Kann ich eine Inkasso-Geldforderung anfechten und hat es überhaupt Sinn?

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11 Antworten

Nun ist die Frage: rentiert es sich bei so einem Fall einen Anwalt einzuschalten oder doch lieber einfach das Geld überweisen?

Beides nicht sinnvoll. Ich nehme an eine RSV hast du nicht?

Zum Widerrufsrecht bei Reisen gibt es einige Dinge zu beachten. Hier mal lesen:

http://www.kanzlei-hollweck.de/ratgeber/reisebuchung/

Dann weiteres Vorgehen planen.

Niemals Geld an ein Inkassobüro zahlen.

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Du hast einen Vertrag abgeschlossen und diese nicht widerrufen. Sehr dumm für dich, aber du musst bezahlen. Hättest du parallel dem Anbieter einen Widerruf zugeschickt oder ähnliches, sähe es völlig anders aus.

Die Einschaltung eines Inkassos war aber Blödsinn und muss im Normalfall von dir nicht bezahlt werden. Ich kann mich Franneck nur anschließen: Gib mal durch, was in der Forderungsaufstellung an gebühren steht.

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Gib mal die Forderungsaufstellung des Inkassos durch.

Grundsätzlich würde ich empfehlen, die Hauptforderung zzlg. Gebühren für die Rücklastschrift und für den Mahnbrief direkt an den Anbieter zu überweisen. Der Vertrag und damit die Zahlungspflicht besteht ja offensichtlich weiter.

Das Inkassoschreiben würde ich aufgrund fehlender Vollmacht erstmal zurückweisen.

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Zunächst mal muss Travel24 gar nichts lösen, den Schlamasel hast Du dir alleine eingebrockt und bist jetzt aus irgendwelchen Gründen der Meinung, Travel24 müsse jetzt mal gefälligst kulant sein.

Bei Buchung gehst Du einen rechtsgültigen Vertrag ein, den Du durch Nichtzahlung gebrochen hast. Anstatt mit einem Anwalt solltest Du mit Travel24 reden, ob sich das nicht anders lösen lässt.

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Beim Anwalt vorbeischauen kostet zwischen 100-150 Euros. Das Ticket kostete 300 Euro, ergo wäre die Sache für mich schon geklärt, ich würde die Travel24 bezahlen und aus dem Fehler lernen.

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Die Travel24 gibt solche Fälle an ein Inkassobüro ab und nimmt da nicht groß Kontakt mit dir auf. Du hast ein Ticket gekauft, also kam ein Vertrag zustande und somit eine Zahlungspflicht. Durch die Rückbuchung hast du schuldhaft den Vertrag verletzt. Es spielt dabei keine Rolle, ob du umsteigen musstest oder einen Direktflug gebucht hast. Schliesslich weisst du schon bei der Buchung ob du umsteigen musst. Also kannst du der Travel24 keine Schuld geben. Was also willst du mit einem Anwalt. Der wird von dir für seine Beratung ein Honorar kassieren und dir sagen, dass du zahlen musst. Also zahle den Betrag direkt an Travel24 und entschuldige dich dafür. Vielleicht kannst du mit einer Entschuldigung die Inkassogebühren sparen. Kommt eben auf einen Versuch an. Wenn da jemand Grund hat sauer zu sein, kann das nur die Travel24 und nicht du sein. So eine Vorgehensweise wie von dir praktiziert verursacht freilich Ärger bei der Travel24.

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Die haben Dir doch auf die Mailbox gesprochen - es wäre nach menschlichem Ermessen nun an Dir gelegen, Kontakt aufzunehmen und die Sache zu (er)klären.

Nun sauer zu sein, weil DIE sich nicht gemeldet haben? Naja...

Bevor es noch teurer wird, würde ich an Deiner Stelle bezahlen.

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Kommentar von franneck1989
19.08.2016, 13:35

Bevor es noch teurer wird, würde ich an Deiner Stelle bezahlen.

300,- Inkassogebühren sind schon ein starkes Stück. Die würde ich in keinem Fall zahlen.

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Mal davon abgesehen dass du im Unrecht bist und deine Zahlungsverpflichtung besteht und mit jedem Brief vom Inkassobüro wesentlich teurer wird, macht man das folgendermassen (wenn man im Recht ist).

