Frage von Tippizwo, 21

Kann ich meine alten Filter (UV, etc.) von einer alten Canon AE1 an einer neuen Sony Alpha 58 nutzen oder ist da eine Bildverzerrung zu erwarten?

Expertenantwort
von IXXIac, Community-Experte für Fotografie, 6

Hallo

- Vorsatz-Filter sind externe Anbauteile die Markenunabhängig benutzbar sind

- bei Einschub- und Hinterlinsenfiltern muss man genau hinsehen

- einige Hersteller haben spezifische Filter für genau ein Objektiv (Centerspot, Nahlinsen)

- Objektive haben ein metrisches Einschaubgewinde, ein Spezialgewinde (Serienfilter), ein Bajonett oder eine Aufsteckfassung. Es gibt diverse Adapter im Filterbereich (Step-Up, Step-Down) um einen Objektivpark mit nur einem Filterset zu bestücken

- "Bildverzeerung" erzeugen Billigstfilter und meist so gering dass es nur im Reprobereich oder bei kritischen Motiven auffällt. Es gibt wohl immer noch Billigfilter wo gerade Linen dann einen "Bauch" oder "Beulen" bekomen. In denn 70er ist dass aufgefallen weil da die meisten Fotografen noch Festbrennweiten benutzen und oft noch selbst vergrösserten. Heute sind alle durch Zooms an derartige Problemen gewöhnt bzw im Digitalbereich gibt es ja genug EBV Werkzeuge zur Korrektur wenn es denn mal überhaupt auffällt weil auch Computermonitore durch deren Rasterung das Problem weglöschen.

- Skylightfilter wurden zu analogen Zeiten noch "gebraucht" auch weil viele ehemaligen SW Fotografen ohne Filter auf der Linse emotional nicht "klar" gekommen sind und es im Fotohandel eine sichere und lukrative Einnahmenquelle war. Filter wurden auch verkauft weil die Vergütungen der Optiken bis in die 60er Jahre nicht "Putzbar" waren und Alt-Fotografen denn Werbeversprechungen der Hersteller nicht trauten (zb Canon waren erst ab der SSC Vergütungen "Putzfest"). Erste "Putzfeste" Vergütungen für Grosslinsen kamen von Kodak, Dallmeyer, PerkinElmar, Pentax, Leitz, Minolta, Nikon und Zeiss. Wobei die Putzfesten Vergütungen wurden von Optischen Werken Faber in Stuttgart/Untertürkheim entwickelt und das Patent nach dem 2ten Weltkrieg "Allgmeingut".

Antwort
von alexbeckphoto, 10

Normalerweise solltest du gar keine Filter verwenden wenn dies nicht unbedingt nötig ist und das ist es in den aller aller wenigsten Fällen. Die Einzige Ausnhame ist normalerweise nur ein ND-Filter (Graufilter) und in noch weniger Fällen ein Pol-Filter wenn dieser eingesetzt wird um Spiegelungen zu elliminieren. Ansonsten sind in aller Regel keinerlei Filter notwending und daher auch noch zu empfehlen, da jeder Filter die Bildqualität verschlechtert. Vor allem sowas wie ein UV-Filter oder "Schutzfilter" ist vollkommener Blödsinn solange man nicht direkt in eine Sandstrhl-Kabine fotografiert und selbst dann würde ich die "Schutzwirkung" stark in Frage stellen...

Antwort
von judgehotfudge, 15

Hallo Tippizwo und willkommen bei GF!

Wenn sie passen (Durchmesser Filtergewinde), ja.

Einen UV-Filter brauchst Du für eine Digitalkamera nicht.

Antwort
von Midgarden, 21

Filter verursachen keine Verzerrungen - nur Linsen

 

Kommentar von Tippizwo ,

Jo, stimmt. Also bei einer Nahlinse würde es dann vermutlich Porbleme geben?

Kommentar von Midgarden ,

Problem wäre dann aber die Nahlinse und nicht der Filter ;-)

 

Antwort
von azervo, 14

Filter verursachen immer eine Verschlechterung der Bildqualität ... die ist aber gering. Ein Filter hat zwei neue Glasoberflächen, die beim Berechnen des Objektifs nicht berücksichtigt worden sind. Aber das ist nicht davon abhängig, ob ein Objektiv nun von Canon, oder von Sony ist.
UV Filter gelten als unnötig .. sie erzeugen durch ihre Glasflächen Bildfehler und ein normales, modernes Objektiv, filtert schon selbst die UV Strahlen. 

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