Frage von Semiconductor, 23

Kann ich bei neuer Firma schon anfangen zu arbeiten, wenn die alte Firma zur Vertragsauflösung noch 5 Tage Zeit braucht?

So dass es sich überschneidet? Also wenn ich am Montag den Vertrag auflösen will, und die sagen mir ok möglich, aber wir brauchen dazu wegen Aufsichtsrat noch ein paar Tage. Kann ich dann trotzdem am Dienstag bei der neuen Firma anfangen, da die Auflösung des Vertrages ja rückwirkend auf den Dienstag sein wird, obwohl die Abwicklung vielleicht bis Freitag oder länger geht?

Antwort
von Hideaway, 23

Du kannst nicht schon woanders anfangen, wenn du noch unter Vertrag stehst.

Kommentar von Semiconductor ,

Könnte ich zb für die neue Firma übergangsweise die paar Tage kostenlos arbeiten, so wie bei einem Schnuppertag, wenn ich denen was unterschreibe?

Das müsste doch gehen oder?

Kommentar von elektromeister ,

warum nicht? es gibt doch auch die Nebenbeschäftigungsklauseln im Arbeitsrecht. Und dann, was soll den der Alte AG machen? Ihn kündigen?

Kommentar von Hideaway ,

es gibt doch auch die Nebenbeschäftigungsklauseln im Arbeitsrecht

Hier geht es aber nicht um eine Nebenbeschäftigung. Außerdem dürfte er eine solche nicht ausüben, ohne den Arbeitgeber zu informieren.

 was soll den der Alte AG machen? Ihn kündigen?

Zum Beispiel, und zwar fristlos. Das wird sich dann auch im Arbeitszeugnis bemerkbar machen. Zwar nicht in Klartext, aber doch so, dass jeder es mit ein wenig Sachverstand heraus lesen kann.

Mögliche Schadensersatzforderungen kommen noch hinzu.

Kommentar von elektromeister ,

hier geht es um eine Anschlußbeschäftigung innerhalb der Freistellungsphase und solche sind im Allgemeinen gestattet, wenn der Aufhebungsvertrag keine Beschäftigungsverbote enthält.

Ich gehe man davon aus, dass semiconduktor kein Entwicklungschef war, also kommt das wohl nicht in Betracht.

Kommentar von Hideaway ,

wenn der Aufhebungsvertrag keine Beschäftigungsverbote enthält.

Aber der Vertrag ist noch nicht in Kraft.

Kommentar von elektromeister ,

da kann aber der noch Beschäftigte nix für, wenn die Firma nicht in die Puschen kommt. Bis dahin erklärt er einen Nebenbeschäftigung und gut ist!

Kommentar von Semiconductor ,

Danke.

Der alte Arbeitgeber interessiert mich wegen Arbeitszeugnis und Schadenersatz nicht die Bohne.

Ich will nur folgendes sicherstellen:

dem neuen Arbeitgeber so schnell es geht meine Leistung zur Verfügung stellen.

dem neuen Arbeitgeber ermöglichen mich - irgendwie - ab Dienstag einzustellen ohne dass ER Ärger bekommt wegen Sozialabgaben oder so, weil ich dann ein paar Tage doppelt beschäftigt bin mit 2 Verträgen.

und mit dem Finanzamt möchte ich keinen Ärger bzw mit dem Staat wegen dem Übergang.

Um die 3 Sachen gehts mir, um es nochmal genauer klar zu stellen.

mfg

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