ich bin schon so oft von ihm enttäuscht worden, als ich ihn gebraucht hätte.

Gott hilft nicht auf "Kommando"Hast du je an ihn gedacht,wenn es Dir gut ging??
Ich habe viele Dinge erlebt, die sich erst im Nachhinein als hilfreich herausgestellt haben- auch wenn sie in dem Moment überhaupt nicht danach aussahen! Insofern waren mir diese zuerst enttäuschenden Situationen indirekt eine Hilfe- zum Beispiel, um meine eigene Kraft zu erkennen und zu nutzen, wo auch immer die herkommt ;-) (Wahrscheinlich heiße ich deshalb auch "Nutzerin" :-))
dem kann ich absolut zustimmen.
Vieles sieht erst so schlimm aus und ist es dann gar nicht, sondern war das, was ich in dem Moment eigentlich brauchte. Gott ist weiser als wir.

Und wie enttäuscht er erst von Dir ist...
Ich bin selbst nicht gläubig, wäre ich es, würde ich trotzdem GOtt nicht mit der freiwilligen Feuerwehr verwechseln.
heureka47 am 21. Februar 2009 02:37 Mein Eindruck von Gott ist, daß er NIE enttäuscht ist von mir - denn er hat keine vorgefaßte Meinung von mir und keine Erwartungen. Er liebt mich so wie ich bin; er will mich nicht ändern. Wenn aber ICH mich ändern will, kann ich seiner Hilfe sicher sein.

Gott ist keine Wunschmaschine, die Wünsche erfüllt, wenn man sie Ausspricht. Das sollte vorher bedacht werden, bevor man solch eine Frage stellt.
heureka47 am 21. Februar 2009 02:43 Hast DU immer vorher alles bedacht...? In gewisser Weise ist das Universum eine "Wunschmaschine". So, nun "bedenke" mal, warum und wieso... Du kannst aber auch gern gleich die Frage stellen. ;~))
Wenn Du wirklich und ernsthaft an Gott glaubst und seine Gebote und Regeln achtest, und das nicht nur wenn es Dir schlecht geht, dann wird auch Gott Deinen Weg begleiten.
Bedenke nur, dass Gottes Wege für den Menschen oft unverständlich sind. Du wirst nie wissen, warum Du gerade jetzt dieses Missgeschick (z.B. Unfall) hattest, obwohl Du doch so um Schutz gebetet hattest. Vielleicht hat Gott Dich damit noch vor viel Schlimmeres bewahrt, oder er testet Deinen Glauben.
Sei nicht enttäuscht, auch wenn Du es nicht verstehen kannst. Gott versteht es und er wird Dich leiten und segnen, wenn Du ihm vertraust.
heureka47 am 21. Februar 2009 02:48 Vielen Menschen geht es so, daß sie Dinge nicht mit dem Verstand vestehen. Aber die "höhere Vernunft" ist, das, was man mit dem rationalen Denken - noch - nicht versteht, mit dem HERZEN zu verstehen, d.h., anzunehmen, darauf zu vertrauen, daß es sich letztlich als gut und sinnvoll erweisen wird. Wenn wir Gott als einen bedingungslos liebenden Gottvater-mutter verstehen, können wir auch darauf vertrauen, daß er es mit allem, was uns widerfährt, letztlich gut meint. Meine sehr schwere Lebenskrise z.B. hat bewirkt, daß ich heute ein bedingungslos glücklicher Mensch bin.
Gott, unser Vater im Himmel, der in der Person Jesus selbst die Erde betrat, gab uns Menschen die völlige Willensfreiheit.
Wir können nach seinen Geboten demütig und liebtätig leben oder auch entgegengesetzt.
Daß wir nicht nach seinen Geboten leben, zeigt das Elend und die Ungerechtigkeit der Erde.
Aber so wie wir uns um Jesus kümmern, so kümmert sich Jesus auch um uns!
Wenn wir ihn lieben, seine Geboten demütig und liebtätig halten und uns unter seinen Schutz stellen, dann wird er uns auch beistehen.
Es genügt aber nicht, daß wir sagen: "ich liebe Jesus", sondern wir müssen unsere Liebe durch unser tun auch beweisen!
Eine gute Anleitung dafür ist z. B. Mt 25,31 bis 40.

Er hilft nicht immer so, wie wir das gerne hätten.
heureka47 am 21. Februar 2009 02:27 Das finde ich sehr wahr, sehr weise!
Wenn du eine helfende Hand brauchst, dann schau an das Ende deines Arms.
heureka47 am 21. Februar 2009 02:29 Genau! DH

Nicht an was oder wen Du glaubst ist wichtig, sondern dass Du glaubst. Du kannst auch an einen Käsekuchen glauben. Manchmal wirds Dir helfen und manchmal eben nicht.

