Frage von poke13, 45

Kann ich gefördert werden?

Hallo zusammen,

Ich werde mit meinem Freund aus der Schweiz nach München ziehen. Er wird dort studieren und ich hole meine Abitur/Matura nach. Da ich dann nicht mehr bei meinen Eltern wohnen werde, muss ich eine Wohnung finden. Die Abitur absolviere ich in einem Lehrinstitut(550 euro im Monat). Ich wechsel von der 11. Klasse der Schweiz in die 12. Klasse. Ich werde nebenbei arbeiten müssen und finanzielle Unterstüzung von meinen Eltern bekommen. Ich habe nun gehört, dass man auch finanzielle Hilfe in Form von BAfög erhalten kann. Entspreche ich mehr oder weniger den Anforderungen? Ich habe der Stadtverwaltung bereits ein Mail geschrieben und hoffe auf Antwort.

Vielen Vielen Dank im Voraus, vielleicht könnt Ihr mir ja helfen

LG

Antwort
von Feuerhexe2015, 11

http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/bafoeg-fuer-auslaenderinnen.php

2. Förderung von UnionsbürgerInnen sowie BürgerInnen aus der Schweiz, Liechtenstein, Island und Norwegen

(vgl. § 8 Abs. 1 Nrn. 2 bis 5 BAföG)

Kommt ihr aus einem Mitgliedstaat der EU, aus der Schweiz, aus

Liechtenstein, Island oder Norwegen, so habt ihr die Möglichkeit, BAföG

zu erhalten, wenn ihr eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt:

    Ihr besitzt eine Daueraufenthaltsbescheinigung nach § 5 Abs. 5 FreizügG/EU.
    Ihr besitzt eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis-EG nach § 7a
    AufenthG/EWG (alt) oder eine Bescheinigung nach § 5 Abs. 1 FreizügG/EU
    (alt) mit dem nachträglich angefügten Zusatz „i. V. m. § 4a FreizügG/EU“.
    Ihr seid neben eurer Ausbildung auf der Grundlage von § 2 Abs. 2 des Freizügigkeitsgesetzes/EU als Arbeitnehmer oder Selbstständiger unionsrechtlich freizügigkeitsberechtigt(dies ergibt sich aus § 8 Abs. 1 Nr. 3 BAföG).
    Ihr seid mit einem Unionsbürger verheiratet, der
    sich als Arbeitnehmer, berechtigt als Selbstständiger, zur Arbeitssuche
    oder zur Berufsausbildung in Deutschland aufhalten will, und ihr
    begleitet ihn oder zieht ihm nach. Denn in diesem Fall leitet ihr das
    eigene Aufenthaltsrecht von eurem Ehepartner ab. Gleiches gilt bei
    eingetragenen Lebenspartnerschaften (Näheres in VwV 8.1.9 und 8.1.11).
    Eure Mutter oder euer Vater ist Unionsbürger und
    will sich als Arbeitnehmer, berechtigt als Selbstständiger oder zur
    Arbeitssuche in Deutschland aufhalten. In diesem Fall leitet ihr das
    eigene Aufenthaltsrechts von dem betroffenen Elternteil ab, wenn ihr ihn
    begleitet oder ihm nachzieht. Solltet ihr nur deshalb nicht
    freizügigkeitsberechtigt sein, weil ihr 21 Jahre oder älter seid und von
    euren Eltern oder deren Ehegatten keinen Unterhalt bekommt, so steht
    dies der BAföG-Berechtigung nicht entgegen, sofern bis zu eurem 21.
    Geburtstag oder bis zum Wegfall der Unterhaltsleistung ein abgeleitetes
    Freizügigkeitsrecht bestand (Näheres in VwV 8.1.9, 8.1.10 und 8.1.11).
    Ihr habt vor dem Beginn der Ausbildung bereits in Deutschland gearbeitet
    und hattet einen Job, dessen Gegenstand mit dem der Ausbildung, die ihr
    nun machen wollt, in inhaltlichem Zusammenhang steht (Näheres in VwV 8.1.12 und 8.1.13).

BürgerInnen aus der Schweiz, aus Liechtenstein, Island oder Norwegen sind den Unionsbürgern gleichgestellt (VwV 8.1.14). Daher gelten die o.g. Voraussetzungen entsprechend.

Antwort
von michele1450, 27

https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesausbildungsf%C3%B6rderungsgesetz hier steht was man dazu braucht 

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