Frage von bachforelle49, 261

Kann ich als Christ auch gegen Zuzug von Flüchtlingen sein?

mir tun die Flüchtlinge schon leid, und ich weiß auch, in der Kürze liegt die Würze, d.h. " wir schaffen das schon " ist ja nun kurz genug, um zu bekunden, wie sehr einem die Gebote der Bibel am Herzen liegen. Aber allein mit Bibelsprüchen ist es auch nicht getan, wenn ohne zusätzliche Miiliarden Riesenlöcher im Schul- und Gesundheitswesen die Folge sind, vom Dach über dem Kopf ganz zu schweigen. Allein die Ehrenamtlichen werden dem christlichen Gedanken(gut) gerecht, weil sie ja nichts kosten! Darf ich auch als Christ Bedenken anmelden, oder muß ich jetzt auch die Millionen willkommen heißen?

Antwort
von kayo1548, 125

Natürlich kannst du das - wieso sollte das eine Frage des Glaubens sein?

" in der Kürze liegt die Würze, d.h. " wir schaffen das schon " ist ja nun kurz genug"

ich würde sagen zu kurz: mir persönlich wären Planungen und Strategien die die jetzigen, kommenden und möglicherweise kommenden Situationen berücksichtigen und ausreichend analysieren viel lieber als so ein inhaltsloser Spruch.

"Aber allein mit Bibelsprüchen ist es auch nicht getan"

da hast du völlig recht.

"wenn ohne zusätzliche Miiliarden Riesenlöcher im Schul- und Gesundheitswesen die Folge sind"

das ist schon lange ein Problem wobei ich das nicht nur auf eine finanzielle Situation sondern auch auf eine mangelnde politische Situation zurückführen würde.

So ist das Schulsystem hilflos veraltet und dient weniger dem Wissenserwerb als vielmer der Kategorisierung von schulischen Leistungen.

Wenn Lehrer schon sagen man kann entweder lernen um etwas zu verstehen oder lernen um Arbeiten zu bestehen sagt das ja schon alles.

Und die Art und Weise wie beispielsweise Fremdsprachen unterrichtet werden - ein Alptraum.

Da helfen auch qualifizierte Lehrkräfte wenig.

Das es besser geht sieht man an vielen anderen Ländern.

Und natürlich: vor Jahren wurden viele Schulen geschlossen mit dem Argument es sei kein Geld mehr da - woher soll es jetzt kommen?

Und auch beim Gesundheitswesen: mitunter muss man heutzutage schon je nach Bereich und Gebiet Monate oder Jahre auf einen Arzttermin warten; wie soll man da noch mehr Menschen unterbringen?

Das sind natürlich alles Probleme um die man sich schon längst hätte kümmern können und kümmern müssen. Jetzt da man in dem System plötzlich noch mehr Menschen hat ist das halt etwas, das noch akuter ist.

Aber das hätte man in jedem Falle vermeiden können.

"vom Dach über dem Kopf ganz zu schweigen."

ja - viele Menschen auf engem Raum in provisorischen Unterkünften ist keine Lösung.

Und das in Kombination mit jungen Männern, unterschiedlichen Kulturen auf engem Raum (Stress), den individuellen Problemen und der auch durch die Unterkunft unterstützte Mangel an Integration können in einem erhöhten aggressiven Verhalten enden.

Insgesamt ist diese Situation dann weder für die Flüchtlinge noch für die sonstigen Menschen dort vorteilhaft.

"Darf ich auch als Christ Bedenken anmelden"

auf jedenfall.

Keine Bedenken anzumelden dürfte eher der Beruhigung des eigenen Gewissens dienen, also noch viel egoistischer sein als der Rest.

Generell muss man hier immer kritisch sein um die bestmögliche Situation zu erreichen,

Da nichts zu hinterfragen und je nachdem sogar soziale Unruhen zu provozieren hilft keinem etwas - ganz im Gegenteil.

Antwort
von 19hundert9, 115

Und da sag noch einer die Religionen machen sich ihre Anhänger nicht fügig, wenn man hier liest dass sich jemand nicht seine Meinung und Angst aussprechen traut wegen der Gebote.

