Kann ich Fristlos Kündigen während der Ausbildung, wenn ich Überstunden gemacht habe, die mir nicht angerechnet wurden?

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11 Antworten

Für eine fristlose Kündigung gibt es keinen Grund.

Das Ausbildungsverhältnis kannst Du mit einer Frist von vier Wochen kündigen wenn Du die Ausbildung aufgeben oder Dich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen willst (§ 22 Abs. 2 Satz 2 Berufsbildungsgesetz).

Wichtige Gründe für eine fristlose Kündigung sind z.B. mehrmalige Nichtzahlung der Ausbildungsvergütung wenn Du vorher abgemahnt hast, wenn Du schwer beleidigt wirst durch den Ausbilder und/oder Deinen AG, sexueller Belästigung u.a..

Dass Du Deine Überstunden nicht angegeben hast, ist Deine eigene Schuld und wenn der AG die Überstunden bezahlt oder Freizeitausgleich gegeben hätte, macht er alles richtig. Wo soll da ein Grund für eine fristlose Kündigung gegeben sein?

Du hast nur durch einen Aufhebungsvertrag die Möglichkeit das Ausbildungsverhältnis vor Ablauf der Kündigungsfrist von vier Wochen aufzugeben. Dazu solltest Du mit Deinem AG reden und ihn um einen Aufhebungsvertrag bitten.

Ich vermute mal, Dein AG wird darauf eingehen. Was nützt ihm ein Azubi der sich sowieso schon vom Betrieb verabschiedet hat und nur widerwillig seine Zeit bis zur ordentlichen Beendigung des Ausbildungsverhältnisses "absitzt".

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welche man als Azubi garnicht erst machen darf

wo steht das? 

jedoch habe ich diese nie niedergeschrieben und eingereicht.

da bist doch selbst dran schuld

http://www.azubi-azubine.de/mein-recht-als-azubi/kuendigung-durch-den-azubi.html#Fristlose Kündigung

das kannst nicht als Grund angeben - aber eine ordentliche mit 4-Wochenfrist http://www.azubi-azubine.de/mein-recht-als-azubi/kuendigung-durch-den-azubi.html#Ordentliche Kündigung

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das ist kein Grund für eine fristlose Kündigung, wenn du die Überstunden nicht selbst einreichst. Du sagst hier, hättest du sie eingereicht, währen sie dir auch gut geschrieben worden. Also wo ist hier das Problem.

Entweder Kündigung mit 4 Wochen zum Monatsletzten oder 15 oder du machst mit deinem AG einen Aufhebungsvertrag, der ist an keine Frist gebunden.

Vorsicht, findest du nicht gleich eine Anschlusstelle und wirst Arbeitslos erhälst du vom Amt 3 Monate lang keine Unterstützung, da du selbst gekündigt hast, d.h. du mußt auch deine Krankenkasse aus eigener Tasche zahlen..

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Ausbildung hinschmeißen ist das absolut falscheste was du machen kannst. Wende dich an die zuständige Kammer, die wissen wo noch Azubis gesucht werden , bewerbe dich dann dort ubd wechsel einfach den Betrieb. Aber ist auch klar, dass man nach der Probezeit härter rangenommen wird.

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Nein, du kannst nicht fristlos kündigen. Wenn du die Überstunden nicht einreichst und um Bezahlung bittest, ist es DEIN Versäumnis/Verschulden. Dafür können deine Ausbilder nichts.

Wenn du nur Verachtung und Spott erntest, solltest du dich mal selbstkritisch hinterfragen, was DU falsch machst. Dafür muß es nämlich Gründe geben. Es sind nicht immer nur die anderen Schuld!

Zuerst solltest du deinen Chef und deinen Ausbilder um ein Gespräch bitten. Dann könnt ihr versuchen, eure Probleme zu klären. In so einem Gespräch bekommt man meistens Verständnis für die jeweils andere Seite und das ist sehr wichtig für alle Beteiligten.

