Frage von anonymeshilfe, 274

Kann es sein, dass mir eine Therapie verweigert wird, weil ich mich ritze?

Mir ist zu Ohren gekommen, dass es sein kann, dass ich keine Gesprächstherapie bekomme, weil ich mich momentan ritze.

Das Problem ist allerdings, dass ich mich momentan ritze, weil ich keinen Therapeuten oder ähnliches habe und einfach kein anderes Ventil habe, um meine Probleme zu kanalisieren.

Ich weiß allerdings zu 95%, dass ich mit dem Selbstverletzendesverhalten stoppen kann, sobald ich eine regelmäßige Therapie habe und meine Probleme bearbeitet werden.

In meinen Augen ist das auch absoluter Blödsinn. Grade weil ich unter SvV leide, bräuchte ich ganz dringend eine Therapie!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Jule59, 69

Das ist falsch. Ritzen ist ein Therapiegrund, kein -hindernis.

Zwar kann es Bestandteil einer Therapie werden, nicht mehr zu ritzen, doch geschieht dies immer in Absprache mit dem Patienten.

Wenn du den Dingen auf den Grund gehen willst, wäre aber vielleicht eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie einer Verhaltenstherapie vorzuziehen.

Eine "Gesprächstherapie" gibt es eigentlich nicht, die Bezeichnung wird eher als Überbegriff über verschiedene therapeutische Verfahren benutzt.

Kommentar von anonymeshilfe ,

mir ist schon klar, dass Gesprächstherapie ein Oberbegriff ist, deswegen habe ich diesen auch verwendet.

Kommentar von Jule59 ,

Angesichts deiner Verunsicherung in deiner Frage war das nicht als gegeben vorauszusetzen ;).

Kommentar von anonymeshilfe ,

Ich muss den Dingen aich nicht auf den Grund gehen Buch weiß ziemlich genau, wieso ich mich momentan ritze. Ich weiß auch, dass ich damit ganz schnell wieder aufhören kann...

Kommentar von Jule59 ,

Wenn du damit nicht auch real sofort aufhören kannst, machst du dir selbst was vor.

Auch jeder Alkohol- und Suchtkranke ist überzeugt, aufhören zu können, wenn er nur wollte. Das ist schlicht ein Kennzeichen abhängigen Verhaltens und gilt durchaus auch für SVV.

Ebenso kennzeichnend ist das Stellen von Bedingungen, die erfüllt sein müssen, um aufzuhören: "Wenn…(ich erst jemanden zum Reden hab)…, dann (höre ich auch auf)."


Kommentar von anonymeshilfe ,

Naja ich habe zwar geschrieben, wieso ich mich verletze und das ich weiß, dass ich damit aufhören kann, wen der Grund dafür eliminiert ist, aber gut, wenn du das nicht verstehst, ist das nicht mein verschulden...

Kommentar von anonymeshilfe ,

Leider ist das genau der Fall. Sobald ich weiß, dass ich meine Probleme anderweitig (über eine Therapie) lösen kann, brauche ich dieses Ventil nicht mehr. Das gute ist auch, dass ich kein Mensch bin, der sich über Jahre hinweg jeden Tag ritzt oder so...

Antwort
von Mimi33394, 52

Grundsätzlich ist das kein Grund einen abzulehnen. Es kommt dann allerdings auf den Therapievertrag an, den du mit deinen Therapeuten erstellst. Meistens steht da sowas drin wie , dass du dich dazu verpflichtest deine Selbstverletzungen einzudämmen. Bei wiederholter Zuwiderhandlung kann die Therapie abgebrochen werden. Ein Therapeut wird dir aber nichts zumuten, was du nicht schaffen kannst.

Antwort
von derMannohnePlan, 36

Ich hatte eigentlich bisher immer gedacht, dass Therapien von Nöten sind, wenn man verwundet ist. 

Das man eine Therapie erst nach der Wundheilung genehmigt bekommt, wäre mir neu.

