Putze am 02.03.2009 um 14:03 Uhr
Alle haben Wünsche. Macht die Erfüllung der Wünsche glücklich?
In anderen Kulturen pflegen die Menschen Haltungen, in den sich das Glück öffnet und zeigt.
Man kann es auch an deren Gesichtern sehen. Hier im Westen gibt es nicht so etwas in der Gesellschaft.
Aber man hat doch sonst ständig das Gefühl etwas im Leben zu vermissen! Wo gibt es hier die Möglichkeit bewusst ein Leben im Glück zu leben?

ich würde mein glück nicht nur an dem glück der gesellschaft abhängig machen.

Glücklich wirst Du nicht durch äußere Bedingungen, sondern durch deine innere Haltung.
Von daher ist es egal in welcher Gesellschaft Du lebst, du hast die Möglichkeit glücklich zu sein.
frangipani am 2. März 2009 16:02 Ja, genau so sehe ich das auch!

Mit der Einstellung gehst Du am Besten ins Kloster.
ich finde er beanstandet den kapitalismus - und weswegen müssen sich alle menschen dieser gesellschaftsstruktur unterordnen?
leider beherscht uns das geld..und wir menschen denken wir könnten damit glücklich werden..!
oh oh wirtschaftskatastrophe!

Das Glück macht man sich selbst! Es liegt am Wegesrand, man muss es nur sehen!

Jeder ist seines Glückes Schmied
na ja, manche haben ein Stahlwerk von Haus aus mit bekommen, andere müssen sich jeden Brocken Eisenerz hart erarbeiten. Das mit dem Schmieden ist nicht ganz gerecht verteilt.

Wenn Du Dir Objektive setzt und sie erreichst, solltest Du auf den besten Weg zur Verwirklichung sein. so wie man sich bettet, so liegt man
Glück ist ein flüchtiges Gut. Wer es von Wünschen abhängig macht wird immer weitere Wünsche haben.
angelinajolie am 4. März 2009 00:44 wie wahr :-)
das denk ich mir schon auch! "geld regiert die weld", dieses urteil verdirbt unsere gesellschaft! ABER trotzdem, wie lebt denn deine glückliche kultur..ohne geregelte verhältnisse oder? drum denk ich mir sollte man doch erst mal arbeiten um eine vorraussetzung für dein späteres glückliches leben zu schaffen - wo das ist weiß ich nicht! aber jetzt aus unserer Gesellschaft "auszusteigen" wäre keine lösung. gibt zwar glückliche aussteiger, aber meiner ansicht nach mehrere unglückliche die ihr leben "verdorben haben" ..
nur meine ansicht, will niemanden mit dieser unglücklich machen ;)
mfg
Igitta am 2. März 2009 14:16 Super Antwort. DH
in unserer Gesellschaft wurde uns die Natur als Quelle des Glücks genommen. Echte Natur gibt es in Deutschland nur noch an ganz wenigen Stellen, wie Nationalparks. Als billigen Ersatz bekommen wir Dinge wie Autos, Handies , Fernseher, Computer, sinnose Gebrauchsgegenstände. Das ist alles nur Ersatzbefriedigung und die Erfüllung materieller Wünsche kann uns nicht glücklich machen, weil materielle Werte uns nicht glücklich machen können. Das wahre Glück sind einfache Dinge, auf einer Wiese liegen und in den Himmel schauen während die Vögel zwitschern und die Insekten und umschwirren, zum Beispiel, aber wo gibt es noch Wiesen?es gibt Rasenflächen, es gibt Gärten, aber gibt kaum noch Wiesen. Oder das Vergnügen in einem sauberen Gewässer zu schwimmen, für mich reines Glücksgefühl, aber dafür müsste ich erstmal weit fahren, weil in meiner Umgebung alles verschmutzt ist. Verschmutzt zum Beispiel von Fabriken, die so sinnlose Dinge tun wie Toilettenpaier bunt einfärben und mit synthetischem Duft versehen oder Färbemittel für Haare herstellen. Unsere Umwelt wird zerstört für völlig sinnlose und überflüssige Dinge und 99% der menscheit findet das gut und richtig so, weil sie meinen ganz dringend ihre naturgegebene Haarfarbe ändern zu müsssen oder sich den Hintern mit buntem, parfümierten Klopapier abwischen zu müssen. Die Menschen haben ihr Glück eingetauscht für eine Handvoll Tand.

