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Kann es sein, dass die Zukunft genauso stark auf die Gegenwart wirkt, wie die Vergangenheit?

gefragt von Max1234 am 13.11.2008 um 15:56 Uhr

Kann es sein, dass die Zukunft - auch ohne dass man daran denkt - genauso stark auf die Gegenwart wirkt wie die Vergangenheit?

Versteht ihr was ich meine? Ist hoffentlich nicht zu kompleziert.


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jungfraujoseph
beantwortet von jungfraujoseph am 13. November 2008 16:02
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Ich verstehe, denke ich, was Du meinst. Und diese Annahme ergibt sehr viel Sinn. Das was sein würde oder sein könnte, wenn wir dieses oder jenes in der Gegenwart täten, ist garadezu Alltag für ein projizierendes Wesen, wie der Mensch einer ist.
Fast schon lapidar: Wenn ich morgen ein Vorstellungsgespräch habe, bereite ich mich heute darauf vor: ich bügel mein Hemd, gehe nicht auf eine Party, um für den nächsten Tag frisch zu bleiben, etc.

Kommentar von Simple_avatar2smallzwosh am 6. Mai 2009 18:10

Ups... Ich hab grad gelesen "ich bügel meinen Hund" :D DH! ;)

Kommentar von 04bfad830ace16b3c75ba6cedb476e44smalljungfraujoseph am 8. Mai 2009 13:13

Leute, die ihre Hunde bügeln, würden wahrscheinlich nie einen Job bekommen. Auch bekommen sie hoffentlich keine Gelegenheit, sich fortzupflanzen. :D


anonym
beantwortet von Silberheim am 13. November 2008 15:57
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Philosophisch gesehen kann alles sein, nichts muss !


molinax
beantwortet von molinax am 13. November 2008 18:18
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Wenn wir dir Zukunft nach Zwecken ausrichten, und das tun wir gemeinhin bei zielgerichtetem Handeln, dann stimmt diese Annahme für uns. Ein Beispiel: Ich habe mich in eine Frau verliebt und begehre sie. Angenommen ich wäre verheiratet , dann möchte ich mich nun vielleicht scheiden lassen und handle mir im Hinblick auf ein zukünftiges Zusammensein mit meiner neuen Partnerin manche Folgen ein.

Ein anderes Phänomen im Grenzbereich des Wissenschaftlichen gehört vielleicht auch hier her: selbst erfüllende Prophezeiung (oder: Die Macht der Wünsche)

Vielleicht könnte man philosophischer Sagen: Das Prinzip Hoffnung (E. Bloch), und in diesen Zusammenhang gehört der Begriff "Antizipation".

Bei diesen Überlegungen wird sicher klar: Die Zukunft bestimmt uns auch, aber anders.

Das hat einen ganz bestimmten Grund. Die Ursache-Wirkung-Kette hat mit der Linearität der Zeit zu tun. Ein Astrophysiker wird wohl eingestehen, das die Uhren anders gehen, wenn wir uns einem schwarzen Loch nähern. Aber alle seine Berechnungen zur Singularität des Neutronenschaums stützen sich auf die Voraussetzung, dass die Zeit sich nicht zurückbiegt. Wohl zurecht, oder?


Wolpertinger
beantwortet von Wolpertinger am 13. November 2008 15:57
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Die Zukunft gibt es doch noch nicht, sie ensteht doch erst.

Wie soll etwas was erst ensteht Auswirkungen auf die Gegenwart haben?

Kommentar von Max1234 am 13. November 2008 15:59

Doch manchmal ist die Zukunft doch schon geplant oder nich?

Kommentar von A190836778b781d1e39181ae6eda0051smallheinmueck am 13. November 2008 16:02

Wenn die Zukunft geplant wurde, dann liegt diese Planung in der Vergangenheit.


magicbird
beantwortet von magicbird am 13. November 2008 15:57
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ich glaub nicht das die Zukunft auf die Gegenwart Einfluß hat. Die Zukunft besteht ja aus Vergangenehit und Gegenwart....also eher andersherum, oder?!


Kommentar von Silberheim am 13. November 2008 15:58

hm wie kann etwas das es noch gar nicht gibt, aus was bestehen was es schon gibt ? wenn doch das dann schon wieder nicht mehr existent ist ?

