Frage von AllesKnower 23.10.2010

Kann ich als Atheist Weihnachten mögen ?

  • Hilfreichste Antwort von kataha 23.10.2010
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Weihnachtsfest ist ohnehin vom Christentum nur annektiert worden, im Wesentlichen ging es davor darum, dass zum Mittwinter gefeiert wurde, dass es ab sofort wieder heller wird. Also muss man das nicht als rein christliches Fest sehen, zumal der Sinn, der von den Christen darin gesehen wird, ohnehin vollkommen im Konsumrausch untergeht.

    Du bist Atheist: Du darfst mögen, was Du willst.

  • Antwort von TeeEi 23.10.2010
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jo das kannst du tun. Atheismus an sich bringt keine Verpflichtungen. Für die Christen ist es schon Pflicht, manche Sachen zu mögen. Es heißt aber nicht, dass es auch Pflicht für die Atheisten und andere Nichtchristen ist, eben diese Sachen zu hassen.

    Die Einstellung "Wenn sie dafür sind, dann bin ich dagegen!" ist inhaltlos und dumm.

  • Antwort von norelig 23.10.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Warum nicht ? Weihnachten ist das Fest der Wintersonnenwende , das hat mit "Christi Geburt " nichts zu tun . Du kannst auch getrost einen Weihnachtsbaum aufstellen , hat auch keinen christlichen Hintergrund . Weihnachten gab es schon , da war an einen Jesus noch gar nicht zu denken . Also aus Glaubensgründen musst du dir keine Gedanken machen der dem Weihnachtsfest zu Grunde liegende Glaube , daran glauben auch die Christen nicht und feiern dennoch an diesem Tag .

  • Antwort von Harterkampfer 23.10.2010
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Feier der Wintersonnenwende war bei den Germanen, den Römern und vermutlich bereits früher bei den zeitlich davor liegenden Kulturen üblich.

    Solche Feiern, wie auch das Frühlingsfest, sind Freudenfeste der menschlichen Kulturen, die in unseren Breitengraden lebten und leben.

    Die Tatsache, dass die Christen diese Feier sich zu Eigen gemacht haben, mindert den Anlass und die Freude in keiner Weise!

  • Antwort von PlaysWithWolves 23.10.2010
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Was sollte dagegen sprechen? Ich persönlich liebe die 5. Jahreszeit. Ich höre sogar Weihnachtsmusik, obwohl manche Lieder von einem jüdischen Zimmermann handeln. Schließlich sehe ich mir auch Fantasyfilme an und genieße sie. Man darf das alles nur nicht so ernst nehmen. Wenn man sich vor Augen hält, dass das erfolgreichste Weihnachtslied (White Christmas) von einem Atheisten geschrieben wurde, haben Gläubige anscheinend auch kein Problem damit, säkulare Weihnachtseinflüsse zu genießen. In diesem Sinne "Happy Holidays".

  • Antwort von osmond 23.10.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi, Weihnachten in Europa ist Teil unserer primär römisch-griechisch-germanischen Kultur (christlich jüdisch auch). Die Germanen feierten die Wintersonnenwende, die Römer den von älteren Religionen adaptierten Mithraskult (Invictus Sol), die Geburt des Sonnengottes. Im Grunde also ein heidnisches fest. Mit diesem wissen kannst Du beruhigt feiern, so wie auch den Nikolaus oder die von der Geschäftslobbie etablierten Halloween und Valentinstag. Gruß Osmond http://www.science-at-home.de/referate/weihnachten.php

  • Antwort von fesch 23.10.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weihnachten ist ein Fest der Familie. Also mache es Dir gemütlich.

    Die christliche Kirche hat diesen Termin ohnehin aus anderen Kulturen und Religionen geklaut: Saturnalien, Mithraskult usw.

    Keiner weiß, wann Jesus geboren wurde, aber trotzdem wird am 'Heiligabend' immer behauptet: "In dieser Nacht ..."

  • Antwort von jobul 23.10.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Klar. Man kann sogar Halloween feiern, ohne an Gespenster zu glauben.

