Frage von sonne201506, 173

Kann ich einen Wohnungshund auf draußen umgewöhnen?

Guten Tag. Wir wollen mit einem Hund zusammen leben, dieser ist 3Jahre Alt und ein reiner Wohnungs- und Stadthund. Nun wohnen wir auf dem Lande. Gern möchten wir das er Tagsüber draußen bleibt im Carport und Hofeinfahrt wenn keiner zu hause ist, ansonsten steht im ein großer Garten, Feld und Wald zur verfügung. nachts soll er mit ins Haus. Kann ich einen Hund nach 3Jahren das so angewöhnen das er den ganzen Tag draußen bleibt?

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 74

Ein Hovi wird Euch vielleicht sogar dankbar sein, wenn er einen Hof zum Bewachen hat.

Allerdings würde ich ihm einen Raum zur Verfügung stellen, wo er sich zurückziehen kann (Garage o. ä.).

Außerdem würde ich nicht jetzt bei winterlichen Temperaturen anfangen, sondern im Frühling, wenn es bissl wärmer geworden ist. Dann gewöhnt er sich mit der Witterung auch an kühlere Temperaturen.

Und ich würde den Hund nicht sofort "raussperren", sondern beispielweise am Wochenende beginnen und einfach die Türen offen lassen, daß er rein und raus kann, wie er es mag.

Auf jeden Fall sollte das Grundstück bzw. der Teil, in dem er sich unbeaufsichtigt aufhalten darf, eingezäunt sein.

Antwort
von Samika68, 78

Der Hund bleibt sicher nicht in der Hofeinfahrt, nur, weil Du ihn darum "bittest". Hier braucht es eine Umzäunung, zum Schutz des Hundes und/oder anderer, die an Eurem Grundstück vorbeigehen.

Streunt der Hund durch den Wald, läuft er Gefahr, von einem Jäger erschossen zu werden!

Sich einen Hund zuzulegen, wenn er dann doch den ganzen Tag alleine ist, ist m. M. nach keine sinnvolle Idee.

Wenn überhaupt, gehört der Hund geschützt untergebracht, wenn er alleine ist, d.h. in der Wohnung oder unter Aufsicht.

Kommentar von sonne201506 ,

Wie gesagt es wird eingezäunt und nur wenn wir arbeiten sind ist er alleine mit rückzugsraum im Carport

Antwort
von conelke, 79

Den ganzen Tag? Auch bei Kälte und Schnee?

Die Rasse, die Du beschreibst ist ja eigentlich kein Hofhund, sondern ein Familienhund. Keine Ahnung, ob der sich den ganzen Tag draussen wohlfühlt. Es müssen ja auch die Gegebenheiten stimmen. Umzäunung etc..Das wurde ja schon erwähnt.

Um auf Nummer sicher zu gehen, dass es dem Hund auch gut geht, würde ich das mal mit einem Profi (sprich Hundetrainer) abklären, sonst hätte ich dabei kein gutes Gefühl.

Kommentar von Berni74 ,

Die Rasse, die Du beschreibst ist ja eigentlich kein Hofhund, sondern ein Familienhund.

Der Hovawart kein Hofhund??? Daß er einer ist, steht doch schon in seinem Namen.

Kommentar von friesennarr ,

Den ganzen Tag? Auch bei Kälte und Schnee?

Warum nicht, ist doch ein Hund mit viel Fell dran? Außerdem hat er einen geschützten Platz wo vermutlich auf jeden Fall trocken ist. Warm ist eh meistens egal.

Die Rasse, die Du beschreibst ist ja eigentlich kein Hofhund, sondern ein Familienhund

Die Rasse die sie beschreibt ist sogar ein ganz typischer Hofhund.

Ein Hovawart (der der den Hof verwahrt) und ein Flatcote Retriever (für draußen und zur Jagdhilfe und zum Aportieren gezogen).

Eigendlich war es bisher eine Schande, das der Hund als Haushund gehalten wurde und nicht seiner Natur entsprechend.

Kommentar von conelke ,

Na dann...:-)

Antwort
von Maxipiwi, 62

Nach drei Jahren darf er nicht mehr im Haus bleiben. Liebesentzug. Und wo bleibt der Familienanschluss? Versteh ich nicht. 

Kommentar von sonne201506 ,

Wir werden ihm sehr viel liebe und zeit schenken...seine jetzigen besitzer haben keine zeit mehr für ihn und er ist 11stunden allein in der Wohnung...nur zur Verständnis

Antwort
von Centario, 85

Er sollte anfangs immer selbst die Wahlmöglichkeit haben ob drinnen oder draußen und dann mit der Fütterung auf draußen einstellen. Wenn es geht alles zwanglos. Das Wetter hält er im geschützten Zustand bestimmt aus.

Antwort
von Sandra1234566, 56

Würde ich nicht machen, für mich würde es anhöen/anfühlen wie als würde man aus der familie verbannt und darf nur noch draussen spielen. Warum soll er jetzt nur noch draussen sein???

Kommentar von friesennarr ,

Ich lese kein "nur noch draußen sein". Ich lese: während wir nicht da sind draußen und nachts und wenn die Menschen da sind drin.

Kommentar von sonne201506 ,

Genau so danke...viele stunden sind es nicht wo er ganz allein wäre...

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 54

Besser draußen alleine, als drin alleine sein.

Ob man es ihm angewöhnen kann wird man erst sehen, wenn es so weit ist. Mein Hund liegt am liebsten draußen vor der Gartentüre und kommt nicht mal rein, wenn man sie dazu auffordert. Sie liebt ihren Garten.

Es kommt immer auf den Hund an, einen Maltester würde ich so nicht halten, aber die großen Rassen, die eigendlich für Haus und Hof gezüchtet wurden, durchaus.

