Frage von FelinasDemons, 299

Kann ich einfach so meinen Suizid planen?

Mit "einfach so" meine ich ohne es letztendlich durchzuziehen. Vlt hilft es auf eine komische Art und Weise,wenn ich alles plane. Also recherchiere wie genau ich es machen könnte. Evtl könnte ich mit den Suizidgedanken besser umgehen. Was meint ihr,wäre das eine gute Idee? Oder soll ich's lieber lassen. Wahrscheinlich/Vielleicht ist die Idee ja mega d*mm.

Support

Liebe/r FelinasDemons,

Deine Situation klingt sehr besorgniserregend. Sprich bitte unbedingt mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule sein. Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz). Zögere im Notfall bitte nicht, den Notruf 112 zu wählen!

Herzliche Grüße

Renee vom gutefrage.net-Support

Antwort
von KatzenEngel, 82

Hallo, war gestern Abend nicht hier, hoffe, Du lebst noch?

Ja, in der Tat haben manche Menschen das Bedürfnis einen Suizid zu planen. Das kann gut tun, sich damit auseinanderzusetzen, und im Endeffekt es doch zu lassen.

Ich persönlich habe schon sehr zeitig in meinem Leben angefangen, Bücher über den Tod und über Selbstmord "zu horten". Ich kann mich erinnern, dass ich mal auf nem Wühltisch mit Mängelexemplar-Büchern alle Bücher von Diogenes, die von Tod und Selbstmord handelten rausfischte. Ein Mann neben mir sagte ganz betont zu mir, ich solle mir lieber Bücher übers Leben kaufen....- Nun, ich lese immer wieder einzelne philosophische Texte über das Thema. Oft schaffe ich ganze Büche nicht, da ich es nicht verarbeiten kann (da ich zuviel denke, über jeden einzelnen Satz muss ich nachdenken, deshalb komme ich schlecht vorwärts). Aber Zitate helfen mir sehr weiter. Ich schreibe Zitate auch ab in ein Extra Buch (Art Tagebuch) und befasse mich schriftlich mit dem Thema, das hilft mir sehr. Und ich lebe noch immer...

Es gibt Menschen, die planen gerne alles und viel und machen davon kaum was .... so ist es auch damit.

So, das soll erstmal reichen:)

Ich wünsche Dir eine gute Zeit :)

Kommentar von KatzenEngel ,

Mein Gott, ich bin so blöd (ja, in der Tat, ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch), also den Anfang meiner Antwort habe ich ja nicht besonders gut überdacht ;) Natürlich lebst Du noch und ich hätte evtl. schreiben sollen/ können: Na, bist Du fleißig am Planen? ;)

Antwort
von EinNarr, 151

"Der Gedanke über Selbstmord ist ein starkes Trostmittel: mit ihm kommt man gut über manche böse Nacht hinweg."

- Friedrich Nietzsche

Sich mit seinen Suizidgedanken zu beschäftigen ist wichtig und kann auch, wie Nietzsche so schön schrieb, diese Gedanken zu einem Trostmittel werden lassen - ihre Wirkung verändern. Dazu gehört die klassische "Pro | Contra"-Überlegung aber auch noch vieles mehr, zum Beispiel die Vorstellungen und Fantasien, die mit diesen einhergehen. Verdrängt man seine Suizidgedanken, dann werden sie einem immer fremder und sind darüber in einer Position versetzt, einen immer wieder zu "überrumpeln" und einen erhöhten Leidensdruck auszuüben.

Ich habe das an anderer Stelle mal mit einer Diskussion verglichen - man geht in diese wesentlich entspannter, wenn man vorbereitet ist und seine Argumente beisammen hat.

Genau ein solchen Zwiegespräch mit seinen Suizidgedanken zu führen, halte ich für sinnig - wenn auch es riskant ist, sofern man nicht die nötige Distanz zu ihnen wahrt. Ansonsten besteht die Gefahr erneut "überrumpelt" zu werden.

Ob die konkrete Planung nun hilfreich ist, kann ich nicht beurteilen. Jeder geht mit seinen Suizidgedanken schlussendlich anders um und findet ganz eigene Wege, um besser mit ihnen umgehen zu lernen und der Verwirrung und den Ängsten nicht länger ausgesetzt zu sein, die diese nicht selten auslösen. Wesentlich effektiver, finde ich, ist die konkrete Beschäftigung mit den Rahmenbedingungen - dabei geht es weniger um das wie, sondern unter welchem Umständen man nicht(!) sterben möchte. Ein Beispiel dafür wäre:

"Ich möchte nicht vor meiner Mutter/meinem Vater/meinen Eltern sterben, da ich ihnen das nicht antun möchte." 

