Frage von baz1k, 53

Kann ich in diesen fall, Außerordentlich Kündigen mein Arbeitsvertrag?

Hallo an Alle, Ich bin angestellt in ein Reha Zentrum als Physiotherapeut. Ich habe eine Schwerbehinderung bzw. Erblindung. In der Reha Zentrum ist ein "muss" alles zu Dokumentieren was man mit Patient tut, Anamnese, Messungen und etc. in ein Karteikarte. Dies funktioniert bei mir nich, aufgrund meines Auges Problem. Trotzdem haben wir eine Lösung gefunden, das schreibe ich in Computer in eine Digitale Form. Monate lang hat das wunderbar funktioniert und seit letzte Monaten habe ich gekriegt Massive Problemen mit meinen Augen. Wie: Brennen, erhöhte Augendruck und Auswirkung auf starke Migräne. Das habe ich bis jetzt nur so neben bei erwähnt zwischen meine Kollegen, da die Firma wird keine Ausnahmen bei mir machen und keine Sprachausgabe Software für mich Installieren auf jede Rechner. Da dort ist alles über Server gekoppelt ist. Also, muss ich irgendwie klar kommen mit Windows Lupe. Ich habe schon Jahre lang nicht nach Recherche über Möglichkeiten neuen Untersuchungen bezüglich meine Augen Krankheit. Bei Letzte Augendruckmessung, Sagte meine Augen Arzt das in Ausland gibt eine Augenklinik die mir helfen kann oder zu minderst Probieren. In diesen Zusammenhang, habe ich überlegt meine Arbeitsverhältnis zur Kündigen. Leider kann ich nicht 3 Monate warten, muss schon nächste Monat nach Ausland Reisen. Das Ganze habe ich schon mit mein Team Leiter besprochen. Ich glaube er war nicht begeistert, aber hat gemeint ich muss Außerordentliche Kündigung schreiben und in Personalabteilung schicken.

Meine Fragen: ist das ein wichtige Grund Außerordentlich zu Kündigen? Kann jemand Sagen, wie kann ungefähr lauten so ein Kündigungsschreiben

Danke

Antwort
von skychecker, 11

Eine fristlose Kündigung ist eine Kündigung aus wichtigem Grund.
Dieser Grund muss so wichtig sein, dass eine weitere Beschäftigung nicht möglich ist. Nicht einmal, wenn es nur eine Kündigungsfrist lang ist.

Ein solcher Grund ist hier per se einfach nicht gegeben.
Du weißt sicher nicht, was ei der OP passiert oder eben danach.
Das kann dir aber durchaus auch völlig egal sein, denn das gehört einfach mal zu unternehmerischen Risiko deines Arbeitgebers und ist ja auch (in der Regel) im Geschäftsplan mit kalkuliert.

Weiterhin macht sich deine Anwesenheit im Unternehmen auch hinsichtlich der Ausgleichsabgabe des Unternehmens bemerkbar.

Es ist also löblich, dass du dich um verschiedene Dinge einen Kopf machst, aber überlege es dir noch einmal genau und beziehe gerne andere Personen als Informationsquelle mit ein, beispielsweise Krankenkasse, Agentur für Arbeit, Rententräger und Integrationsamt.

Auch hinsichtlich einer Sperrzeit aufgrund deiner eigenen Kündigung solltest du dir Gedanken machen. Die Sperrzeit gilt auch für Krankengeld. 

Hier will also vieles bedacht sein. Lauf hier bitte nicht in eine eigene Falle...

Wende dich auch gerne an deine SBV im Unternehmen. Die werden dich unterstützen, wenn du Hilfsmittel für einen leidensgerechten Arbeitsplatz benötigst.


Kommentar von baz1k ,

Natürlich habe ich einiges bedacht. Wenn überhaupt geht der Kündigung nur auf eine Kulanz. Das wegen habe ich hier Leute gebeten um eine ungefähre Schreiben Muster. 