Antwort
von Cassy97, 36

Als ich in der Klinik war, wurde mir die Therapie verweigert nachdem ich mich ein mal selbst verletzt hab, allerdings lag das denke ich an meiner Klinik. Solange du nicht akut gefährdet bist (was auch für den Therapeuten belastend ist) sollte es keine probleme geben mit der Therapie (egal ob ambulant oder Klinik)

Antwort
von Sandkorn, 92

Die wirst Du auch bekommen. Sprich mal mit Deinem Hausarzt darüber, er wird Dir eine Überweisung zum Facharzt geben und dieser kümmert sich um alles Weitere.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Ich muss nicht mehr zu meinem Hausarzt. Ich war lange in der Klinik und habe von dort aus alle nötigen Papiere bekommen..

Kommentar von Sandkorn ,

Dann laß Dir einen Termin in einer Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie geben und nimm am besten schon zur Anmeldung die Unterlagen vom Krankenhaus mit. Dort kümmert man sich auch um die Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Das habe ich schon vor Wochen getan, allerdings gibt es lange Wartezeiten

Kommentar von Sandkorn ,

Das ist richtig aber Du könntest evtl. durch öfteres Nachfragen das ganze beschleunigen. Oder Du meldest Dich noch bei anderen Praxen an, das könnte Deine Chance auf einen schnelleren Termin auch erhöhen. Oftmals springt auch ein Patient ab und Du wirst dazwischen geschoben. 

Ich wünsche Dir, daß Du deine Behandlung bald beginnen kannst und Dir geholfen wird.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Ich rufe da ständig an aich in mehreren Praxen. Ich bin nicht dumm und weiß,was ich für Möglichkeiten habe...

Kommentar von Sandkorn ,

Was erwartest Du dann hier im Forum? Daß Dir jemand einen Termin besorgt, am besten gleich für morgen?

Antwort
von neonlichtaugen, 66

es gibt auf jeden fall therapeuten die dich nehmen, wenn bzw auch gerade weil du dich selbst verletzt. 

wenn das also jemand nicht macht, dann ist das eher der einzelfall als der regelfall. 

Antwort
von schloh80, 30

Nur, um das für andere Leser richtig zu stellen:

"Mir ist zu Ohren gekommen, dass es sein kann, dass ich keine Gesprächstherapie bekomme, weil ich mich momentan ritze."

Nein. Das ist nicht der Fall. Menschen, die sich selbst verletzen, sollten unbedingt fachärztliche und psychotherapeutische Hilfe aufsuchen und werden diese auch bekommen.

Bei dir ist es aber anders. Du hast bereits eine stationäre Therapie beendet, in der dir Ablenkungsmaßnahmen und Ersatzhandlungen (z.B. Skills) vermittelt wurden. Du verletzt dich aber nach eigene Angaben massiv selbst und berichtest, dass Skills etc. überhaupt nicht funktionieren. Das ist eine andere Ausgangsbedingung. 

Eine ambulante Psychotherapie wird nur genehmigt, wenn von einer günstigen Prognose ausgegangen werden kann. Es werden auch nur wissenschaftlich begründete Verfahren und Methoden genehmigt. Skills sind hier der Goldstandard bei SVV. Wirken diese gar nicht (wie von dir geschildert), wird es sehr schwer, hier von einer günstigen Prognose für eine Behandlung auszugehen. Vielmehr ist sogar anzunehmen, dass sich dies bei sehr belastenden Aufarbeitung der Hintergründe noch weiter verschlimmern wird, ohne dass du mit entsprechenden Skills in diesen schwierigen Therapiephasen das SVV beschränken kannst (gleiches gilt analog für andere selbstschädigende Verhaltensweisen).

Auch die Klinik hatte bei dir ja eine Wiederaufnahme abgelehnt.

