Frage von Imbaimba, 38

Kann ich Fahrtkostenpauschale von 220 Tagen in Steuer angeben obwohl ich die Hälfte des Jahres Krankengeld bezogen habe ?

Hallo zusammen, Meine Frage: Kann ich Fahrtkostenpauschale von 220 Tagen in Steuer angeben obwohl ich die Hälfte des Jahres Krankengeld bezogen habe und dementsprechend ja viel weniger als 220 auf der Arbeit war? Oder muss ich jeden Arbeitstag genau aufführen? Merken die das beim Finanzamt weil ich Krankengeld beziehe? Vielen Dank schon mal für die Antworten:)

Antwort
von petrapetra64, 6

das wäre Steuerbetrug und wenn es raus kommt, kann es dich teuer kommen. 

Mal den ein oder anderen Kranktag zwischendrin, den kann man schon mal außen vor lassen, aber die Hälfte des Jahres, das geht gar nicht. 

In Steuerprogrammen wird auch einzeln abgefragt, wieviel Urlaub mal hat, wieviel Kranktage, wieviel Tage man in der Woche arbeitet und dann wird daraus die Anzahl der Tage errechnet, die man absetzen kann im jeweiligen Jahr. 

Antwort
von Caligula2001, 18

Natürlich darfst du nur die tatsächlichen Tage ansetzen, alles andere wäre Steuerhinterziehung. Wegen Leuten wie dir müssen hart die Mitmenschen ausnutzende Vermieter eigene Hausratversicherungen abschließen um ihr Eigentum gegen Einbruch abzusichern. @Pitz1900 Stimmt doch so in etwa?

Antwort
von kevin1905, 15

Kann ich Fahrtkostenpauschale von 220 Tagen in Steuer angeben obwohl ich
die Hälfte des Jahres Krankengeld bezogen habe und dementsprechend ja
viel weniger als 220 auf der Arbeit war?

Nein.

Du kannst für die Tage an denen du die Arbeit tatsächlich aufgesucht hast die Kosten geltend machen. Bleibst du unter 1.000,- € hast du Pech gehabt.

Antwort
von Petz1900, 22

Man darf natürlich nur die Tage ansetzen, die man tatsächlich gefahren ist.

Natürlich merken die das, es wird ja elektronisch ans Finanzamt übermittelt.

Das merkt nicht nur die Fraktion frisch von der Beamtenschule, das merken auch, die schon länger dort untätig rumsitzen.

Antwort
von Helmuthk, 9

Schau mal auf den Ausruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung.

Da steht oben eine Zeile "Zeiträume ohne Anspruch auf Arbeitslohn" und daneben die Spalte "Anzahl U".

Wenn dort Angaben stehen, solltest Du die Bescheinigung Deiner Krankenkasse über den Bezug von Krankengeld beifügen.

Daraus ergibt sich der Zeitraum und der Betrag des Krankengeldes. Der Betrag ist notwendig für den Progressionsvorbehalt.

Und wenn unter Zeitraum steht "1.5.-15.12.", solltest Du gar nicht erst versuchen, 220 Arbeitstage anzugeben.

Antwort
von wurzlsepp668, 19

220 Tage geteilt durch die tatsächliche Anzahl der gearbeiteten Monate ......

es gibt Sachbearbeiter (vorallem die Fraktion, die frisch von der Beamtenschule kommt und sich somit noch Lorbeeren verdienen müssen), die Fälle, wo die Arbeitstage nicht mit den tatsächlichen Arbeitstagen zusammenpassen, an die Bustra (Buß- und Steuerstrafsachenstelle ...) weitergeben .....

Kommentar von Omikron6 ,

Ich gehöre nicht der Fraktion an, die frisch von der "Beamtenschule" gekommen ist. Bin seit über 40 Jahren beim Finanzamt und muss feststellen, einige versuchen immer, auf Kosten der Allgemeinheit , zu bescheißen... Da Frage ich erst gar nicht zurück bei dem Einreicher der Steuererklärung. Fahrkosten werden von mir gänzlich  gestrichen und dann soll er doch Einspruch einlegen und die tatsächlichen Tage nachweisen...

Antwort
von DerBube01, 24

Ja merken die.

Du darfst nur deine Arbeitstage angeben.

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