Das kann er - und bei denen, die entschiedenermaßen zu ihm gehören, tut er das auch. Allerdings nicht immer sofort und auch oft nicht so, wie wir uns das vorstellen. Im Nachhinein ist aber immer erkennbar, dass er gehandelt hat.
Gott ist aber keine Wunscherfüllungsmaschine, an die man sich bei Bedarf wenden kann und die man ansonsten "in die Ecke stellt". Er ist eine Person und an Gemeinschaft mit uns interessiert - auch wenn es uns gut geht.
heureka47 am 21. Februar 2009 02:52 Es gibt nur zwei Möglichkeiten der Partnerschaft mit Gott - ganz oder gar nicht.
daddysdearest am 21. Februar 2009 11:34 Genauso isses.
Vieles sieht anders aus, wenn wir Gott kennen: dh wirklich kennen. Weisst du, wie er ist ? Weisst du, was er tut ? Kennst du seinen Willen? Suche ihn als Person! Er wird dir dann schon geben, was für dich richtig ist. Jesus sagt: "Wer mich sieht, sieht den Vater" Johannesevangelium 14. Lies dieses Kapitel doch mal! Ich wünsche dir viel Freude auf deiner Entdeckungsreise.

Gott kann auch nicht helfen, weil er/es/sie einzig und alleine eine Kreation der (christlichen) Religion ist. Ein "geistiges Konstrukt".
CrazyDaisy am 2. Dezember 2008 19:54 Der christlichen Religion? Hör ich schlecht? Also die Wurzeln des Monotheismus liegen immer noch im Judentum, aber hallo!
Scarecrow69 am 2. Dezember 2008 19:56 Wir wollen doch jetzt keine Haarspaltereien beginnen. Was meinst du warum "christlich" in Klammern gesetzt ist? Na, hast du die Lösung? Nein? Möp, dann gibt es auch keine hundert Punkte.
Für die anderen Religionen ist aber Gott real vorhanden, ja¿
Scarecrow69 am 2. Dezember 2008 20:33 Real würde bedeuten, du kannst ihn/es/sie anfassen, er/sie/es lebt. Meist sind es aber nur "Abbilder"...
heureka47 am 21. Februar 2009 02:56 Gott soll eine Kreation der Menschen sein? Umgekehrt wird ein "Schuh" daraus: Die Menschen sind Kreation Gottes! Und Religion kommt anaolog nicht aus der Bibel, sondern die Bibel stammt aus dem natürlichen, von Gott eingegebenen religiösen Erleben von Menschen!

Meiner Meinung nach nicht, da es keinen Got gibt. Gott existiert bloß in den Köpfen der Menschen.
:-)
TheDead am 2. Dezember 2008 19:51 Also ist es nur eine Frage des Glauben

Du schreibst "ent-täuscht", das heißt Dir wurde ein Täuschung über Gott weg genommen. Solche Enttäuschungen helfen, das eigene Gottes-Bild infrage zu stellen und dem, wie Gott wirklich ist, näher zu kommen. Zugleich hilft dies, sich klar zu werden, was wirklich wichtig ist.

Da es so etwas nach meiner Meinung nicht gibt, kann man von da auch keine Hilfe erwarten! Bei all dem Elend, das auf der Welt herrscht, müßte eine solche Instanz so langsam mal einschreiten! Es sei denn, sie hat einen sehr makabren Humor!
Scarecrow69 am 2. Dezember 2008 19:51 Schon Depeche Mode (Dave Gahan) hat doch im Song "Blasphemous Rummours" gesungen: "But I think that God's got a sick sense of humor And when I die I expect to find Him laughing" ;
RBMannheim am 2. Dezember 2008 19:57 So gesehen!

Wenn du an sowas glaubst: Ja.
Ansonsten: Nein.
BTW: Wenn du oft enttäuscht wurdest liegt das sehr wahrscheinlich daran, dass du dich zuvor (selbst) getäuscht hast.
Was ist Gott für dich? Ein Problemlösungsautomat?
cu ;)
larX42

Ja,Gott kann helfen, aber ER lässt sich nicht vorschreiben wie ER hilft. Darum sei nicht enttäuscht von deinen Vorstellungen.
Vielleicht, die Frage ist nur warum tut er's nicht. Somit kann man nur hoffen das es keinen gibt. Sonst würde er ja selbst hinter dem ganzen Elend auf der Welt stecken...
heureka47 am 21. Februar 2009 03:03 Ist "Elend" nicht eine persönliche Deutung/Wertung? Wie war das in deiner Kindheit? Hast du nicht monatelang in die Windeln gemacht, konntest zuerst nicht stehen noch laufen, nicht sprechen und also fast garnichts machen, warst wie ein schwer Behinderter und man mußte sich sehr intensiv um dich kümmern? Vielleicht ist die Menschheit in einem ähnlichen Prozeß?? Vielleicht MUSS das so sein??

Wenn du - im wahrsten Sinne des Wortes - "ent-täuscht" worden bist, dann bist du doch jeweils von einer Täuschung befreit worden - oder? Ist das nicht positiv? Hat dich das nicht zum Nachdenken darüber gebracht, ob deine Vorstellungen von Gott oder deine Erwartungen an ihn evtl. falsch bzw. überzogen sind?
Stimmt, Gott ist kein Automat!
Aber er ist immer gegenwärtig. Und verläßlicher als ein Automat, denn dieser kann mal eine Störung haben. Gott hat keine Störungen...