Alles weitere wurde dir bereits erklärt, wenn dir das nicht reicht, ist das dein Problem.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Du mir wurden in der Klinik keinerlei Maßnahmen mitgegeben,um mit dem SvV klar zu kommen, weil es VOR und WÄHREND des Aufenthaltes noch kein Problem war. bzw ein Problem, dass niemand als großes Problem angesehen hat... Also wenn du nicht alle Informationen beisammen hast, dann solltest du entweder nachfragen oder lieber gar nichts von dir geben!

Kommentar von schloh80 ,

Du widerspricht dir.

Hinweise, dass du in der Ambulanz die Karten auf den Tisch legen sollst, damit du in eine Skills-Gruppe kommst, hattest du damit beantwortet, dass dies alles gemacht wurde und dir aber die Skills null helfen.

Was denn nun?

Dann wären wir doch wieder am Anfang: also, geh in die Ambulanz, schildere das alles wie hier und bitte um Aufnahme in ein DBT Programm resp. Sklills-Gruppe.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Das habe ich an kleinster stelle behauptet. Ich habe gesagt, dass es niemand für nötig hielt. Skills habe ich mir selbst angeeignet, allerdings bringen die momentan auch nicht viel. Und den nächsten Termin in der Ambulanz habe ich in vier Wochen. yeah... Aber davon abgesehen glaube ich auch nicht, dass ich ein spezielles Programm brauche. Denn ich weiß ja wieso ich mich momentan verletze und lediglich dagegen sollte etwas unternommen werden...

Kommentar von Seanna ,

Das Programm zielt auch nicht drauf ab den Grund rauszufinden, sondern dir beizubringen das SVV selbst(!!! = ohne Therapeuten, der Händchen hält oder immer und sofort verfügbar ist - auch bei AUFNAHME einer Therapie) im Griff zu haben. Entweder du willst das, dann geht das auch ohne Händchen halten oder du willst es nicht, dann ist Therapie Mittelverschwendung. Abgesehen davon ist "ich höre erst auf wenn ich xy kriege" emotionale Erpressung und wird zu Recht boykottiert oder niedrig priorisiert.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Das ist keine Erpressung, sondern einfach eine Tatsache. Wenn ich eine Therapie habe, muss ich nicht mehr in der Form meine Probleme kanalisieren. Ich kann sie dann adäquat mit einem Therapeuten besprechen..

Antwort
von schokocrossie91, 44

Wo hast du sowas denn gehört? Das ist Unsinn.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Das hat mir hier ein "oberschlauer" User erzählt. Ich habe mir schon fast gedacht, dass es Müll ist.

Kommentar von schokocrossie91 ,

Wie du schon sagst, gerade Menschen mit SvV brauchen Hilfe.

Antwort
von MarkFlynn, 52

Ritzen ist ein klares klinisches Symptom und bedarf der Therapie bei Therapiewunsch. 

Kein Therapeut wird dich aufgrund dessen ablehnen dürfen. 

-> hippokratischer Eid 

Kommentar von Jule59 ,

hippokratischer Eid

Den schwören nur Ärzte, keine (psychologischen) Psychotherapeuten.

Antwort
von Lilo626, 48

Ich glaube es geht nucht unbedingt um den Grund den du genannt hast, vllt steckt ja mehr dahinter. Aber wenns wirklich so sein sollte dann verstehe ich das auch nicht.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Ich verstehe grade nicht wirklich was du meinst und erstrecht verstehe ich nicht, wie das meine Frage beantworten soll .

Kommentar von Lilo626 ,

? ich meine dass dir die Therapie evtl. nicht aus dem Grund den du genannt hast (ritzen) verweigert wird. vielleicht aus einem anderen Grund. aber falls dir wirklich die Therapie aus dem Grund verweigert wird, dann kann ich das nicht nachvollziehen. was war jetzt daran unverständlich?

Kommentar von anonymeshilfe ,

okay danke. Bisher wurde mich ja keine Therapie verweigert. Deswegen war ich etwas verwirrt. Ich war unsicher, ob du nicht von etwas anderem sprichst

Antwort
von Dxmklvw, 84

Es wäre zu 100 Prozent Schwachsinn, eine Therapie nur dann zu genehmigen, wenn der Grund für diese nicht mehr existiert.