Kommentar von 8ff7839b083645f0c8a38a5cc9d54082smallmagicbird am 13. November 2008 16:11

was? Gegenwart Existiert, die Vergangenheit existierte und daraus entsteht die Zukunft. Aber die Zukunft die noch nicht fest steht ohne Gegenwart und Vergangenheit kann keinen Einfluss auf Gegenwart und Vergangenheit haben!

Kommentar von Silberheim am 13. November 2008 16:15

ist sie denn noch existen wenn sie vergangen ist ? oder nur noch eine chemischelektrischer impuls im speicher unseres Gehirns ?

Kommentar von 8ff7839b083645f0c8a38a5cc9d54082smallmagicbird am 13. November 2008 16:24

sie ist schon noch existent würde ich sagen, denn wir nehmen sie ja immer mit uns mit (die Vergangenheit). Sie ist ja ein automatischer impuls auf die Gegenwart. Immer und immer wieder. Z.B.: Das ich dir momentan schreibe ist in meiner Gegenwart, doch schon wirst du zu meiner Vergangenheit aber hast nachdem ich hier weg bin und im Auto sitz keinen Einfluss auf meine Zukunft!

Kommentar von Silberheim am 13. November 2008 16:39

Und wenn du in der in der Zukunft liegenden Autofahrt an diese Sätze aus der Vergangenheit denkst, sind sie dann wieder Gegenwart und also nun Zukunft oder etwas neues was nur aus der Vergangenheit hervor geht ?

Kommentar von 8ff7839b083645f0c8a38a5cc9d54082smallmagicbird am 13. November 2008 16:43

ahhhhhh jetzt versteh ich woher du kommst!!! Aber trotzdem wird es keinen Einfluß auf die Zukunft (Zukunft als Hardcopy gedacht) haben. Denn die Gedanken (Gedanken als Software) sind nichts greifbares......... noch einen Whiskey rüber reich

Kommentar von Silberheim am 13. November 2008 16:47

Sind Worte greifbar ? haben sie keinen Einfluss auf Ereignisse und auf unser Handeln ?

sich in seinem Ohrensessel zurück lehnt

Kommentar von 8ff7839b083645f0c8a38a5cc9d54082smallmagicbird am 13. November 2008 16:52

noch ein stück holz in das feuer leg und dich kritisch anschau ....das mag schon sein, das mag schon sein das Wörter auf unsere Ereignisse und Handeln einfluss haben bzw. bin ich mir da ziemlich sicher aber nur wenn sie ausgesprochen werden und nicht gedacht. Und das aussprechen verlangt mut und das ist aber glaub ich wieder ein anderes thema....

Kommentar von Silberheim am 13. November 2008 17:07

aber die gedanken die wir hier schreiben sind doch visualisierte worte, die auch irgendwie gesprochen sind, somit können auch gedanken unser handeln beeinflussen.

wenn das aussprechen doch immer mut verlangen würde, denn dan würden so machen vieles nicht sagen.

so war schön zu gedankenreden mit dir nu muss ich langsam los cu


Solipsist
beantwortet von Solipsist am 13. November 2008 16:00
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Unsinn

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 13. November 2008 16:11

oder Du meinst es wie Jungfraujoseph formuliert. Das macht dann schon Sinn. Nur was erwartest Du für neue Erkentnisse davon? Wozu die Frage?


Maximus40
beantwortet von Maximus40 am 13. November 2008 16:00
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Das hängt m.E. vom Typ Mensch ab und in welcher "Zeitform" er lebt. Manche leben mehr in der Vergangenheit und hängen alten Erinnerungen her, manche genießen die Gegenwart und manche Menschen denken viel über die Zukunft nach und versuchen diese natürlich auch entsprechend zu planen. Die Planung wirkt sich dann natürlich auf die Gegenwart aus.


Tobias87
beantwortet von Tobias87 am 3. September 2009 18:56
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Das Ergebnis kann der Ursache zeitlich nicht vorangehen, daher kann die Zukunft selbst die Gegenwart nicht beeinflussen. Beeinflusst werden kann die Gegenwart von Vorstellungen, Wünschen, Ängsten ..., die die Zukunft betreffen, allerdings sind diese Vorstellungen nicht selbst Zukunft ("Ich denke, morgen wird es regnen" ist nicht "Ich werde denken, morgen wird es regnen").


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