Frage von Fliegengewicht4, 150

Kann es sein, wenn ein Frühchen in den ersten Jahren kaum rauskommt oder dem Besuch zu Hause gezeigt wird dass es sich später auch zurückzieht?

Wäre es gut wenn die Eltern ihr Kind wenn es ca 1 od 2 Jahre ist auf ein kleines Fest bei Nachbarn mitnehmen würden? (für ein paar Stunden) Oder zuhause wenn Besuch da ist und das Kind ein paar Monate alt ist (wenn sie sich für die Umgebung interessieren ) für eine paar Stunden unter Leuten ist? Oder beim Heimsuchen hergezeigt wird?

Antwort
von polarbaer64, 44

Frühchen hin oder her - Kinder dürfen nicht vor der Umwelt versteckt werden. Sie sollen von klein auf mit Altersgenossen und Menschen Kontakt haben, und nicht mal nur am Fest den Nachbarn gezeigt werden, das ist nur erschreckend für ein Kind. Und das ist nicht abhängig davon, ob es Frühchen sind, oder zum Termin geborene Kinder.

Kinder gehören zu einem, wie die Luft zum Atmen, und überall, wo du atmest, geht auch das Kind hin. 

Mit kleinen Babies ab 3 Monaten kannst du zur Babymassage gehen oder zum Babyschwimmen. Was glaubst du, wie die sich füreinander interessieren :o) . Spätestens ab dem 1. Geburtstag sollten Kinder mit Mama, Papa, Oma, oder wer eben Zeit hat, in eine Krabbelgruppe / Spielgruppe gehen. Dort lernen sie den Umgang mit anderen, das miteinander spielen und das teilen. Kinder, die von der Umwelt fern gehalten werden, haben damit Probleme, wenn sie dann mal in den Kindergarten oder in die Schule kommen.

Wichtig ist, dass etwas regelmäßig stattfindet, da Kinder durch Regelmäßigkeit lernen. Ab und zu mal dies, und ab und zu mal das ist nicht hilfreich.

Du brauchst auch nicht deine Freundinnen fern zu halten, wenn die zum Kaffee kommen wollen. Sei so normal, wie immer und schau halt zu, dass sie es mit dem Betüdeln des Kindes nicht übertreiben ;o) . Das ist sonst zu anstrengend. Größere Babies fremdeln auch oft, das ist zu respektieren, das macht dem Kind Angst. Immer die Sicherheit gewähren, dass Mama oder eine Bezugsperson da ist.

Antwort
von Zuhal86, 12

Hallo, 

Auch ich habe ein Sohn der als Frühchen auf die Welt gekommen ist, er wog vor 20 Jahren nur 550 g.

Damals wie heute war ich Allein erziehend man darf und sollte seine eigene Unsicherheit als Frühchen Eltern nicht Übertragen.

Den Frühchen spüren  die Unsicherheit der Eltern besonders stark, da Sie selber ums Überleben kämpfen.

Ebenso ist es sehr wichtig, das Frühchen die Soziale Umgebung von Anfang an wahrnehmen sollten, da es für die weitere Entwicklung des Frühchens ein Bestandteil des Lebens wird.

Und wenn sie als Eltern das Gefühl bekommen sollten bei Ärzten was die Entwicklung betrifft nicht ernst genommen werden, weiter nach Ärzten suchen oder Kliniken aufsuchen. 

Die beste Medizin ist für mich immer noch die Liebe Liebe Liebe und das Glaube an dem Kind und sich selber, was in solchen Momenten nicht einfach sein wird, aber die stärke es ausmacht. 

Frühchen Eltern sollten stärker sein, als das Frühchen selber, das spüren sie wirklich. 

Ich hoffe ich konnte Helfen

  

Antwort
von MaraMiez, 59

Meine Kinder waren beide Frühchen und sobald ich die mit nach Hause nehmen konnte, hab ich die auch überall sonst mit hin geschleppt. Wie auch sonst...alleine zu Hause lassen geht ja kaum und selbst nur noch zu Hause hocken? Das fänd ich doch etwas schade. Nicht nur fürs Kind.

Der Kontakt zur Außenwelt, zu anderen Leuten ist ja auch wichtig. Jedenfalls hatten meine Kinder nie Probleme, wenn ich sie dann mal wo anders abgebe (Großeltern, Onkel/Tanten, Kindergarten...selbst im Krankenhaus)...die sagen nicht mal tschüss.

Antwort
von Mirarmor, 104

Soweit ich weiß, gab es eine Studie dass sehr kleine Kinder Bezugspersonen und Ansprache brauchen, aber es völlig egal, wer das ist. Wenn das Kind etwas älter ist, sollte es sicher mehr Kontakt zu verschiedenen und auch fremden Leuten haben. Aber wo die Altersgrenze ist, weiß ich nicht. Warum soll ein Frühchen nicht rauskommen? ISt es ein Extrem-Frühchen mit verspäteter Entwicklung und Infektanfälligkeit?

Kommentar von Fliegengewicht4 ,

Weil es die Eltern nicht mitnehmen in den ersten Jahren und es kaum Kontakt mit Fremden hat.

Ein Frühchen mit knapp über 1000 g

Kommentar von catweasel66 ,

1000 g ...das war einmal....

kontakt ist wichtig,schließlich leben menschen in gesellschaft.

ich versteh die eltern absolut nicht,völliger schwachsinn.

Kommentar von Fliegengewicht4 ,

Es war vor ca 24 Jahren

Kommentar von Fliegengewicht4 ,

und eine rein theoretische Frage

Antwort
von catweasel66, 102

ich versteh die frage echt nicht.....

ein frühchen ist ein kind was zu früh auf die welt kommt....

dann wirds im brutkasten hochgepäppelt bis es sein kampfgewicht hat und kann dann wie ein "normales" kind entlassen werden nach hause.

ab diesem zeitpunkt gibts für mich keinen unterschied mehr zwischen frühchen und normalchen ....

Kommentar von Koala41 ,

Da kann ich dir nur vollkommen recht geben. Diese Frage ist mir echt zu Hoch! Denn da muss man ja den Professor in Dingsbums machen um darauf Antworten zu können.

Kommentar von Fliegengewicht4 ,

Ob die Kleinen es mitbekommen wenn sie mal unter Menschen sind oder nicht  (ab dem korrigiertem 3 Monat zirka)

Kommentar von catweasel66 ,

klar bekommen das die kinder mit,was denkst du denn....

kinder gehören unter menschen, immer und auch von anfang an. wir haben unsere tochter auch überall mit hingeschleppt.

Kommentar von Fliegengewicht4 ,

Darf ich fragen ob deine Tochter auch zu früh ist

Kommentar von catweasel66 ,

japp.....war ein 8 ender  :-)

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