Frage von kilumin, 47

Kann ich irgendwas tun, um dem Pferd zu helfen?

Meine RB ist in letzter Zeit ziemlich komisch.. die letzten Wochen stolpert sie vermehrt, mal vorne links, mal rechts, mal hinten gleichzeitig mit beiden Beinen. Es ist dann nicht nur so ein Stolperer, sondern es ist wirklich so, als würde sie über etwas großes drüber fallen, oder ihr sacken einfach die Beine weg. Jedoch befindet sich zu 95% der Zeit REIN GARNICHTS im Weg. Sowohl auf Asphalt, auf Kies als auch auf Wiesen, einfach überall und in jeder Gangart stolpert sie in den unpassendsten und unerwartetsten Momenten. Meiner Meinung nach zimelich gefährlich, passiert bergab genau so wie bergauf, einfach immer. Sie ist bereits 25, hat leichte Herzprobleme, aber eigentlich nichts, was sie einschränkt.

Problem: Die Besitzerin glaubt mir nicht. Ich habe 3 Zeugen, die es selber tagtäglich sehen, sowohl bei den Ausritten als auch auf dem Platz. Da die Besi in letzter Zeit enrom viel zu tun hat und nie im Stall ist, sieht sie es nicht. Und glaubt mir und den anderen somit nicht.(Ich bin 16, zwei andere Männer sind bereits über 50 und sehr erfahren). Die Besi schiebt die Schuld auf mich, sie meint nämlich, das Pferd habe wohl keine Lust auf andere Reiter. Und damit ist das Thema für sie gegessen.

Kann das stimmen? Das ein Pferd aus Unlust oder Nullbock gegenüber Reiter so stark und plötzlich stolpert, das sie wirklich fast auf die Nase fliegt? Ich als Reiter da oben bekomme da fast immer eineen Herzkasper, weil es so extrem ist. Das Pferd wirkt im allgemeinen auch sehr lustlos, träge, die Ohren hängen zur Seite runter und sie ist unaufmerksam. Da hilft kein antippen mit der Gerte oder vermehrtes Treiben.

Was kann ich in so einem Fall tun? Mir ist es mittlerweile zu gefährlich, auf ihr zu reiten, jedoch bin ich schon seit Ewigkeiten in diesem Stall, und möchte dort ungern weg.. wie kann ich vielleicht helfen?

Antwort
von XHeadshotX, 46

Klingt für mich eher so, als ob es sich nicht gut fühlt. Du sagst es ist herzkrank, da leiden auch Blutdruck und Kreislauf sowie die Sauerstoffversorgung. Vielleicht ist es schwindlig und tut sich deshalb so schwer, seine Beine zu sortieren. Sauerstoffarmut macht auch die Knie weich gerade bei Belastung.

Eventuell mal die Hufeisen ansehen ob sich vielleicht was gelockert hat, oder der Huf beschnitten werden muß. Wobei ich schon eher vermute, daß es mit der Herzerkrankung und den Folgeerscheinungen zu tun hat. Erkältungszeit ist auch - vielleicht da was eingefangen.

http://www.tiermedizinportal.de/tierkrankheiten/pferdekrankheiten/herzschwaeche-...

Pferd ist ein Fluchttier, das legt sich sicher nicht aus reinem Unwillen auf die Schnauze und riskiert Verletzungen.

Antwort
von Annielue, 15

Kleiner Tipp, wenn es nicht besser wird: du als RB darfst sicher keinen Tierarzt beauftragen, der Stallbetreiber als Halter des Pferdes darf es aber, wenn er es für erforderlich hält und die Besi sich trotz Aufforderung nicht bemüht.

Heißt, dein Weg sollte mal zum Stallbetreiber führen. Der muss das Gespräch zur Besitzerin suchen und, sollte das Tier leiden  und sie nichts unternehmen, ist er sehrwohl befugt, auf ihre Kosten einen Tierarzt zu beauftragen.

P.s.: reiten etc. würde ich auch erstmal lassen und auch sonst aufpassen: nicht dass das Pferd nachher umfällt und es heißt du seiest Schuld wegen Überanstrengung oder sowas.