  • Antwort von coeleste 23.10.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    so wie du das siehst:

    klar

  • Antwort von mdaya 25.10.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wo hat Weihnachten seinen Ursprung? Wo hat dann Weihnachten seinen Ursprung? Darüber ist man sich im allgemeinen einig. Die Zeitschrift U.S. Catholic sagt: „Es ist unmöglich, Weihnachten von seinen heidnischen Ursprüngen zu trennen.“ Sie führt weiter aus: „Das beliebteste Fest der Römer waren die Saturnalien, die am 17. Dezember begannen und mit dem ‚Geburtstag der unbesiegten Sonne‘ (Natalis solis invicti) am 25. Dezember endeten. Irgendwann im zweiten Viertel des 4. Jahrhunderts kamen findige Vertreter der Kirche von Rom zu dem Schluß, daß sich der 25. Dezember hervorragend als Tag der Feier des Geburtstages der ‚Sonne der Gerechtigkeit‘ eignen würde. Weihnachten war geboren.“ Das heidnische Fest der Saturnalien fand zur Zeit des Solstitiums (Sonnenwende) im Winter statt. Das Wort „Solstitium“ stammt von zwei lateinischen Wörtern: sol (der Name eines Sonnengottes) und sistere (stillstehen). Die Wintersonnenwende ist die Zeit, in der die Tage nicht mehr kürzer werden, sondern beginnen, wieder länger zu werden. Nach dem alten Julianischen Kalender war der Tag der Wintersonnenwende der 25. Dezember. In der World Book Encyclopedia heißt es daher: „Dieses Fest [Weihnachten] war wahrscheinlich von heidnischen (nichtchristlichen) Feiern beeinflußt, die zu jener Zeit stattfanden. Die alten Römer feierten Feste am Jahresende zu Ehren von Saturn, ihrem Erntegott, und Mithras [dem Sonnengott].“ Die New Catholic Encyclopedia sagt: „Am 25. Dezember 274 ließ [der römische Kaiser] Aurelian den Sonnengott [Mithras] als ‚Herrn des Reiches‘ ausrufen . . . Das Weihnachtsfest kam zu einer Zeit auf, als der Sonnenkult in Rom besonders eifrig betrieben wurde.“ Das Buch Celebrations schreibt: „Die Geistlichkeit ließ schließlich die . . . Welt der Saturnalien in die Kirche einziehen.“ Und die Encyclopædia Britannica erklärt, daß der 25. Dezember „als Geburtstag des . . . [Sonnen-]Gottes Mithra“ angesehen wurde. Die meisten Weihnachtsbräuche — Julblock, Mistelzweig, Weihnachtsbaum, Weihnachtsmann, überschwengliches Beschenken, lärmendes Feiern — sind ebenfalls im Heidentum verwurzelt. Sie haben nichts mit Christus zu tun. James Hastings erläutert in der Encyclopædia of Religion and Ethics: „Die meisten der heutigen . . . Weihnachtsbräuche sind keine echt christlichen Bräuche, sondern stammen aus dem Heidentum und sind von der Kirche übernommen oder geduldet worden. . . . Die in Rom gefeierten Saturnalien sind das Vorbild der meisten Lustbarkeiten der Weihnacht gewesen. Dieses alte römische Fest wurde vom 17. bis zum 24. Dezember gefeiert

  • Antwort von Entdeckung 24.10.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Natürlich kannst du das. Du musst deshalb weder ein gläubiger Christ sein noch große Stücke auf die Bibel geben.

    Und natürlich musst du erst gar nicht in die Kirche gehen.

    Du liebst an Weihnachten doch nur die Stimmung, die weihnachtlich inspirierte Musik. Das spezielle Essen.

    Und das alles hat doch mit dem christlichen "Weihnachtsgedanken" gar nichts zu tun ... es ist nur eine Begleiterscheinung des Festes und nicht dessen Sinn.

    Also genieße es weiterhin ... du bist dabei nicht allein ... und schon gar nicht inkonsequent.

