Frage von Powergirl2222, 116

Kann ich das als Phobie bezeichnen oder was ist das für ein komisches Gefühl?

Hallo. Eines vorweg. Ich möchte nur ernstzunehmende Antworten. Ich brauche keine Hilfe bei dem Problem, weil ich eh damit zum Psychologen gehen werde. Möchte nur wissen was das ist.

Ich habe nun mich von meinem Freund getrennt, wir waren 5 Jahre zusammen. Bin nun auch schon wieder mit jemandem anderen zusammen. Und ich hatte einen Alptraum, das Oma an Herzversagen und Opa an Überarbeitung stirbt. Und das könnte wirklich passieren. Ich habe Angst vor dem Tod und dem Verlusst von Menschen. Auch, wenn ich den Menschen nicht kenne. Ich habe auch Angst, das die Liebe zwischen uns zwei vorbei gehen könnte. Außerdem habe ich durch die Angst angefangen, mich ganz doll an alle die ich mag ranzuklammern. Ich will nicht, das Mama, Oma, Opa oder meine Freunde gehen. Ich kann im Dunklen alleine nicht mehr schlafen. Wenn ich jemanden drücke, umarme oder küsse kann ich ihn/sie nicht mehr loslassen. Sonst packen mich Trauer und Angst. Umso länger ich auf Besserung warte, umso schlimmer wird es. Nun fangen sogar Schlafstörungen an. Ich fühle mich nur noch unter engen Freunden und unter der Familie wohl. Ständig habe ich Angst, das etwas passiert. Ich glaube Angst ist das falsche Wort. Ich spühre kein Hertzklopfen oder Beklemmung, nur Aufregung, Anspannung und unwohlsein. Im Licht ist das Problem mit dem alleine sein nicht, nur mit dem nicht loslassen können. Wisst ihr was das ist?

Antwort
von LenaWolff2407, 39

Hii..
Ich kenne deine Situation nur zu gut habe auch zwei Jahre damit zu kämpfen gehabt,bin dann zum Psychologen gegangen und der konnte mir wirklich helfen ich bin fast ganz "geheilt".

Ich kann dir das auch nur empfehlen,du schaffst das!
Ich wünsche dir ganz viel Glück
Liebe grüße
Lena

Kommentar von Powergirl2222 ,

Danke.

Antwort
von PrivateBrown, 64

Vielleicht eine Soziophobie, wenn du Angst davor hast andere Menschen kennenzulernen.
Die meisten haben Angst jemanden geliebten zu verlieren, umso trauriger ists dann wenn es wirklich passiert. Ich weiß nicht ob man das als etwas klassifizieren kann. Ganz unnormal ist das ja nicht, nur auf eine extreme Weise schon. Vielleicht ist das nur eine Phase?

Kommentar von Powergirl2222 ,

Im Gegenteil. Ich möchte ganz viele Leute kennen lernen. Und das extreme daran ist ja nicht nur die Angst, die ist normal. Ich kann einfach nicht mehr loslassen, ich kann mich nur in der Gegenwart von Freunden entspannen. Umso näher umso besser.

Antwort
von ThorstenBW87, 41

Möglicherweise die Symptome einer Generalisierten Angststörung, da Du diverse Ängste oder Befürchtungen hast, das etwas passieren könnte und sich die Ängste nicht spezifizieren lassen. Typische Anzeichen dafür sind auch ständige Anspannung, das Gefühl nicht zur Ruhe zu kommen und ständig in Alarmbereitschaft zu sein. Das kann u.a. durch schwere persönliche Schicksalsschläge, wie Trennungen usw. ausgelöst werden. 

Kommentar von Powergirl2222 ,

Das kann sein. Aber das schlimme ist ja eigentlich nur, dass ich so viel Nähe Von Freunden brauchen um mich zu entspannen.

Kommentar von ThorstenBW87 ,

Das ist bei solchen Störungen durchaus normal. Betroffene mit Angststörungen fühlen sich besser, wenn die Anwesenheit einer Begleitperson in Form eines Familienmitglieds oder einer anderen vertrauten Person gegeben ist. Das hemmt die Befürchtungen meist.

Antwort
von rolfmartin, 1

Nachstehende Einlassung zu Angst und Liebe stammt von Neale Donald Walsh: " Angst ist die Energie, die zusammenzieht, versperrt, einschränkt weg rennt, sich versteckt, hortet, Schaden zufügt. Liebe ist die Energie, die sich ausdehnt, sich öffnet, aussendet, bleibt, enthüllt, teilt, heilt. Angst umhüllt unseren Körper mit Kleidern, Liebe gestattet uns, nackt dazustehen. Angst krallt und klammert sich an alles, was wir haben, Liebe gibt alles fort, was wir haben. Angst hält eng an sich, Liebe hält wert und lieb. Angst reißt an sich,  Liebe lässt los. Angst nagt und wurmt, Liebe besänftigt. Angst attackiert, Liebe bessert. Jeder Gedanke, jedes Wort oder jede Tat eines Menschen gründen sich auf eine dieser beiden Emotionen. Darin habt ihr keine Wahl, denn es steht auch nichts anderes zur Wahl. Aber ihr habt die freie Wahl, welche der beiden ihr euch aussuchen wollt."

