Frage von hexenrw 11.04.2011

Kann ich den Unterhalt noch einklagen?

  • Hilfreichste Antwort von HAKINOM 11.04.2011

    Geh ganz schnell zu einem Anwalt der auf Familienhilfe spezialiert ist. Natürlich kannst Du den Unterhalt noch einklagen. Ob Du ihn bekommst ist eine andere Frage. Wenns darum geht haben  die Erzeuger angeblich selbst kein Geld. Ich habe das damals auch durchgekämpft und am Schluß mußte er alles nachbezahlen. Da war meine Tochter schon über 18 und ausgezogen. Ich finde Du bist es Deiner Tochter schuldig. Jetzt wo sie daraufgekommen ist, fühlt auch sie sich besser wenn Du es wenigstens versuchst.

  • Antwort von Eifelmensch 12.04.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, klagen kannst du, bis die Tochter volljährig ist. Danach muss sie das dann selbst machen.

    Rückwirkende Forderungen sind  nicht möglich.

    Eventuelle Unterhaltsschulden laufen erst ab dem Zeitpunkt der Zahlungsaufforderung (Inverzugsetzung) auf.

  • Antwort von Lissy832 11.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    nun ja, da du den kindesvater ja all die jahre nicht gebraucht hast und dich nicht gekümmert hast wird ja mit sicherheit auch kein titel bestehen, richtig? dann sehen die chancen sehr gering aus! mal davon hast du sicher auch schon vorher gewusst und begriffen das nicht nur du allein für das kind verantwortlich bist! dein mann schon garnicht! aber ihr habt es so gehandhabt, 17 jahre lang!!!! und jetzt aufeinmal wieder so ein sprung??? sorry ich finds lächerlich bei dem mann jetzt noch was zu erwarten! du hast den anspruch des kindes 17 jahrelang nicht geltend gemacht! auf das geld könnte ich schon aus prinzip verzichten!

  • Antwort von Trixie31 11.04.2011

    Werden Unterhaltsansprüche nicht rechtzeitig geltend gemacht, dann verjähren diese nach 3 Jahren nach §§ 197 Abs. 3, 195 BGB. Der Beginn der Verjährung ist dabei das Ende des Jahres, indem der Anspruch entstanden ist. Damit der Antragsteller jedoch überhaupt einen Anspruch auf die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen hat, müssen diese laut § 1613 BGB konkret angefordert worden sein. Für den Antragsteller bedeutet dies, dass der zu Unterhaltszahlungen Verpflichtete, konkret zu einer monatlichen Unterhaltszahlung aufgefordert worden sein muss - am besten durch ein anwaltliches Schreiben - oder dass der zu Unterhalt Verpflichtete aufgefordert wurde, seine wirtschaftlichen Verhältnisse darzulegen.

  • Antwort von boudicca 11.04.2011

    ja das recht hast du im namen deiner tochter oder sie wenn sie 18 ist und dann ihren vater verklagt auf unterhalt. doch du kannst niemanden verklagen der nicht da ist, du musst ihn vorher finnden und anwalt für famielienrecht unterhaltsrecht

  • Antwort von Trixie31 11.04.2011

    Klar kannst Du noch Unterhalt einklagen. Rückwirkend leider nicht, aber für die Zukunft. Also nichts wie hin zum Anwalt, ich denke mal, Fachrichtung Familienrecht :)

     

  • Antwort von Boeseronkel96 11.04.2011

    Ja,der Vater muss für alle 11 Jahre blechen!

    Wird also ordentlich Kohle geben ;)

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