Kann ich dafür gekündigt werden? HILFE!?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Du kannst nur unter ganz besonderen Bedingungen auch im Krankheitsfall geküpndigt werden.

Auf Deine Verantwortung hin solltest Du überhaupt nichts rückgängig machen.

Du arbeitest mit Menschen und wenn Du arbeitest ohne es wirklich zu können, dann handelst Du fahrlässig!

Die Kosten, die dann im schlimmsten fall, der hoffentlich nicht eintritt, auf Dich zukommen, die sind unvorstellbar hoch.

Ein guter Arbeitgeber würde niemals einen solchen Druck auf Dich ausüben.

Gerade im Seniorenbereich herrscht oft mangel und deshalb wird alles versucht, damit die Leute Arbeiten. Das ist es aber nicht Wert.

wenn der Arzt Dich für eine bestimmte Zeit krankgeschrieben hat, dann hat das seinen Grund.

Möchtest Du wirklich im schlimmsten Fall riskieren, vielleicht später mal Deine Hand nicht mehr richtig benutzen zu können?

Krankschreibung ist Krankschreibung und das aus gutem Grund und deshalb schützen Dich unsere Gesetze auch davor in diesem Fall bestarft zu werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie lange bist Du dort schon beschäftigt? Ich gehe davon aus, es handelt sich nicht um einen Kleinbetrieb mit nicht mehr als 10 ständigen Mitarbeitern.

Wenn Du schon länger als sechs Monate dort arbeitest, kann Deine Chefin Dich wegen der Krankheit nicht kündigen. Für eine personenbedingte (krankheitsbedingte)  Kündigung fehlt jede Grundlage. Man kann zwar wegen Krankheit gekündigt werden, da gibt es aber einiges zu beachten und ist hier wegen der einmaligen längeren Arbeitsunfähigkeit völlig irrelevant.

Du kannst zwar grundsätzlich selbst entscheiden, ob Du wieder arbeiten kannst, in Deinem Fall sehe ich aber keinen Sinn das zu tun, vor allem weil auch Dein Hausarzt Bedenken äußert.

Deine Chefin kann Dich zwar darum bitten, früher zu kommen als die AUB läuft, sie darf es aber nicht verlangen und Dich schon gar nicht unter Druck setzen.

Man ist zwar auch bei vorzeitiger Arbeitsaufnahme selbstverständlich kranken- und unfallversichert, die Genesung sollte dadurch aber weder verlangsamt oder gar verhindert werden.

Ich habe hier aber auch Bedenken aus arbeitsrechtlicher Sicht. Mit einer vorzeitigen Aufnahme der Arbeit teilst Du ja mit, dass Du wieder arbeitsfähig bist. Du kannst aber noch einige Arbeiten nicht vertragsgemäß ausüben. Wenn die Chefin Dir "Böses" will, kann sie aber fordern, dass Du die Tätigkeit entsprechend Deinen Aufgaben ausübst.

Solange es noch keine "Teilkrankschreibungen" gibt, solltest Du auf Deinen Arzt und nicht auf Deine Chefin hören. Es ist Deine Gesundheit um die es hier geht und ich vermute mal, Du möchtest so schnell wie möglich voll einsatzfähig sein.

 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Und das abzukürzen ..wenn du deinen Job wirklich magst und arbeiten gehen willst(!) dann kannst du auch einfach so aus deinem krank eher zurückkehren.
Du musst da nichts rückgängig machen selbst wenn du einen gültigen Krankenschein besitzt kannst du auch ein paar Tage eher wieder arbeiten gehen.

Ich habe das nach meiner Bauch-OP auch gemacht, auch wenn wir meinen Arzt abgeraten hat, ich habe einfach mit 80% der Leistung gearbeitet und offen gesagt dass ich es nicht übertreiben kann. Aber gute Jobs wachsen nicht auf Bäumen.
Deine Entscheidung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Krankmeldung ist kein Kündigungsgrund. Nur in seltenen Ausnahmefällen darf wegen Krankheit gekündigt werden.

Besser Du arbeitest erst wieder wenn alles verheilt ist. Wenn Du die Genesung verschleppst bist Du selbst für alle Folge- oder Langzeitschäden verantwortlich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eine Kündigung wegen Krankheit hat enorm hohe Anforderungen. In deinem Falle sehe ich keinerlei Ansatz dafür, dass eine solche Kündigung greifen könnte.

Grundsätzlich kann ich dir nur raten die Erkrankung auszukurieren. Zum einen geht die Gesundheit vor, zum anderen liegt es weder in deinem, noch im Interesse des Arbeitgebers, dass etwas nicht ausheilt und möglicherweise chronisch wird.

Nach deutschem Arbeitsrecht kann ein Arbeitgeber immer kündigen, wenn du noch nicht sechs Monate beschäftigt bist oder in deinem Betrieb weniger als zehn Mitarbeiter (10.25) beschäftigt sind. Solltest du in einem sogenannten Kleinbetrieb arbeiten würde, ich ohnehin immer das offene Gespräch suchen.

Unabhängig von einer Erkrankung könnte dir gekündigt werden und nur die Kündigungsfrist wäre einzuhalten. In einem größeren Betrieb, wenn du länger als sechs Monate dabei bist, braucht der Arbeitgeber einen Kündigungsgrund. Deine Erkrankung ist kein Kündigungsgrund sondern ein Grund diese aus zu kurieren

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?