Wenn das nichts bringt, dann kontaktiere die Handels-/Handwerkskammer (wer für dich zuständig ist) und frage dort nach, wie du dich am besten verhalten kannst und wie es mit einem neuen Ausbildungsplatz aussieht. Ohne neuen Ausbildungsplatz solltest du auf keinen Fall kündigen!

Kann es sein, dass du ein "spontaner Hitzkopf" bist?? Überschlafe alles, beruhige dich erst einmal und suche zunächst ein klärendes Gespräch mit deinen Ausbildern!

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die Kündigungsfrist ist hier sicher einzuhalten,  die wird bei dir nicht länger als 14 Tage sein, max. 4 Wochen,   eine andere Möglichkeit wäre, ein Aufhebungsvertrag mit sofortiger Wirkung mit deinem AG zu machen. 

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Kommentar von Familiengerd
11.10.2016, 12:39

 die wird bei dir nicht länger als 14 Tage sein, max. 4 Wochen

Da muss man nicht spekulieren, sondern dafür gibt es feste gesetzliche Bestimmungen. Berufsbildungsgesetz BBiG § 22 Kündigung.

Nach der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis vom Auszubildenden mit einer 4-wöchigen Frist nur gekündigt werden, wenn er die Berufsausbildung ganz aufgeben oder einen anderen Ausbildungsberuf ergreifen will.

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Wenn Du diese Überstunden freiwillig leistest, dann ist das doch Dein Problem, oder?

Der Ausbildungsbetrieb hat nur darauf zu achten, dass die maximale tägliche/wöchentliche Arbeitszeit nicht überschritten wird.

Hätte ich sie aber eingereicht, dann hätte er mir diese höchstwahrscheinlich mit Geld oder Freistunden gutgeschrieben.

Wo ist dann das Problem?

Wie gesagt, ich möchte so schnell wie es geht Fristlos Kündigen, damit ich eine andere Ausbildung dieses Jahr noch beginnen kann.

Wie gesagt, ich möchte so schnell wie es geht Fristlos Kündigen, damit ich eine andere Ausbildung dieses Jahr noch beginnen kann.

Wenn Du dich in einem anderen Beruf ausbilden lassen willst, kannst Du das Ausbildungsverhältnis schriftlich mit einer Frist von 4 Wochen kündigen.

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Hast Du ein Berichtsheft geführt, welches regelmäßig vom Ausbilder abgezeichnet worden ist?

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Du kannst Deine Ausbildung ohne Begründung kündigen.

Allerdings verstehe ich nicht, wo Dein Problem liegt. Es liegt doch an Dir, geleistete Mehrarbeit dem Betrieb mitzuteilen und einen Ausgleich zu verlangen.

Warum hast Du das nicht gemacht??

Du schreibst doch selbst, daß Du einen Ausgleich in Freizeit oder Geld erhalten hättest.

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Kommentar von Familiengerd
11.10.2016, 12:36

Du kannst Deine Ausbildung ohne Begründung kündigen.

Das ist (für Deutschland nach dem Berufsbildungsgesetz BBiG) falsch!

Nach der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis vom Auszubildenden mit einer 4-wöchigen Frist nur gekündigt werden, wenn er die Berufsausbildung ganz aufgeben oder einen anderen Ausbildungsberuf ergreifen will.

Und diese Kündigung muss er - so ist es im Gesetz ausdrücklich bestimmt - begründen (siehe die eben genannten möglichen Kündigungsgründe).

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Wenn du keinen Beleg darüber hast wie willst du das dann ins Feld führen?

Wenn die Überstunden nicht angeordnet sind, wieso machst du sie dann überhaupt?

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"Hätte ich sie aber eingereicht, dann hätte er mir diese höchstwahrscheinlich mit Geld oder Freistunden gutgeschrieben."

Also damit ist dem Arbeitgeber nichts vorzuwerfen das eine fristlose rechtfertigt

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