Frage von Regulus123, 85

Kann es sein, dass Hochbegabte ein größeres Problem mit einem straff durchorganisierten Studienplan haben, der keinerlei Freiräume bietet?

Antwort
von einfachichseinn, 44

Ich denke es gibt ganz allgemein Menschen, die damit ein Problem haben. Das liegt aber nicht an einer Hochbegabung.

Antwort
von alcaponymo, 57

Vllt sollte man die angebliche hochbegabung untersuchen ;)

Antwort
von lifeiscomplex, 39

Ja, das ist wohl so. Vermutlich hängt es auch von dem Grad der Kreativität des Hochbegabten ab. Je kreativer jemand ist, desto mehr Freiraum benötigt er.

Siehe auch folgenden Artikel: http://www.n-tv.de/ratgeber/Nicht-gut-fuer-Hochbegabte-article1041596.html

Kommentar von einfachichseinn ,

Hast du deinen eigenen Link vorab gelesen? Dort wird zwar von Hochbegabten geschrieben, allerdings auch von Studenten mit einem Abschnitt mit 1,0 und jene sind nicht unbedingt hochbegabt.

Kommentar von Regulus123 ,

??? Und, was sagt dir das jetzt? Der Abschnitt sagt aus, dass es Studenten gibt, die sich intensiver mit einer Materie beschäftigen als alles nur oberflächlich anzukratzen.

Kommentar von einfachichseinn ,

Nein. Der Abschnitt sagt eigentlich genau das Gegenteil aus. Im Abitur ist es total egal, was du alles weißt. Du musst nur das wissen, was das Ministerium dir vorgibt. Daher ist der Artikel vollkommen widersprüchlich. Die Schule bietet auch nur bedingt Freiräume und jene, die sich anpassen können und das Lernen, was sie sollen bekommen gute Noten. Das hat nichts mit öberflächlichkeit oder vergleichbaren zu tun

Kommentar von Regulus123 ,

Also ich verstehe dich nicht. Ich denke, dass es in dem Artikel so gemeint ist, dass der Anspruch im Abitur ja vergleichsweise zum Studium sehr gering ist. Ein 1,0 Abi ist also zu schaffen UND ich habe sogar noch Zeit mich in Themen zu vertiefen, die mich interessieren. Und genau das ist im Studium nicht mehr möglich. Hier gilt dann nur noch strenges Regiment. Wer sich gerne so schikanieren bzw. von sich selbst entfremden lässt- bitteschön. Ich denke, dass Hochbegabte viel Freiraum bzw. eben Gestaltungsraum benötigen. Deshalb die Krux im Bachelor-Studiengängen im Vgl. zu früheren Studiengängen, in denen mehr Freiräume gewährt wurden. Ich finde den Artikel gut getroffen.

Kommentar von einfachichseinn ,

Ich denke genau das ist damit nicht gemeint, denke ich. Es geht darum, dass die 1,0 Abiturienten besonders intelligent sind und das sind sie eben nicht.

Kommentar von Regulus123 ,

Mit einem 1,0 Abitur wird man auf jeden Fall intelligent sein, denn nicht jeder schafft überhaupt das Abitur. Allerdings muss man mit einem 1,0 Abi nicht hochbegabt sein. Die Einser-Abis werden einem heute hinterhergeworfen. So etwas gab es vor 10, 15 und 20 Jahren gar nicht. Schlauer sind wir heute deshalb noch lange nicht. Wie ist es möglich solch ein Abi zu schaffen? Durch z.B. stupides Auswendiglernen. Der Hochbegabte möchte aber mehr als das tun, also stupides Auswendiglernen, sich an Zeitpläne halten, funktionieren müssen (nichts anderes ist Auswendiglernen: man funktioniert wie eine Maschine). Der Intelligente möchte sich auseinandersetzen, wissen warum bestimmte Dinge so sind und nicht anders, daraus etwas ableiten etc.

Die meisten in unserer Gesellschaft funktionieren einfach wie ein Maschine, Hauptsache die Kohle kommt irgendwann rein. Wie, warum, wieso interessiert die meisten nicht, sie machen sich halt keine Gedanken und es ist ihnen auch egal.

Kommentar von Regulus123 ,

Wer fürs Abi nicht lernen musste, wird es im Studium verdammt schwer haben. Derjenige, der bereits immer Lernstrategien anwenden musste tut sich somit auch leichter. Es ist genau sein Ding: einfach Stoff konsumieren, runterschlucken und nach der Prüfung überschreiben mit neuem Stoff. Festplatte gelöscht, aber Hauptsache die Note stimmt.

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