Natürlich kann man auch ganz andere Ansätze finden beziehungsweise Bedingungen festlegen und desto mehr es sind, also desto detaillierte die Rahmenbedingen sind, desto besser. Eine solche Maßnahme, sofern man die Gründe wirklich verinnerlicht, eventuell sogar indem man sie schriftlich festhält, können vor Affekt-Suiziden schützen - in solch einer Situation ist man eben "für die Diskussion gewappnet" und kann seine Argumente, gegen den Impuls/Affekt stellen.

Illusionen braucht sich allerdings niemand machen. Nahezu jeder, der länger von Suizidgedanken betroffen ist, macht sich auch über mögliche Methoden Gedanken und stellt sie dich "Wenn, dann wie?"-Frage. Dieses Interesse einem Suizidenten absprechen zu wollen, ist ein hoffnungsloses unterfangen - es passiert eh und damit muss man sich anfreunden. Dementsprechend, ja, wenn du meinst, dass es dir helfen könnte, dann hole dir diese Informationen ein und beschäftige dich mit dem Thema. Versuche dabei jedoch, wie oben schon angemerkt, eine gewisse Distanz zu wahren um dich nicht weiter in diesen Gedanken hereinzusteigern. 

"[...] ohne es letztendlich durchzuziehen." sollte immer ein Gedanke sein, der höchste Priorität genießt.

Darüber hinaus würde ich auch, wenn jemand dieses intensive Interesse entwickelt, empfehlen, sich zu belesen. 

"Was haben andere Menschen zum Thema Suizid zu sagen? Wie bewerten sie ihn? Was denken sie zu diesem Thema?"

Eine weitere Meinung zu erhalten, vielleicht auch aus einer völlig anderen Perspektive, kann sehr aufschlussreich sein und auch eine konstruktive Wirkung entwickeln. Es ähnelt ein wenig dem Prinzip "Minus und Minus ergibt Plus" oder dem Phänomen, dass traurige Musik, in einer Stimmung der Trauer, die Stimmung mit der Zeit hebt.

Empfehlungen an der Stelle:

"Hand an sich legen: Diskurs über den Freitod" von Jean Amery

"Selbstmord" und "Autoportrait" von Edouard Leve

"Der grausame Gott" von A. Alvarez

"Ein Mann der schläft" von Georges Perec

Sich mit dem Suizid auseinanderzusetzen ist Spannend aber eben auch ein gewagtes Unterfangen, wenn man selbst unter Suizidgedanken leidet. Die beste Unterstützung findet sich immer noch in einer vernünftigen therapeutischen Behandlung - auch ambulant, sofern stationär nicht in Frage kommt. Dort kann man sich auch in einem geschützten Rahmen über dieses Thema unterhalten und eventuell neue Blickwinkel und Ansätze für sich entwickeln, um den Umgang mit diesem Thema zu erleichtern.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Unterfangen und hoffe, dass du die für dich richtigen Ansätze findest, im Umgang mit deinen Suizidgedanken.

Liebe Grüße.

PS: Verzeih das ich so oft unter deinen Fragen aufzutauchen scheine. Das ist kein gewolltes "Stalking" - die Fragen stehen nur immer auf meiner Startseite und zumeist interessieren sie mich.

Kommentar von FelinasDemons ,

Danke mal wieder für deine ausführliche Antwort:)Und das ist völlig in Ordnung,wenn du immer wieder bei meinen Fragen auftauchst, da sie immer sehr hilfreich sind finde ich es überhaupt nicht schlimm.

Kommentar von EinNarr ,

Danke für das freundliche Feedback! Es ist beruhigend zu wissen, dass es dich nicht stört - danke auch an der Stelle für die Reaktion darauf.

Liebe Grüße.

Kommentar von FelinasDemons ,

Bitte:)

Kommentar von KittyCat2909 ,

Dir ist offensichtlich (leider) nicht bewusst, wie schädlich dein Rat sein kann und zu was er führen könnte, sollte man ihn beherzigen.