Antwort
von Spediteur1953, 14

Die Klinik hat dich einen Berriebs- oder Personalrat.Den bittest du um Hilfe und Unterstützung.Ausserdem muss das Integrationsamt am Ort der Klinik dir helfen.
Du lässt dich krank schreiben und dann die OP durchführen.Nach deiner Rückkehr und wenn abzusehen ist, dass du demnächst wieder arbeiten kannst beantragst du beim Arbeitgeber ein Betriebliches Eingliederungsmagement nach Para.84 Abs.2 SGB 9.Dazu ist der AG gesetzlich verpflichtet.Dort werden dann Massnahmen der schrittweisen Wiedereingliederung fedtgrlegt und dokumentierz.Eine gute Sache.Der Rentenversicherungsträger kann und wird auf Antrag auch die benötigten Hilfsmittel bezahlen.Nur nicht kündigen! Dann hilft dir niemand mehr.Nur Mut das klappt.

Kommentar von baz1k ,

Ich weis wie mit Arbeitsagentur, Integrationsamt, Rententräger und Krankenkasse Funktioniert.  Mensch, das ist keine Ope. Das ist nur ein Hoffnung bisschen genaueres zu wissen. Ich möchte keine Krankmeldung, ich weis, das in der Firma keine Änderungen kommen mit Computern. Selbst wenn ich zurück komme, komme ich wieder zu Dokumentationen mit der Lupe was meine Augen kaputt macht. 

Ich glaube manchmal das niemand liest genau die Fragestellung. 

Antwort
von konzato1, 36

Erstens solltest du dich an das Integrationsamt wenden.

Zweitens wirst du für eine Augenoperation ja krank geschrieben. Wenn also eine Operation / Behandlung notwendig ist, dann legst du deinem Arbeitgeber den Krankenschein vor und gut ist.

Ich bin mir jetzt nicht sicher, warum du hier unbedingt kündigen willst?

Kommentar von baz1k ,

Habe ich  oben genau beschrieben. Weil, Dokumentieren-Computer - Augen Schmerzen. 

Kommentar von konzato1 ,

Richtig, das hast du beschrieben. Dass dein Chef dir keine Sprachsoftware spendiert. Deswegen sollst du dich ja an das Integrationsamt wenden.

Eine Installation auf JEDEM Rechner in eurer Firma ist bestimmt nicht notwendig, ein Rechner reicht aus.

Kommentar von baz1k ,

Leute Danke. Ich habe mich selber entschieden zu Kündigen. Das ist meine Entscheidung und nicht druck von Seite der Firma.  ich möchte mich nicht Krankschreiben, da ich nicht weis was in Ausland auf mich zu Kommt und wie werde ich sein nach dem. Das wegen, meine feste Entscheidung zu Fristlos Kündigen. Meine bitte war, wie man so ein Schreiben Formuliert und ob der Grund ausreichend ist. 

Kommentar von konzato1 ,

Darum ging es ja, dass du vermutlich kein Recht hast, FRISTLOS oder VORFRISTIG zu kündigen.

Weil man dein Problem eben anderweitig klären könnte.

Es wäre also möglich, dass die fristlose Kündigung nicht anerkannt wird und du mit "gewissen Konsequenzen" rechnen mußt. 

Für die Augenbehandlung würde eine Krankschreibung ausreichen. Du bekommst also sogar weiterhin Geld, erst vom Arbeitgeber und nach 6 Wochen von der Krankenkasse.

Wenn du kündigst, dann bekommst du eine dreimonatige Sperre, mußt dich sogar selbst versichern und dann erst Arbeitslosengeld.

Antwort
von Silo123, 31

Nein, Du läßt Dich krankschreiben und läßt Dich gar nicht auf eine Kündigung ein. Dein Arbeitgeber hätte das gerne, aber auf KEINEN Fall!!!!

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