Frage von Minki007, 75

Kann ich eine 2 JAHRE alte Katze an einen Welpen gewöhnen?

Meine Katze ist sehr, naja sagen wir arrogant ? Er ist ein Freigänger, ich spiele mit dem gedanken mir in den nächsten Jahren (wenn es sich natürlich Zeitmäßig besser ausgeht) einen Welpen zu holen, ist es möglich die zwei aneinander zu gewöhnen oder denktnihr das meine Katze dann nicht mehr nachhause kommt?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Minki007,

Schau mal bitte hier:
Hund Katze

Antwort
von Samika68, 46

Möglich wäre es - mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen.

Aus Sicht der Katze macht ein Hund allerdings keinen Sinn.

Bedenke auch, dass gerade Freigänger-Katzen oft sehr schlimme und meist nur negative Erfahrungen mit Hunden machen, bzw. schon gemacht haben.

Als wir unserer eingefleischten Freigänger-Katze damals einen Hund "präsentiert" haben, hat sie - trotz behutsamer Annäherung des Hundes unter Aufsicht - dem Hund unmissverständlich klar gemacht, was sie von ihm hält - nämlich gar nichts.

Sie kam nur noch selten nach Hause und wenn, dann nur kurz zum Fressen und um eventuell mal ein Nickerchen zu machen.

Die Katze war sehr lange stets angespannt, wenn der Hund in der Nähe war.

Ich habe darunter sehr gelitten, weil mir die Katze etwas fremd vorkam und ich mir die Schuld für ihre Verstörtheit gegeben habe :-(

Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis sie sich - geduckt schleichend - an dem Hund vorbei getraut hat. Freunde wurden die beiden nicht...

Zurückblickend muss ich gestehen, dass ich ihr das nie wieder antun würde!

Bitte denke sehr gut darüber nach! Solch eine Veränderung kann für Katzen sehr schwerwiegend sein!

Antwort
von xttenere, 25

Falls Deine Katze Hunde akzeptiert, und nicht gleich voller Panik davon rennt  wenn sie einen Hund nur schon von weitem sieht....könnte dies klappen.... Betonung auf *könnte*

Mein Kater war 12, als unser neuer Welpe einzog....aber er war mit Hunden aufgewachsen. Die Kätzin kam mit 2 Jahren zu uns....in einen Haushalt mit 3 Hunden....es funktionierte vom 1. Moment an....obwohl sie bis dahin eine reine Wohnungskatze war.

Wenn Du viel Geduld aubringst....vielleicht mehrere Wochen....und die Katze eine Rückzugsmöglichkeit hst...könnte es klappen..

Eine Garantie gibt es nicht.

Antwort
von bartman76, 44

Möglich ist es. Bei uns hat der Kater sein Revier schon arg verteidigt, so dass wir den Hund gut im Auge behalten mussten. Heute sind die zwei die besten Freunde.

Antwort
von Sumselbiene, 42

Möglich ist alles, wir haben uns kürzlich zu unseren 6 und 4 Jahre alten Katzen einen 4 Jahre alten Hund geholt.

Nach einigen Zickereien und Geschmolle haben sie sich nun alle aneinander gewöhnt.

Es kommt auf das Wesen der Katzen und des Hundes an. Wenn du eher eine ruhige Katze hast, aber dann einen sehr quirliegen, aufgeregten Welpen holst, kann das schon mal nach hinten losgehen.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 29

Ja - man braucht blos Zeit.

Antwort
von banane131, 20

Die Katzen meiner Mama sind auch , sagen wir mal, arrogant.... alle über 10 Jahre alt.

Als sie mit ihnen hergezogen ist, ging es nicht mehr anders. Sie sind den Hunden begegnet. Und siehe da, nichts ist passiert. Im Gegenteil. Sie hüpfen an den Hunden vorbei oder über sie drüber.

Also immer gut Mut!

Antwort
von MarkusGenervt, 30

Wenn Deine Katze so "arrogant" ist, dann solltest Du vielleicht erst mal testen, wie sie mit einem – fremden – Welpen klar kommt.

Abgesehen davon wirst du ohnehin von einem VERNÜNFTIGEN und VERANTWORTUNGSVOLLEN Verkäufer erst einmal mit Tier und Verkäufer nur einen Besuch bei Euch bekommen. So könnten alle dann schauen, ob auch alles in Ordnung geht.

Wenn der Verkäufer Euch den Welpen gleich mit gibt, dann stimmt etwas nicht. Es gibt viele Verkäufer, die das so machen. Aber die sind verantwortungslose Tierhändler und mehr am Profit interessiert, als am Tierwohl. Dementsprechend musst Du bei so einem dann auch mit allen möglichen Folgekosten beim Tierarzt rechnen.