Du darfst es natürlich, du solltest es aber mit deinem Gewissen ausmachen, und nicht mit der Religion.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Es sind  ja meist Leute, die gar keine Christen sind ,welche solches hier einfordern . Natürlich auch die Politisch korrekten Christen ...dennen dies meist mehr bedeutet als ihre eigene Identität .

Antwort
von Einmischer, 53

Hallo,

bist Du selber Christ?  Ich denke mal nicht.  Dann frage ich mich warum sich Dir diese Frage überhaupt stellt...

Ich beziehe mich jetzt mal nur auf Deine in Fettbuchstaben gestellte Frage.

Die Antwort heißt jein...

Als Christ hat man die Bibel als Fundament. Und ist in der Nachfolge von Christus.  Bei der Beantwortung der Frage überlegt man sich also, wie würde Jesus darauf antworten?

Glaubt also ein Christ, dass Jesus Menschen die aus der Not zu uns flüchten ablehnen würde?  Würde er das Argument gelten lassen, das irgendwann mal Schluß wäre, das "das Boot voll wäre"? -Nun ich denke nicht.

Die Bibel lehrt uns, dass wir den "Fremdling" bei uns aufnehmen sollen. Sie gibt auch gleich die Begründung mit, dass wir selber ja früher auch mal Fremdling waren. (die Juden waren einmal in Ägypten)

Was die Bibel aber auch lehrt ist das:  Wenn der Fremdling obhut bei uns hat, so muss er sich auch den Gesetzen der Christenheit unterwerfen, ansonsten wird er weiterziehen müssen.

Was ich bei der Frage vermisse ist, dass sie ein paar Überlegungen nicht mit einbezieht:

Gibt es -z.B. in Deutschland- überhaupt so etwas wie ein allgemein anerkanntes christliches Leitbild, Gesetze etc. pp?  Interessiert das die Großzahl der Menschen überhaupt?

Glaubt irgendjemand das die sogenannte "westliche Welt" christlich ist?

Wäre die Welt beseelt von Menschen die wirklich Christen sind, gäbe es sicherlich keine ungerechte Verteilung. Menschen wären nicht in einer solchen Not, um überhaupt hierher kommen zu müssen. Die Wohlstandsgesellschaft, die wir zum großen Teil ja bis heute haben wäre ohne eine Ausbeutung der Ärmeren überhaupt nicht möglich.

Wir leben in einer säkularen Welt, daher ist für mich persönlich die Frage nicht relevant. Für den einzelnen -glaube ich- sollte sie durch Gebet beantwortet werden. Und ich weiß von vielen Christen, die sich sozial als Helfer engagieren. Unabhängig davon, dass sie als Gutmenschen betrachtet werden oder nicht.

Gruß

Kommentar von bachforelle49 ,

du meinst, weil diese Frage so gar nicht dem Leitfaden der Bergpredigt etc entspricht - dann geb ich dir recht, denn mein christliches Verständnis polarisiert sich nicht nur auf die Geschehnisse vor 2000 Jahren, sondern ist zeitnaher ausgerichtet. Aber mein Bewußtsein zu Gott ist in meiner Wahrnehmung wahrscheinlich christlicher als manch ein befremdetes Verhalten mancher Zeitgenossen, wenn Flüchtlinge bei uns schlußendlich im gesellschaftlichen Miteinander doch auf der Strecke bleiben..

Antwort
von BradleyBiggle, 35

Hallo

sicher darfst du deine eigene Meinung dazu haben, niemand (nicht einmal Gott selbst) kann dir das Verbieten!

Du solltest aber bedenken wo diese Menschen her kommen, wie es bei ihnen zuhause aussieht... wie sicher das leben dort noch ist... wie die Aussichten für ihre Kinder sind usw

Das nennt man im christlichen Glauben denke ich "Nächstenliebe" 

°LG

Kommentar von RifyHD ,

na und is uns doch egal.. die kommen sowieso nur Frauen fergewaltigen wie es einer Freundin von mir ging.

Antwort
von 666Phoenix, 82

Darf ich auch als Christ Bedenken anmelden, oder muß ich jetzt auch die Millionen willkommen heißen?