    Und ... man muss weder Fischer, noch Schwimmer oder Taucher zu sein, um Wasser zu lieben!

  • Antwort von malice0811 23.10.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Natürlich ist das vertetbar. Dass Du von dem ganzen Drumrum und der Atmosphäre angetan bist, zwingt Dich doch nicht zu einer religiösen Anschauung bzw. umgekehrt: ohne Glaube keine Freude an der Weihnachszeit. Ich denke es ist einfach menschlich und schön, wenn man sich an solchen Dingen freuen kann

  • Antwort von Raimund1 23.10.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Genieße die Weihnachtszeit mit allem drum und dran.

    Viele haben ja nur den Parteiausweis der Kirche noch in der Tasche und machen sich gar keine Gedanken diesbezüglich, weder Weihnachten, noch Ostern, noch Pfingsten...

    Lass es dir gut gehen...

  • Antwort von Hoshie 23.10.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das kommerzielle Weihnachten, das wir immer feiern, hat eh nur noch bei den wenigstens Menschen was mit dem Glaube zu tun... :-(

  • Antwort von Lustgurke 23.10.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Auch der Atheist darf, wenn er brav war, Weihnachten schön finden.

  • Antwort von liiiebe 23.10.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Solange du weihnnachten an sich und nicht die geburt von jesus feierst, ist das meiner meinung nach vollkommen in ordnung.

  • Antwort von Naoscaire1916 29.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    "Jeder soll nach seiner Façon selig werden" Friedrich von Hohenzollern, auch "der Große" genannt

  • Antwort von bueni 27.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Dann nenn es aber bitte nicht Weihnachten, ein Fest, an dem Christen die Geburt des Erlösers feiern.

  • Antwort von Wasserhut 26.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Weihnachten hat ursprünglich nichts mit dem Christentum oder Jesus zu tun. Es ist das Fest der Wintersonnenwende. Die Lichterketten sollen in der Dunkelheit des Winters leuchten, der Tannenbaum symbolisiert das Grün, dass den Winter übersteht. Atheisten können dieses Fest ohne rot zu werden feiern, wohlwissend, worum es wirklich geht. Mit Ostern ist es ähnlich. Ostern war mal ein fröhliches Fest der Fruchtbarkeit (Symbole: Eier und Hasen) und der Wiederkehr des Frühlings und dem Wiedererwachen der Natur, woraus die Kirche ein Fest ihres dunkelsten Kapitels machte. schauder

  • Antwort von kwon56 26.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo, klar darfst du Weihnachten mögen. Vielleicht bist du näher am Christsein als andere. Gruß

  • Antwort von pepe33 26.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Klar kannst und darfst Du Weihnachten mögen. Ich bin in der Kirche Christi, und wir feiern kein Weihnachten. Denn es ist kein Christliches Fest, es wurde nur künstlich von der katholischen Kirche erkoren um die Heiden von ihrem geliebten Mittwinterfest fernzuhalten und ihnen als Ersatz etwas (fälschlicherweise) christliches zu bieten.

    In keiner Zeile in der Bibel ist Weihnachten erwähnt, es steht auch in keiner Zeile an welchem Datum Jesus Christus geboren wurde. Es wird nur genannt, dass zum Zeitpunkt seiner Geburt die Schafe auf die Weide geführt wurden. Und das kann auch in Israel niemals am 24. 12. gewesen sein. Das kann nur irgendwann im Frühjahr oder Sommer gewesen sein. Damit ist aus Christlicher Sicht allein schon der Beweis für die Falschheit des Weihnachtsfestes gegeben.

    Aber nichts desto Trotz. Ich bin auch mit Weihnachten groß geworden und empfand es immer nur als ein schönes, besonderes Familienfest mit Harmonie, Güte und Liebe untereinander. Und das mögen wir doch alle, oder?

  • Antwort von Testwinner 25.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nur weil hier so viel dummes Zeug geschrieben wurde, gebe ich meine Kommentar doch noch ab.:

    Du kannst mögen was du willst. Weihnachten feiern, weil es so schön gemütlich ist..., warum nicht.