Jedoch gibt es auch Fälle, wo das Fehlverhalten nur deshalb vorliegt, um damit eine Therapie (weil's als angenehm empfunden wird) zu erzwingen. Nur in solchen Fällen wäre eine Therapieverweigerung nachvollziehbar.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Der Grund für die Therapie ist nicht das Ritzen. Das ist ein anderer u d der wird durch das Ritzen auch nicht verschwinden.

Kommentar von Dxmklvw ,

Das ändert nichts an den Fakten. Wenn eine behandlungsbedürftige Sache vorliegt, die im Leistungskatalog der Krankenkasse enthalten ist, dann muß diese Leistung auch gewährt werden (es sei denn, es besteht die genannte Ausnahme).

Kommentar von anonymeshilfe ,

Das zeigt nur, dass deine Antwort ein stückweit sehr fragwürdig ist...

Kommentar von Dxmklvw ,

Ich erkenne in meiner Antwort nichts Fragwürdiges. Aber wie sieht es mit der Anspruchshaltung aus?

Kommentar von anonymeshilfe ,

Was hat deine Antwort mit einer Anspruchshaltung zu tun?

Kommentar von anonymeshilfe ,

Deine Antwort ist lediglich darauf ausgerichtet, dass ritzen das einzige Problem ist, daß ich habe. Das ist in meinen Augen ein wenig fragwürdig...

Kommentar von Dxmklvw ,

Ich meine,die Antwort paßt für beide Möglichkeiten.

Es besteht ein Problem, egal welches. Wenn dieses Problem behandlungsbedürftig ist und im Leistungskatalog enthalten ist, dann muß die Behandlung gewährt werden ....

... es sei denn, die Behandlung selbst ist oder enthält zum erheblichen Teil etwas, das wegen gewisser Annehmlichkeiten so sehr begehrt wird, daß mittels einer bestimmten Handlung (egal, ob primäre oder sekundäre Handlung) die Bewilligung erzwungen werden soll. Denn so etwas wäre den Teufel mit dem Beelzebub austreifen.

Der Hintergrund dafür ist ähnlich, wie es gleiohnishaft auch wäre, wenn jemand ein Problem hat, das mit einem süchtig machenden Medikament behandelt wird, er dann aber sein Grundproblem aufrecht erhält und/oder er ein weiteres Problem produziert, um damit zu erzwingen, daß er sein Suchtmittel weiterhin bekommt.

Das schließt natürlich nicht aus, daß dennoch eine Behandlung erfolgt, dann aber mit großer Wahrscheinlichkeit auf ganz andere Weise.

Antwort
von skyberlin, 50

Zusammenfassung:

Wenn Du nach Klinikaufenthalt(en) psychotherapeutische Hilfe brauchst, muss die Krankenkasse Dir bei der Suche nach Therapeuten behilflich sein.

Du hast alle Unterlagen, jede Kasse hat Hotlines, dann ruf die an, damit die Dir einen Therapeuten "besorgen", wenn Dein Hausarzt/in das nicht schafft.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Das beantwortet meine Frage kein Stück. Aber danke die Hotlines können dir übrigens auch keinen Therapeuten klären. Die Wartezeiten können lediglich reduziert werden...

Kommentar von skyberlin ,

Deine Fragen drehen sich, trotz vieler hilfreicher Hinweise, im Kreis.

Ich kann Deine Verzweiflung verstehen.

Werde aktiv und unternimm mindestens 3 der im Diskurs vorgeschlagenen Maßnahmen.

Im schlimmsten Fall, bei Selbstverletzungen muss ein RTW = 112 Dich zunächst leider nochmal in eine Notaufnahme bringen, bis das weitere Vorgehen geklärt ist.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Was habe ich davon wenn ich in die Klinik komme, im schlimmsten Fall noch auf die geschlossene und nicht behandelt werde? Außerdem bin ich grade weder verzweifelt, noch habe ich eine wirklich hilfreiche Antwort erhalten...

