Frage von Mario9000, 52

Kann es sein, dass die Firmen ihre Haushaltsgeräte die sie verkaufen extra eine geringe Lebensdauer geben?

Wir haben größtenteils nur Geräte von vor über 20 Jahren. Ich höre immer, dass die neuen Geräte ständig kaputt gehen. Machen die Firmen das heutzutage extra um mehr Verkäufe zu sichern?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von sozialtusi, 32

Ja, das nennt sich "geplante Obsoleszenz"

Kommentar von Leisewolke ,

was die Firmen allerdings bestreiten ;-)

Kommentar von chanfan ,

Echt, bestreiten die das?

Kommentar von sozialtusi ,

Selbstverständlich ;)

Antwort
von Herb3472, 40

Ja, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Ich mache diese Feststellung schon seit Jahren bei Canon Tintenstrahldruckern, und vor kurzem bei einer Ariston Waschmaschine und einer AEG Lavamat - bei beiden ging annähernd zeitgleich die Heizung kaputt. Und bei der Ariston bekam kurz darauf auch noch der Bottich ein Loch -> Totalschaden.

Bei Akku-Bohrmaschinen etc.war es bis zu der neuen Li-Ionen- Akku- Generation sowieso normal, dass der Akku nicht länger als 1 Jahr hielt.


Antwort
von PetraausH, 10

Hi, ich habe auch viele alte Geräte, da die einfach länger halten. Ich habe neulich einen Bericht gesehen, dass die Hersteller teilweise schon eine gewisse Technik in die Geräte einbauen, dass diese sofort nach Garantieablauf kaputt gehen.

Antwort
von zetra, 25

Das nennt man SOLLBRUCHSTELLE. Zum Beispiel ein Rasenmaeher, ganz ordentlich gearbeitet, aber dann ein Kunststofflager.Hier hat man genau getestet, wie lange dieses Lager mitmacht.

Antwort
von anitari, 20

Das ist gewollt, bin ich mir sicher.

Fast "termingenau", so kurz nach Ende der Garantie, gehen die meisten Geräte kaputt.

Ich habe allerdings einige Haushaltsgeräte die ihren störungsfreien  Dienst schon 10 und mehr Jahre tun.

Antwort
von lieblingsmam, 22

Ja das ist leider so. Kaputt und neu ist die Devise :(

http://www.focus.de/digital/computer/chip-exklusiv/tid-34598/neukauf-vorprogramm...

Antwort
von chanfan, 26

Jup. da hast du recht.

Dafür gibt es sogar einen eigenen Namen. (Der fällt mir aber gerade nicht ein.)

Antwort
von soga57, 15

Nun, das hat man schon vor über 20 Jahren gesagt. "Ach was waren das doch noch für gute Geräte aus den 50ern, 60ern, 70ern". Das war damals so falsch wie heute.

Antwort
von havelmatte, 3

Die Frage ging gezielt in Richtung Haushaltsgeräte, deshalb habe ich hier nicht eine zutreffende und realistische Antwort gefunden.

Die "geplante Obsoleszenz" ist Quatsch. Bei weit über 50% der vorzeitigen Geräteausfälle ist der Benutzer verantwortlich, ebenso ist der Kostendruck bei der Herstellung ein Faktor.

Bei Waschgeräten steigt die Waschhäufigkeit permanent an. Wenn man am ende eines Gerätelebens die Waschgänge addieren würde, dann sind das weniger, als man vermuten würde.

Bei Geschirrspülern ist der Lebensdauerrückgang viel deutlicher zu spüren.
Hier sind die ganzen Sparprogramme mit reduzierter Temperatur sowie der deutlich geringere Wasserverbrauch die Ursache.

Durch die Sparprogramme werden die Fette nicht mehr vollständig gelöst, es setzen sich in den Geräten Ablagerungen ab, Reparaturen sind dann zu teuer. Ebenso werden die Geräte mit unnötiger Technik, z.B. Zeolith-Trocknung) ausgestattet. Je mehr Bauteile, desto eher tritt ein Defekt auf.

Mein Tipp: Nehmt für Spüler die billigsten Taps, erkennbar an den Kartons mit 60Stck. und Preis um die 3.-€. Dann immer mit höchster Temperatur spülen. Die Spülergebnisse sind oft auch besser als bei den teuren Taps.

Durch die Billigtaps werden die Kosten für leicht erhöhten Stromverbrauch wieder aufgefangen, doch die Geräte halten viel, viel länger.

Bei Neukauf sind die preiswerten Geräte von deutschen Herstellern zu empfehlen.







Antwort
von hieber, 8

genau den eindruck hatte ich auch. unser haier kühlschrank ging nach nur 6 jahren kaputt. machte von heute auf morgen einen riesenkrach. zwar kühlte er noch aber das geräusch war nicht auszuhalten. ist eine belastung für umwelt und geldbeutel und gehört verboten.

Antwort
von Momoo35, 24

Wir wohl daran liegen das heutzutage ausschließlich im Ausland produziert wird und das in Massen. Bangladesh, China, Indien ... 15 bis 19 Stunden Arbeit am Tag für 300 Euro im Monat + Billig Material = Schrottprodukt. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community