    Bei Weihnachten handelt es sich selbstverständlich um das wichtige christliche Fest der Geburt Jesu. - Ob er nun am 24.12. Geburtstag hat, spielt dabei keine Rolle. Aber an diesem Tag wird seine Geburt gefeiert.

    .

    Die immer wieder gern postulierte Meinung, dass Weihnachtsfest sei von den Christen nur "geklaut" und ist eigentlich das Mittwinterfest der Heiden, ist natürlich Blödsinn.

    Nur weil etwas zur gleichen Zeit gefeiert wird, ist es noch längst nichts das gleiche. Sollen die Heiden Sonnenwende feiern und Coca-Cola den Weihnachtsmann um die Welt schicken. Mit dem christlichen Weihnachtsfest hat das nichts zu tun.

    .

    Die jährliche Konsumorgie, der Weihnachtsbaum, der Weihnachtsmann und so vieles mehr, hat mit christlichem Glauben nichts zu tun.

    Die Adventzeit, der heilige Abend als Feier der Geburt des Heilands, jedoch sehr wohl.

    .

    Bitte voneinander trennen.

  • Antwort von Nowka 25.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    weihnachten ist das fest, bei dem desjenigen gedacht werden sollte, der die liebe in die welt brachte.


    und nun stell dir mal vor, daß atheisten auch in der lage sind, lieben zu können.


  • Antwort von beerdealer 25.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Da Weihnachten sowie so nichts mit der Bibel zu tun hat, kannst Du als Atheist getrost die Feier mögen.

  • Antwort von gottesanbeterin 25.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich kann doch nicht wissen, was du kannst und andere vermutlich auch nicht.

  • Antwort von Sajonara 24.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die Weihnachtszeit ist inzwischen weit entfernt von "Ruhe" und sie als Gelgenheit und Vorwand zu nehmen, zum:

    Konsum von "leckerem Essen und guter Musik" zeugt vom einem dubiosen Verhalten, welches nicht nur bei "Atheisten" grassiert.

  • Antwort von VielesNeu1968 24.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo, ich bin Christ. Das "normale" Weihnachten hat aus meiner Sicht eh nichts mit Jesus oder Gott zu tun. Der ganze gefühlsmässige Stimmungstamtam, der Geschenkerummel und die erzwungene Glückseligkeit, ...

    Weihnachten fasziniert immerwieder: es hat soviele Aspekte: die Ruhe der Natur im Winter, fast die längste Nacht im Jahr, und natürlich die Weihnachtsgeschichte, die so unendlich viel beinhaltet: Familie, Ausländer, Demut, Armut, Vertriebene, Heimatlose, Ehe ohne Trauschein, Mutter ohne Vater, ...

    Es istklar, dass das Themen sind, die alle nicht nur Christen betreffen.

  • Antwort von omikron 23.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Klar kannst du das. Laut Karl Rahner bist du dann ein anonymer Christ.

  • Antwort von FreundGottes 23.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich vermute mal, Du magst als Atheist nicht nur Weihnachten, sondern bist sogar ein Diener des Lieben Gottes. Jeder der sich bemüht Gutes und Liebe zu wirken, ist ein Diener Gottes und wird einmal von ihm belohnt werden. Ob Du Gott und Jesus Christus (an)erkennst oder nicht, ist ziemlich unwichtig. Als Paulus geschrieben hat "ohne Glauben Gott zugefallen, ist unmöglich", hat er sich geirrt, bzw. die Aussage bezog sich nur auf die damalige Zeit und Gesellschaft.

  • Antwort von Tampres1 23.10.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Warum sollte es nicht gehen,natürlich geht das,ich dürfte ja dann normal auch kein Weinnachten feiern,aber tue es trotzdem,was ist daran so schlimm.Ich feier ja nicht grad jesus oder so mir gefällt Weinachten.Ohne kann ich es mir auch irgendwie nicht mehr vorstellen.Obwohl der rest meiner Familie es nicht tut.ich würde mich davon nicht abhalten lassen,und die schönen Weinachtstage genießen.

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