Sich mit seinen Suizidgedanken zu beschäftigen ist wichtig und kann auch, wie Nietzsche so schön schrieb, diese Gedanken zu einem
Trostmittel werden lassen

So 'schön' über einen Freitod schreiben?


Nein es ist Nicht wichtrig bei einem Gesunden Menschen über seinen eigenen Tod nachzudenken.

Noch weniger, wenn es darum geht diesen zu planen.

man geht in diese wesentlich entspannter, wenn man vorbereitet ist und seine Argumente beisammen hat.

Eben aus diesen Gründen ist Abstand geboten.

Kein Gesunder Geist(respektive Körper) denkt geschweige Plant seinen eigenen Tod.

Von sowas sollte man den grösst möglichen Abstand nehmen, da es nicht nur ungesund, evt auch tödlich endet.

Kommentar von EinNarr ,

Ich habe zuletzt, am Ende meines Texts, auf die therapeutische Unterstützung und deren Relevanz hingewiesen. Weiterhin habe ich auch an verschiedensten Stellen auf das Risiko benannt. 

"So 'schön' über einen Freitod schreiben?"

Nein, über die Suizidgedanken. Wenn man sie hasst, verachtet, beschimpft und abstoßend findet, dann richten sich diese Gefühle gegen einen selbst - schließlich ist der Suizidgedanke irgendwo im eigenen Kopf. Sich mit ihnen zu arrangieren und im Zweifel sogar einen positiven Wert zuzusprechen ist wesentlichen produktiver. Teilaspekten seiner Selbst mit Hass zu begegnen ist im Falle eines eh schon geschädigten Selbstbilds /-werts an Destruktivität kaum zu überbieten. 

"Nein es ist Nicht wichtrig bei einem Gesunden Menschen über seinen eigenen Tod nachzudenken. 

Noch weniger, wenn es darum geht diesen zu planen."

Wer sagt, dass FelinasDemons gesund ist? Mit langanhaltenden Suizidgedanken liegt sicherlich etwas im argen, dass sich mit hoher Wahrscheinlichkeit als ungesund bezeichnen ließe. Mehr dazu später in der Antwort.

Ist man geplagt von Suizidgedanken lässt sich das eh nicht vermeiden, an diesen, den Suizid und damit eigenen Tod, zu denken. Es ist jedoch wesentlich konstruktiver, wenn man diese Gedanken anfängt "in die eigenen Hände zunehmen" und sich damit auseinanderzusetzen. Die Suizidgedanken sind faktisch da, man kann ihre Existenz nicht einfach abstreiten und das macht sie zu einem Teil der eigenen Gedankenwelt - sich mit dieser zu befassen, ist durchaus wichtig.

"Eben aus diesen Gründen ist Abstand geboten."

Ich habe mehrfach auf die notwendige Distanz hingewiesen. Ich befürchte jedoch, dass du den zitierten Satzabschnitt falsch verstanden hast. Es geht in dem Fall darum, dass einem die Beschäftigung mit dem Suizid ausstattet, mit  "Fähigkeiten" und Wissen über sich selbst. Diese Ausstattung ermöglicht es dem Betroffenen, den Suizidgedanken, wesentlich entspannter begegnen und ihnen etwas entgegensetzen zu können.

"Kein Gesunder Geist(respektive Körper) denkt geschweige Plant seinen eigenen Tod."

Wenn du die anderen Fragen, sowie die ausgewählten Themen, von FelinasDemons liest, dann wird relativ schnell deutlich, dass sie an gewissen psychische Erkrankungen gelitten hat und immernoch leidet. Dieser Ist-Zustand, eventuell konnte man es auch schon an meinem "PS" erkennen, ist mir sehr wohl bewusst.

Mir ist auch klar, dass mein Ratschlag durch unorthodox ist, jedoch orientiert er sich an der Lebensrealität und nicht an einem Wunschzustand. Menschen, die lange unter Suizidgedanken leiden, googeln Methoden, versuchen eine Methodendiskussion zu beginnen (erlebt man allein auf gutefrage.net sehr häufig) und werden danach oft Opfer eines Affekt-Suizides. 

Die Beschäftigung und Relevanz des Themas ist nicht zu mindern, dementsprechend ist eine gelenkte, bewusste und verantwortungsvolle Auseinandersetzung mit dieser Thematik sehr viel besser, als weitere Verdrängungsmechanismen greifen zu lassen.

Liebe Grüße.

