Kann ich als freiwillige Studentin Flüchtlinge aufklären?

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9 Antworten

Zunächst einmal freue ich mich für dich, daß du freiwillig studierst und nicht dazu gezwungen wirst.

Zu deiner Frage: HIV ist bei syrischen Flüchtlingen, die die Mehrheit stellen, eher kein Problem. Problematisch sind Masern, Windpocken, etc.

Weiterhin wüßte ich gerne, aufgrund welcher Faktenlage du entschieden hast, daß ausgerechnet die farbigen Geflüchteten, bei dir Afrikaner genannt, vor allem an HIV leiden sollten.

Ob du aufklärend helfen kannst? Frag die Einrichtungsleiter der entsprechenden Unterkünfte. Wenn du zudem noch mindestens französisch, englisch, besser noch arabisch sprichst, findet man sicherlich eine Verwendung für dich.

Eine Aufklärung über die Mentalität in Europa wäre allerdings meines Erachtens deutlich sinnvoller.

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Kommentar von Kowaqa
21.01.2016, 23:26

Weil es mehr schwarze mit HIV als ohne gibt ;)

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Ich denke man sollte sich grundsätzlich an die Vorgaben des Bundes halten, und nicht in Eigeninitiative Aktionen starten, die unter Umständen in die falsche Richtung laufen. 

Erkundige Dich also bei örtlichen Flüchtlingshilfswerken.

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Kommentar von MaxGuevara
22.01.2016, 12:37

Ihr begreift alle schwer heute was?

Wer redet hier von Eigeninitiative? Die Fragestellerin wird wohl kaum durch die Stadt rennen und Afrikaner ansprechen. 

Hier ist zb. von ehrenamtlicher Tätigkeit die Rede. Und diese Arbeit kann man bei den Aidshilfe ausüben. Hat also nichts mit Eigeninitiative zutun .

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@ Kowaqa

Da solltest du dich an die Öffentlichen Stellen wenden die für Flüchtlinge zuständig sind.

Außerdem kommen nicht nur "Schwarze" als Flüchtlinge hier an, wer klärt diese auf?

Wer klärt unsere eigenen Landsleute auf oder unsere Jugend die ebenso einen Nachholbedarf, was die Vorkehrungen als Schutz gegen Krankheiten betrifft?

Du findest sicher bei einer ehrenamtlichen Unterstützung bei allen Aids- Hilfeanlaufstellen Fürsprecher für dein Anliegen.

Dass es Länder gibt, wo HIV mehr übertragen wird sollte auch den Menschen bekannt sein, die aus diesen Ländern stammen. Dort gibt es genausoviele Menschen mit dunkler wie mit heller Hautfarbe die diesen Virus mit sich herumtragen.

Diesen Virus mit hierherbringen, aber auch in unserem Land wird der Virus genauso weiterverbreitet.

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Kommentar von MaxGuevara
22.01.2016, 13:15

Wer die anderen leute aufklärt? Na die Aidshilfen. Und genau das kann die Fragestellerin auch tun. Nur weil sie hier speziell auf die Afrikaner eingegangen ist, heißt es nicht, dass sie um andere Menschen einen Bogen macht.  Wenn sie zum Beispiel bei der Aidshilfe arbeiten würde, dann müsste sie sich um jeden Menschen dort kümmern.

Sie hat hier in der Frage explizit das Aids problem in Afrika angesprochen. Und gerade diese Menschen müssen speziell betreut werden.

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So ganz verstehe ich den Zusammanhang mit dem Islam nicht.

Du möchtest also vor allem Schwarzafrikaner über HIV aufklären. Ist das dann mit oder ohne praktische Vorführung?

Mal im Ernst: ich halte das für überehblich und rassistisch. Die weiße Frau (?) klärt den dummen Schwarzafrikaner über Safer-Sex-Praktiken auf. Gibts davon später dann auch einen Film?

In den islamischen Ländern ist HIV nicht das drängenste Problem. Und mit den Leuten vom Kölner Bahnhofsplatz möchtest du über Safer-S. sprechen? Ich kann das irgend wie nicht glauben. Warum verknüpfst du Islam mit HIV?