Wie lange muß er alleine bleiben - mehr als 5 bis 6 Stunden sollten es nicht sein.


Antwort
von procanis, 20

Ein Hund sollte, wenn er das alleinbleiben gewohnt ist, nicht länger als ca. 4 Stunden allein bleiben. Ich hoffe, Ihr wollt den Hund nicht 8 Stunden und länger allein lassen, wenn Ihr arbeiten seid?

Wenn der Hund beim alten Besitzer sogar 11 Stunden allein in der Wohnung bleibt, warum kann er dann während Eurer Arbeitszeit nicht einfach in der Wohnung bleiben? Draussen wird er höchstens anfangen bei jedem Geräusch anzuschlagen und mit seinem Gebell die Nachbarn verärgern.

Wenn Ihr generell keinen Hund in der Wohnung wollt (nur nachts und dann vielleicht noch in einem Raum eingesperrt?) dann lasst bitte die Hundehaltung zum Wohl des Hundes ganz sein! Ein großes Grundstück nutzt dem Hund GAR NICHTS wenn er dort allein ist.

Kommentar von friesennarr ,

Es gibt auch Hunde die den ganzen Tag in der Wohnung bellen.

Warum sollte eine Indoor Zeit angenehmer sein für den Hund als eine Autdoor Zeit? Meine wäre auf jeden Fall lieber draußen als drin, die ist so gestrickt.

Und wenn ich lese, Retreiver x Hovaward dann sehe ich einen Hund vor mir der es vermulich genauso draußen besser findet als drin.

Sie schreibt von wenigen Stunden, die der Hund alleine sein soll, und das draußen - wo kommt jetzt plötzlich die hypothese her, er sei nur nachts drin. Auch steht nirgends, das er dann in einen Raum Gesperrt wird.

Unser Hofhund am Stall bleibt jede Nacht draußen bei seinen Pferden - nicht weil er nicht rein könnte, sondern weil er nicht rein will. Hunde die Aufgaben haben sind ganz anders gestrickt, als Schoßhündchen, denen schon bei einem leichten Wind das Zittern kommt.

Man sollte große Hofhunde nicht gleichsetzen mit kleinen und mittleren (selbst großen) Haushunden.

Ich nehme stark an, das es dem Hund da draußen 1000 x besser geht als einem Hund der 11 Stunden in einer Wohnung ohne irgedwelchen Input verbringen müsste.

Wenn jeder, der seinen Hund mal ein paar Stunden alleine im Garten oder Haus lässt, keine Hundehaltung haben dürfte, dann wären in Deutschland keine Hunde mehr.

Kommentar von procanis ,

Für einen Stallhund, der es nicht anders kennt ist das sicher in Ordnung. Der Hund, um den es hier geht, ist bereits drei Jahre und sein gesamtes bisheriges Leben in der Wohnung gewesen. Für den ist es eventuell ein Kulturschock.

Sicher kann der auch im Haus bellen, nur hören es da die Nachbar nicht soooo laut und die meisten Hunde bellen auch nicht so viel, als wenn sie draussen sind. Unsere zumindest schlagen im Haus nur an, wenn jemand aufs Grundstück kommt. Im Garten wird dann aber schon jede Bewegung auf der Strasse angezeigt! 

Dass der Hund nur nachts reinkommen soll habe ich nicht erfunden, es steht in der Frage. Lies doch bitte mal etwas genauer bevor Du hier lospolterst. Genau wie meine Antwort!

Wir halten echte Arbeitshunde und auch die gehören in ihrer Freizeit zur Familie und ins Haus.

11 Stunden in der Wohnung allein, ist ohnehin Tierquälerei, genauso wie ein Hund der 11 Stunden am Stück allein im Garten sitzt.

Antwort
von rosek, 57

ist alles eine gewöhnungssache ...

würde den hund einfach eine woche lang mal mind. 2 stunden draussen lassen ...

dann eine woche lang 4 stunden ...

eine woche lang 6 stunden usw.

Achtet aber auf einen Zaun und ein Ort, wo sich der Hund zurückziehen kann und vor der Witterung geschützt ist (Hundehütte/zwinger)

Antwort
von brandon, 20

Wenn jemand bei ihm ist ja.

 Kein Hund möchte allein sein, das ist gegen seine Natur.

LG

Antwort
von Chewbaccat, 24

Unter solchen Umständen hält man den Hund im Normalfall nicht allein. Da können Frust und Einsamkeit auftreten, der Hund sich langweilen etc. (Dann kann es passieren, dass er Tag ein, Tag aus bellt, sich das Fell raus reißt,...)
Vlt wäre ein Artgenosse als Begleiter ja einzurichten, wenn der Platz da ist?

Ansonsten ist alles eine Gewöhnungssache und gut umzusetzen.

Antwort
von LiselotteHerz, 71

Das hängt von der Rasse ab.

Es ist verboten, einen Hund frei im Wald laufen zu lassen, das weißt Du schon? lg Lilo

Kommentar von sonne201506 ,

Danke, ja das weiß ich. Es ist Hoverwardt/Flat coatet Retriver Mischling.

Antwort
von 1CarpeDiem1, 33

Einen Hund im Feld und Wald alleine rumstreunen lassen ist verboten und wenn er wildert,darf der Jäger ihn erschiessen. Er kann tagsüber natürlich auch im Garten bleiben,wenn jemand dabei ist. Er sollte aber nicht allein draussen gehalten werden,er braucht Familienanschluss. Hat der Hund sehr kurzes Fell,geht das im Winter natürlich nicht so lange. Er darf nicht enfach nach draussen verbannt werden,erst recht nicht,wenn keine Zuhaus ist.

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