Allein diese Frage beweist, dass Du kein, oder bestenfalls nur ein erbärmlicher Christ bist (wie schätzungsweise so 95% Deiner Mit-Glaubens-Fans!).

Was antwortet Dir denn Dein Gott, wenn Du ihn in Deinem vermieften Gebetsstübchen zu diesem Thema befragst? 

Ich behaupte mal aus jahrelanger Erfahrung: GAR NICHTS! 

Mach doch einfach selber was mit Deinem "freien Willen", den "er" Dir angeblich gegeben hat! 

Die "Sünden", die daraus eventuell entstehen sollten, vergibt "er" Dir - garantiert!

Kommentar von Abundumzu ,

Mein lieber 666Phoenix,

was Dich für die GF-Gemeinde langsam unakzeptabel  macht,  sind mindesten drei gravierende Persönlichkeitsmängel,  die besonders auf dieser Seite offenkundig werden  und die mit dazu beitragen, dass Du uns fortlaufend mit reichlich ungereimte Schlussfolgerungen strapazierst.

Zu den Mängeln gehören:

  • Dein beleidigendes Benehmen (gestern: „christlicher Quark“  - heute: „erbärmlicher Christ“  und „vermieften Gebetsstübchen“) 
  • Dein sehr mangelhaftes Bibelverständnis und
  • Dein auffälliger Mangel an Unterscheidungsvermögen

Würdest Du Deine Bedenken (zu der Frage auf dieser Seite) nicht ausgerechnet „als Christ“  anmelden wollen  oder in Deiner (leider gelöschten) Anmerkung zu kdd`s  Beitrag ausgerechnet die  Botschaft Jesu“ als Verursacher für Dein dort  geschildertes hypothetisches Horrorszenario missbraucht  haben, könnte man die Mängelliste getrost unter „Phoenix-Privat“ abheften und es dabei belassen.

So aber stellst Du öffentlich die grundlegendsten Wahrheiten des Christentums falsch dar   (wohlgemerkt, des Christentums  -  nicht zu verwechseln mit dem, was eine sogenannte „Christenheit“ daraus gemacht hat. Unterscheidungsvermögen ist also gefragt)  -  und Du unterstellst außerdem,  dass Gott dazu nichts sagt.   

Daher möchte ich Dir  -  insbesondere unter Bezugnahme  auf Deinen Kommentar zu dem Beitrag von kdd1945   -  Deine unausgegorene Logik vor Augen führen:

Du behauptest  (komprimiert zitiert aus Deinem Kommentar):  „Wenn alle Menschen die  komplette (vollständige) Botschaft Jesu verstehen und mit Leben erfüllen würden, dann  -  und zwar ausgerechnet  dann   -  müssten Flüchtlinge nichtchristlicher Herkunft sogar in Deutschland in Todesangst leben“.  Deine Antwort von heute ist ähnlichen Geistes.

Wollen wir uns diese  -  pardon  -  unsinnige Darstellungen einmal etwas genauer ansehen?

Wenn „alle Menschen“ Christi Botschaft wirklich verstehen und 
umsetzen würden  - wie Dein angenommener Fall das darstellt  -   dann gäbe es keine Kriege und auch keine Flüchtlinge!  Dann gäbe es nicht einmal  nichtchristliche  Asylanten. Denn genau das wäre das positive Ergebnis,  wenn alle Menschen die Botschaft Christi ernst nehmen würden.

Wenn dann Du,  lieber Phoenix,  in diesem von Dir angenommenen Fall,  dennoch befürchten möchtest, dass „christlicher Extremismus“  (woher auch immer der dann kommen sollte)  eine Todesgefahr für theoretische /  imaginäre Asylbewerber darstellen würde, dann würden ganz sicher einige aus der großen Schar „aller Menschen“  die mit Christi Geboten gut vertraut sind, Dich behutsam beiseite nehmen, und Dir die beiden größten Gebote, die Jesus gelehrt hat, erst einmal vorlesen  -  und Dich anschließend  fragen, ob das wirklich „Nichts“ ist, was Gott dazu sagt.

