Frage von razzerx, 59

Kann ich als Werksstudent im Monat 80 Stunden arbeiten und am Wochenende zusätzlich einen Minijob (450 Euro) machen, ohne den Studentenstatus zu verlieren?

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von siola55, 40

Hey razzerx,

da findest du Hinweise, Infos und Tipps in studis-online.de unter Geld + BAföG -> Studienfinanzierung -> Jobben, 450 € bzw. in dem Link:

www.studis-online.de/StudInfo/Studienfinanzierung/jobben.php?seite=4#pAIII

wie z.B. unter III. Mehr als geringfügige Jobs

...

bb) 20-Stunden-Regel für Jobs in der Vorlesungszeit


Ihr seid als ordentliche Studierende anzusehen und nicht als
Arbeitnehmer, wenn ihr in der Vorlesungszeit nicht mehr als 20 Stunden
in der Woche jobbt. Sofern ihr eine Anstellung habt, in der ihr mehr
arbeiten müsst, geht man davon aus, dass euer Studium hinter eurem Job
zurücktritt und ihr mehr Arbeitnehmer seid als Studierende. Dies gilt
aber nur für die Vorlesungszeit. In den Semesterferien könnt ihr
problemlos auch mehr als 20 Stunden arbeiten. Wenn ihr dies häufiger
macht, müsst ihr allerdings die 26-Wochen-Regel beachten. Dazu gleich
unter cc).



Arbeitet ihr (in der Vorlesungszeit) überwiegend außerhalb der regulären Studienzeit, also an den Wochenenden, abends oder nachts, darf der Job ausnahmsweise auch mehr als 20 Stunden umfassen. Auch in diesem Fall ist aber Voraussetzung, dass ihr eure Zeit und Kraft überwiegend dem Studium widmet.


cc) 26-Wochen-Regel für Jobs mit mehr als 20 Wochenstunden


Nicht nur in Bezug auf die wöchentliche Arbeitszeit, sondern auch auf
den Zeitraum von einem Jahr bezogen muss der Studentenstatus den Status
als Arbeitnehmer überwiegen. Auch wer mehr als 26 Wochen (182
Kalendertage) im Jahr mehr als 20 Stunden arbeitet, wird daher als
Arbeitnehmer versicherungspflichtig. Bei der Berechnung werden nur
Beschäftigungen mit mehr als 20 Wochenstunden (mit Ausnahme absolvierter Pflichtpraktika) berücksichtigt
.


Der Jahreszeitraum wird folgendermaßen bestimmt: Vom voraussichtlichen
Ende der zu beurteilenden Beschäftigung werden die letzten 12 Monate
betrachtet.



Wird der Zeitraum von 26 Wochen mit der zu beurteilenden Beschäftigung
überschritten, tritt die Versicherungspflicht mit Beginn der zu
beurteilenden Beschäftigung ein bzw. mit dem Zeitpunkt, in dem erkennbar
ist, dass der Zeitraum überschritten wird.



Seid ihr als Arbeitnehmer versicherungspflichtig könnt ihr in Abschnitt III. 2. nachlesen, was hinsichtlich der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung dann für euch gilt.

Gruß siola55

Kommentar von razzerx ,

Habe mich jetzt genauer erkundigt. Es gibt eine Ausnahme, die es zulässt über 20 Stunden in der Woche zu arbeiten und zwar kann man neben dem Werksstudentenvertrag am Wochenende einen Minijob (450 Euro) annehmen, ohne den Status zu verlieren.

Kommentar von siola55 ,

Genau - siehe meine Antwort laut studis-online.de:

Arbeitet ihr (in der Vorlesungszeit) überwiegend außerhalb der regulären Studienzeit, also an den Wochenenden, abends oder nachts, darf der Job ausnahmsweise auch mehr als 20 Stunden umfassen. Auch in diesem Fall ist aber Voraussetzung, dass ihr eure Zeit und Kraft überwiegend dem Studium widmet.

Gruß siola55

Kommentar von siola55 ,

Danke für deinen Stern - freut mich sehr ;-)

Antwort
von wolfram0815, 38

Natürlich nicht!

Das sind zu viele Stunden

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