1.Auf Forderungen per Email gar nicht reagieren. Sie sind in 90% aller Fälle, von Betrügern, gefälscht um dich abzuziehen.

2. Schriftliche Mahnung des Gläubigers oder Forderungsabtretung an Inkassobüro.

Man muss es nicht tun, (ich rufe immer an weil mir der Papierkram und das Porto zu schade ist) aber man kann einen bestimmten Brief schreiben, dass die Forderung unrechtmässig ist, du auf keinen Fall zahlen wirst und einem Mahnbescheid unbesorgt entgegensiehst.

3. Wenn das Inkassobüro das Geld wirklich haben will, das kommt gar nicht so selten vor, weil die von dem Vorgang kaum Ahnung haben, weil sie die Forderungen vom Gläubiger aufkaufen.

Muss es nun beim Amtsgericht/Mahngericht einen Mahnbescheid erlassen.

Erst jetzt wird es erst für dich.

Du musst an das Mahngericht, innerhalb der gesetzten Frist, zurückschreiben dass die Forderung nicht besteht.

Wenn möglich Gründe oder Überweisungskopien mitschicken.

4. Das Mahngericht entscheidet dann über die Rechtmässigkeit der Forderung.

Hat sie zu Unrecht bestanden wird das Ding niedergeschlagen und das Inkassobüro schaut in die Röhre, wenn du natürlich weisst das die Forderung zu Recht besteht ist das ein gefährliches Spiel.

Bei geringen Forderungen oder zweifelhafter Rechtslage gehen die Inkassobüros meist nicht diesen Weg, weil unrentabel für sie.

Wenn sie das durchziehen hast du ein wenig Zeit gewonnen aber die Sache ist jetzt "sauteuer" geworden.

FG.

Raider

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Kommentar von franneck1989
19.08.2016, 13:18

Du musst an das Mahngericht, innerhalb der gesetzten Frist, zurückschreiben dass die Forderung nicht besteht. 

Man muss dafür den Vordruck verwenden

Wenn möglich Gründe oder Überweisungskopien mitschicken.

Das interessiert niemanden. Zeitverschwendung

4. Das Mahngericht entscheidet dann über die Rechtmässigkeit der Forderung. 

Nein, das Mahngericht entscheidet überhaupt nichts. Es weist den Gläubiger darauf hin dass er nun das streitige Verfahren eröffnen kann. Tut er das nicht ist die Sache gegessen

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Kommentar von wurzlsepp668
19.08.2016, 14:19

komisch, in den Fällen, wo gegen meine Mahnbescheide Einspruch eingelegt wurde hat das Mahngericht kein einziges Mal über die Rechtmäßigkeit der Forderung entschieden .....

wie sollte das Gericht auch darüber entscheiden?

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Die Sache mit Mahnungen und Mahngebühren ist eine Sache, wenn man nicht bezahlt, aber du hast das Geld zurücküberweisen lassen!

Also Leistung buchen -> Geld zahlen, per Überweisung -> Geld zurückholen ohne Nachricht an den Verkäufer... Diese Herangehensweise wird normalerweise von Trickbetrügern genutzt!

Sei froh, dass die lediglich Inkasso einschalten und dich nicht wegen Betrugversuch anzeigen!

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Kommentar von EXInkassoMA
19.08.2016, 12:20

Ist kein betrug denn er hat keine leistung beansprucht. Anders wäre es wenn er nach Nutzung des Tickets die lastschrift widerrufen hätte 

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Kommentar von kevin1905
19.08.2016, 12:20

Sehe den Betrug hier nicht...

Per Überweisung wurde auch nicht gezahlt...

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Kommentar von mepeisen
19.08.2016, 13:31

Sei froh, dass die lediglich Inkasso einschalten

Aber selbst dafür gab es 0 Gründe.

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Da wird dir kein Anwalt helfen können. Bezahl das Geld, du bist schließlich einen Vertrag mit Travel24 eingegangen und musst das auch bezahlen. Du hättest versuchen können zu stornieren, umbuchen etc. aber einfach Geld zurück buchen lassen macht den Vertrag nicht hinfällig.

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Sie sind auch nicht verpflichtet, mit Dir Kontakt aufzunehmen. Bezahl einfach und gut ist.

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