Kommentar von KatzenEngel ,

@KittyCat2909:

Dir ist offensichtlich (leider) nicht bewusst, wie schädlich dein Rat sein kann und zu was er führen könnte, sollte man ihn beherzigen.

Sich mit seinen Suizidgedanken zu beschäftigen ist
wichtig und kann auch, wie Nietzsche so schön schrieb, diese Gedanken zu
einem
Trostmittel werden lassen

Ich kann Deinen Kommentar gut verstehen.

Jedoch finde ich die Ausführungen von einNarr sehr gut und ein "denkender Mensch" wird verstehen, was genau er/sie meint. Ich denke auch, er/ sie kann die FS inzw. einschätzen, da sie schon ähnliche Fragen fragte und ich denke, er/sie kann einschätzen, wie sie "tickt". Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob sie in ihrem Alter diese vielen philosophischen Texte (sehr interessant!) umfassend verstehen kann (nicht gegen Dich, liebe FS! Bitte fühle Dich nicht angegriffen :)). Es ist sehr schwer, sich da einzulesen, aber ich denke, ihr reicht schon die Antwort von ihm/ihr. Sie ist ein denkender Mensch, das habe ich in letzter Zeit aus ihren Fragen/Antworten rausgelesen.

Auch anderen fragenden Menschen, die über dasselbe nachdenken, hilft die Antwort, finde ich.

Danke :)

Kommentar von LittleMistery ,

FelinasDemons ist (denk ich mal) nicht gesund und es kann helfen über den eigenen Tod zu schreiben und Gedanken zu machen. Die Antwort von EinNarr ist super und hat definitiv den Stern verdient.

Kommentar von EinNarr ,

An LittleMistery und KatzenEngel:

Vielen Dank für das herzliche Feedback und die lobenden Worte. Ich weiß das sehr zu schätzen und freue mich sehr, wenn ich helfen konnte.

Liebe Grüße.

Antwort
von 040Daniel1992, 80

Ich habe mich mit dem Thema auch schon beschäftigt mein Fazit besser nicht planen wenn du öfter solche Gedanken hast lasse dich einweisen da ist nichts schlimmes bei. Bzw spreche mit deinem Haus Arzt darüber der wird dir schon eine Anlaufstelle in deiner nähe nennen können. Gedanken sind Gedanken doch es ist nur ein sehr schmaler Grad zwischen Gedanken und taten.

Ich hoffe du traust dich den weg zum Arzt zu machen LG

Kommentar von KittyCat2909 ,

"Gedanken sind Gedanken doch es ist nur ein sehr schmaler Grad zwischen Gedanken und taten"

Absolut zutreffend! Dh!!

Antwort
von XxN0NamexX, 39

Hallo. Wie EinNarr schon geschrieben hat, bringt es absolut nichts, einem Menschen seine (wenn schon länger vorhanden) Suizidgedanken ausreden zu wollen. Ich habe damit auch schon Erfahrung.

Mir hat es sehr geholfen, mit meiner Freundin über Suizidmöglichkeiten nachzudenken und abzuwägen, welche man auf keinen Fall wählen sollte. Außerdem hilft es mir, mir immer wieder Sachen zu suchen, weshalb ich noch nicht sterben darf, z.B. will ich unbedingt mal nach Amerika und Japan.

Allerdings ist das bei jedem anders, weil bei jedem auch die Gründe andere sind. Dir kann also der größte Schwachsinn helfen, während die beste und "hilfreichste" Methode versagt. Wenn es dir also hilft, deinen Suizid zu planen, dann tu das c:

Antwort
von Schafpeter, 55

Das ist alles andere als eine gute Idee; am Ende ziehst dus noch durch! Da müssen jetzt alle Alarmglocken bei dir anfangen zu schrillern und gleich die Notbremse ziehen. Telefonseelsorge anrufen: 0800/1110111 0800/1110222 oder Notruf 112 Nicht später, nicht morgen und auch nicht nächste Woche sondern jetzt gleich sofort. Ich lüge dich nicht an: Während Teleonates wirst du dich sogar noch mieser fühlen aber dannach gehts dir schon besser und am besten auch schnellstmöglich Termin bei einem Arzt machen. Nicht aufgeben

Antwort
von fagotttimo, 49

Hi FelinasDemons,

Wie ich gelesen habe, möchtest du einen Suizid planen. Dies ist natürlich, und das würde dir jeder normale Mensch sagen, überhaupt nicht nötig. Ich meine einen Suizid begehen hat ja immer einen Grund. Aber es gibt keinen Grund der Welt um sowas zu machen.  Mein Lieber, bitte lasse es, es werden mehr Menschen als du glaubst schrecklich depressiv und übertraurig desswegen sein. Lass es bitte!