Kommentar von skyberlin ,

Schade, aber bevor Du Dich weiter verletzt, kannst Du vorgeschlagene Möglichkeiten ausprobieren.

Wenn Du das nicht willst, wird es schwierig sein, Hilfe zu bekommen, wenn Du sie verweigerst.

Für mich ist die Konversation damit beendet.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Ich verweiger keine Hilfe, aber noch mal, was bringt es mir, wenn ich zurück in eine Klinik gehe und mir dort gesagt wird, dass mir nicht geholfen werden kann? Das denke ich mir ja auch nicht aus oder so. Es ist schon vorgekommen. Die letzten drei Wochen meines Aufenthaltes hatte ich keine Gespräche mehr mit einem Psychotherapeuten, der eigentlich für mich zuständig war. Er konnte nur nicht mehr helfen ...

Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 41

Das mit dem "keine Therapie" bekommen stimmt nicht, im Gegenteil. Da du akut unter deiner Krankheit leidest bekommst du sicher einen Therapieplatz. Abgelehnt wirst du nur, wenn der Therapeut das Gefühl hat, dass er das nicht bewältigen kann und du in eine Klinik musst.

Kontaktiere unbedingt eine Fachperson.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Ich muss nicht mehr in die Klinik...

Kommentar von samm1917 ,

dann gehe zum therapeuten...

Kommentar von anonymeshilfe ,

würde ich gerne, wenn es nicht so etwas nettes, wie Monatelange Wartelisten gibt...

Kommentar von LouPing ,

Hey anonymeshilfe

Du bist einer von vielen mit derartigen Problemen.

Anhand deiner z.T. recht patzigen Antworten kann ich mir durchaus vorstellen das kein Arzt und keine Klinik mehr bereit ist dich unterstützen zu wollen. 

Sicher ist, mit der Drohung dich zu verletzen bis du dein Ziel erreicht hast, wirst du nicht weiterkommen. Kein Therapeut lässt sich auf eine derartige Art und Weise erpressen und das ist auch gut so. 

Lasse dich auf die Warteliste setzen und überbrücke die Wartezeit damit an dir zu arbeiten. Du hast bereits Therapien hinter dir, du weißt somit was zu tun ist. 

Kommentar von anonymeshilfe ,

1) weiß ich. Mir ist absolut klar, dass ich keine Schneeflocke bin 2) ich werde von der Klinik nicht nicht mehr unterstützt, weil ich so "patzig" bin, sondern weil es ambulant weiterlaufen muss. Ein Arzt oder eine Klinik dürfte aich keinem Patienten die Behandlung verweigern, weil er sich nicht normgerecht verhält (das nur mal so am Rande). 3) ich erpresse niemanden. Es ist ja nicht so, dass ich zum Therapeuten gehe und ihm sage: hey ich ritze mich jetzt, wenn du mir nicht hilfst. Es ist eigentlich genau umgekehrt. Mir kann momentan nicht geholfen werden, also helfe ich mir selbst in dem ich mich verletze, da das aber blöd ist und eigentlich nicht wirklich viel hilft, will ich damit aufhören..

Kommentar von anonymeshilfe ,

und wenn du mir nicht glaubst, dass ich niemanden erpressen will, solltest du mal meine letzte Frage und die Kommentare zu den Antworten lesen. irgendwer hat mir genau eine solche Erpressung vorgeschlagen, die ich abgelehnt habe!

Kommentar von LouPing ,

Hey anomymeshilfe

Ich bin kein Laie auf diesem Gebiet und ich kann dir versichern das deine Art und Weise mit dem Kram umzugehen nur eines zur Folge haben wird, du schadest ausschließlich dir selber. 

Übernehme bis zur Therapie die Verantwortung für dich, schaffst du das nicht gibt es Akutkliniken. 