Aber zurück zur Katze :) Deine Katze wird sich nicht gleich verkrümeln, denn schließlich ist das ihr zu Hause. Allerdings schätze ich eher, dass – aber nur im schlimmsten Fall – der Welpe eine geballert bekommt.

Dennoch muss ich aus eigener Erfahrung sagen, dass Katzen und Hunde eigentlich sehr gut miteinander klar kommen. Meistens dauert es immer ein bisschen, bis sie sich aneinander gewöhnt haben – je nach dem 1-3 Wochen –, aber dann sind sie unzertrennlich. Die schlafen sogar zusammen. So was ist nichts Ungewöhnliches:

http://1.bp.blogspot.com/-FgySxUkNcjw/UdDy2cBn5FI/AAAAAAAAA0Y/UU5xB30rMH8/s1600/...


Kommentar von LukaUndShiba ,

Sorry aber welcher Züchter kommt einen mit den Welpen besuchen? 

Das ist nämlich genau das was man nicht machen sollte! Sich den Welpen nachhause bringen lassen. 

Und kein seriöser Züchter besucht seine zukünftigen Käufer mit dem Welpen.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Was ist das denn für ein Kappes?

Woher soll ein verantwortungsvoller Züchter/Verkäufer denn dann wissen, in welches zu Hause sein Tier kommen wird?

So ein Verhalten ist genau so verantwortungslos, wie die Kofferraum-Verkäufe auf dem Tier-Flohmarkt.

Bist Du auch so ein Züchter oder woher hast Du das?

Kommentar von LukaUndShiba ,

Ich habe nur selber genug Kontakt mit seriösen Züchtern und auch meine Oma hat früher mal Collies gezüchtet.

Kein  Züchter besucht dich, wenn du nicht grade um die Ecke wohnst vor dem Verkauf. 

Ein ordentlicher Züchter fühlt dir auf den Zahn und gibt nur dann Welpen raus wenn er ein gutes Gefühl bei dir hat.

Ich bezweifle stark das du schon mal mit mehreren seriösen Züchtern zu tun hattest. 

Tierheime machen vorkontrollen. 

Kommentar von MarkusGenervt ,

Wer sich selbst als seriös bezeichnet und wer es dann auch wirklich ist, das sind stets zwei Paar Schuhe.

Ich möchte Deiner Oma ja nicht zu nahe treten oder Dir, aber an der Stelle bist Du dann wohl doch sehr voreingenommen.

Nicht einmal ein gut erfahrener Psychologe würde irgend einen Pfifferling auf eine Charakter-Einschätzung von Personen geben, die man gerade erst kennen gelernt hat. Da ist das "auf den Zahn fühlen" einfach nur eine sehr bequeme Art, sich um die wahre Verantwortung drücken zu können.

Leider haben ja aber auch noch nie sehr viele Menschen mit Verantwortung etwas anfangen können – auch wenn dieser Schild immer gerne hoch gehalten wird.

Aber ja, ich habe einige verantwortungsvolle und viele verantwortungslose "Züchter" kennen gelernt. Leider gibt es immer noch keine gesetzlichen Regularien und jeder Tier-Messie darf sich "Züchter" nennen. Züchter verdienen Geld und das ist leider die meist verbreitetste Motivation. Die sog. "Tier-Liebe" ist nur die Alibi-Gelegenheit.

Doch ich gebe gerne zu, dass auch ich einmal auf diesen Usus hereingefallen bin, bis mich mal ein wirklich verantwortungsvoller Züchter selbst darauf hingewiesen hat.

Wem das nicht einleuchten will, der lügt sich einfach nur selbst was in die Tasche. Denn dann muss man sich nicht bemühen und auch selbst mal Verantwortung übernehmen.

Kommentar von Berni74 ,

Züchter verdienen Geld und das ist leider die meist verbreitetste Motivation.

Wenn das Dein Bild von Züchtern ist, hast Du offenbar wirklich noch keine kennengelernt.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Ich bin immer noch der Meinung das du von uns beiden hier derjenige ohne Ahnung bist ^^

Glaub mir ich erkenne seriöse Züchter und weiß wo drauf man achten muss.

Auch die meisten Experten hier zum Thema Hund würden dir wohl widersprechen.

Das Papiere nichts zu bedeuten haben ist mir klar, denn auch im VDH gibt es schwarze Schafe.

Man muss nur das nötige Wissen haben um dort unterscheiden zu können.

