Frage von lunabx, 32

Kann ich einen 14 jährigen Kater,der schon immer allein gehalten wurde mit einem Baby Kätzchen vergesellschaften?

Seit dem wir in eine neue Wohnung gezogen sind,in der wir eine Art Galerie mit Leiter haben,zieht sich unser 14-Jähriger Kater Fly immer dort hoch zurück.Jetzt überlegen meine Mutter und ich,uns vielleicht noch eine Katze anzuschaffen.Höchstwahrscheinlich ein Baby.Jetzt sind wir uns aber unsicher,ob das für Fly okay ist.Ich bräuchte da dringend Rat :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von polarbaer64, Community-Experte für Katze, Katzen, Tiere, 12

Definitiv NEIN !

Ein 14-jähriger Kater kann nichts mehr mit einem Baby anfangen. Zumal er scheinbar überhaupt keine anderen Katzen kennt, und somit desozialisiert ist. Der wäre hoffnungslos damit überfordert und über Gebühr gestresst.

Wenn es unbedingt noch eine Katze sein muss (das hättet ihr euch eigentlich 14 Jahre früher überlegen sollen, da Einzelhaltung von Katzen nicht artgerecht ist), dann entweder auch ein älteres ruhigeres Semester, oder wenn schon Baby, dann davon bitte zwei!

Kein Tierheim vermittelt ein einzelnes Katzenkind zu einem Katzenopa. Kitten werden nur zu zweit vermittelt oder zu einer jüngeren Katze dazu. Aus gutem Grund.

Wenn zwei kleine Fellnasen sich gegenseitig zum Spielen haben, lassen sie den Oldie weitgehend in Ruhe, und er kann zuschauen. Ein einzelnes Katzenkind würde ihn die ganze Zeit in seinem Übermut anhüpfen und mit ihm spielen wollen. Der Alte würde nur noch gestresst reagieren und das Kleine wegschicken wollen. - Dann hättest du zwei unglückliche Katzen. - Das ist es ja hoffentlich nicht, was du erreichen willst.

Was mir Bedenken für Katzenkinder macht, ist eure Galerie mit Leiter. Ein Katzenkind kann sowas noch nicht richtig benutzen. Das müsstet ihr, zumindestens, wenn die zwei klein sind, irgendwie absichern, dass die da nicht abstürzen können. Das könnte in bösen inneren Verletzungen enden... .

Also überlegt euch das gut, wie ihr es machen wollt. Ein einzelnes Katzenkind geht auf jedenfall nicht. Entweder zwei, oder eine ältere Katze.

Kommentar von polarbaer64 ,

Dankeschön für´s Sternchen :o) .

Expertenantwort
von Negreira, Community-Experte für Katze & Katzen, 16

Kannst Du Dir vorstellen, daß ein 80-jähriger Großvater gern jeden Tag am Baum gefesselt mit seinem Enkelkind Cowboy und Indianer spielt? So ähnlich mußt Du Dir das Ganze vorstellen.

Nicht nur, daß da eine neue Katze in das Reich Eures alten Katers eindringen und ihm seine Rechte streitig machen will, es muß auch noch ein Winzling sein! Bitte denkt doch mal an Euer Tier und setzt es nicht diesem völlig unnötigen Streß aus. Eine ältere Katze zieht sich gern zurück, das machen meine beiden auch. Sie schlafen viel mehr als früher, sind aber lt. Tierarzt völlig gesund. Ihr soltet erst mal abklären lassen, ob mit Eurem Kater alles in Ordnung ist, bevor Ihr so eine weitreichende Entscheidung trefft.

Natürlich kann so eine Vergesellschaftung gut gehen, aber ich würde damit erst mal nicht rechnen.

Antwort
von jww28, 19

Hi,

bitte schaut erstmal ob bei Fly alles okay ist, wenn Katzen sich zurückziehen, sind sie evtl auch krank und da solltet ihr erstmal mit ihm zu einen Tierarzt gehen. Wenn er körperlich okay ist, schaut erstmal das ihr ihm das ankommen im neuen Heim so gut wie es geht gestaltet, zb eine feste Spiel und Knuddelstunde mit darauffolgenden Füttern, Katzen gewöhnen sich schnell an feste Tagesabläufe und an die Zeiten. Und das erleichtert etwas das ankommen im neuen Revier.
Eine neue Katze würde ich erst holen, wenn bei ihm wieder alles zu 100% in Ordnung ist und dann auch nicht grad ein Baby, er ist im Seniorenalter, was soll er mit ein Kleinkind anfangen?

Antwort
von Joschi2591, 19

Schwierig zu beurteilen, da uns der Charakter des Katers nicht bekannt ist.

Ich würde es nicht machen. Er war sein Leben lang allein und ist jetzt in einem Alter, in dem es ihm schwerfällt, sich noch auf Artgenossen einzustellen. Das sich zurückziehen ist bei diesem Alter nichts Ungewöhnliches und nur ein Zeichen, dass er mehr Ruhe als früher braucht.

Es kann aber auch das genaue Gegenteil passieren, und er freut sich auf einen Artgenossen, aber, wie gesagt, wir kennen ihn nicht.

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