Frage von kathy1234, 71

kann ich das umgangsrecht verhindern?

hallo,mich würde interessieren,ob es möglich ist das Umgangsrecht für meinen Sohn zu verhindern oder was kann ich tun.Ich habe einen sohn von 3 jahren und sein Vater hat mich jetzt vor Gericht geschleppt am 24.11.2016 wegen der Umgangsregelung.Bisher habe ich alles so geregelt,das er keinen Kontakt zu ihm hatte. Er ist arbeitslos und er ist nicht gut für ihn,weil er auch keinen Unterhalt zaheln kann,aber laut meinen Freunden wird er sein recht auf seinen Sohn bekommen... Kann ich gegen diese Gerichtsverhandlung noch etwas tun oder was soll ich machen,ich möchte nicht das er seinen sohn sieht,denn er ist nicht gut für ihn..

Antwort
von DieKatzeMitHut, 48

In so einem Streitfall entscheidet das Gericht - und zwar im Interesse deines Sohnes. Dagegen kannst du dann im Grunde auch nichts mehr machen, außer in Revision zu gehen und das ganze noch länger auszutragen - wenn es aber keine gewichtigen Gründe gibt, wird ihm aber niemand das Umgangsrecht absprechen.

Bei solchen Dingen sollte man als Elternteil auch einfach in der Lage sein persönliche Streitigkeiten mit dem ehemaligen Partner beiseite legen zu können. Dein Kind hat ein Recht darauf seinen Vater kennen zu lernen. Und du solltest froh sein, dass dieser das auch will.

Es gibt weitaus wichtigeres im Leben, als wie viel man verdient..

Antwort
von DFgen, 17

Jedes Kind hat ein "Recht auf Umgang mit beiden Eltern" - BGB § 1684.

Darauf beruht das Umgangsrecht des Kindsvaters. Wenn der Mann die Vaterschaft anerkannt hat, so wirst du ihm das Umgangsrecht nicht verwehren können.

Er hat übrigens auch Anspruch auf das gemeinsame Sorgerecht mit dir. Sollte er auch dieses einfordern - was ihm auch gegen deinen Willen nicht verwehrt werden darf - so wirst du künftig alle relevanten Entscheidungen für das Kind (Wohnort, KiTa, Schule, Religionszugehörigkeit, ärztliche Eingriffe usw...) mit ihm gemeinsam treffen müssen.

Umgangsrecht und Sorgerecht sind unabhängig von Unterhaltszahlungen.

ich möchte nicht das er seinen sohn sieht,denn er ist nicht gut für ihn..

Wenn er dir gut genug war, um ein gemeinsames Kind in die Welt zu setzen, kannst du ihm im Nachhinein nicht seine Rechte verwehren...

Antwort
von Goodnight, 31

Das reicht sicher nicht um ein Umgangsrecht zu verhindern. Du kannst es sogar verlieren, wenn du dem Vater und dem Kind  keinen Umgang gewährst.

Antwort
von Ratiodoloris, 28

Hallo, ich kann dich verstehen, als Mutter will man sein Kind vor allem schlechten beschützen und selbst wen es der Vater ist! Es ist furchtbar sein Kind jemand aushändigen zu müssen, wo man überzeugt davon ist das derjenige dem Kind nicht gut tut!
Allerdings kannst du nicht wissen ob dein Kind das genauso empfindet wie du, er hat ja auch noch keine negativen Erfahrungen mit seinem Vater und geht unbelastet in diese Beziehung!
Ich kann dir nur empfehlen deine bedenken im Gericht so sachlich wie möglich vorzutragen!

Wahrscheinlich wird er ihn auch nicht sofort ohne Aufsicht sehen dürfen, da der Kontakt anscheinend bis jetzt kaum oder gar nicht stattgefunden hat! Ich denke es is besser seine Eltern zu kennen und vielleicht enttäuscht zu werden als nicht zu wissen wo man herkommt!

Ich wünsche dir und deinen Sohn alles Gute!

Kommentar von kathy1234 ,

naja,das stimmt schon,aber ich habe mich auch nicht gut verhalten,er hat seine die Vaterschaft eingeklagt,obwohl ich wusste das er der vater ist,das war auch nicht so schlau von mir...ich schätze ich muss wohl nachgeben

Kommentar von lasterfahren ,

du hast das kind also von anfang an, als waffe benutzt und die rechte des kindes mit füßen getreten. es ist wohl über kurz oder lang bei seinem vater besser aufgehoben.

Kommentar von lasterfahren ,

er ist nicht gut, weil er arbeitslos ist. was für ein niederträchtiger grund ist das? er hat das recht auf gemeinsames sorgerecht und wird es bekommen, egal was die mutter will.

er hat das recht auf umgangsrecht und wird auch dies bekommen. die ersten 3-4 treffen werden betreut werden in einer vätereinrichtung ohne die mutter natürlich und danach geht der umgang ganz normal in den beschluss über.

der mutter wird man hoffentlich für ihr kindeswohlgefährdends verhalten rügen und strafen androhen wenn sie es weiter tut.

