.

Kommentar von brandon ,
Kein Witz.

Das glaube ich Dir gerne es gibt auch tatsächlich Menschen die das röcheln dieser bedauernswerten Tiere als niedlich bezeichnen.

Antwort
von DoggyFan22, 8

Hi

Ich kenne mich jetzt nicht speziell mit dieser Rasse aus, aber von deiner Beschreibung her habt ihr gute Ansätze.

Eine Frage, die noch zu klären wäre, ist die Finanzierung. Ihr braucht Spielzeug, Körbchen, Futter etc. und auf jeden Fall Rücklagen für Tierarztrechnungen!
Wenn ihr einen Welpen habt muss in den ersten Monaten immer (24/7) jemand zu Hause sein. Außerdem ist das Training zeitaufwändig, damit er auf euch hört und auch besonders, dass er stubenrein wird....

Und wie ist es nach der Schule? So ein Hund lebt lange! Sind deine Eltern bereit, den Hund zu behalten wenn du studierst oder eine Ausbildung etc machst? 

Ich denke, wenn die Fragen geklärt sind, habt ihr gute Voraussetzungen, einem Hund ein gutes Leben zu bieten ;)
Viel Erfolg!

Antwort
von Mewchen, 65

Also ich finde schon, dass ihr geeignet seid. Besonders da dein Vater bald ganztägig zuhause ist und der Hund nicht allein bleiben muss.

Was ich euch allerdings raten würde, wäre bei der Auswahl der Zucht darauf zu achten, dass die Nasen nicht zu kurz gezüchtet sind. Ich interessiere mich zb für den altdeutschen Mops. Der hat längere Beine und eine nicht ganz so kurze Nase, wodurch Atemschwierigkeiten verringert werden.

Kommentar von Saminatoris ,

Ich möchte sowieso darauf achten das mein Mops auch genug Luft bekommt, sich gut bewegen kann und sozusagen nicht "gefangen" ist in seinem Körper

Danke für deine Antwort :)

Kommentar von Bitterkraut ,

Darauf kannst du gar nicht achten, weil die Probleme erst auftauchen, wenn die Hunde älter werden. Da können die Züchter versprechen, was sie wollen. Ich kenne derzeit 2 Möpse vom Züchter, der eine ist schon operiert, der andere muß jetzt, damit er im Sommer nicht ständig überhitzt und nach Luft schnappt.

Kommentar von Mewchen ,

Klar kann man drauf achten. Du schaust dir die Elterntiere an, eventuell andere Nachkommen. Du kannst probeweise mit den Tieren Gassi gehen und siehst dabei schon wie leistungsfähig sie sind oder ob sie gleich halbtot vor sich hinhecheln. Ob die Nase zu kurz ist, sieht man auch selbst, vor allem bei den Elterntieren.

Kommentar von Bitterkraut ,

Lach - die Probleme kommen erst, wen die Hunde älter sind. Und auch, wenn ein Elterntier atmen kann, kann das darn liegen, daß es bereits operiert wurde (was dier aber keiner sagt) oder es hat einfach mal Glück. Das sagt aber nicht, daß dieses Glück auch die Nachkommen haben. Das ist absurd. Vererbung funtioniert nicht so,wie du dir das vorstellst.

Und allein die Optik der Nase sagt noch nichts über die Rachensegel aus. Du hast offenbar keine Ahnung, was mit dieser Rasse los ist.

Kommentar von Mewchen ,

Doch, ich würde schon sagen, dass ich Ahnung davon habe, weil wir selbst zwei Möpschen aus dem Tierheim betreuen. Dass es Qualzuchten bei dieser Zucht gibt, ist mir durchaus bekannt. Allerdings weiß ich eben auch um die aktuellen Entwicklungen und Zuchtbemühungen, von denen du scheinbar noch nichts gehört hast.

Kommentar von Bitterkraut ,

die ganze Rasse ist eine Qualzuchtrasse. Wenn einzelne Exemplare atmen können, bedeutet das nicht, daß die Rasse gesund ist. Es gibt gar keinen gesunden Genpool mehr. Deshalb kann man auch nicht mal eben gesunde Möpse züchten.

Und doch, ich hab von den Zuchtbemühungen gehört. Das bedeutet bisher gar nichts.