Christi Botschaft  hört sich nämlich so an:

„Du sollst den Herrn, deinen Gott [und seine Gebote], lieben, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken!´  Das ist das erste und wichtigste Gebot. Ein weiteres ist genauso wichtig: `Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.´ Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten gründen sich auf diese beiden Gebote.“  (zitiert aus Matthäus 22:37-40  Neues Leben. Die Bibel)

Das also ist   -  um es noch einmal zu betonen  -  „Christi Botschaft“  und es ist das, was „Gott dazu sagt. Und wieder ist Unterscheidungsvermögen gefragt, denn sonst verwechselst Du wieder Christi Botschaft mit dem Verhalten sogenannter Christen (Lies doch bitte dazu Matthäus 7:21-23)

Du solltest deshalb auch  darauf gefasst sein,  dass diejenigen, die Dich solchermaßen umsorgen, darauf bestehen werden,  dass
Du den zitierten Text etwa hundertmal aufschreibst,  einfach um 
-  in Deinem ureigensten Interesse  -  sicher zu stellen,  dass Du nicht irgendwann erneut dadurch unangenehm auffällst,  indem Du  aus der Botschaft Christi  wieder Deine verdrehte persönliche „Botschaft“  machst und sie als Wahrheit darstellst, obwohl es ursächlich  nur an Deinem mangelnden Unterscheidungsvermögen hapert.

Oder mit anderen Worten:  Um Dir einzuprägen, dass man ohne Unterscheidungsvermögen niemals zu objektiven Wertungen kommen kann.

Vielleicht würden sie Dich sogar darauf aufmerksam machen,
dass Dein „Altes Sprichwort“ auf das Du Dich beziehst,  nämlich 
„den Teufel mit dem Beelzebub austreiben!“  -  dass das gar kein „altes Sprichwort“  ist,  sondern eine ähnlich daneben geratene  Falschdarstellung, wie Du sie in Deinen Beiträgen gern vorträgst. 
Ausposaunt wurde diese Falschdarstellung seinerzeit durch die Pharisäer.

Sagt Dir das was? 

Und nachzulesen ist sie in Matthäus 12:24.

Gute Besserung.

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Kommentar von 666Phoenix ,

abundumzu, besten Dank für Deine Mühen, die jeglicher (u. a. auch mir gegenüber) Mission ein warnendes Beispiel sein sollten. Aber hier in diesem Wunderland hat ja jeder das Recht, alles zu sagen, auch großen Unsinn!

Meine einzige Bitte vorab an Dich: nenne mich bitte nicht "Mein lieber..."!

Wenn „alle Menschen“ Christi Botschaft wirklich verstehen und umsetzen würden - wie Dein angenommener Fall das darstellt - dann gäbe es keine Kriege und auch keine Flüchtlinge! Dann gäbe es nicht einmal nichtchristliche Asylanten. Denn genau das wäre das positive Ergebnis, wenn alle Menschen die Botschaft Christi ernst nehmen würden.

Mir würde es zunächst genügen, wenn alle, die sich Christen nennen, die "Botschaft Christi" ernst nehmen würden. Und ich möchte daran erinnern, dass im Namen Deines Herrn in der Menschheitsgeschichte genug Verbrechen und Unfug begangen wurden!

Ich hätte dann beispielsweise konkret weniger zu tun, um den hier eintreffenden Asylsuchenden (darunter nicht nur Nicht-Christen - denk mal an!) ihr Los ein wenig zu erleichtern! Viele Christen und solche, die sich so benennen, verweigern nämlich im konkreten Fall, wo sie nicht nur darüber palavern, sondern im Namen der viel gerühmten Nächstenliebe auch handeln müssten, genau diese biblische "Nächstenliebe"!


Dazu auch ein Zitat aus deinem "Wunderwerk" namens Bibel: "Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!" (Mt 7, 20)

Der von Dir zitierte Bibelspruch Mt 7, 21 ff. geht davon aus, dass ich als "falscher Prophet" im Namen Deines Herrn geredet hätte! Habe ich aber nicht! Gott behüte (welcher auch immer!) - aufmerksames Durchlesen und nachfolgendes Verstehen ist nicht jedermanns Sache! Also war das eine klein wenig blamable Mitteilung Deinerseits!