Ich will mal sehen wie du dir das vorstellst bei einem Züchter einer selteneren Rasse der seine Hunde auch meist an Leute verkauft die über 5 Stunden entfernt wohnen. Sagen wir einfach mal der hat 5 Welpen und nur ein Interessent wohnt recht nah.

Hast du dir mal überlegt was für ein Stress das für die Welpen ist? 

Kommentar von MarkusGenervt ,

Ja, und wie kommen die Tiere dann zum Käufer, wenn der 5 Stunden weit weg wohnt? Das geht dann wahrscheinlich mit Zauberei.

Ich frage mich ohnehin, wieso jemand 5 Stunden reisen muss, um sich ein Tier zu besorgen. Das hat dann auch nichts mehr mit Tierliebe zu tun, sondern mit Prestige.

Was fällt Dir denn dazu als Ausrede ein?

Kommentar von Berni74 ,

Um einen guten, gesunden und wesensfesten Rassehund zu bekommen, fährt man selbstverständlich auch mal etwas weiter weg. Das spricht absolut für den Welpemkäufer. Leute, die nur in ihrer direkten Umgebung nach Züchtern schauen, sind schlichtweg zu bequem, und denen ist es unterm Strich absolut egal, wie gut oder schlecht die Zuchtstätte ist.

Und aus Züchtersicht - ein Welpenkäufer, der auch mal eine längere Anfahrt in Kauf nimmt und trotz dieser den Welpen womöglich auch in den ersten Wochen noch mehrmals besucht, der meint es wenigstenn wirklich ernst und scheut keine Kosten und Mühen für sein zukünftiges Familienmitglied.

Kommentar von LukaUndShiba ,

Es geht da drum was passiert wenn dann dein angeblich seriöser Züchter feststellt das es doch nicht so toll dort ist. Dann darf er die Welpen also den ganzen Weg noch mal zurück Karren was dann auf 10 Stunden fahrt für die Hunde kommt.

Wenn jemand seinen Hund aber kauft und abholt bleibt es bei 5 Stunden da er ihn ja nicht zurück fährt.

Und es gibt einige gute Gründe dafür zu weit entfernten Züchtern zu fahren und das nehmen sich viele erfahrene Leute in Kauf.

1. Die Züchter in der Nähe sind für die Tonne oder es spricht einfach von der Sympathie her nicht zu. Und Sympathie ist wichtig denn mit einem seriösen Züchter pflegt man ein Hunde leben lang guten Kontakt.

2. Seltenere Rassen? Was soll man denn nun mal tun wenn man eben eine Rasse möchte die es bisher kaum gibt und von dem es vielleicht Deutschland weit zwei Züchter gibt? Soll man dann da drauf verzichten obwohl diese Hunde vielleicht perfekt zu einem passen könnten? Und sich dann lieber nen 0815 Labrador zulegen da es die Züchter an jeder Ecke gibt, man aber mit der Art des Labradors nicht klar kommt? (Labrador kann man in diesem Fall auch durch jede andere Rasse ersetzen von denen es VDH Züchter in Maßen gibt) 

Ich will mir irgend wann in ferner Zukunft vielleicht einen Thai Ridgeback zulegen, die zuchtstätte die ich mir ausgesucht habe (viele gibt es davon nämlich bisher auch nicht) liegt auch nicht grade um die Ecke. Und ja ich habe die Züchter sogar jetzt schon mal besucht und mir die Rasse live angeschaut obwohl es noch in den Sternen steht wann ich mir so einen Hund holen werde.

Ja Ja ... Ich bin schon ein richtig übler Mensch ohne Tier liebe ... Warum hole ich mir nicht lieber nen Thai Welpen auf Bestellung von dem Händler der über Youtube wirbt und die irgend wo aus dem Ausland dann hier her verfrachtet bis vor meine Haustür auf Bestellung ... ~

Kommentar von MarkusGenervt ,

Es geht da drum was passiert wenn dann dein angeblich seriöser Züchter feststellt das es doch nicht so toll dort ist. Dann darf er die Welpen also den ganzen Weg noch mal zurück Karren was dann auf 10 Stunden fahrt für die Hunde kommt.

Aber es ist dann auch gleich viel toller, dass der Züchter es erst gar nicht mitbekommt, wenn es beim Käufer nicht so toll ist.

Ja, das leuchtet gleich jedem sofort ein.

Warum hole ich mir nicht lieber nen Thai Welpen auf Bestellung von dem Händler der über Youtube wirbt und die irgend wo aus dem Ausland dann hier her verfrachtet bis vor meine Haustür auf Bestellung ... ~

Was ist das denn für eine sinnfreie Argumentation? Welcher Horst kauft sich Hunde im Ausland? Was hat das bitte noch mit Tierliebe zu tun?