Kommentar von wotan0000 ,

Das kannst beim Welpen nicht wissen.

Antwort
von phiLue, 64

Generell würde ich sagen spricht da nichts dagegen. Mir fällt nur grade ein das meine Mutter auch seit kurzem einen Hund hat und sie einen Hundeführerschein brauchte, da der wohl in einigen Gebieten mittlerweile Pflicht ist. :)

Kommentar von Mewchen ,

wirklich? Wusste gar nicht, dass das mittlerweile Pflicht ist. Ich habe immer gedacht, das wäre auf bestimmte Hunderassen beschränkt.

Kommentar von rommy2011 ,

du solltest dir von deiner gemeinde-verwaltung mal die hundeverordnung anschauen, die ist meinst online eingestellt, dann kannst du das nachlesen. auch, ob bei euch leinenpflicht besteht usw.

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 49

Hi, ist zwar selten, aber ich finde das Ganze gut durchdacht, würde sagen ein Hund passt rein ;) Hat dein Vater auch eine Aufgabe, ist ja bei Rentnern auch wichtig ;)

Aber ein Mops ist sehr baufällig, würde mehr Wert auf ein gesunden Hund legen, beim Mops kann es passieren das nur sehr sehr wenig Luft bekommt und Gefahr läuft im Sommer oder bei Überanstrengungen einfach umzukippen. Und wenn die älter werden rächt sich meist die Kopfform, nicht selten leiden die Hunde am Ende unter den Zuchtstandard, was sehr teuer werden kann beim Tierarzt. Und das Tier leidet und man selber leidet da mit, wenn das Tier nur am röcheln ist :(

Wenn ihr die Möglichkeit habt auch eine Hundeschule zu besuchen würde ich persönlich eher in Richtung Terrier schauen, die brauchen zwar eine Beschäftigung sind dafür aber agiler und in der Regel auch gesünder, zB der Tibet Terrier oder Cairn Terrier :)

Kommentar von Saminatoris ,

Danke :) ich werde mal nach anderen Hunden in die Richtung gucken :)

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, es gibt viele kleine und mittelgoße Rassen, die geeignet sind. Guck dich auch mal auf der Homepage eures Tierheims von Zeit zu Zeit um. Und auf verschiedenen Tierschutzseiten. Und google mal nach mittelgroßen Hunden, da sind tolle Rassen dabei, die nicht so verzüchtet sind.

Antwort
von katuschka90, 28

Ich find es passt gut.

Denn ein Mops ist eigentlich wenn ihm gut erziehst ein pflegeleichter Hund, da die fellpflege recht einfach ist, ausser gassi gehn kann man tolle hundespiele etc mit ihm machen da interlligenter Hund ist,
Bei Wald würde ich vorsichtig sein da ein Mops übermutig ist und auch gefahren unterschätz. Ansonsten auf die ernährung gut achten da die Rasse gern mal zu übergewicht neigt 😉
Wie bei vielen kleinen Hunden auf viele treppen verzieht bzw vermeiden ...

Ansonsten viel Glück und Erfolgt 😊😊

Antwort
von KleinToastchen, 67

Ihr habt aber eine merkwürdige Einstellung.. Ein Hund ist nicht weniger Hund, nur weil er kleiner ist. Auslauf und Beschäftigung braucht er genau so viel und auch mit kleinen Hunden sollte man die Hundeschule besuchen. 

Wenn sich jemand wirklich ausreichend um den Hund kümmern kann und auch bereit ist, das in den nächsten 12-20 Jahren zu machen, dann ist das doch wunderbar. Finde es auch gut von deinem Vater, dass er erst einen Hund anschaffen will, wenn er nicht mehr arbeiten muss. Wenn die ganze Familie mitzieht, ihr euch alle beteiligt usw. dann ist das die optimale Voraussetzung. 

Bespricht auch wer die ganzen Kosten übernimmt, wer wann mit dem Hund rausgeht usw. 