Zu den Mängeln gehören:
Dein beleidigendes Benehmen (gestern: „christlicher Quark“ - heute: „erbärmlicher Christ“ und „vermieften Gebetsstübchen“)
Dein sehr mangelhaftes Bibelverständnis und
Dein auffälliger Mangel an Unterscheidungsvermögen


Das sind "Mängel", die Du als solche bezeichnest! Wenn meine Diktion etwas rüde sein sollte, dann ändert das absolut nichts am Inhalt. Wenn mein Bibelverständnis "mangelhaft" sein sollte, dann ist es das bei der absoluten Mehrzahl Deiner Mit-Gläubigen und derer, die sich als solche bezeichnen, schon lange. Nämlich immer dann, wenn eine Verhaltensweise gemäß dem "himmlischen" Wort eingefordert wird! "Mief" in Gebetsstübchen habe ich sehr oft erlebt, das ist keine Beleidigung, sondern oft anzutreffende Realität.

Und nun zuallerletzt:

ob das wirklich „Nichts“ ist, was Gott dazu sagt.

Ja, das ist absolut Nichts! Nämlich solange "er" es mir nicht selbst ins Gesicht sagt und es "seinem" Bodenpersonal überlässt zu behaupten, "er" hätte es gesagt! 

Oder aber beweise mir unzweifelhaft, A) dass "er" es gesagt hat (weder Deine noch irgendeine andere der vielen Bibeln ist ein Beweis), B) dass das für mich in irgendeiner Weise relevant sein soll, und C), dass sich "seine" Fans auf Erden beispielgebend daran halten (ich würde eine erkennbare Mehrzahl akzeptieren).

Habe die Ehre!

Kommentar von kdd1945 ,

Da passt doch zur Frage, wie man so etwas beurteilen soll, nur eine kleine Anekdote: Ein Bankdirektor zum anderen: Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie unsere Aktien gekauft haben und frech, weil sie auch noch Dividende verlangen.  

Kommentar von 666Phoenix ,

kdd, ich kann Deine Bemerkung nur so kommentieren:

Dein Gott erklärt: die sind nicht nur dämlich, sondern auch noch frech!

Erst glauben die an mich und dann wollen sie auch noch die Vergebung ihrer Sünden! Und das alles kostenlos!

:-)

Antwort
von 1988Ritter, 87

Nein Du darfst. Auch ich bin Christ, und ich bin gegen die derzeitige Flüchtlingspolitik.

Kommentar von 3plus2 ,

das Schlimme ist, dass die Flüchtlinge den gewalttätigen Islam mitbringen >Euch ist der Kampf vorgegeben bis die Welt Allah gehört.<

Antwort
von ManuViernheim, 48

Auch als Christ darfst Du Bedenken über den unkontrollierten Massenansturm haben.

Antwort
von abcdefg12321, 110

Ich bin ebenfalls Christ und mir tun die ganzen Flüchtlinge auch leid, aber leider sind es zu viele... Ausserdem sind manche von Ihnen nicht einmal dankbar für unsere Hilfe :(

Antwort
von RifyHD, 2

ja natürlich soviel ich weis steht sogar in der Biebel man MUSS gegen anderen Religionen sein.

und die die so fregen stellen: wiso sinf so viele Menschen gegen Flüchtlinge haben echt keine hobbys

Nur schade das wir nicht in Russöand leben

Antwort
von Tokij, 117

Ist es denn ein Gebot der Christen zu heucheln?

Ich würde sagen, auch ein Christ darf seine eigene Meinung haben, wie jeder andere Mensch auch. Gott lässt doch den freien Willen. Da ist es besser, man lebt als aufrichtiger Christ, der auch mal einen Kirchengang (im Übertragenen Sinne) sausen lässt, als unaufrichtig Nächstenliebe etc vorzuheucheln.

Dann ist man wenigstens in seiner Nächstenliebe mit vollem Einsatz dabei! :p


Kommentar von waldfrosch64 ,

Es heisst :liebe deinen nächsten wie dich selbst .