Expertenantwort
von ponyfliege, Community-Experte für Pferde, 17

was ist es für eine pferderasse?

wie alt ist es?

was bekommt es zu fressen?

wie ist der gang sonst?

wurde oder wird das pferd gesprungen?

hat das pferd koppelgang, steht es in der box, im offenstall? haltungsbedingunden allgemein?

wann war zuletzt der hufbearbeiter da?

hufe oder gelenke warm?

haben die hufe ihre form verändert?

trinkt das pferd ungewöhnlich viel oder ungewöhnlich wenig?

hat das pferd fieber?

ohne diese angaben kann ich dir nur eine aufzählung geben: gelenkprobleme wie arthrose, schleimbeutelentzündungen, spat, fütterungs- oder vergiftungsrehe, borelliose, falsche oder schlechte hufbearbeitung.

besonders typisch ist stolpern bei atypisch hinten verlaufender rehe, zwanghuf, zu langer zehe vorn und bei rheumatischen erkrankungen.

bitte mehr details, damit man dir weiterhelfen kann.

Antwort
von emily2001, 47

Hallo,

es könnte sein,daß die Herzprobleme sich verschlimmert haben. Ich finde es total herzlos von der Besitzerin, das Pferd nicht behandeln zu lassen !

Vielleicht spielt sie die Herzerkrankung des Pferdes herunter, so daß sie keinen TA bemühen braucht!

Das ist eine Gemeinheit !!! Das Tier leidet, es sollte nur noch an der Longe geführt werden und nicht mehr raus auf Tour gehen! Außerdem, wenn dem Pferd die Beine absacken, bist du UNFALLGEFÄHRDET! Stellt dir vor das Pferd kippt um und begräbt dich unter sich !

Könnt ihr, die Pferdbesitzerin und du, die Reitbeteiligung, noch richtig DENKEN??

Emmy


Kommentar von kilumin ,

Natürlich kan ich richtig denken! Aber ich bin kein Tierarzt! Und leider bin ich in dem Fall auch nicht befugt, irgendeinen TA herzuholen, da es nicht mein Pferd ist. Und was soll ich denn bitte tun, wenn die Besi mir kein Wort glaubt? Wenn kein anderer im Stall dagegen ankommt? Die letzten Ausritte haben sich auf eine halbe Stunde Schritt begrenzt, 1x wöchentlich. Was soll ich deiner Meinung tun? Ich als Reitbeteiligung habe rein garnichts zu sagen,vor allem mit meinen 16 Jahren nicht, ständig von der Bes belächelt zu werden ist zum Ausflippen, ich bin vielleicht unerfahren, aber nicht dumm.

Und natürlich hatte ich bereits den Gedanken: Was wenn sie diesmal wirklich umfällt? Den habe ich immer. Aber laut meinem Vertrag muss das Pferd bewegt werden. Was. Soll. Ich. Tun? Problem: An der Longe läuft die Stute nicht.

Kommentar von emily2001 ,

Ich habe mich nur geärgert, weil ich in dem Fall der Besitzerin die Leviten lesen würde!

Sie handelt unverantwortlich !

Wie ich sagte, wenn sie bald den TA nicht ruft, dann melde den Vorfall beim Tierschutz!

Du bist außerdem Unfallgefährdet,  sollte das Pferd plötzlich umkippen und dich unter sich begraben. Sag das mal der Pferdebesitzerin. In dem Fallle könnten auch deine Eltrrn mit ihr reden!

Bezahlst du etwas für die Reitbeteiligung ?

Emmy

Kommentar von kilumin ,

Das habe ich schon mehrmals probiert, glaub mir.. Wie gesagt habe ich ja noch andere ''Zeugen'' im Stall, die ihr ebenfalls schon die Meinung gesagt haben, aber sie glaubt es nicht, bis sie es nicht selbst sieht und sie ist ja nie da, also wird sie es wohl auch nie zu sehen bekommen.

Ja ich bezahle, aber der Umstände wegen werde ich wohl kündigen müssen.

Kommentar von emily2001 ,

Wenn sie nie da ist,dann ist das Vernachlässigung!

Wie ich bereits sagte, alarmiere den örtlichen Tierschutz!

Kommentar von kilumin ,

Alles klar, danke für deine Antwort!:-)

Antwort
von sunnybaerchen, 19

Kein Pferd würde freiwillig stolpern nur weil es 'kein bock' mehr hat, denn es ist ein Fluchttier und würde nixht riskieren auf die Schnauze zu fallen

stolpern kann mit dem Herz zusammenhängen oder aber mt noch neuen, anderen erkrankungen! Am besten irgendjemand filmt das mal und du zeigst/schickst es mal der besi.

Es sollte sich dringend ein Tierarzt angucken und an deiner stelle würde ich nixht mehr so viel reiten, denn das wird sehr schnell gefährlich wenn ihr beide fallt!

Antwort
von LenaLehr, 38

Das kann sein weil et einfach zu dölmerich ist, so einen haben wir auch Zuhause, einfach immer bei Laune halten und am Kopf behalten

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