ich glaube dein glück bestimmst du selbst. eigentlich ist das glücklich-sein ja schon,wenn man in der sonne sitzt und sich denkt "ich bin einfach glücklich. rundum zufrieden" selbst wenn du probleme hast (wie jeder) kannst du sie in diesem moment vergessen und das wäre das einzige was zählt. dauerhaft ist eh niemand glücklich.

Jeder in unserer Gesellschaft ist seines Glückes Schmied! Auf ein Glück zu warten ist vergebliche Mühe, genau so als wenn ich beim Nichtstun auf ein Fertig warten könnte. Durch mehr Aktivität, lernt jeder das, wovon er träumt das zu machen, was er möchte. Aber wie alle aktiven Prozesse ist das auch noch sehr variabel und austauschbar.

Doch kann man glücklich werden. Das hängt von deinem Charakter und von deinen Fähigkeiten ab. Das ist sozialpsychologisch das Thema. Bist du auffällig garstig, stinkig und böswillig - da wird es nichts in der Gesellschaft. Neokonformismus ist gefragt: Paß dich an. Sei lieb, sei unterwürfig, sei therapierbar. Spiel dich nicht auf. Sei kein Lackaffe, kein Loreaffe.
Es gibt so viele Tipps und schlaue Sprüche aber sie bringen nicht viel ausser paar nachdenkliche Minuten oder Stunden.
Als ich ein Kind war habe ich im Wald gespielt mit einem Stock, ich habe dabei Bewegungen gemacht die dem Tai Chi ähneln, bei den Bewegungen habe ich immer auf Vollendung geachtet, ein Schlag nach vorne wolte auch mit einem Schlag nach hinten ausgeglichen werden um Gegner zu besiegen aus allen Seiten und auch Gedanken konnten diese Gegner sein. Und was man so als kleines Kind schon machte ist meist nicht wirklch so verkehrt und dum wie man es später mal denkt, den Tatsache ist das wir Menschen verletzlich sind und meist sind es schon Gedanken oder meistens sind es gerade Gedanken die uns verletzen und wenn man körperlich auch noch schwach ist traut man sich gar nichts mehr.
Deswegen würde ich sagen um glücklich werden zu können egal ob hier oder in einer anderen Gesellschaft muss man leider mit sich selbst erst mal fertig werden mit erlernten Methoden egal wie dum die einem vorkommen, Tatsache ist doch das an in einer total unerforschten und unbekannten Welt lebt was macht es also dort schon aus. Hör auf deine Gefühle und instinkt ein bisjen und versucht Gedanken und zeug von anderen von dir ab zu wenden bis du eine zufriedenheit für dich selbst spürst, aber lass mir bloß andere Leute in Ruhe und mach kein Blödsinn sonst ekommst du es mit mir zu tun :-). P.S. ich bin Christ.

Wie hat Adorno gesagt: "Es gibt kein richtiges Leben im falschen".

Ich denke mal, Zeit für den anderen haben. Wenn du jemanden siehst, ihn zu begrüßen und nicht hektisch werden, nur weil du es "eilig" hast. Aber natürlich generell Zeit nehmen für menschliche Kontakte. Und selber nicht in Hetze geraten, "ich muss das alles in 2 Minuten erledigen."
Dann dem anderen helfen, unterstützen, ermutigen, wenn es angebracht ist. Nicht nur mit Worten, sondern auch Taten, wie Geld leihen oder sogar schenken?.
Und das Wichtigste: Eine Beziehung zu dem Gott aufbauen, der dich erschaffen hat.
Also alles nach dem Motto, je mehr du gibst, desto reicher wirst du (auch innerlich)
Das alles macht wirklich glücklich, bleibend.
...würde... und bewusst?
Gleicher Meinung. DH