Mit freundlichen Grüßen fagotttimo

Antwort
von KittyCat2909, 114

Servus.


Ich würde dir sehr empfehlen, Suizidgedanken Nicht weiter zu verfolgen- zu vertiefen. (wenn es sich nicht darum handelt, dass du unheilbar körperlich krank oä bist).

Der Grund dafür ist, dass dir mit jedem weiterführenden Gedanken und damit das  geistige 'durchspielen' (d)eines Freitodes, deine Hemmschwelle immer weiter sinkt und dir der Gedanke auch immer  vertrauter wird- was nicht gut istz, wenn du am Leben bleiben sollst.

Du wirst zwar 'befreiter', aber diese Vertrautheit- diese ungesunde Selbstverständlichkeit und damit auch der eigene geistige Schutz- die Barriere sinkt mit jeder weiteren Vertiefung solcher Gedanken.



Lass dich nicht irreführen, wenn hier Nietzsche zitiert wired- diese Gedankengänge mögen ganz richtig befreieen- jedoch führen sie einen immer näher zum eigenen Tod!

Wenn du also docj noch einen Funken Hoffung hast- dann  vertiefe bitte solche Gedanken nicht weiter- sie werden dir nur mehr schaden, als zum Leben(swillen) verhelfen.


Antwort
von Anduri87, 86

Das klingt komisch aber es kann durchaus helfen...

Auf eine paradoxe Art und Weise kann es hilfreich sein den eigenen Suizid geplant zu haben. Ich möchte natürlich nicht gutheissen das man seinen eigenen Suizid plant allerdings kann es durchaus hilfreich sein. Alleine die Tatsache das man diese möglichkeit im in der Hinterhand hat gibt einem ein Gefühl von selbstsicherheit und absicherung.

Einige Menschen die bereits ihren Suizid geplant hatten (mich eingeschlossen) haben nach einem Suizidversuch von einem weiteren Versuch abgesehen.

Allerdings ist das kein Allheilmittel das allen Suizidalen Personen hilft. Manche ziehen einfach einen Vorteil aus der prekären Situation in der sie sich befinden.

Lg, Anduri87

Antwort
von Orgrim, 88

So etwas würde nur helfen, wenn du dir im ganz frühen Stadium fehlgeschlagene Versuche anschaust. Die würden dir dann sozusagen als abschreckendes Beispiel helfen. Auf genau denselben Effekt, vertrauen die Politiker momentan bei den Zigaretten.

Wenn man erst einmal süchtig ist oder mit dem Gedanken spielt, helfen meiner Meinung nach solche abschreckenden Bilder nichts. Dafür ist es dann schon zu spät.

Von daher würde ich dir dringend davon abraten. Denn auch reine Gedanken können krank machen. Und wenn du dich geistig mit deinem Suizid beschäftigst beginnt ein Kreislauf, der unter Umständen dann wirklich im Tod endet.

Rede lieber mit deiner Familie oder/und deinen Freunden über deine Probleme, die diese Gedanken in dir auslösen. Ohne die Ursache zu finden und zu beheben, wirst du diese Gedanken auch nicht los.

Antwort
von Emily4erdbeer, 60

Sprich das am besten mit deinem Psychologen ab.

Wenn du sicher vor hast, dir nichts anzutun und du glaubst, dass es dir helfen könnte, finde ich das nicht verkehrt.

Ich muss sagen, ich habe das ähnlich gemacht und die Abschiedsbriefe habe ich auch schon geschrieben und kann mich von ihnen einfach nicht trennen, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass ich weiter leben möchte.

Ich empfehle dir deshalb, das mit deinem Psychologen zu besprechen, weil du somit einen "Zeugen" hast, dass das Therapie ist, falls jemand von deinen Plänen mitbekommt und du in die Psychiatrie müsstest o. Ä.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen und wünsch dir alles Gute! :)

Antwort
von Sundown12, 46

Ich glaube eher nicht wenn ich scvon anfange mir darüber Gedanken zu machen wie und ob am besten wird's nur schlimmer

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community