Wenn du dein Leben phobiefrei gestalten willst, geben dir vorstehende Gedan-ken des Autors genug Möglichkeiten an die Hand, etwas gravierend zu än-dern. Liebe ist eine zarte Pflanze, sie bedarf Zuneigung und entsprechenden Pflege. Aber folgt man deinen Ausführungen, kannst du nicht loslassen, was dich zu dem Entschluss veranlasst hat, einen Psychologen aufsuchen. Was meine Sichtweise betrifft, so handelt es sich hier um eine rein subjektive Be-wertung. Ich wünsche dir viel Glück bei der Problembewältigung.  

Antwort
von Hyaene, 36

Eine Phobie ist ja eine AngstSTÖRUNG.

Deine Art von Ängsten empfinde ich eigentlich als normal. Was vielleicht nicht ganz so normal ist, ist diese Intensität. Ich habe auch panische Angst davor, dass einer meiner Lieben stirbt! Finde es bei mir auch extrem. 

Es gibt eben Menschen, die eher nur sich lieben können, sprich, Beziehungen jeglicher Art eher oberflächlich betrachten und eben solche wie du, die andere wirklich in ihr Herz schließen. Dann spielt ja noch die Bindung eine wichtige Rolle. Zu Elternteilen, welche mir kaum Beachtung schenken, habe ich natürlich nicht so eine innige Bindung wie zum Beispiel zu einer Mutter die immer für einem da war, egal was war. 

Du solltest vielleicht bloß aufpassen, dass du deine Lieben nicht "erdrückst". Denn so etwas kann auch schnell nach hinten losgehen und man verliert noch seine große Liebe. ;-) 

Kommentar von Powergirl2222 ,

Das ist jetzt schon seit drei Jahren. Ich glaube nicht das es eine Phase ist. Ich habe ja nicht nur Angst dass eine meiner Lieben stirbt, ich habe Angst vor Trennung, vor falscher Freundschaft. Ich will mich nicht von meinen Freunden trennen und kann mich nicht losreißen. Ich habe Angst dass jeden Moment irgendetwas schlimmes passiert, besonders nachts wenn ich alleine bin. Ich kann mich wenn ich alleine bin nicht entspannen.

Kommentar von Hyaene ,

Macht es dich glücklich? Diese Angst? Nein, ich denke nicht. Du machst dich einfach nur kaputt und das vielleicht sogar umsonst. Du könntest doch so einfach dein Leben genießen, wenn diese sch*** Angst nicht wäre!

Dann versuche doch Schritt für Schritt dieser Angst, welche dir deine Lebensfreude raubt, einfach mal in den A*** zu treten! ;-) 

Ich kenne diese Angst, glaube mir. Bei mir gab es auch sehr viele schlaflose Nächte. Aber, irgendwann habe ich mir angewöhnt, mein Leben nicht nicht mehr dieser Angst hinzugeben! Warum auch? Irgendwann kann schon was passieren... Eben... Irgendwann. Was soll ich heute Panik haben, wenn es sogar sein kann, dass ich vor dieser geliebten Person sterbe? Kann alles passieren. Aber sich verrückt machen bringt einfach nichts. Ändern kannst du doch sowieso nichts, dass irgendwann mal jemand gehen muss... Leider. 

Aber du kannst was dafür tun, dass dir deine Ängste nicht jegliche Lebensqualität rauben! ;-) So schwer es auch ist und so unmöglich es einem im ersten Moment auch zu sein scheint, aber es geht.

Ich genieße jetzt lieber die Zeit mit meinen Liebsten. Und falls sie mal gehen... Wer sagt eigentlich, dass es ihnen dann nicht doch gut geht, wo auch immer sie dann sind? ;-) 

Was deine Freunde und deinen Freund angeht. Das musst du einfach lernen. Dein Freund müsste dich ja auch hergeben. Hast du mal mit deinen Freunden darüber geredet?

Antwort
von Arckanum, 34

Es ist völlig normal Ängste zu haben. Du fragst dich wie es nach dem Tod weiter geht. Mache das beste daraus und wachse daran... 

Kommentar von Powergirl2222 ,

Das ist jetzt schon seit drei Jahren. Ich glaube nicht das es eine Phase ist. Ich habe ja nicht nur Angst dass eine meiner Lieben stirbt, ich habe Angst vor Trennung, vor falscher Freundschaft. Ich will mich nicht von meinen Freunden trennen und kann mich nicht losreißen. Ich habe Angst dass jeden Moment irgendetwas schlimmes passiert, besonders nachts wenn ich alleine bin. Ich kann mich wenn ich alleine bin nicht entspannen.

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