Kommentar von anonymeshilfe ,

natürlich mache ich mich selbst kaputt, das ist mir absolut klar. Nur leider weiß ich nicht, was ich sonst tun kann...

Antwort
von skyberlin, 60

NEIN! Ritzen ist Ausdruck einer seelischen Störung und Indikation für Diagnostik und Behandlung!

Wenn diese vorliegt, hast Du rechtlich gesehen (wenn krankenversichert) ANSPRUCH auf fachärztliche und/oder psychotherapeutische Hilfen.

Wenn Du diese nicht bekommst, wende Dich an eine freie, kompetente Beratungsstelle in Deiner Nähe.

Ich kenne Dein Alter und Geschlecht nicht. Wenn Du jung bist: jedes Sorgentelefon für Jugendliche in Deiner Nähe.

Wenn weiblich: jedes Sorgentelefon für Frauen, das Du erreichen kannst.

Viel Erfolg!

Kommentar von anonymeshilfe ,

Ich brauche kein sorgentelefon ich brauche einen geeigneten festen Therapeuten!

Antwort
von GehOrgel, 45

Was Du brauchst, ist einMensch mit dem du sprechen kannst und der dir zuhört. Du sagst einfach was bei Dir Sache ist, und das wär´s.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Was ich brauche ist ein Therapeut!

Antwort
von helfertantchen, 45

Suche dir einen Therapeuten der auf sowas spezialisiert ist.
Kennst du denn gewisse Skills gegen SVV? Die sind manchmal sehr hilfreich.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Ja ich kenne eine Menge Skills,habe auch schon viele probiert, aber die bringen nichts. Das einzige, was ich wirklich brauche ist ein Therapeut, der mir helfen kann mit meinen eigentlichen Problemen umzugehen...

Kommentar von helfertantchen ,

Du könntest zum Hausarzt und der überweist dich weiter. Aber ich denke nicht dass ein guter Therapeut weigert sich dir zu helfen weil du dich selbst verletzt.

Kommentar von anonymeshilfe ,

Ich brauche keine uberweisung mehr. Ich stehe auf mehreren Wartelisten allerdings wissen die Therapeuten nichts von dem svV, da ich als ich dort aufgenommen wurde, noch nicht so abgefuckt war...

Kommentar von helfertantchen ,

Das kannst du dann natürlich in der Therapie ansprechen. Wenn du gerade keine starken suizidalen Gedanken o.Ä hast, könntest du auf einen Platz warten aber wenn es dir ganz ganz ganz schlecht geht und du es nicht mehr alleine aus hältst, solltest du mit Familie oder Freunden reden und dich vielleicht in stationäre Obhut begeben. Aber ich kann verstehen dass du erstmal wieder ambulante Hilfe möchtest :)

Kommentar von anonymeshilfe ,

Die Klinik würde mich auch gar nicht mehr aufnehmen...

Kommentar von helfertantchen ,

Bei starker Selbst oder Fremdgefährdung ist jede Klinik verpflichtet eigentlich dich aufzunehmen. Solange es dir aber momentan besser geht und du auf ambulante Hilfe wartest, ist es ja nicht nötig wieder über die Klinik nachzudenken oder?

Kommentar von anonymeshilfe ,

richtig, aber ich wurde trotzdem nicht aufgenommen, obwohl ich Suizidgedanken hatte... Naja jetzt ist das momentan nicht so akut und die Klinik würde auch nichts mehr bringen. Die nächsten Schritte MÜSSEN ambulant ablaufen ...

Kommentar von helfertantchen ,

Wenn es dir wieder ganz schlecht geht was hoffentlich nicht passiert, empfehle ich dir dann eine andere Klinik zu kontaktieren.
Warte ab, es ist zwar schwer für dich bestimmt alleine klar zu kommen, aber die ambulante Therapie wird dir sicherlich helfen'

Kommentar von anonymeshilfe ,

Die andere Klinik ist für'n Ars##

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