Wenn sich jemand einen Hund zulegen möchte, dann kann er das auch in der Nähe machen. Wenn aber jemand unbedingt irgend eine super-seltene Rasse haben möchte, dann ist das eher Schmuckliebe als Tierliebe.

Die Tierheime sind voll mit Tieren, die ein zu Hause suchen und Du kutschierst um die halbe Welt, um Dir so ein Mode-Hündchen zu besorgen.

Respekt vor soviel Liebe zum Tier. Das macht alles gleich viel verantwortungsvoller.

Ich könnte das hier noch tagelang weiter machen, denn Deine Argumente sind einfach schlecht. Doch ich habe da noch ein Leben außerhalb von GuteFrage. Daher entschuldige, wenn ich Dir jetzt das letzte Wort überlasse :)

Bitte schön …

Kommentar von LukaUndShiba ,

Das du nicht mal die Ironie im letzten Abschnitt erkannt hast ist schon armselig. 

Du bist ja eh davon überzeugt du weißt alles besser und selbst wenn dir hier hundert erfahrene Leute was anderes sagen würden wärst du noch von deiner Meinung überzeugt. 

Du hast einfach keine Ahnung von Züchtern und Rassehunden und das ist Fakt.

Schönen Tag noch :3

Kommentar von Berni74 ,

Die Krux bei Deiner Antwort liegt schon darin, daß Du offenbar keinen Unterschied zwischen Züchtern und Verkäufern machst. Scheinbar hast Du Dich noch nie ernsthaft mit dem Thema Hundezüchter auseinandergesetzt - solltest Du mal tun ;-)

Kommentar von MarkusGenervt ,

Ja, genau das ist das Problem.

Züchter und Verkäufer sind ja ständig völlig unterschiedliche Personen.

Und all die Züchter, die sich selbst als so seriös und – wie war das, ja richtig – "verantwortungsvoll" bezeichnen, haben natürlich auch gar kein Interesse am Geld. Es geht ja immer nur um das Tier und dass es dem Tier gut geht.

Ich frage mich nur, wie die das feststellen wollen, ob es dem Tier auch wirklich gut gehen wird.

Oder ist etwa "blindes Vertrauen" das neue "Verantwortung"?
Ich meine, kann ja sein und es hat mir noch keiner gesagt.

Ehrlich, wie manche Menschen mit dem Begriff "Verantwortung" umgehen, ist an Sinnleere nicht mehr zu überbieten, bzw. unterbieten. Da könnte man aus dem K0tzen glatt nicht mehr raus kommen.

Kommentar von Berni74 ,

Ehrlich, wie manche Menschen mit dem Begriff "Verantwortung" umgehen,
ist an Sinnleere nicht mehr zu überbieten, bzw. unterbieten.

Da gebe ich Dir absolut recht. Es soll Leute geben, die es tatsächlich gut heißen, mit einem Welpen 500 Kilometer zu potentiellen Käufern zu fahren, nur um zu schauen, ob es ihm dort gut gehen könnte oder nicht. Das ist in der Tat sinnleer hoch 10. Solche Leute zeigen, daß sie von verantwortungsvoller Welpenaufzucht, Prägung und Sozialisierung absolut keine Ahnung haben.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Ob 500 km oder 5 h – mein Kommentar von oben!

Prägung? Reden wir von Vogel-Küken oder Hunde-Welpen?

Kommentar von Berni74 ,

Prägung? Reden wir von Vogel-Küken oder Hunde-Welpen?

Mit dieser Frage disqualifizierst Du Dich nun vollends und beweist, daß Du von Hunden offenbar keine Ahnung hast. Sorry, aber an dieser Stelle bin ich raus aus dieser mittlerweile sinnlosen Diskussion, die auch mit der urspünglichen Frage nichts mehr zu tun hat.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Mit dieser Frage disqualifizierst Du Dich nun vollends und beweist, daß Du von Hunden offenbar keine Ahnung hast.

Und was ist jetzt Dein so überzeugendes und einleuchtendes Argument?

… die auch mit der urspünglichen Frage nichts mehr zu tun hat.

Das brannte mir auch schon auf der Zunge …

Kommentar von Berni74 ,

Ein Züchter fährt mit den Welpen nicht zu den potentiellen Käufern, um zu schauen, ob es da alles in Ordnung geht. Das wäre auch nicht sonderlich verantwortungsbewußt, den Kleinen für nichts dem Fahrtstreß auszusetzen.

Ich kenne keinen Züchter, der das macht - und alle Züchter, die ich kenne, sind seriös und verantwortungsvoll.

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