Frage von IchAskEuch, 90

Kann es Konsequenzen für den Autoführerschein haben, wenn man beim Fahren mit einem nicht zugelassenen Cross im Wald erwischt?

Antwort
von Effigies, 28

Natürlich kann es. Du begehst mehrere Verkehrsstraftaten , du verstößt gegen das Landewaldgesetz und vor allem du bist nicht versichert.

Wenn du nen Pilzesammlen umfährst und der ist dauerhaft geschädigt, kannst du sehr leicht plötzlich Schulden haben die ein ganzes Lebenseinkommen überschreiten. und dann wirst du einfach deine ganzes Leben lang nie wieder genug Geld für ein Auto haben.

Antwort
von zerberon1, 59

Naja schwarzfahren. Und auf der straße erwischt zu werden kann bedeuten das su deinen führerschein nicht mit 18 sondern erst später machen kannst

Kommentar von Luftkutscher ,

Er kann sich glücklich schätzen, wenn er auf der Strasse erwischt wird. Weitaus teurer wird es, wenn er im Wald erwischt wird. 

Antwort
von Luftkutscher, 46

Selbstverständlich hat das Konsequenzen. Hast Du bereits einen Führerschein, dann musst Du mit einem Fahrverbot rechnen. Hast Du noch keinen, dann wirst Du für einige Jahre gesperrt. Zudem musst Du mit einem empfindlichen Bussgeld rechnen. Das Bussgeld kann Dich bis zu 20.000 Euro kosten. Verursachst Du einen Unfall und schädigst dabei einen Dritten, zahlst Du den Schaden, das Schmerzensgeld usw. aus eigener Tasche. Wenn Du Pech hast, zahlst Du Dein ganzes Leben lang, denn Personrnschäden können leicht in die Millionen gehen. 

Kommentar von Crack ,

Einiges an Deiner Antwort ist Unsinn...

Kommentar von Luftkutscher ,

Was soll da Unsinn sein? Soll ich Dir die Rechtsnormen aufzählen, gegen die er verstösst und die einschlägigen Kommentare zitieren, wie solche Rechtsverstösse geahndet werden? 

Kommentar von Crack ,

Unsinn ist das mit bis zu 20000€ Bußgeld zu rechnen ist. Welche Rechtsnorm soll das sein? Unsinn ist das mit einer mehrjährigen Sperrfrist zu rechnen ist.

Kommentar von Nomex64 ,

Die bis zu 20.000 Euro stehen in den Waldgesetzen der Bundesländer. Nicht in allen Bundesländer sind es 20.000 Euro, es gibt auch Bundesländer die nur 10.000 Euro aufrufen. Aber genau aus den Grund hat Luftkutscher geschrieben "bis zu"

Und ja in den Gegenden wo die Waldbrandgefahrenklasse A1 (also wie Spanien, Griechenland oder Portugal) angesagt ist sind die Richter da auch mal schmerzbefreit.

Wenn du nochmal Unsinn schreist dann beweise das auch bitte auf Grund geltender Rechtsprechung. Ansonsten einfach mal ...... ruhig bleiben.

Kommentar von Crack ,

Die bis zu 20.000 Euro stehen in den Waldgesetzen der Bundesländer. Nicht in allen Bundesländer sind es 20.000 Euro, es gibt auch Bundesländer die nur 10.000 Euro aufrufen. Aber genau aus den Grund hat Luftkutscher geschrieben "bis zu"

Ebenso gibt es auch Waldgesetze die bis zu 100.000€ aufrufen, viele andere auch nur 2500€.

Aber zum Punkt:
Wie realistisch sind diese "bis zu 20000€" denn?
Kennst Du einen Fall bei auch nur annähernd eine derartige Summe für die Fahrt mit einem KFZ erhoben wurde?
Ich nicht.

Wir reden hier im Normalfall über Bußgelder im 2- oder niedrigen 3-stelligen Bereich.

Wenn möglich sollte man eine reelle Eingrenzung vornehmen und keine Zahlen nennen die zwar theoretisch möglich - in der Praxis aber nur mit äußerst viel Fantasie vorstellbar sind...

Und ja in den Gegenden wo die Waldbrandgefahrenklasse A1 (also wie Spanien, Griechenland oder Portugal) angesagt ist sind die Richter da auch mal schmerzbefreit.

Was haben Gesetze anderer Länder mit der Frage zu tun?

Wenn du nochmal Unsinn schreist dann beweise das auch bitte auf Grund geltender Rechtsprechung. Ansonsten einfach mal ...... ruhig bleiben.

Ich nehme den Begriff "Unsinn" zurück - alles Andere bleibt bestehen.

Kommentar von Effigies ,

Ebenso gibt es auch Waldgesetze die bis zu 100.000€ aufrufen, viele andere auch nur 2500€.

2500 ist kein deutsches Waldgesetz.  Nach dem Bundewaldgesetz sind in allen Landeswaldgesetzen Bußgelder bis zu 20.000€ festegelget.