Antwort
von Dahika, 27

Nein, das kannst du, Gott sei Dank nicht. Und wer behauptet das, dass der Vater nicht gut für sein Kind ist? Du.

Eher ist es umgekehrt, dass du nicht gut für das Kind bist,  wenn du dem Vater des Kindes den Umgang verwehrst. Mir deinen Gründen wirst du vor keinem Gericht gehört werden.

Versuche dich an den Gedanken zu gewöhnen, dass euer Kind nicht dein Eigentum ist.

Das arme Kind. Du handelst gegen das Kindeswohl, und ich hoffe, dass die Gesetze endlich mal so geändert werden, dass der entziehende Elternteil das Sorgerecht verliert.

Kommentar von lasterfahren ,

braucht nicht geändert zu werden, das existiert schon.

Antwort
von Akka2323, 37

Jeder Vater hat das Recht auf Umgang mit seinem Sohn. Wenn Du offensichtlich dagegen arbeitest, bekommst Du Ärger. Er hat auch das Recht auf ein geteiltes Sorgerecht. Wenn er es beantragt, bekommt er es, auch gegen Deinen Willen.

Antwort
von Tragosso, 31

Wenn der Vater seinem Kind nicht schadet in Form von Gewalt (psychisch und physisch) ihn nicht in den Kindergarten bringt, schlecht ernährt, Parties feiert während das Kind dabei ist etc...dann hat er jedes Recht sein Kind zu sehen.

Kommentar von Menuett ,

Also ich feiere Parties in der Nähe meiner Kinder.

Ich feiere sogar mit ihnen.

Es gibt keine Kindergartenpflicht. Und wie man sich zu ernähren hat, ist gesetzlich auch nicht festgelegt.

Alles keine Argumente den Umgang einzuschränken.

Kommentar von Tragosso ,

Es sollte schon klar sein, dass Parties gemeint waren bei denen Alkohol konsumiert wird und sich ansonsten daneben benommen wird. Dazu noch laute Musik, die für Kinder garantiert nichts ist.

Schlechte Ernährung = z.B nur Süßigkeiten. Das ist keine kindgerechnte Ernährung und natürlich ein Argument, wenn auch kein alleiniges.

Kindergartenpflicht gibt es nicht, habe ich aber auch nicht behauptet. Mir ging es darum, falls das Kind in den Kindergarten geht, es dennoch hinzubringen. Eine gewisse Regelmäßigkeit ist wichtig für ein Kind.

Kommentar von lasterfahren ,

dir ging es um garnichts, sondern nur um unsinn.

natürlich feiern eltern parties zu hause auf denen alkohol getrunken wird und wo auch laute musik gehört wird. hat noch nie kindern geschädigt.

ob kids viele süßigkeiten haben oder weniger ist völlig uninteressant. eltern ernähren ihre eltern wie sie wollen.

ob der vater das kind in die kita bringen zu seinen umgängen oder nicht, ist völlig egal. dazu ist er nicht verpflichtet. er kann bei seinen umgängen machen was er will und dazu gehört das er entscheidet ob das kind in seiner zeit zum kindergarten geht oder nicht. er entscheidet alles allein.

was du hier also vorbringst ist nonsense.

Antwort
von Menuett, 15

DU bist nicht gut für deinen Sohn.

Dein Sohn ist drei Jahre alt, dem ist völlig schnuppe, ob der Vater arbeitet oder nicht. Unterhalt interessiert Deinen Sohn auch nicht.

Der Vater wird das Umgangsrecht bekommen.

Deinem Sohn steht es übrigens auch zu.

Du hättest Dir einen Vater suchen können, der in Deinen Augen was taugt.

Hast Du aber nicht, jetzt lebe damit.

Antwort
von lasterfahren, 14

natürlich wird er das umgangsrecht bekommen. bis dato hast du massiv das kindeswohl geschädigt.

der vater wird den umgang bekommen den er einfordert:

- 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung

- jedes zweite we von fr-so

- hälftige ferien und feiertage

- drei wochen sommerurlaub.

bei schlechten eltern wie dir, wird man ordnungsstrafen androhen, ersatzweise haft, wenn du den umgang nicht punktgenau umsetzt. man wird dir androhen, dass bei zuwiederhandlungen, dass sorgerecht entzogen wird.

gründe die du vorbringst warum er keinen umgang haben sollte und warum du immer wieder dem kind massiv schadest, sind lächerlich und diskriminierend dem vater gegenüber. du zeigst das du ein sehr schlechter umgang für dein kind bist, ein schlechtes vorbild, bindungsintolerant und man darüber nachdenken sollte, das das kind zu seinem vater kommt. der wird sicher genügend bindungstoleranz zeigen, dass du dein kind 1-2 mal im quartal sehen darfst.

da er den umgang nun einklagen muss, zeigt es das er schon lange darum kämpft und mediation mit dir nicht mgl. ist, gescheitert ist, weil du boykottierst. dem wird der richter ein ende setzen und dich gehörig unter druck setzen, mit dem was dir blüht, wenn du dein kindeswohl-schadendes verahlten nicht lässt.

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