Selbstmord wie du forderst , ist defintiv  kein Gebot im Christentum .

Kommentar von Tokij ,

Ich fordere Selbstmord?

Kommentar von waldfrosch64 ,

Ja Selbstmord als Nation ! 

Kommentar von Tokij ,

Aha.

Kommentar von 666Phoenix ,

fröschlein, dieses Gebot hieß ursprünglich: "Liebe deinen nächsten (israelischen) Juden wie Dich selbst!"

Wo hat tokij "Suizid" gefordert??

Kommentar von waldfrosch64 ,

Zurück zur Asche oder ...Flug .... das ist hier die Frage ! 

Gute Nacht !

Antwort
von Pestilenz2, 86

Natürlich darfst du auch als christ bedenken äussern.

Ich glaube das verstehen da viele falsch mit der "bedienungslosen nächstenliebe" und was weiss ich was.

Kommentar von kayo1548 ,

eben.

Ich persönlich verurteile auch keinen Menschen und respektieren jeden.

Aber hier geht es ja weniger um die Frage ob es jemand verdient hat oder nicht, denn ich denke jeder hat es verdient in Frieden zu leben.

Es ist aber eher eine Frage davon wie viel man tatsächlich unterbringen kann und unter welchen Bedingungen.

So würde ich es auch schön finden wenn jeder genug zu Essen auf der Welt hat, aber ich weiß, dass das nicht passieren wird und das beispielsweise die Verteilung aller Güter keine Lösung darstellt.

Man muss da einfach unterscheiden und darf sich nicht von Emotionen oder Wunschbildern leiten lassen.

Und zum "bedienungslosen nächstenliebe" - wenn ich jeden machen lasse was er will; schade ich dann dieser Person nicht eher und was ist mit anderen Personen die von der Situation ebenfalls Schaden tragen?

Ist bedingungslose Nächstenliebe dann auch bedingungslose Nächstenliebe?

Eine sehr interessante Überlegung wie ich finde.

Antwort
von kdd1945, 51
Hallo Bachforelle49,

wenn ich die Not der Flüchtlinge sehe, denke ich zunächst: Wie kann ich helfen? Und es finden sich Möglichkeiten.

Als Christ frage ich mich auch, wie hätte Jesus seine Hilfe angesetzt?

Wie Mk 6, 30-44 berichtet versorgte Jesus einmal eine Volksmenge von 5000 (Männern) mit Nahrung. Aber das war nicht alles, was er für die Menschen tat. Der Vers 34 sagt:

34 Als Jesus aus dem Boot stieg und die vielen Menschen sah, hatte er großes Mitleid mit ihnen; sie waren wie eine Schafherde ohne Hirte. Deshalb nahm er sich viel Zeit, ihnen Gottes Botschaft zu erklären.

So, wie Jesus sollten auch wir das geistige Wohl unserer Mitmenschen am Herzen liegen.

Aber das sind doch fast ausschließlich Muslime, die heute nach Deutschland kommen? Können wir da nicht denken wie Paulus, gemäß 1Kor 16,9:

9 Hier hat mir Gott große Möglichkeiten gegeben, die rettende Botschaft zu verkünden; allerdings sind auch viele Gegner da.

Wie schön, dass die Muslime jetzt bei uns in Deutschland ohne Todesangst die Botschaft Jesu hören und annehmen können.

Zu manchen Aspekten in Verbindung mit dem Flüchtlingsstrom können wir aber durchaus eine kritische Meinung äußern: Chaos bei der Einreise, bei der Kontrolle usw., aber grundsätzlich können wir den Zuzug positiv sehrn.

Grüße, kdd
Antwort
von Borowiecki, 80

Wenn du stark gläubig bist - nein es spricht gegen die glaube aber das Thema Flüchtlinge ist heute sehr komplizieret , große Teil von Menschen die nach Deutschland gekommen sind , sind keine Flüchtlinge , ein Teil da von so gar terroristen oder Straßen Kämpfer der isis. Das wegen ist auch bei Christen nicht verkehrt sich etwas vor dem ganzen zu wehren

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