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Kommentar von papandopulus
22.01.2016, 08:34

Deine Antwort ist so dumm der Fragesteller hat in der Frage nix über islam erwähnt. Und die Sorge um HIV ist nicht unbegründet das hat nix misch den "schlauen" weisen oder den " dimmen" schwarzen zu tun. Deine Antwort ist nur Provokation mehr nicht.

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Kommentar von MaxGuevara
22.01.2016, 12:29

Was denn das für ein Blödsinn den du da erzählst? Was bitte hat sowas mit Rassismus zutun?

Geh mal bitte zur Aidshilfe und informiere dich. Durch den Zuwachs dieser südländischen Menschen, sind die Aidshilfe derzeit ganz schön überlastet. Und ich weiß wovon ich rede, da ich selber eng mit unserer Aidshilfe in Kontakt stehe. Und das ist nicht rassistisch sondern Fakt. Wir wissen alle doch gut genug wo HIV und Aids auch heute noch am meisten vertreten sind und wo auch die meisten Menschen dran sterben.

Bei der Aidshilfe brauchen die jeden Mann/Frau. Vorallem die Afrikaner sind nunmal oft bereits an Aids erkrankt und werden nach den Routineuntersuchungen zur Aidshilfe geschickt. 

Dort muss denen erstmal erklärt werden, womit sie sich angesteckt haben, warum sie krank sind. Die kennen das nicht. 

Noch dazu haben die dort keinerlei Ahnung von Medikamenten und denen muss auch erklärt werden, dass sie Medis nehmen müssen UND dass sie sie auch jeden Tag nehmen müssen. 

Und da nicht alle dieser Menschen Englisch sprechen, benötigen die Aidshilfe auch noch Dolmetscher

Dann müssen die Leute von der Aidshilfe diese Menschen zu Arztbesuchen begleiten, da sie ja nicht verstehen, was der Arzt erzählt. Das muss denen alles erklärt werden.

Es hat also absolut nichts damit zutun, ob es eine weiße Frau ist, die diese Leute aufklärt.

Sich dieser Sache ehrenamtlich zu widmen ist eine tolle Sache und eine große Unterstützung für die Leute der Aidshilfe, die selber schon einen klasse Job leisten.

Also solltest du beim nächsten mal erst nachdenken bevor du schreibst.

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Natürlich kannst du das. Deine Fragestellung impliziert allerdings bereits Vorurteile deinerseits.

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Kommentar von MaxGuevara
22.01.2016, 12:35

Kann es sein, dass ihr hier Gründe zum Streit sucht? Wo bitte sind hier in der Frage Vorurteile zu lesen?

Weil hier gesagt wird, dass Afrikaner HIV haben?

Es ist nunmal Fakt, dass HIV und Aids in Afrika viel mehr verbreitet ist als bei uns und dort ein großes gesundheitliches Problem darstellt.

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Ja klar kannst du das. Die Aidshilfen suchen ständig ehrenamtliche Mitarbeiter. Frag doch mal in der Aidshilfe bei euch in der Stadt nach.

Ist auf jeden Fall eine  gute Sache.

Gruß

eure Maxie

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Deine Hilfsbereitschaft klingt einfach, du wirst aber bald sehen dass  das gar nicht einfach ist. In meinem Bekanntenkreis wollte eine junge gut gebildete Frau bei Sprachkursen für Flüchtlingen helfen.

Sie wurde an eine Freiwilligenorganisation verwiesen. Dort hat man ihr zuerst gesagt dass sie als Frau auf keinen Fall MÄNNER unterrichten könne. Sie würde angeschrieben wenn sie gebraucht wird..... sie wartet heute noch. Alles nicht so einfach! Da fehlt es auch an einer Linie.

Es werden z.B. bei der BAMF Tausende Beamte gebraucht um die unglaublichen Berge von Anträgen zu bearbeiten. Gleichzeitig werden auch in 2016 Bundesbeamte der Telekom mit 55 in den bezahlten Vorruhestand geschickt.

Angeblich kostet so ein Vorruhestand (Bezüge bis zur Altersrente) je Person 200.000 Euro, man muss kein Genie sein um sich da etwas einfallen zu lassen.


Grundsätzlich stellst du eine sehr gute Frage. Das Thema wird völlig ignoriert.

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Kling sinnvoll ist aber mit Sicherheit ein heikles Thema.

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Klar, warum sollst du das auch nicht können. Viel Erfolg

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