Die 100.000€ sind eine Besonderheit in Brandeburg, die aber nur für bestimmt Fälle vorgesehen ist. z.b. eine Zuwiderhandlung gegen eine direkte Anweisung der Forstbehörde.

Das trifft also hauptsächlich Wiederholungstäter. Du macht etwas. oder auch du unterläßt etwas, die Forstbehörde fordert dich persönlich schriftlich auf dein Fehlverhalten abzustellen und du machst es wieder nicht.   Dann kann das auch mal 100.000€ kosten. .... in Brandenburg.

Kommentar von Crack ,

2500 ist kein deutsches Waldgesetz.  Nach dem Bundewaldgesetz sind in allen Landeswaldgesetzen Bußgelder bis zu 20.000€ festegelget.

Wahllos nur ein Beispiel:

Waldgesetz für Baden-Württemberg

(2) Ordnungswidrig handelt auch, wer vorsätzlich oder fahrlässig

4.entgegen § 37 Abs. 4 unbefugt fährt, Kraftfahrzeuge oder Anhänger abstellt, zeltet oder unbefugt Verkaufsstände aufstellt,

(4) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 2500 Euro, in besonders schweren Fällen bis zu 10 000 Euro, geahndet werden.

http://goo.gl/NlSZ5R

Kommentar von Effigies ,

Wie realistisch sind diese "bis zu 20000€" denn?
Kennst Du einen Fall bei auch nur annähernd eine derartige Summe für die Fahrt mit einem KFZ erhoben wurde?
Ich nicht

Im Umfeld von Matrix seinem Motorsportverein wurde letztes jahr ein "Wildcrosser" zu 15,000€ verurteilt.

3 Stellig kommst du da schon lange nicht mehr weg.

Kommentar von Luftkutscher ,

Das vorsätzliche Fahren mit einem nicht versicherten Kraftfahrzeug stellt eine Straftat § 6 PflVG dar. Neben einer Geldstrafe kann eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr verhängt werden. Zusätzlich werden Inhabern einer Fahrerlaubnis 6 Punkte ins VRZ eingetragen. Hat der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis und bewegt ein fahrerlaubnispflichtiges Kfz im Straßenverkehr, stellt dies einen Verstoß gegen § 21 StVG dar. Auch hier droht neben der Geldstrafe eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr. Im vorliegenden Fall beträgt die Sperrfrist mindestens 1 Jahr, bevor ihm eine Fahrerlaubnis ausgestellt werden darf.      

Wegen des ungenehmigten Fahrens im Wald droht ein gesondertes Bußgeldverfahren nach dem jeweiligen Landeswaldgesetz. Es stellt eine OWi dar und kann mit einem Bußgeld bis zu 20.000 Euro geahndet werden.    

Kommentar von Crack ,

Zusätzlich werden Inhabern einer Fahrerlaubnis 6 Punkte ins VRZ eingetragen.

Nein, es gibt 2 bzw. 3 Punkte - keine 6.

Hat der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis und bewegt ein
fahrerlaubnispflichtiges Kfz im Straßenverkehr, stellt dies einen
Verstoß gegen § 21 StVG dar. Auch hier droht neben der Geldstrafe eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr. Im vorliegenden Fall beträgt die Sperrfrist mindestens 1 Jahr, bevor ihm eine Fahrerlaubnis ausgestellt werden darf.

Bei einem Ersttäter wird es keinesfalls eine Haftstrafe geben.

Wenn eine Sperrfrist angeordnet wird dann beträgt diese mindestens 6 Monate - nicht 1 Jahr.

Es stellt eine OWi dar und kann mit einem Bußgeld bis zu 20.000 Euro geahndet werden.    

Wie ich schon im Kommentar zu @Nomex64 schrieb:

Wir reden hier im Normalfall über Bußgelder im 2- oder niedrigen 3-stelligen Bereich.

Wenn möglich sollte man eine reelle Eingrenzung vornehmen und keine Zahlen nennen die zwar theoretisch möglich - in der Praxis aber nur mit äußerst viel Fantasie vorstellbar sind...

Kommentar von Luftkutscher ,

Mit einem 2- 3-stelligen Bußgeld würde er davonkommen, wenn er glaubhaft versichern kann, dass er sich verfahren hat und unbeabsichtigt auf einen Waldweg geraten ist. Beim Fahren mit einer nicht zugelassenen Crossmaschine wird ihm kein Richter glauben, dass er unbeabsichtigt auf einen Waldweg geraten ist. Hier ist immer von einem Vorsatz auszugehen, so dass das Bußgeld eher im hohen 3-stelligen Bereich angesiedelt sein dürfte. Bei Widerholungstätern ist eher von einem 4- bis 5stelligen Betrag auszugehen.  Ich habe lange genug bei einer Forstverwaltung gearbeitet und weiß dass bei Verstößen gegen das Waldgesetz in aller Regel hart durchgegriffen wird.   

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