Kommentar von Saminatoris ,

Mir ist schon Klar, das ein Hund nicht weniger Hund sein kann :) der Mops braucht aber sicher nicht soo viel Auslauf wie ein Labrador etc. oder?
Danke für deine Antwort :)

Kommentar von KleinToastchen ,

Das kann man nicht verallgemeinern. Sowas kommt immer auf die Persönlichkeit des Tieres drauf an.. Es gibt auf jeden Fall Möpse die um einiges mehr Bewegung fordern als grössere Hunde, aber im Vorherein kann man das natürlich nicht genau sagen. Ich finde es aber gut, dass ihr euch so viele Gedanken macht und nicht einfach einen Hund holt und gut ist! :-)

Kommentar von wotan0000 ,

Ein Mops braucht so viel Auslauf wie ein Labrador, meist hält die Rasse es bloss nicht gesundheitlich durch.

Selbst mein Chihuahua lag immer bei 2,5 bis 3 Std Gassi. Jetzt im Alter geht es auch mal etwas weniger.

Kommentar von friesennarr ,

Ja, im Sommer braucht er fast gar keinen Auslauf mehr, weil wenn er sich bei der Hitze auch noch bewegt, der Hund erstickt.

Schönes Leben.

Wenn ich du wäre würde ich mir eine andere Hunderasse aussuchen, eine die eine Nase hat und nicht dauernd röchelnd und schnarchend daher kommt.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 54

Niemand ist geeignet für einen Mops.

Man sollte sich mal informieren was diese Rasse bedeutet und welche Auswirkungen diese Züchtung auf den Hund und auf den Geldbeutel des Menschen hat.

Auch sollte man sich überlegen, ob man es gerne hört, wenn jemand schnarcht, oder nach Atem ringt.

Antwort
von monjamoni, 29

Ja das passt..
Aber muss es wirklich ein mops sein? Es gibt so viele tolle (kleine) Hunderassen die KEINE Qualzuchten sind.
Vielleicht einen Bolonka Zwetna? Die sind sehr süß oder Spitz (keinen Zwergspitz!!!)? Wie gesagt die Möglichkeiten sind fast grenzenlos es gibt so viele Hunderassen:)

Antwort
von rommy2011, 68

ich finde auch, dass ihr gut geeignet seid für einen hund. so ein möpschen ist einfach süss, er ist trotzdem ein guter läufer, auch wenn er keine so anspruchsvollen laufstrecken braucht. er ist sehr pflegeleicht, bellt kaum und einfach zum knuddeln - trotzdem ein hund - du verstehst schon.

Ich wünsche euch eine gute wahl und viel freude !

Kommentar von Bitterkraut ,

Möüse sind nur solange gute läufer solange sie Luft bekommen und ihre Tempereatur regeln können. Beides klappt ab bei diesen Qualzuchten nicht gut.

Kommentar von rommy2011 ,

grundsätzlich gebe ich dir recht, ich habe einen mops-nachbar, der trotzdem er ein schnauferl ist, sich nicht unterkriegen lässt und fleissig seine 6 km am morgen mit uns gassi läuft nur in den sommermonaten wird er absolut geschont :))

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, das arme Schnauferl muß quasi durch einen Strohhalm atmen, versuch du das mal und jogge dabei. Ja, der läßt sich nicht unterkriegen, trotz seiner ständigen Qual - tolles Argument.

Diese Hunde sind Qualzuchten - ohne wenn und aber.

Kommentar von rommy2011 ,

was willst du damit sagen ? der mops lebt nun mal, soll der nachbar ihn abspritzen ? das ist doch jetzt gesabbel. der hund hat ein gutes leben - es gibt schlimmere hunde-existenzen für die du dich einsetzen kannst.

Kommentar von Bitterkraut ,

Nein, der Hund hat kein gutes Leben als Schnauferl. er leidet, wie alle Möpfe und andere rassen ohne Nase. Und natürlich kann man ihn deswegen nicht töten - aber man muß auch nicht die Nachfrage und somit die Nachprodukion dieser Tiere fördern, indem man beautet, den Hunden ginge es gut. Nein - diesen Hunden geht es ganz und gar nicht gut. Sie leiden lebenslang unter dem "Schöhnheitsideal" das ihnen die Menschen aufgezwungen haben.

Und man kann aus einem so ruinierten Genpool auch nicht mal eben genunde Hunde nachzüchten.

Kommentar von brandon ,

@ rommy

Du hast scheinbar keine Ahnung von dem was Du schreibst. 😕

Antwort
von Odin17112013, 2

laut den angaben die du gemacht hast, steht dem nichts im wege

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